Projektarbeit: Optischer Richtfunk (Laserlink)

OP #1374032
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Hallo zusammen,

ein Studienkollege und ich wollen ein optisches Richtfunk System als 
Projektarbeit aufbauen.
Wir haben uns auch schon mit dem Thema befasst und uns in das Ronja 
Projekt (http://ronja.twibright.com/index_de.php) eingelesen.

Was wir uns vorstellen ist weniger die Analoge Umsetzung wie es bei 
Ronja der Fall ist, sondern eine auf Mikrocontroller basierte Umsetzung. 
Das heißt das wir suchen ein passendes Mikrocontroller Board das 
Ethernet und RS232 Schnittstellen bereitstellt. Vielleicht hat einer von 
euch Erfahrungen und kann uns dafür geeignete Tipps zur Auswahl von 
Mikrocontroller bzw. Entwicklungskits oder Laser geben. Unser Ziel ist 
nicht hohe Datenübertragungsraten zu schaffen, sondern eine stabile 
Verbindung herzustellen um verschiedene Laser zu Testen (max. 10Mbit). 
Die Ansteuerung des Lasers soll über einen vorgeschalteten Treiber 
erfolgen.

Vielen Dank schon mal für eure Mühe.
Gast #1374179
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Ist das ein gefördertes Projekt und habt ihr einen ordentlichen Posten 
unter "Leistungen Dritter" berücksichtigt? Dann könnte ich meine 
Mithilfe bei der optischen Schnittstelle anbieten :-)

Die Senderseite ist ja Kinderkram (10Mbps, das ist ja selbst für 
Kantenemitter nicht der Rede wert). Aber unterschätzt nicht den Aufwand 
bei der Planung der Empfängerseite. Wie groß ist die minimale optische 
Leistung am Empfänger (bei Regen, Fehljustage, etc.), wie groß sind die 
möglichen Schwankungen der optischen Leistung (Anforderungen an die 
AGC?), Latenzzeiten durch Regelkreise wie AGC oder backlight 
cancellation (soll schon das erste eintreffende Bit richtig erkannt 
werden?), Überwachung der Streckenparameter (OMA?),...
Gast #1374250
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Ich denk auch man sollte die optische Strecke vom Rest trennen. In einem 
ersten Anlauf mal die Strecke vermessen. Um was halbwegs quantitatives 
in Haenden zu halten. Um den Preis im Rahmen zu halten wurd ich mal mit 
einem roten beginnen. Die Infraroten sind moeglicherweise etwas besser, 
aber das sind nur dB. Beim Roten sieht man wenigstens wo das Licht 
bleibt.

Also mal die Daempfung im Abhaengigkeit der athmosphaere messen. Was 
geschieht wenn ein Tief drueber geht. Ist immer bei Regen nichts ? Dann 
kann man einen Regensensor installieren und abschalten. Wie dicht darf 
Nebel sein ? Dann die Bitfehler in Abhaengikeit der Tageszeit, Saison, 
als Langzeitmessung. Inwiefern kann man Bitfehler vermeiden durch einen 
groesseren Strahlquerschnitt usw.

Dann in einem Folgeprojekt kann man das Ganze irgendwo anschliessen.
OP #1397534
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Hallo zusammen und sorry erstmal für die späte Antwort,

@Michael
es ist leider kein gefördertes Projekt, dh. kostengünstige Umsetzung

@aha
Der Aufbau soll in einer Laborumgebung umgesetzt werden. Zukünftig 
könnte es zwar zur Datenübertragung über größere Distanzen eingesetzt 
werden, aber vorerst soll der Prinzipielle Aufbau realisiert werden.

@Alex W.
So in etwa wie du es beschrieben hast haben wir uns das vorgestellt.
Wir wollen nen µC verwenden zur Modulation der Laserdiode. Zunächst 
wollen wir nur ein Datenarray übertragen um erstmal die Verbindungen 
aufzubauen und zu testen. Als nächster Schritt währe dann wirklich über 
Ethernet Daten reinzuschieben und zu übertragen.
Als Hardware haben wir uns vorgestellt:
- ATmega32
- ENC28J60 (den du vorgeschlagen hast)
- MAX232
- Diode wird noch diskutiert mit Prof.

Jetzt haben wir noch eine Frage, wisst Ihr ob und wenn ja wo man ein 
Eagle Layout für den ATmega32(und ENC28J60) welches man erweitern könnte 
bekommen kann?

Gruß Eugen

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