Manfred schrieb:
> Ich bin bisher stumpf nach dem How-To der Installations-Anleitung
> vorgegangen, aber das hat ja nicht gefruchtet.
> Kenne mich eigentlich mit Linux gut aus, aber das hier macht mir echte
> Probleme.
Kein Wunder. Ich war mal so frei auf der canbus4linux Projektseite
vorbeizuschauen:
>Features
>
> - interrupt driven
> - should work with kernel 2.2.16 or newer (tested with 2.4.0)
Was sagt "uname -r" bei dir?
> Was für ein Linux würdest du empfehlen?
Das welches du die ganze Zeit schon benutzt hast. Nein, im Ernst, ich
halte nichts von Leuten die beim kleinsten Anzeichen irgendwelcher
Probleme anderen Leuten "ihre" Linux-Distribution ans Herz legen. Meist
geschieht das nur aus Unkenntnis der Konfigurationsmechanismen anderer
Distributionen oder der zugrundeliegenden Funktionsprinzipien.
Du hast aber ein ganz anderes Problem:
Du versuchst ein -- aus Open-Source Sichtweise -- "steinaltes" Projekt
auf einem brandneuen Linux-Flavor zum Laufen zu bekommen. Das geht
erfahrungsgemäß erstmal schief.
Nun lässt sich unter OS meist alles richten - hast du Glück mußt du nur
das Uhrmacherhämmerchen zur Hand nehmen, mit viel Pech nimmst du eine
TE-74 in die Hand. Läuft dann das heiße Öl am heißen Meißel nach unten
und der vor dir liegende Trümmerberg tut immer noch nicht das Gewünschte
hast du "so richtig Pech" und es bleibt dir nur übrig dich richtig in
die Thematik einzulesen und die Sache von Grund auf zu reparieren oder
dich damit abzufinden das es so wie du willst nicht funktioniert.
In erster Instanz könnte es aber auch hilfreich sein mir die oben
nachgefragte Fehlermeldung von insmod mitzuteilen.
Alternativ könntest du auch eine dem canbus4linux angemessene
Distribution installieren - Debian woody könnte da ganz gut passen.
Das willst du dann aber nicht mehr für etwas anderes, insbesondere
Networking nehmen.
gruß
f
PS: Eine TE-74 ist ein recht ordentlicher Hilti-Bohrhammer ;-)