Hallo Sabine
Die Derivate der MCS51-Familie von Intel sind für mathematische
Operation leider etwas eingeschränkt, weil i.allg. nur 8bit-Aktionen
einfach durchführbar sind; braucht man mehr als 8 Stellen, wird es
kompliziert.
Ausnahme soll der 80C517/537 sein mit der Extra-MDE
(Multiplikations-/Divisionseinheit), den ich bisher noch nicht
programmiert habe und der meineserachtens zu teuer ist (jetzt nicht mehr
von Siemens, sondern von Infineon hergestellt);
für das Potenzieren u.a. kompliziertere Berechnungen wäre natürlich
prinzipiell ein DSP (Digitaler Signal-Prozessor)besser geeignet; z.B.
die TMS 320-Serie von Texas-Instruments;
Die moderneren Chips dieser oder anderer Serien sollte man bekommen
(z.B. www.kessler-elektronik.de), die Unterlagen vielleicht in einer
Leihbücherei; Assembler/Compiler sind auf
der CD-ROM "Mikrocontroller" von RUESS für den TMS 320 erhältlich.
Wenn Du bei dem 80C515 bleiben willst, muß die Potenzierung auf
die Multiplikation zurückgeführt werden; das Ergebniss kann ja
bis 16bit groß sein (mul AB); gebrochene Zahlen kann man erweitern (0.5
* 10 = 5 oder 0.00137 * 100000 ?), naja, also
müsste der Multiplikationsfaktor auch extra gespeichert werden
etc.
Ich bin auch nicht gerade der Mathe-Profi, deswegen empfehle ich,
für diesen Prozessor ein altes Assembler-Buch aus der Homecomputer-Ära
zu besorgen, geschrieben für z.B. 8080, 8085, 6502-Prozessoren, da da
doch einige Tricks angegeben sind, um
auch kompliziertere Berechnungen durchzuführen. Diese Bücher sind
jedoch nicht ganz einfach zu lesen. Es gab z.B.Anfang der
Achtziger-Jahre solche Kits, mit denen jeder einen Ein-Platinen-Computer
aufbauen konnte, und für die Programmierung dieser Computer
entsprechende Literatur.
Diese Bücher sind jedoch für die damaligen Prozessoren geschrieben, die
weder dividieren noch multiplizieren konnten.
Vielleicht gibt es inzwischen passendere Literatur.