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Forum: Offtopic Die Wogen mit Öel glätten


Autor: Wasserratte (Gast)
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Habe in einem sogenannten Tatsachenroman gelesen, ein Schiff kam in 
einen Sturm, der Kapitän ließ ein Fass Öel über Bord kippen um die 
tosenden Wogen zu beruhigen.

Klappt das?

Autor: Schwups... (Gast)
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Wenn es Schweröl ist, vielleicht, aber ein Fass wird da nicht reichen,
daher eher nein.

Autor: Emotionaler Wadenkrampf (Gast)
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Wenn das wirklich stimmt, wäre es nichts außer Umweltverschmutzung.
OK, kommt auf's Öl an. Wenn's Pflanzenöl war, geht's noch...

Autor: Ahab (Gast)
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Wohl zu viel "Kapitän Blaubär" geguckt ;-)

Autor: aha (Gast)
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200 Liter Oel koennen beliebig oft die kinetische Energie einer 10m 
Welle absorbieren... und das auf einer nahezu beliebig grossen Flaeche.

Autor: Wasserratte (Gast)
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>200 Liter Oel koennen beliebig oft die kinetische Energie einer 10m
>Welle absorbieren... und das auf einer nahezu beliebig grossen Flaeche.

Das hätte ich jetzt nicht gedacht. War der Meinung das im Buch wäre nur 
Jägerlatein. Gibt's seriöse Quellen die das bestätigen, Meßwerte?

Autor: Gast (Gast)
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> Das hätte ich jetzt nicht gedacht. War der Meinung das im Buch wäre nur
> Jägerlatein. Gibt's seriöse Quellen die das bestätigen, Meßwerte?

Haha... :D

Autor: aha (Gast)
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Man hoert das zwar immer, ich glaubs aber auch nicht. Die kinetische 
Energie ist da, und bleibt. Was das Oel machen kann, ist die 
Oberflaechenspannung herabsetzen. Damit kann man allenfalls 
Entschaeumen... aber ne 10m Welle zum Verschwinden bringen, auf 100m 
Breite ?

Autor: der mechatroniker (Gast)
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Autor: Gast (Gast)
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Cool. Erst dachte ich es sei so etwas in der Art von Feilenfett oder 
Spannungsabfall...

Autor: testit (Gast)
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Hätt ich nicht gedacht

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast schrieb:
> Cool. Erst dachte ich es sei so etwas in der Art von Feilenfett oder
> Spannungsabfall...

Cool? Eher nicht. Aber früher war man eben viel sorgloser mit der 
Umwelt...

Autor: Gerhard (Gast)
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Das kam in Hans Dominiks Science-Fiction-Roman "Wettflug der Nationen" 
aus den 30er Jahren auch vor: Ein Flugzeug macht eine Notwasserung, der 
Wind frischt auf... Im Buch wird der Treibstoff über Bord gepumpt, um 
die Wellen zu beruhigen, bis das Stratosphärenschiff "St" (ein 
Hubschrauber mit zusätzlichen Flächen und Düsenantrieb) die Besatzung 
abbergen kann.

Herrlich.

Autor: Schwups... (Gast)
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>und das auf einer nahezu beliebig grossen Flaeche.
Na, wohl eher örtlich begrenzt, denn die Ozeane sind groß
und das Prinzip von Ursache und Wirkung wie bei Schmetterlingschlag
dürfte wohl etwas übertrieben und hierbei kaum übertragbar sein.

Autor: Schwups... (Gast)
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>Im Buch wird der Treibstoff über Bord gepumpt...
>...Hubschrauber mit zusätzlichen Flächen und Düsenantrieb...

Ein Funke und das Flugzeug steht in Flammen. Tolle Idee.
Autoren haben aber auch nicht immer den Durchblick in
der Wissenschaft. Na, Hauptsache es ist spannend.

Autor: aha (Gast)
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>Im Bereich eines zweieinhalb Quadratkilometer großen Ölfilms, der in der Nordsee 
ausgebracht wurde, verringerte sich die Höhe größerer Wellen demnach um zehn 
Prozent.


Ist ja toll. Dann sind Wellen von 10m Hoehe nur noch 9m hoch. Dafuer 
wird man mit einem Oelfilm versehen.

Autor: Axel (Gast)
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>Ist ja toll. Dann sind Wellen von 10m Hoehe nur noch 9m hoch. Dafuer
>wird man mit einem Oelfilm versehen.

Irgendwo ist eben die Grenze zwischen gerade noch durchgekommen und 
abgesoffen. Wenn die bei 9,50m liegt, hat es was gebracht.

Gruss
Axel

Autor: HariboHunter (Gast)
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Und Oelfilme glaenzen so schoen ... das macht die Bergung einfacher.

Autor: Gerhard (Gast)
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>>Im Buch wird der Treibstoff über Bord gepumpt...
>>...Hubschrauber mit zusätzlichen Flächen und Düsenantrieb...

>Ein Funke und das Flugzeug steht in Flammen. Tolle Idee.
>Autoren haben aber auch nicht immer den Durchblick in
>der Wissenschaft. Na, Hauptsache es ist spannend.

In dem Buch handelte es sich um "Treiböl", die Flugzeuge hatten alle 
"schnellaufende Dieselmotoren". Also nichts mit Funken und Flammen... 
Damals muß sich das wohl richtig nach Zukunft angehört haben...

Autor: Thilo M. (Gast)
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Öl auf dem wasser vermindert das Brechen der Wellen. Das hat 
entscheidende Vorteile, wenn man manövrierunfähig daherdümpelt. Auch 
wird 'fliegendes Wasser' (Gischt) vermindert.

Autor: /purzel (Gast)
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> .. vermindert das Brechen der Wellen

Nur schon ein 1mm dicker Oelfilm geht ins Volumen... damit kann man dann 
das Brechen von 5mm hohen Wellen verhindern. Hoehere Wellen, sagen wir 
10m wuerden dann auch einen dickeren Oelfilm bedingen, zB 1/2m. Und 
einen solchen kann man als Nicht-Tanker nicht produzieren.

Ob man Oeldaempfe einer Gischt vorzieht ist Geschmackssache, oder 
wieviel man schon gekotzt hat.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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/purzel schrieb:
>> .. vermindert das Brechen der Wellen
>
> Nur schon ein 1mm dicker Oelfilm geht ins Volumen... damit kann man dann
> das Brechen von 5mm hohen Wellen verhindern.

Das hab ich mir auch gedacht.
Aber ...
Youtube-Video "Oil-on-Water Calming Effect"
... fand ich schon erstaunlich.
Eine kleine Menge Öl reicht anscheinend.

Auf der anderen Seite frage ich mich, wo all die Wellen auf den Badeseen 
herkommen, bei den Mengen Sonnenöl da da drinn rumschwimmen.

> Hoehere Wellen

Das würde ich allerdings auch gerne sehen. Ich out mich hier als 
ungläubiger Thomas. Ich kann mir beim besten Willen einfach nicht 
vorstellen, dass eine Ölschicht bei hohen Wellen irgendetwas 
Nennenswertes ausrichten kann.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Endlich wissen wir, warum die Brandung in der Salatschüssel so mickrig 
ist...

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