Gast
#1383792
Hallo zusammen Impedanzanpassung muss doch im allgemeinen so passieren, dass die Impedanz der Last die komplexkojugierte Zahl der Impedanz der Quelle ist. In der Praxis werden häufig Ein- und Ausgänge von Geräten an die 50 Ohm-Impedanz von Koaxkabeln mit Widerständen angepasst. Nun hat aber ein (ideales) Kabel eine rein imaginäre Impedanz, d.h. nur eine Reaktanz und keine Resistanz (Z = 0 + jX). Ein (idealer) Widerstand jedoch hat eine relle Impedanz, d.h. nur eine Resistanz und keine Reaktanz (Z = R + j*0). Damit kann aber die anfangs erwähnte Forderung der komplexkonjugierten Impedanzen niemals erreicht werden! Mache ich irgendeine Fehlüberlegung? Oder reicht es in der Praxis bereits aus, wenn der Betrag zweier anzupassender Impedanzen gleich ist? Wäre nett, wenn mir da jemand helfen könnte.