Wie Phantomspannung stabilisieren

Gast #1377265
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Hallo Leute,

was ist vom Klang her besser geeignet, um die Phantomspannung fuer ein 
Mikrofon bereitzustellen (48V) Die Spannung kommt aus 2 Stepup reglern 
12V -> 24V, Ausgaenge in Reihe

1) LM317 in Standardbeschaltung mit Tiefpass dahinter oder
2) einfach 2 Tiefpaesse in Reihe ohne besonders auf die Spannung zu 
achten..

oder 3) ist es total unktitisch und deshalb egal oder

4) gibt es was besseres?
Gast #1377825
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Hallo Greek,

das Rauschen der Phantomspeisung ist sehr kritisch. Deswegen wird oft 
ein rauscharmer Linearregler vom Typ L146 (ähnlich dem LM723, aber für 
höhere Eingangsspannungen) für Phantomspeisungen verwendet.

Ein Schaltregler, denke ich mal, ist hier eher ungeeignet.

Denke daran, daß die Phantomspannung mit zwei sehr genauen 6k8 
Widerständen in die Mikrofonleitungen eingespeist wird.

Kai Klaas
Gast #1384975
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>Der L146 ist nur noch im Museum heimisch.

Zumindest ist er schwer erhältlich, seit vor ein paar Jahren 
STMicroelectronics (SGS) ihr Programm kräftig ausgedünnt haben.

>TL783

Genau. Vielleicht noch eine elektronische Strombegrenzung und ein 
RC-Filter am Ausgang.

Kai
Gast #1386696
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Hallo Greek,

du könntest die Schaltung im Anhang ausprobieren.

Sie zeigt einen TL783 mit zusätzlicher Beschaltung, um das 
Ausgangsrauschen drastisch zu reduzieren und eine Strombegrenzung zu 
erzielen.

Der TL783 und der BD139 sollten sehr gut gekühlt werden. Dann sollte die 
Schaltung dauerkurzschlußfest sein.

Die Elkos am Ausgang müssen bis mindestens 63V spannungsfest sein. Am 
Eingang auf jeden Fall 100V!

Die Ausgangsspannung des TL783 sollte besser mit Festwiderständen 
eingestellt werden. Wird ein Trimmer verwendet, kann die 
Ausgangsspannung undefiniert ansteigen, wenn der Schleifer ein 
Kontaktproblem hat.

Die Schaltung muß noch um einen Netztrafo und einen Brückengleichrichter 
ergänzt werden. Für den Netztrafo solltest du möglichst keine ganz 
kleine Ausführung wählen, da sonst der Leerlaufspannungsfaktor sehr groß 
werden kann und die Eingangsspannung beim TL783 ohne Nennlast viel zu 
hoch wird.
Versuche mal einen 2x18V/10VA Trafo (Gerth 4800). Die Leerslaufspannung 
ist dann 23,4Veff pro Wicklung, also 66V maximal, wenn zwei Wicklungen 
in Serie geschaltet werden. Unter Last sinkt die Spannung jedoch etwas 
ab. Hier mußt du ein wenig experimentieren. Eventuell mußt du einen 
2x24V/10VA Trafo nehmen. Achtung, der Brückengleichrichter muß die hohen 
Spannungen können!

Vorsicht, die Spannungen, die am Siebelko entstehen, können durchaus 
gefährlich werden. Experimentiere mit der Schaltung nur, wenn du genau 
weißt, was du tust!

Kai Klaas
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