>zur zeiten der monarchie nahmen sie uns den zehnten .. heute ist man
>weiter ... man lässt uns den zehnten ...
>ein schelm der böses dabei denkt ....
Wobei man ja von 2 Seiten geknechtet wird. Einmal steuermäßig von der
Staatsseite, wobei die meisten Einnahmen wieder auf die Allgemeinheit
positiv zurückkommen, mal Ausgenommen Subventionen oder die
Zinszahlungen für die Staatsschulden.
Die andere Knechtschaft kommt von den Banken. Selbst wenn man keine
Schulden hat, muss man Zinsen zahlen. Denn die Unternehmen müssen ja
Zinsen für ihre Kredite bezahlen, die sie auf die Produkte umschlagen.
Will man jetzt noch ein Haus auf Kredit kaufen, sieht's ganz übel aus.
Das System ist perfekt zum Abgreifen fremder Leistungen.
Monopol auf Herausgabe eines Zahlungsmittels haben, das oft nur aus Bits
und Bytes besteht und damit jemanden in die Leibeigenschaft in Form des
Zinses rein zu manövrieren.
Prof. Senf schätzt, dass diese "Zinskosten" in den Preisen bis zu einem
Drittel ausmachen. In den Investitionsgüterbranchen könnte ich mir das
schon vorstellen. Da läuft fast alles über Kredit. Mit Eigenkapital
wären die hohen Summen nicht finanzierbar.
Früher gab es in der Not oft Aufstände und Hass gegen Monarchen, Grafen,
Fürsten, Landvogte. Heute ist der wahre Verursacher der Probleme ohne
weiteres nicht erkennbar. Da kann sich leicht der Zorn gegen Rentner,
Arbeitslose, Ossis und Ausländer richten.