Frage bei Quarz

Gast #1382244
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Woher weiß ich hier:

http://www.pollin.de/shop/shop.php?cf=tabelle.php&ts=0&pg=NQ==&a=ODE4OTA5OTk=

ob das oberton oder normale quarze sind? und wie bring ich nen Quarz mit 
Oberton dazu auch in dem zu schwingen? also wenn ich jetzt nen 25 MHz 
Quarz hab der in der 3. Oberstufe schwingt, dass der auch so benutzt 
werden kann.

Danke im VOrraus
#1382248
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Quarzer schrieb:

> ob das oberton oder normale quarze sind?

Alles <24MHz ist zu >99% Grundton. Darüber kann man nur raten, da es 
mittlerweile Grundtonquarze bis 100MHz gibt.

> und wie bring ich nen Quarz mit
> Oberton dazu auch in dem zu schwingen? also wenn ich jetzt nen 25 MHz
> Quarz hab der in der 3. Oberstufe schwingt, dass der auch so benutzt
> werden kann.

Mit einem Reihenschwingkreis parallel zum Quarz den Grundton, also hier 
die 8,33MHz kurzschließen.
#1382250
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Hallo,

Quarzer schrieb:
> Woher weiß ich hier:
>
> http://www.pollin.de/shop/shop.php?cf=tabelle.php&ts=0&pg=NQ==&a=ODE4OTA5OTk=
>
> ob das oberton oder normale quarze sind?
garnicht, wenn der Lieferant es nicht verrät und kein Datenblatt 
verfügbar ist.
Bei Pollin wäre bei sowas zumindest stark im Zweifel.

 und wie bring ich nen Quarz mit
> Oberton dazu auch in dem zu schwingen? also wenn ich jetzt nen 25 MHz
> Quarz hab der in der 3. Oberstufe schwingt, dass der auch so benutzt
> werden kann.
Normalerweise so, wie sie benutzt werden; Quarzoszillator mit Transistor 
bauen und einen auf die gewünschte Oberwelle abgestimmten Schwingkreis 
in die Kollektorleitung hängen.

Bei ICs, wo der Quarz an einem internen Oszillator für die Takterzeugung 
hängt, die Frundwellenquarze will, würde auch unbedingt einen nehmen.

Früher (tm) gab es mal die (ungeschriebene?) Regel, daß 
Grundwellenquarze in kHz und Oberwellenquarze in MHz angegeben wurden...

Gruß aus Berlin
Michael
#1382254
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Ob ein Quarz in Grundwelle oder Oberwelle schwingt, lässt sich nicht so 
direkt feststellen, wenn die Sollfrequenz unbekannt ist.

Bei Standardquarzen geht der Grundwellenbereich derzeit bis maximal 20 
MHz, oberhalb 10 MHz wirds aber zunehmend teurer.

Grob angegeben schwingt die Grundwelle dreimal so leicht an wie die 
Oberwelle, also wird bei einer breitbandigen Oszillatorschaltung die 
Grundwelle anschwingen. Für die Oberwelle muss die Oszillatorschaltung 
einen Schwingkreis enthalten, der die Verstärkung im Bereich der 
Oberwelle soweit anhebt, dass sie mindestens dreimal so hoch ist wie im 
Bereich der Grundwelle.

25 MHZ kann Grundwelle sein, dann ist der Quarz aber schon etwas 
besonderes. Wahrscheinlich ist es Oberwelle.
Gast #1382295
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Ja danke schonmal, aber so richtig verstanden hab ich das trozdem nicht, 
also brauch ich zusätzliche Bauteile wenn ich nur die oberwelle nehmen 
will. weil ich jetzt bei reichelt bestell, und die nur die oberwelle da 
haben, und wo anderest ich nicht bestellen will.
Nur ne erklärung wie ich den dann beschalten muss reicht mir.

Dankeschön nochmals
Gast #1383412
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Hallo Quarzer,

>TheoPraktisch kann ich auch den nehmen oder??

Nein, das ist ein Grundtonquarz. Wenn du einen Oszillator hast, der 
Obertonquarze will, dann mußt du auch einen Obertonquarz einsetzen. 
Diese sind etwas anders geschnitten als Grundwellenquarze, sind viel 
kleiner (womit letztlich die Grundwelle unterdrückt werden soll) und 
schwingen von sich aus bevorzugt in der dominanten Oberwelle. Das kann 
bei bestimmten Quarzen übrigens auch mal der 5.Oberton sein.

Was hast du denn für einen Oszillator?

Kai

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