Alter Generator - Blindstromkompensation?

Gast #1380018
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Hallo zusammen,
ich betreibe eine alte (Wasser) Turbine mit einer Durchschnittsleistung 
von 3KW (ca. 6kW max.) an dieser hängt ein ca. 25Jahre alter Asynchron 
Generator (mit 7,5Kw) und einem Cos Phi von 0,74. Da keine 
Blindstromkompensation vorhanden ist überlege ich gerade ob ich sinnvoll 
ist so eine Anlage zu installieren da man den Blindstrom ja sonst der 
Eon schenkt (oder?). Würde es reichen einen ausreichend dimensionierten 
Kondensator an den Generator zu hängen, wenn ja wie muss man den 
Anschließen? Danke für eure hilfe!

Grüße

Drakesoft
Gast #1380380
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Die Kompensationskondensatoren wurde man im Stern an die drei Phasen 
hängen.

Aber.


Der Generator kann max 7,5 KW bei einem Cos Phi 0,74 . Bei einem 
schlechteren Cos Phi würde der Strom in den Wicklungen zu hoch werden.
Da die Turbine eh nur 3KW kann wird der Generator nie überlastet werden.



Axel
Gast #1380541
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Die Turbine kann bei gutem Wasserstand mehr als 6Kw Leistung erreichen. 
Der Strom wird bestimmt nicht zu hoch da der Generator schon 25 Jahre 
dauerbetrieb hinter sich hat. Mir geht es eigentlich darum mehr 
Wirkstrom zu erzeugen und damit weniger Blindstrom herzuschenken da ich 
diesen nicht bezahlt bekomme.
Gast #1380629
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Grundsätzlich kann der Generator
natürlich nur soviel Wirkarbeit
liefern, wie er Arbeit von der
Turbine abnehmen kann.

Wie groß ist denn der Nennstrom den
der Generator abgibt und wie groß
ist die Angabe auf dem Typenschild?

Dann müsste man noch wissen,
wie groß der cosPhi in der Zuleitung ist
und ob er induktiv oder kapazitiv ist.

Wenn man alle diese Fragen beantworten
kann, kann man über die richtige
Kompensation nachdenken.
Gast #1380664
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Bei einem Asynchrongenerator schenkst du dem Energieversorger, in dessen 
Netzt du einspeist, nix durch den Blindstrom, im Gegenteil. (Hinweis: 
die meisten Verbraucher im Netz sind ohmsch oder Asynchronmaschinen).
#1380928
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Hier haben sich also die ganzen Profis versteckt.. ~(

Hier steht ja nur Müll.

1. Mit Blindstrom schenkst Du niemandem was und gewinnst auch nichts.
2. Warum glaubst Du, dass er "BLIND"-Strom heisst? Genau, weil er nichts 
zur Wirkleistung beiträgt. AUCH NICHT MIT KOMPENSATION. Kompensation 
heißt: Verhindern, dass der Blindstrom im Netz pendelt. Dafür pendelt er 
zwischen Generator und Kondensator. Nach aussen hin geht cos(phi) mit 
Kompensation gegen 1.

3.
>Dein Asynchrongenerator braucht um zu funktionieren Blindstrom den er
>aus dem Netz zieht.

Was bitte ist das für ein Unsinn? Der braucht gar nichts, außer etwas, 
das ihn antreibt.

4. Wenn Du das Ding kompensierst, tust Du was Gutes fürs Netz. Das wird 
aber niemand merken. Also kannst Du es auch sein lassen.
#1380940
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@Daniel R. (daniel_r)


>Was bitte ist das für ein Unsinn? Der braucht gar nichts, außer etwas,
>das ihn antreibt.

Dann lass bitte mal einen Asynchrongenerator laufen ohne denn

1. An ein Netzanzuschliessen
oder
2. Ohne Kondensatoren parallel zu schalten.

Da wirst du an den Klemmen nichts messen können.

Du brauchst einen Strom durch die Wicklungen damit du im Rotor ein Feld 
aufbauen kannst.

Bei einem Synchrongenerator brauchst du das nicht weil der einen 
Permanet erregten oder Fremderregten Läufer hat.


Bei einem Asynchrongenerator brauchst du das Netz um im Rotor einen 
Strom zu induzieren der dir dann das Rotormagnetfeld aufbaut.

Fall du kein Netz hast must du dementsprechend Kondensatoren parallel 
zum Motor schalten. Diese liefern dann die zur magnetisierung 
erforderliche Blindleistung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Asynchrongenerator

Bitte informiere dich vorher mal zum Asynchrongenerator bevor du direkt 
unsinn schreist.

Gruss helmi

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