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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ladezustand Autobatterie Blei-Gel


Autor: char0n (Gast)
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Hallo,

habe jetzt ne Weile nach Lösungen gesucht oder ähnliche Projekten die 
gelöst wurden, an denen ich einfach anknüpfen kann, aber war bis jetzt 
erfolglos.
Ich möchte mir nen Bollerwagen bauen, auf dem ich ein Radio mit 
passenden Boxen betreibe. Zur Spannungsvesorgung möchte ich eine 
Blei-Gel Autobatterie bei Ebay kaufen.

Hier kommt es ja schon zum Problem:
Wie überwache ich den Ladezustand einer Autobatterie?
Ich habe schon überall gelesen, dass es nicht leicht ist und an tausend 
Sachen abhängt, wie Temperatur und weiß der Geier was.
Von der Klemmspannung kann man auch nicht auf den Ladezustand schließen, 
da Autobatterien angeblich sehr stabil sind.

Mich interessieren also Antworten wie "lass es sein, das bringt nix" 
nicht. Wenn es eine Lösung gibt die Ansatzweise zum Erfolg führt reicht 
mir das.

Ich habe Erfahrungen mit PICs und würde zB einen PIC18F2550 zur 
Berechnung der Werte nutzen können, einen Temperatursensor habe ich mit 
sowas auch schonmal realisiert (vllt hilft das ja auch für die 
Bestimmung des Ladezustands). LCDs kann ich auch ansprechen, sowas 
sollte alles kein Problem sein.

Wie sieht es aus mit einem Amperestundenmessgerät bzw Ladungsmessgerät 
das muss ja irgendwie funktionieren. Wie dimensioniere ich die 
Widerstände um die Stromstärke während des Betriebes messen zu können.

Und wie schauts aus mit Ladegeräten, kennt jemand eine gute und günstige 
Variante die es zu kaufen gibt oder lohnt es sich sogar für einen 
Bastler sowas selbst zu entwickeln.

Ich suche nach möglichst guten und günstigen Lösungen.
Mein theoretisches Wissen in Elektrotechnik ist recht groß, hatte aber 
leider nie eine praktische Ausbildung aus der ich schöpfen könnte. 
Deswegen fehlt mir einfach das praktische Wissen welches ein 
Elektromeister/-geselle hätte. Das möchte ich einfach durch eigene 
Projekte kompensieren.

Also bitte nur Antworten die mich weiter bringen.

Autor: Harry Up (harryup)
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hi,
sooo stabil ist 'ne Bleibatterie nun auch nicht, es gibt schon einen 
Zusammenhang zwischen Klemmenspannung und Lade- oder auch Entladestrom, 
der auf die noch zur Verfügung stehende 'Kapazität' schliessen lässt.
Die Entladekurve ist ja nun nicht gerade, sondern leicht abfallend.
Eine Lösung selbst zu stricken ist sicher sinnvoll und lehrreich, das 
Vorgehen wäre in dem Falle, einige Messpunkte (Spannung und (im 
Idealfall unterschiedliche Ströme pro Messreihe) Strom) während einer 
kontrollierten Ladung oder Entladung zu notieren und daraus die 
Kennlinie zu 'stricken'.
Ich hab' die Tage einen Solar-Regler samt Zell und Batterie in meinen 
WoWa eingebaut, der Regler zeigt den Ladezustand der Batterie in % an - 
erschreckend genau übrigens, obgleich der nicht allzu teuer (< 50,-) 
war.
Stellt sich ergo eher die Frage, ob man sich die Lösung kaufen oder 
bauen will.
Grüssens, harry

Autor: char0n (Gast)
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Gibt es denn irgendwo schon ein Projekt an dem ich mir was abgucken 
könnte?

Das mit der Kennlinie selbst aufnehmen lohnt sich ja nur wenn ich die 
Batterie auch vernünftig laden bzw entladen kann.
Um das zu tun muss ich mir ein entsprechendes Ladegerät bauen bzw kaufen 
und mehr als 20 euro will ich nicht zahlen. Selbst gebaut komme ich an 
gewisse Teile vielleicht sogar kostenlos ran.
Was ich dabei aber beachten muss ist die Frage.

Die Kennlinien kann ich dann auch im Datenblatt nachsehen, bei einer 
gebrauchen Batterie ist die Abweichung aber sicherlich recht groß.

Autor: Harry Up (harryup)
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naja, man kann die Batterie mit konstantem Strom (Ladegerät + Siebung + 
LM317) laden, der Rest ist Fleissarbeit, oder ein kleiner Prozessor 
macht das , dann muss aber vorher viel Arbeit in's Proggi gesteckt 
werden.
Die 20,- Marke zu unterbieten ist natürlich machbar, wenn du 
entsprechend viel Arbeit in das Projekt steckst.
Oder du stellst dich vor die Kaufhalle, verscheuerst Bananen und kaufst 
dir vom Erlös die passende Hardware.
Schade, dass beides mit Aufwand verbunden ist, Grüssens, harry

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