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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Grundsatzfrage: Kommunikation <-> Eigenentwicklung


Autor: Babarossa (Gast)
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Hallo,

ich habe mir ein sehr, wie ich finde, ehrgeiziges Projekt in den Kopf 
gesetzt.
Und zwar möchte ich mir einen CD/DVD Wechsler für meinen PC Bauen.

Grundsätzliche Funktionsweise:

In dem Wechsler werden alle CD/DVD abgelegt.
Mit einem Programm auf dem PC wird das Sammelsurium verwaltet.
Über diese Software soll es dann möglich sein die CD/DVD auszuwählen.
Die ausgewählte Disk wird dann von dem Wechsler aus dem "Lager" geholt 
und in ein CD/DVD Laufwerk eingelegt und steht dann auf dem PC zur 
verfügung.

Soweit zur Hintergrundinformation, nun zu meiner eigentlichen Frage:

Ich möchte nun möglichst dass ganze per USB an dem PC anbinden.
Und dabei auch auf irgendwelche virtuellen COM Ports verzichten.

Also theoretisch soll ein USB Kabel vom PC zum Wechsler führen.
Im Wechsler stitz dann erstmal ein HUB der einen USB Port dem CD 
Laufwerk zuteilt und ein weiter USB Port für die Steuerung des 
Wechslers.


Frage: Welche Komponenten wären denn da nötig um das ganze (USB) zu 
realisieren?
Plattform für die Steurung des Wechslers soll ein AVR werden.
Und wie gesagt ich möcht nix mit virtuellem COM Port machen. Also der 
Wechsler soll dann später mal als USB Gerät erkannt werden. (1 x CD/DVD 
Laufwerk und 1 x Wechsler)

Hoffe ich konnte mein Anliegen verständlich erklären?
Danke schonmal für eure Anregungen.

Autor: Thomas O. (kosmos)
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Am besten bringst du erstmal mit deinem PC eine LED zum blinken, und 
dann ließt du dich etwas in die Materie USB ein.

Mein Vorschlag nimm einen Panasonic Wechsler, Protokoll findest du im 
Netz und gib im Steuerbefehle wie sie ihm auch das Radio geben würde.

In Zeiten von MP3 & Co ist doch ein CD-Wechsler überflüssig gerade wenn 
man am PC hockt, da kann man sich zig MP3s auf die Platte knallen auch 
mit guter Qualität.

Autor: Babarossa (Gast)
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Öhm, ich denk über die LED Geschichte bin ich schon ein bissel drüber...

Übrigens mit dem PC was zum blinken zu bekommen ist kein ding...jedesmal 
wenn ich eine Datei speicher oder lösch blinkt da so eine LED....keinen 
Plan warum, aber es funzt. :D cool oder?

Also das soll kein Musikarchiv werden, sondern ein Datenarchiv.

Und was soll ich bitteschön mit einen CD Wechsler für's Auto???

Ich will um die 200 CD/DVD verwalten. Und die mechanische Seite steht 
auch schon im Keller...

Wollte mich eigentlich nicht in die Interna von USB einlesen. Will ja 
das Rad nicht neu erfinden. Meine Frage zielt darauf ab ob es denn 
vielleicht fertige USB Komponenten gibt die sich beim PC als HID o.d.g. 
(vielleicht sogar so konifigurieren lassen dass sie einen bestimmten Typ 
melden) melden und eine Kommunikation mit einen µC ermöglichen?

Autor: Thomas O. (kosmos)
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achso du willst eine Mechanik die dir die entsprechende CD in das 
Laufwerk  legt. Aber ist nicht eine Festplatte mit 1 TByte nicht die 
billigere und einfachere Möglichkeit, da werden dann einfach alle ISO 
Abbilder gespeichert und die ganze Mechanik fällt weg. Außerdem hättest 
du Platz für über 1200 CDs oder geht es Hauptsächlich um Filme/DVDs?

Autor: Babarossa (Gast)
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>achso du willst eine Mechanik die dir die entsprechende CD in das
>Laufwerk  legt.
Die hab ich schon...

>Aber ist nicht eine Festplatte mit 1 TByte nicht die
>billigere und einfachere Möglichkeit, da werden dann einfach alle ISO
>Abbilder gespeichert und die ganze Mechanik fällt weg. Außerdem hättest
>du Platz für über 1200 CDs oder geht es Hauptsächlich um Filme/DVDs?

1. Lassen sich ja nicht alle CD/DVD einfach so kopieren. (mal ganz vom 
rechtlichen abgesehen.)

2. Will kein Archiv auf HD sondern die CD/DVD archivieren. (Also u.a. 
keine Lust ständig irgendwelche Images zu machen.)

Und eigentlich wollte ich hier nicht drüber diskutieren ob das Gerät 
ansich sinnvoll ist oder nicht.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Babarossa schrieb:
> Und wie gesagt ich möcht nix mit virtuellem COM Port machen.
...
> Wollte mich eigentlich nicht in die Interna von USB einlesen.

Also ein typischer Fall von "Wasch mich, aber mach nicht naß".
Was hast Du gegen nen USB-RS232 Umsetzer, ist Dir das zu einfach?

Ansonsten kann ich auch nur sagen, Dein Projekt kommt 10 Jahre zu spät.

Soweit ich mich dunkel an die Wechsler-Ära zurückerinnern kann, krankten 
diese Systeme an hoher Ausfallrate und extrem langsamen Zugriff.


Peter

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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ich schließ mic meinen Vorrednern an.
die images auf Festplatte zu speichern ist um einiges Einfacher, 
billiger, der Zugriff ist schneller, das ganze ist zuverlässiger und 
nimmt weniger platz weg.

Legal ist es sowiso, sich für den privaten gebrauch sicherungskopien zu 
machen.
Und dass du zuhaus für dich einen Kopierschutz umgehst, bekommt sowiso 
keiner mit, solange du die nicht in Filesharing-Netzwerke einspeist.

Edit:
ich seh grad, die mechanik hast du schon, hab ich beim ersten mal 
überlesen.

ein AVR wird das nicht handlen können, dass er dir das CD-Laufwerk als 
USB gerät zur verfügung stellt.
mehr als Low Speed ist da nicht drin. kannst du das Laufwerk nicht 
direkt an den Computer anschließen und nur die ansteuerung des Wechslers 
per AVR implementieren?
ohne virtuellen Comport oder libusb mit eigenem speziellen Programm 
wirst du da nicht auskommen.
virtueller Comport wär das einfachste, da du mit jedem Terminalprogramm, 
oder selbstgeschriebenen Programm recht leicht darauf zugreifen kannst 
und nicht mal Treiber isntallieren musst.

Autor: Babarossa (Gast)
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>Also ein typischer Fall von "Wasch mich, aber mach nicht naß".
Ja richtig. Ich hab vergessen dass manche Leute hier lieber das Rad neu 
erfinden anstatt vorhandene Komponenten zu verwenden. Du wickelst dir 
deine Trafos wohl auch noch selbst zusammen anstannt einen zu kaufen.

>Was hast Du gegen nen USB-RS232 Umsetzer, ist Dir das zu einfach?

Jup. Alles viel zu easy. Ich wills richtig komplizert, sonst machts doch 
keinen Spaß. Also wie war das jetzt? Wie bau ich so ein USB Dingens? 'N 
paar Kabelchen, Wiederstände, ein paar Relaias und fertig ist das Ding. 
Ist doch garnicht so schwer.

>Ansonsten kann ich auch nur sagen, Dein Projekt kommt 10 Jahre zu spät.

Genau dafür hab ich dich gebraucht um mir zusagen das ich mit irgendwas 
zuspät bin.

>Soweit ich mich dunkel an die Wechsler-Ära zurückerinnern kann, krankten
>diese Systeme an hoher Ausfallrate und extrem langsamen Zugriff.

Na dass das dunkel ist glaub ich gern, wenn da nur ne Kerze zwischen den 
Ohren brennt. tztztztz

Grundsätzlich gilt: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal....


Es ist ja unglaublich was sich manche Leute hier einbilden. Man stellt 
eine Frage, informiert drüber was man machen will. Und einige hier haben 
nix besseres zu tun als über die Sache ansich zu diskutieren. Aber zu 
der eigentlichen Frage gibt's keinerlei Infos. Klugscheißen kann ich 
selber bestens, dafür brauch ich hier keine Schlaumeier, die meinen sie 
wären es.

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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Nun mach mal halb lang!

Du wolltest Hilfe und hast hier nachgefragt.
Nur weil da etwas konstruktive Kritik kommt, brauchst du die leute nicht 
gleich anzupissen!


Die meisten hier kommen eher aus dem ingeneurwissenschaftlichen, 
technischen Bereich.
Ein BWLer hätt dir erst mal verkauft, was du verlangst und dir 
hinterher, wenn du nicht glücklich mit deiner Lösung oder gar 
gescheitert bist nen alternativ-vorschlag gemacht und dir was anderes 
verkauft.

Der Techniker ist so fair und überlegt erst mal, wie es 
einfacher/kostengünstiger gehen kann. Sei froh, dass man dir diese 
Varianten hier aufzeigt.

Autor: Rene (Gast)
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Das hier immer alle auf den Dingen herumhacken müssen ohne die Frage zu 
beantworten...

Um mal passend zu antworten:

Falls du mit AVRs arbeitest wäre das hier ne gute Anlaufstelle:
http://www.obdev.at/products/vusb/index-de.html

Da kannste dir den extra USB-controller sparen und da gibts auch 
beispiele wie man eigene Geräte IDs vergibt und so einen treiber extra 
für sein Gerät erstellen kann. (Also dein Wechsler würde dann im 
Gerätemanager also "Datenwechsler " oder wie auch immer du das nennen 
willst) auftauchen.

Habe damit mal herumgespielt und fand es relativ einfach.

So etwas gibts bestimmt auch für andere µCs...

Weiterhin noch viel Erfolg mit dem Projekt!

Autor: Babarossa (Gast)
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>ich schließ mic meinen Vorrednern an.
hezlichen Glückwunsch

>die images auf Festplatte zu speichern ist um einiges Einfacher,
>billiger, der Zugriff ist schneller, das ganze ist zuverlässiger und
>nimmt weniger platz weg.
Schön für dich. Ist alles nicht Gegenstand meiner Frage gewesen.
Warum jemand etwas auf eine bestimmte Art machen will ist doch mal 
völlig nebensächlich.
1. Ich will keine Images auf HD speichern!
2. Zugriffszeiten sind mir doch schnuppe!
3. Über die Zuverlässigkeit reden wir beim nächsten HD Schaden!
4. Der Platz ist mir auch wurscht!

>Legal ist es sowiso, sich für den privaten gebrauch sicherungskopien zu
>machen.
Falsch!

>Und dass du zuhaus für dich einen Kopierschutz umgehst, bekommt sowiso
>keiner mit, solange du die nicht in Filesharing-Netzwerke einspeist.
Ob das einer mitbekommt oder nicht ist doch wurst! Es geht darum das ich 
die Medien physisch sicher verwaren will und trotzdem jederzeit zugriff 
drauf haben kann.

Edit:
ich seh grad, die mechanik hast du schon, hab ich beim ersten mal
überlesen.

>ein AVR wird das nicht handlen können, dass er dir das CD-Laufwerk als
>USB gerät zur verfügung stellt.
Das CD/DVD Laufwerk soll direkt am USB hängen und als Laufwerk auf dem 
PC erscheinen. An dem Ding braucht nicht mal was umgebaut werden. 
Schublade auf und zu geht ja per software vom pc aus.

>mehr als Low Speed ist da nicht drin. kannst du das Laufwerk nicht
>direkt an den Computer anschließen und nur die ansteuerung des Wechslers
>per AVR implementieren?
Na genau so soll es doch laufen! Hab ich mich so unverständlich 
ausgedrückt? Dann tut mir das leid.
1. USB Kabel geht vom PC in meinen Wechsler
2. Im Wechsler ist ein ganz normaler USB Hub, der gibt dem Laufwerk 
einen Port durch und ein zweiter USB Port vom Hub soll zum AVR gehen.

>ohne virtuellen Comport oder libusb mit eigenem speziellen Programm
>wirst du da nicht auskommen.
Naja, wenns da keine fertigen Komponenten gibt werd ich darauf wohl 
ausweichen müssen.

>virtueller Comport wär das einfachste, da du mit jedem Terminalprogramm,
>oder selbstgeschriebenen Programm recht leicht darauf zugreifen kannst
>und nicht mal Treiber isntallieren musst.
Ja einfach wäre es, aber interessehalber wollt ich eben mal wissen ob es 
da vielelicht was fertiges gibt.

@Vlad Tepesch: Danke für den ersten konstruktiven Beitrag!

Autor: Babarossa (Gast)
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>Nun mach mal halb lang!

>Du wolltest Hilfe und hast hier nachgefragt.
>Nur weil da etwas konstruktive Kritik kommt, brauchst du die leute nicht
>gleich anzupissen!
Okay okay, war wohl etwas hitzköpfig. Aber unter konstruktive Kritik 
versteh ich was anderes. Wieso soll ich Images machen wenn ich doch 
meine CD/DVD's physisch verwalten will?

Ob ich mit was zuspät komm oder nicht kann hier doch niemand 
entscheiden. Mein Projekt, meine Wünsche, ich brauchs und Punkt. Und 
wenn solche Wechsler so mistig sind, warum werden die dann heute noch 
für zehtausende von Euros verkloppt????

>Die meisten hier kommen eher aus dem ingeneurwissenschaftlichen,
>technischen Bereich.
Das ist nicht das problem. Das Problem ist das die meißten immer nur von 
sich ausgehen. "Könnte ich sowas gebrauchen?" u.s.w.

>Ein BWLer hätt dir erst mal verkauft, was du verlangst und dir
>hinterher, wenn du nicht glücklich mit deiner Lösung oder gar
>gescheitert bist nen alternativ-vorschlag gemacht und dir was anderes
>verkauft.
Naja, ein BWLer hätt hier hoffentlich nicht auch noch sienen Senf dazu 
gegeben. :D

>Der Techniker ist so fair und überlegt erst mal, wie es
>einfacher/kostengünstiger gehen kann. Sei froh, dass man dir diese
>Varianten hier aufzeigt.
Ja ist ja nett gemeint. Aber ich hab ja nix davon geschieben dass mir 
was zu teuer ist oder wird. Und obs da nicht was billigeres gibt.
Ich wollt doch einfach nur wissen ob es für mein Problem eine 
vorgefertigte Komponente gibt. Oder etwas auf das man aufbauen kann.

Autor: Babarossa (Gast)
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>Das hier immer alle auf den Dingen herumhacken müssen ohne die Frage zu
>beantworten...
Schon schon irgendwie ne Krankheit zu sein bei manchen. :(

Um mal passend zu antworten:

>Falls du mit AVRs arbeitest wäre das hier ne gute Anlaufstelle:
>http://www.obdev.at/products/vusb/index-de.html
Das schau ich mir dann gleich mal an.

>Weiterhin noch viel Erfolg mit dem Projekt!

Danke für die Hilfe. Laufen wird das so oder so. Ob mit oder ohne vCOM 
wird sich noch zeigen. :D

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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verstehe ich das richtig, du möchtest ein Gerät welches im Keller steht 
sowohl bezüglich der Daten als auch der Steuersignale über USB 
anschließen?

:: Welche Mechanik (USB-Wechsler hast du denn im Keler stehen, und wie 
wird diese Mechanik "ursprünglich" angesteuert 
(elektrisch/datentechnisch bzw. programmtechnisch) ?

:: welche Leitungslänge ist denn zwischen deinem PC und der Mechanik im 
Keller?

:: warum bis du denn so auf USB begrenzt?

:: wäre Ethernet als Verkabelungstechnologie nicht eine Lösung?

Übrigens: mein WLAN Router (ich weiß grad nicht welcher Typ das ist) hat 
einen USB Anschluß, an den kann ich Platten, Durcker etc. anschließen, 
und alle "im Netz" (Ethernet oder WLAN) angeschlossenen Systeme können 
darauf zugreifen

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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mich  würde der 200fach wechser auch mal interessieren? was hat der für 
eine schnittstelle. und wie funktioniert der vor allem.

>Na genau so soll es doch laufen! Hab ich mich so unverständlich
>ausgedrückt? Dann tut mir das leid.
>1. USB Kabel geht vom PC in meinen Wechsler
>2. Im Wechsler ist ein ganz normaler USB Hub, der gibt dem Laufwerk
>einen Port durch und ein zweiter USB Port vom Hub soll zum AVR gehen.

ich hab
>Und wie gesagt ich möcht nix mit virtuellem COM Port machen. Also der
>Wechsler soll dann später mal als USB Gerät erkannt werden. (1 x CD/DVD
>Laufwerk und 1 x Wechsler)
so interpretiert, das der µC diese beiden USB-Geräte zur verfügung 
stellen soll. Da bin ich davon ausgegangen, dass das Laufwerk selbst per 
IDE oder SCSI an den µC angebunden ist.

Autor: Babarossa (Gast)
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>verstehe ich das richtig, du möchtest ein Gerät welches im Keller steht
>sowohl bezüglich der Daten als auch der Steuersignale über USB
>anschließen?

Ehm, das steht im Keller weils noch nicht fertig ist. Hätte erwähnen 
sollen das es der Bastelkeller ist. :D


>:: Welche Mechanik (USB-Wechsler hast du denn im Keler stehen, udn wie
>wird dese Mechanik angesteuert (elektrisch bzw. programmtechnisch) ?

So ziemlich alles Marke eigenbau. Wie schon geschrieben wird das ganze 
später mal mit einem AVR laufen. Sensoren u.s.w. sind alle schon 
vorhanden. Nur das Gehirn fehlt sozusagen noch.


>:: welche Leitungslänge ist denn zwischen deinem PC und der Mechanik im
>Keller?

Späetere leitunglänge liegt innerhalb der USB Spezifikationen.


>:: warum bis du denn so auf USB begrenzt?

Naja, ich würde nicht sagen begrenzt. Wären eben eine schicke Lösung.


>:: wäre Ethernet als Verkabelungstechnologie nicht eine Lösung?

Dann müßte ich mir aber wieder Gedanken über die Einbindung der 
Laufwerks über Ethernet machen. Das wäre natürlich auch eine sehr nette 
Lösung das ganze komplett über Ethernet zu realisieren. Hätte den 
Vorteil das ich das Ding möglichweise im Keller stehen lassen könnte.


>Übrigens: mein WLAN Router (ich weiß grad nicht welcher Typ das ist) hat
>einen USB Anschluß, an den kann ich Platten, Durcker etc. anschließen,
>und alle "im Netz" (Ethernet oder WLAN) angeschlossenen Systeme können
>darauf zugreifen

Jup, sowas hab ich hier auch rumstehen. Hab ich noch nicht ausprobiert 
ein DVD Laufwerk da drann zu hängen. Aber will das ohne Route oder so 
lösen, würde sich also die Frage stellen wie das DVD Laufwerk im 
Ethernet einbinden?

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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UPnP möglicherweise.
ventuell gibt es auc h usb-Hubs, die das können und dem Host die 
schnittstellen, dann zur verfügung stellen, als wären sie direkt 
angeschlossen.

aber wenn die USB-Leitungslänge ausreicht, dann würd ich ncht solche 
umstände machen.

Autor: Babarossa (Gast)
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>mich  würde der 200fach wechser auch mal interessieren? was hat der für
>eine schnittstelle. und wie funktioniert der vor allem.
Na schnittstelle hat der ja bis jetzt noch keine, das ist ja meine 
Problemstellung. :D

Hab mich bei der Entwicklung ein wenig hier drann orientiert: 
http://media.conrad.de/m/9000_9999/9700/9700/9702/...

Aber irgendwie sieht meiner jetzt doch ganz anderst aus. :D


>>Na genau so soll es doch laufen! Hab ich mich so unverständlich
>>ausgedrückt? Dann tut mir das leid.
>>1. USB Kabel geht vom PC in meinen Wechsler
>>2. Im Wechsler ist ein ganz normaler USB Hub, der gibt dem Laufwerk
>>einen Port durch und ein zweiter USB Port vom Hub soll zum AVR gehen.

>ich hab
>>Und wie gesagt ich möcht nix mit virtuellem COM Port machen. Also der
>>Wechsler soll dann später mal als USB Gerät erkannt werden. (1 x CD/DVD
>>Laufwerk und 1 x Wechsler)
>so interpretiert, das der µC diese beiden USB-Geräte zur verfügung
>stellen soll. Da bin ich davon ausgegangen, dass das Laufwerk selbst per
>IDE oder SCSI an den µC angebunden ist.

Da hab ich mich dann wohl etwas undeutlich ausgedrückt. Sorry.

Autor: Babarossa (Gast)
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Hier gibt noch mehr von den Dingern.

http://www.dacal.com.tw/

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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> Hab mich bei der Entwicklung ein wenig hier drann orientiert:
> http://media.conrad.de/m/9000_9999/9700/9700/9702/...

wenn es doch schon eine fertige Lösung gibt, warum:

a) nimst du nicht die fertige Lösung als Vorbild und baust dazu etwas 
softwaretechnisch kompatibles?

b) nimmst du nicht diese fertige Lösung, sparst dir die Bastelzeit und 
gehst statt dessen in die Eisdiele (entweder zum Eis schlecken oder zum 
Bedienen, um dir dir fertige Lösung zu finanzieren)

Autor: Babarossa (Gast)
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Das sind ja nur Geräte die die CD/DVD's archivieren. Uber USB kann man 
nur die Disk auswählen und auswerfen lassen.

Bei meinem kann man dann die Disk direkt ins Laufwerk schicken, lesen, 
brennen, kopieren.

Meiner ist erweiterbar. Könnte auch einen 1000er draus machen. Aber dann 
wäre der so um die 4 meter hoch. Das wäre etwas zuviel des guten. :D

Und sowas fertig zu kaufen sprengt einfach meinen finanziellen Rahmen 
bzw. bin ich nicht bereit zu zahlen.

Und ausserdem bastel ich ja gern. :D

Autor: Renato P. (renato)
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> b) nimmst du nicht diese fertige Lösung, sparst dir die Bastelzeit und
> gehst statt dessen in die Eisdiele (entweder zum Eis schlecken oder zum
> Bedienen, um dir dir fertige Lösung zu finanzieren)

vielleicht auch schon mal gedacht, dass er das zum Spaß macht??
Bist du vielleicht auch Techniker? ...hast du keinen Spaß an deinem 
Beruf?

Wenn ich mir zum Spaß einen Mini-Jet baue, gibts das doch auch schon als 
Fertiglösung im Discounter nebenan um 20Euro.
Entweder du bist ein genialer Techniker, der immer nur Projekte macht 
die noch keine Menschenseele gemacht hat(schon nen Nobelpreis gewonnen?) 
oder du hattest nur mal grad Lust auf einen Spastn-Post ^^
Aber egal, dieses Topic ist fast voll von diesen Spastn-Posts.

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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>>mich  würde der 200fach wechser auch mal interessieren? was hat der für
>>eine schnittstelle. und wie funktioniert der vor allem.
>Na schnittstelle hat der ja bis jetzt noch keine, das ist ja meine
>Problemstellung. :D

Die Frage hab ich vor deinem Post gestellt, dass du das selbst gebaut 
hast.
Hab gedacht, du hast son ding irgendwo abgestaubt und willst den jetzt 
vom µC von USB auf ein proprietäres Protokoll bridgen.

Mach mal ein paar bilder von dem Teil, insbesondere der Mechanik.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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>> b) nimmst du nicht diese fertige Lösung, sparst dir die Bastelzeit und
>> gehst statt dessen in die Eisdiele (entweder zum Eis schlecken oder zum
>> Bedienen, um dir dir fertige Lösung zu finanzieren)

> vielleicht auch schon mal gedacht, dass er das zum Spaß macht??

Ja, ich finde das sehr beachtlich, wenn jemand z.B. den Kölner Dom aus 
Streichhölzern orginalgetreu im Maßstab 1:100 nachbaut und dafür "aus 
Begeisterung" 10.000 Stunden seines Lebens "opfert". Nach Fertigstellung 
schaut man den sich an und ist glücklich.

> Bist du vielleicht auch Techniker?

Nö, Ingenieur (mit technischer Lehrausbildung)

> ...hast du keinen Spaß an deinem Beruf?

Naja, ich mache auch manche Sachen "einfach nur so" zum Spaß, und 
manchmal nehme ich fertiges.



> Das sind ja nur Geräte die die CD/DVD's archivieren.
> Uber USB kann man nur die Disk auswählen und auswerfen lassen.

> Bei meinem kann man dann die Disk direkt ins Laufwerk schicken, lesen,
> brennen, kopieren.

Tja, die Mechanik würd  mich schon mal interessieren. Ist das auch so 
eine runde Schüssel, wo die Scheiben senkrecht stehen? Und wie bekommst 
du die ins waagerechte LAufwerk rein? Oder steht dein (ein oder 
mehrere?) Laufwerke senkrecht?

Mit welcher Software am PC steuerst du denn deine Vorrichtung an? Nimst 
du da fertige Software, oder entwickelst du da was selbst?

Autor: axel (Gast)
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Hi!

Vielleicht könntest du für dein USB Problem auch einen der neuen Xmega 
nehmen, einige haben davon so weit ich weiß einen integrirten USB 
Controller.

Gruß

Axel

Autor: A. K. (prx)
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Babarossa schrieb:

> versteh ich was anderes. Wieso soll ich Images machen wenn ich doch
> meine CD/DVD's physisch verwalten will?

Bei einem erheblichen Teil der im Forum gestellten Fragen stellt sich 
heraus, dass die Fragestellung falsch war. Da will einer eigentlich nur 
ein Flugzeug bauen, ziemlich egal wie, fragt aber nur, wie er sein 
Fahrrad zu einem Flugzeug umbauen kann, weil bei ihm zufällig ein alter 
Drahtesel im Keller rumgammelt.

Und so ist man es gewohnt, auch andere Lösungen vorzuschlagen als der 
Fragesteller mit einem Post nahelegt. Dass es bei dir anders war ist 
Pech, aber soviel Nerven solltest du schon haben, wenn du das nicht vor 
vorneherein klarstellst.

Ausserdem ist das Kennnisniveau des Fragestellers nicht immer sofort 
erkennbar. Da kann es schon vorkommen, dass man das falsch einschätzt.

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Also die einfachste Lösung wäre dann wohl dashier:
http://shop.embedded-projects.net/product_info.php...
Beispiele, wie man es als HID programmiert und dann auch ansteuert gibts 
bei atmel.

Autor: Rene B. (themason) Benutzerseite
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aber was spricht denn dagegen den zweiten port des usb-hubs für eine 
serielle schnittstelle zu verwenden.
ich denke per usb ein protokoll bzw. device für einen wechsler zu 
implementieren dürfte mehr als nur aufwendig sein. wenns kein hid dafür 
gibt ... viel spaß beim usb-treiber schreiben ... da sind einige schon 
wahnsinnig durch geworden.
vor allem wenn dir ja eigentlich nur das "gehirn" deines wechslers fehlt

Autor: Quentchen (Gast)
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Ich finde das sehr interessant, Barbarossa. Sogar Deine Motive sind 
meinen ähnlich.

Ich bin leider über die Konzeptphase noch nicht hinausgekommen.
Das Hauptproblem ist für mich, das greifen der CD. Da die CDs recht eng 
übereinander gestapelt werden sollen, muss der Greifer flach sein.
Ich habe dafür zwar eine Konstruktion gefunden, die theoretisch (und 
praktisch in vergrössertem Maßstab (Fischertechnik!)) funktioniert, bin 
aber nicht recht zufrieden damit, weil sie mit Hausmitteln nicht 
herzustellen ist.

Stabilität des ganzen Turms ist auch so eine Sache. Naja, das wolltest 
Du ja nicht diskutieren.

Falls Du das möchtest, poste doch bitte mal ein Photo oder eine Skizze 
insbesondere von dem Greifer. Möchte abgucken :-)

Zu Deinem eigentlichen Problem, möchte ich sagen, das ich mir eigentlich 
sowas wie einen eigenen kleinen PC (ITX) gedacht habe. Dann ist Netzwerk 
etc. eigentlich kein Problem. Der kann auch die Hardware steuern, mit 
einer kleinen Zusatzplatine selbstverständlich.

Den Gedanken an USB hatte ich eigentlich garnicht. Kommt mir zu langsam 
vor. Sicherlich geht es um mal Daten zu übertragen, aber um grosse 
Mengen zu übertragen die bei der Indexierung auftreten usw. finde ich es 
zu eng. Zumal das den Host doch belastet, falls Du keine Karte mit 
eigener Intelligenz dafür hast. USB überträgt ja nur auf Anforderung vom 
PC, der dann immer wieder pollen muss, ob das Device was für ihn hat.

Jedenfalls wünsche ich Dir viel Erfolg.

Autor: Babarossa (Gast)
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Vorab: Fotos kann ich momentan nicht machen, weil meine Digicam leider 
baden gegangen ist.

>Tja, die Mechanik würd  mich schon mal interessieren. Ist das auch so
>eine runde Schüssel, wo die Scheiben senkrecht stehen? Und wie bekommst
>du die ins waagerechte LAufwerk rein? Oder steht dein (ein oder
>mehrere?) Laufwerke senkrecht?

Eine runde Schüssel hab ich in der Entwicklungsphase wieder verworfen, 
weil die zuviel Grundfläche eingenommen hätte und auch nur schwer 
erweiterbar gewesen wäre. Ich habs so wie die modernen Architekten 
gemacht, einfach in die Höhe bauen.
Dabei kommt ein Kettenumlauf zum Einsatz. Stellt euch das wie eine Kette 
von einem Panzer vor (also viel kleiner natürlich :D) und an jedem Glied 
der Kette ist ein CD Fach angebracht. Die Kette läuft ja über 2 
Scheitepunkte. Am unteren Scheitelpunkt, dort wo die Abstände der CD 
Fächer zueinander größer werden, ist die Übergabemechanik.
Erweiterbar ist das ganze dann, wenn nötig, über die eifache 
verlängerung der Kette inlc. CD Fächer. Sonst braucht man nix ändern. 
Das wäre bei einem Rondel nicht möglich.

>Mit welcher Software am PC steuerst du denn deine Vorrichtung an? Nimst
>du da fertige Software, oder entwickelst du da was selbst?

Software zur Steuerung des Wechslers ist auch selbstgestrickt.


>Bei einem erheblichen Teil der im Forum gestellten Fragen stellt sich
>heraus, dass die Fragestellung falsch war. Da will einer eigentlich nur
>ein Flugzeug bauen, ziemlich egal wie, fragt aber nur, wie er sein
>Fahrrad zu einem Flugzeug umbauen kann, weil bei ihm zufällig ein alter
>Drahtesel im Keller rumgammelt.

Ja laßt ihn doch basteln. Wenn jemand meint aus einen Fahrrad ein 
Flufzeug bauen zu wollen, dann bitte. Soll sich keinen Zwang antun.

>Und so ist man es gewohnt, auch andere Lösungen vorzuschlagen als der
>Fragesteller mit einem Post nahelegt. Dass es bei dir anders war ist
>Pech, aber soviel Nerven solltest du schon haben, wenn du das nicht vor
>vorneherein klarstellst.

Naja, grundsätzlich ist ja gegen alternative Lösungsvorschläge nix zu 
sagen. Aber wenn mir schon einer kommt, ich soll erstmal ne LED zum 
blinken bringen. Oder ein anderer meint mein Vorhaben kommt 10 Jahre 
zuspät, ohne das er überhaupt weiß warum ich mir so ein Ding bauen will. 
Was ihn mal, ganz nebenbei, garnix angeht. :D
Dann sind das für mich keine alternativen Lösungsvorschläge sondern nur 
gelaaber von Leuten die nur von 12 bis Mittag denken. Der Typische 
Abteilungsleiter von heute eben, der keinen Plan von nix hat aber glaub 
er wär der Größe oder hätte den Größten. ^^
Warscheinlich selbt nicht den geringsten Plan von etwas, aber erstmal 
andere zusammenscheißen warum sie DAS nicht können.

>Ausserdem ist das Kennnisniveau des Fragestellers nicht immer sofort
>erkennbar. Da kann es schon vorkommen, dass man das falsch einschätzt.

In wieweit ist das Kenntnisniveau des Fragenstellers ausschlaggebend für 
eine beantwortung einer Frage? Sollten sich aus einer Antwort weitere 
Fragen ergeben sieht man doch schnell wie weit jeamd in der Materie 
drinn steckt. Oder?



>Also die einfachste Lösung wäre dann wohl dashier:
>http://shop.embedded-projects.net/product_info.php...
>Beispiele, wie man es als HID programmiert und dann auch ansteuert gibts
>bei atmel.

Das sieht auch sehr interessant aus und ich werd mich da gleich mal 
intensiver mit beschäftigen.



>aber was spricht denn dagegen den zweiten port des usb-hubs für eine
>serielle schnittstelle zu verwenden.

Grundsätzlich erstmal nix ausser das ich wissen wollte ob es nicht auch 
Möglichkeiten...RELATIV einfache...gibt das ganze per USB zu 
realisieren.

>ich denke per usb ein protokoll bzw. device für einen wechsler zu
>implementieren dürfte mehr als nur aufwendig sein. wenns kein hid dafür
>gibt ... viel spaß beim usb-treiber schreiben ... da sind einige schon
>wahnsinnig durch geworden.

Naja, einen extra Treiber wollt ich jetzt eigentlich nicht extra dafür 
programmieren. Treiberprogrammierung, besunderst unter Windows, macht 
einfach keinen Spass. Also mir jedenfalls nicht.

Wie gesagt ich dachte da eher an so eine Art 08/15 Schnittstelle mit 
08/15 Treiber.



>Ich bin leider über die Konzeptphase noch nicht hinausgekommen.
>Das Hauptproblem ist für mich, das greifen der CD. Da die CDs recht eng
>übereinander gestapelt werden sollen, muss der Greifer flach sein.

Also wenn die CD's alle direkt übereinander liegen, würd ich einfach mal 
versuchen so einen Haltermechanismus aus einem alten Discman zu nehmen. 
So einer mit 3 Kugeln. Die CD's müßten dann eben nicht mehr auf der 
Stange gelagert werden, sondern in einem Schacht, dann ist Loch frei und 
kann mit dem Haltmechnaismus gegriffen werden. Sollte doch recht 
zuverlässig funktionieren.

Bei mir hab ich das anderst gelöst da ja am Scheitelpunkt des Magazins 
die Abstände der CD Fächer zueinander größer sind. Ich hab ein Stück 
Gummischlauch genommen, der leichtgängig durch das Loch der CD passt.
Den hab ich passgenau über eine Rohr gestülpt, in dem Roh leräuft eine 
Stande die am einen Ende an einem Elektromagneten sitz und am anderen 
Ende mit einem "Deckel" auf dem Gummischlauch aufsitzt. Zieht der Magnet 
an wird der Schlauch gestaucht und klemmt so die CD sicher ein. Nun kann 
ich sie problemlos und sicher transportieren.


>Stabilität des ganzen Turms ist auch so eine Sache. Naja, das wolltest
>Du ja nicht diskutieren.

Wo ist das Problem? Also mein Turm ist gegen anrempeln u.d.g. mit einer 
10kG Stahlplatte im Boden gesichert. Im normalen Betrieb entsteht keine 
Unwucht oder irgendwelches Ruckeln.

>Falls Du das möchtest, poste doch bitte mal ein Photo oder eine Skizze
>insbesondere von dem Greifer. Möchte abgucken :-)

Foto, wie schon geschieben, geht leider nicht, weil Digicam im Ar.... äh 
im See ist. :(

>Zu Deinem eigentlichen Problem, möchte ich sagen, das ich mir eigentlich
>sowas wie einen eigenen kleinen PC (ITX) gedacht habe. Dann ist Netzwerk
>etc. eigentlich kein Problem. Der kann auch die Hardware steuern, mit
>einer kleinen Zusatzplatine selbstverständlich.

Joa, war auch mal eine Überlegung von mir, hab ich aber wieder 
verworfen, weil mir das zuviel gefrickel gewesen wäre. Noch ein 
Betriebssystem um das man sich kümmern müßte u.s.w.

>Den Gedanken an USB hatte ich eigentlich garnicht. Kommt mir zu langsam
>vor. Sicherlich geht es um mal Daten zu übertragen, aber um grosse
>Mengen zu übertragen die bei der Indexierung auftreten usw. finde ich es
>zu eng. Zumal das den Host doch belastet, falls Du keine Karte mit
>eigener Intelligenz dafür hast. USB überträgt ja nur auf Anforderung vom
>PC, der dann immer wieder pollen muss, ob das Device was für ihn hat.

Also das seh ich nicht als Problem, ich bin ja nicht auf der Flucht und 
kann auch gern mal ca. 20 Sekuden auf eine CD warten, bis die im 
Laufwerk ist. Und die Übertragungsraten per USB reichen mir eigentlich 
völlig aus.
Das gute ist ja, das die späteren Brennjobs automatisch ablaufen. DA geh 
ich dann mal ein Eis essen, wenn andere in der Bude sitzen und eine DVD 
nach der anderen in ihren Brenner leben müssen um ein ordentlichen 
Backup zu machen. :D

>Jedenfalls wünsche ich Dir viel Erfolg.

Danke.

Autor: Quentchen (Gast)
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>Dabei kommt ein Kettenumlauf zum Einsatz.
Hübsche Idee. War mir mechanisch zu aufwendig, aber das löst einige 
andere Probleme, wie Positionierung. Das Rondel habe ich auch verworfen, 
weil es zu ineffizient ist.

Bei mir ist der Abstand der CDs untereinander gerade 3 CD-Dicken gross. 
Deswegen ist mein Greifer doch anders konstruiert. Das mit dem Schlauch 
ist nett. Hatte ich in anderer Form (wegen des flachen Greifers) schon 
mal erwogen. Vielleicht denke ich nochmal drüber nach. Ich möchte halt, 
das der Greiferteil, der mit dem Innenrand des Loches in Kontakt kommt 
leicht konkav ist und über den Rand nach aussen hin übersteht, damit das 
Greifen sicherer ist. Ausserdem muss ja die CD aus der Ebene des 
Greifers bewegt werden, weil die Schubladen einen erhöhten Rand haben.

Das mit den Kugeln habe ich vielleicht nicht verstanden. Meine CD liegen 
nicht eine auf der anderen. (Wäre auch von Übel denke ich). Ich weiss, 
das es solche Laufwerke gib (meins im Laptop ist auch so eins), aber man 
braucht doch einige Kraft um das Ding ins Loch zu kriegen. Das schien 
mir zu belastend für die CD zu sein.
Na gut.

>weil mir das zuviel gefrickel gewesen wäre. Noch ein
>Betriebssystem um das man sich kümmern müßte
Kein Problem für mich.

>Also das seh ich nicht als Problem, ich bin ja nicht auf der Flucht und
>kann auch gern mal ca. 20 Sekuden auf eine CD warten, bis die im
>Laufwerk ist. Und die Übertragungsraten per USB reichen mir eigentlich
>völlig aus.

Na dann. Ich meinte aber auch nicht die Steuerung, sondern die 
Übertragung der Nutzdaten. Vielleicht habe ich da was überlesen. Ein 
Teil, wie Backups von CD auf CD kann ja autonom laufen, aber vom PC auf 
CD nicht.

Autor: Babarossa (Gast)
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>Hübsche Idee. War mir mechanisch zu aufwendig, aber das löst einige
>andere Probleme, wie Positionierung.

Also meiner Meinung nach recht einfach zu machen...schnell zum 
Fahrradhändler, dort ein paar Ketten für Rennräder und Zahnkränze 
besorgt und zack war das schon fertig. Die CD Fächer waren auch schnell 
gebaut.


>Bei mir ist der Abstand der CDs untereinander gerade 3 CD-Dicken gross.
Das ist aber sehr knapp bemessen. Wie werden die denn gehalten?
Da bleibt ja eigentlich nur ein Greifmechanismus der die CD aussen von 
der Seite greift? So eine art Zange...

>Deswegen ist mein Greifer doch anders konstruiert. Das mit dem Schlauch
>ist nett. Hatte ich in anderer Form (wegen des flachen Greifers) schon
>mal erwogen. Vielleicht denke ich nochmal drüber nach. Ich möchte halt,
>das der Greiferteil, der mit dem Innenrand des Loches in Kontakt kommt
>leicht konkav ist und über den Rand nach aussen hin übersteht, damit das
>Greifen sicherer ist.

Bei einem Abstand von 3 CD Stärken seh ich da ziemlich schwarz das so zu 
realisieren.

>Ausserdem muss ja die CD aus der Ebene des
>Greifers bewegt werden, weil die Schubladen einen erhöhten Rand haben.

Das hab ich mit einem Schwenkmechanismus erledigt.

>Das mit den Kugeln habe ich vielleicht nicht verstanden.

Naja, manche haben 3 Plastikzapfen andere 3 Kugeln um die CD zu klemmen.

>Meine CD liegen nicht eine auf der anderen.
>(Wäre auch von Übel denke ich).

Für reine Kopierstationen ist das doch okay.

>Ich weiss, das es solche Laufwerke gib (meins im Laptop ist auch so eins),
>aber man braucht doch einige Kraft um das Ding ins Loch zu kriegen.

Feder in dem Teil tauschen und schon geht's leichert. ;)

>Ich meinte aber auch nicht die Steuerung, sondern die
>Übertragung der Nutzdaten. Vielleicht habe ich da was überlesen. Ein
>Teil, wie Backups von CD auf CD kann ja autonom laufen, aber vom PC auf
>CD nicht.

Ja Geschwindigkeit der Nutzdaten mit USB ist doch okay.
Backup von PC auf CD läuft genauso bei mir wie von CD auf CD. Dafür hab 
ich meine Software.

Anbei noch ein Bild der Diagnosesoftware die mangels Schittstelle zum 
Wechsler und Gehirn im Wechsler noch nix zu diagnostizieren hat. :D

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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da fehlt ein l im Fenstertitel.

wie hast du den ndie CD fächer an der Kette befestigst? wenn die CD über 
den scheitelüunkt fährt und kippt, wirken ja doch größere Kräfte auf die 
Begestigungen.

Ich hatte mal Cd-Aufbewahrungsboxen, da hat man die cd ohne hülle 
reingetan.
wollte man eine CD haben, hat man einen kleinen knopf an die 
entsprechende Stelle geschoben und dann aufgeklappt.
Die cds lagens so da drin, dass sie minimal über der hälfte aus dem 
unteren Teil rausgeguckt haben. der knof hat dann mit einer feder die cd 
in der oberen hälfte gehalten.
Da war zwischen zwei cds, weniger als eine CD breite Platz.

Ne andere Variante, die mir spontan einfällt, wär dass man viele dieser 
Kick-Out-CD-Hüllen stapelt.
die Mechanik umgiebt diesen Turm und fährt an die entsprechende position 
und kickt vo nhinten die cd dem greifer entgegen.


Es gab doch auch mal Laufwerke, wo man die CD generell in eine Art 
Kassete legen musste. Sowas wär hier wahrscheinlich nützlich. Die CD ist 
vor verdreckung geschützt und man muss nicht so extrem vorsichtig mit 
der Mechanik sein. Gibts aber wahrscheinlich nicht mehr.

Autor: Babarossa (Gast)
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>da fehlt ein l im Fenstertitel.
Wollt nur mal sehen ob es wer merkt. ;)
Danke für den hinweis.

>wie hast du den ndie CD fächer an der Kette befestigst? wenn die CD über
>den scheitelüunkt fährt und kippt, wirken ja doch größere Kräfte auf die
>Begestigungen.
Das war anfangs auch ein Problem bei dessen Lösung ich fast verzweifelt 
wäre. Hab aber zum Glück dann Zugang zu einer Metallbaufirma bekommen 
und hab die das Punktschweißen (fasst wäre mir das W enfallen :D) 
lassen.

Die Boxen sind aus Buntblech, mit Samt ausgeschlagen, hinten an ein 
Stahlblech genietet.

Querschnitt:

K
KS  +   +      +    +     G                                     SSS
KS##+###+######+####+#####G#######################################S
KSSS+SSS+SSSS##+####+#####GSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS
KSSS+SSS+SSSS##+####+#####G<------    Hier steckt die CD
KSSS+SSS+SSSS##+####+#####GSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS
KS##+###+######+####+#####G#######################################S
KS  +   +      +    +     G                                     SSS
K

K = Kette
+ = Blindniet
# = Buntblech
S = Stahlblech
G = Gummischlauch am Scheitepunkt der CD
S = Samt


>Es gab doch auch mal Laufwerke, wo man die CD generell in eine Art
>Kassete legen musste.
>Sowas wär hier wahrscheinlich nützlich. Die CD ist
>vor verdreckung geschützt und man muss nicht so extrem vorsichtig mit
>der Mechanik sein. Gibts aber wahrscheinlich nicht mehr.

Gibts immernoch und kosten richtig Geld.

Geschützt sind die Medien auch so. Da geht keine ungefilterte Luft rein.
An der Front, wo die CD eingelegt wird, wird durch leichten Überdruck 
der Dreck draußen gehalten.

Autor: Babarossa (Gast)
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So, da bin ich wieder.

Was haltet ihr denn von einem FT232B?

Soweit ich das jetzt überblicke sollte die Handhabung recht einfach 
sein.

Da muß ich auch nicht erst ewig dicke Bücher zu USB wältzen um mit dem 
was anfangen zu können.

Und es sieht so aus als könnte ich damit genau das erreichen was ich 
möchte: Einen "echten" USB Anschluss für mein Gerät realisieren.

Die Frage die mich jetzt noch beschäftigt ist folgende:

Wenn ich mit diesem baustein einen USB Anschluss realisiere, was 
passiert wenn ich den an meinem PC anschließe?

1. Sucht Windows automatisch nach den Treibern für den FT232 und 
installiert diese? Das wäre nicht schön, denn dann hätte ich wieder 
einen VCP.

oder

2. Meldet sich Windows dass ein unbekanntes Gerät gefunden wurde und ich 
den passenden Treiber installieren soll? Das wäre super, denn dann 
könnte ich den D2XX Treiber installieren lassen und hätte eine "echtes" 
USB Gerät.

Autor: E. B. (roquema) Benutzerseite
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Coole Sache,
die Mechanik würd mich auch interessieren. Hoffe auf Fotos...
Ich bin selbst dabei (seit nun 2 Jahren:-)) einen CD-Wechsler zu bauen.
Daten CDs sind uninteressant für mich. Ich habe 2 Türme rechts und 
links, in denen liegen die CDs (gesamt 230) übereinander in 
Führungsschienen.
Dazwischen fährt ein Schlitten mit Zahnriemenantrieb und Schrittmotor. 
Ein Greifarm fährt zwischen 2 CDs, fährt ein kleines Stück nach unten 
und hält die CD im Mittelloch fest (Elektromagnet betätigt Greifharken).
Unten sitzt ein CD-Romlaufwerk per Mikrocontroller angesteuert und 
spielt die CD ab.
Die ganze Mechanik funktioniert, bedarf aber noch Optimierung, bis das 
zuverlässig funktioniert.
Bilder unter:
http://freenet-homepage.de/ematronik/CD_Wechsler/C...
...

Autor: Magnus Müller (Gast)
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Ema Tronik schrieb:
> Die ganze Mechanik funktioniert, bedarf aber noch Optimierung, bis das
> zuverlässig funktioniert.
> Bilder unter:
> http://freenet-homepage.de/ematronik/CD_Wechsler/C...
> ...

Bilder... Bilder... Gibts auch ein Video, das deinen Wechsler in Aktion 
zeigt? Mich würde interessieren, wie schnell Deine Konstruktion 
(Mechanik) arbeitet.

Gruß,
Magnetus

Autor: E. B. (roquema) Benutzerseite
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Sorry, Video geht gerade nicht, das ganze Teil ist im Moment in Stücke. 
Außerdem ist Sommerpause :-)
Schnell ist das Wechseln nicht gerade, muss aber auch nicht...
Hab da noch nichts optimiert. Der Aufzug fährt mit Beschleunigungs- und 
Bremsrampe. Die ganze Mechanik fail-proof zu machen ist doch recht 
aufwendig...

Autor: mbj (Gast)
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ibm 3595 und gut ists!

Autor: mbj (Gast)
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ibm 3995 und gut ists!

Autor: Babarossa (Gast)
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Ahja, is klar. Was soll ich damit anfangen?

Autor: Martin Freund (martinf)
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> ..., was passiert wenn ich den an meinem PC anschließe?

Ne Mischung aus 1. und 2.:
Windows sucht einen passenden, bereits installierten Treiber. Wenn 
keiner gefunden wird, kommt ein Dialog zur Treiberauswahl (lokale Suche, 
Internet, manuell). Hier kommt der D2XX Treiber ins Spiel. Anschließend 
kannst du dann per Treiber-DLL mit dem Device kommunizieren.

Ich mach meinen USB-Kram zur Zeit mit einem AT90USB1287. Stefan Salewski 
hat für diesen µC ne funktionierende und leicht erweiterbare Firmware 
geschrieben. Für einfache Kommandos brauchst du den Code nur etwas 
kürzen. Das Hostprogramm ist in C geschrieben und für Linux ausgelegt, 
es lässt sich aber ohne viel Mühe auf Windows umschreiben.

Hab mir deine Bilder angesehen; echt ne tolle Leistung.

Autor: Babarossa (Gast)
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>Ne Mischung aus 1. und 2.:
>Windows sucht einen passenden, bereits installierten Treiber. Wenn
>keiner gefunden wird, kommt ein Dialog zur Treiberauswahl (lokale Suche,
>Internet, manuell). Hier kommt der D2XX Treiber ins Spiel. Anschließend
>kannst du dann per Treiber-DLL mit dem Device kommunizieren.

Danke für die Info.

Würde gern das Modul UM232R nehmen, bevor ich, bei dem Versuch den Chip 
zu löten, einen nach den anderen verbrate. Leider hab ich keine 
Bezugsquelle gefunden die auch an Privatpersonen, zu einem vernünftigen 
Preis, liefert.

Kennt jemand vielleicht einen Shop von dem ich das Modul beziehen kann?

Autor: Eric B. (nerdcraft)
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Wie wärs damit:

http://www.synatec.net/fileadmin/templates/img/pro...

Ich hab auf die Schnelle aber nicht gefunden, wie die WindowsSeite von 
dem Teil aussieht.

Grüße

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