Wurdet Ihr eigentlich schon mal von suchenden Unternehmen "aufgesaugt"?
Irgendwie witzig :-) Hihihi.
http://www.gate4engineers.de/ingenieurmangel.html
"Der Ingenieurarbeitsmarkt ist leergefegt! Etwa 69.600 Ingenieure und
Ingenieurinnen fehlten der deutschen Wirtschaft bereits im Jahr 2007 und
die wirtschaftlichen Konsequenzen dieses Phänomens spüren bereits viele
Unternehmen. Ironie des Schicksals: Laut den jüngsten Zahlen hat sich
der allgemeine Arbeitsmarkt entspannt, aber der Ingenieur- bzw.
Fachkräftemangel deutlich verschärft. Doch es soll noch schlimmer
werden: Laut vielen Studien, beispielsweise von der OECD Organisation
für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, wird sich der
„wahre“ Ingenieurmangel erst in vier bis acht Jahren bemerkbar machen.
Junge Menschen, die bis dahin ein Studium der Ingenieurwissenschaften
erfolgreich absolviert haben, sind prädestiniert in einem bereits
leergefegten Ingenieurarbeitsmarkt von dringend suchenden Unternehmen
schnell „aufgesaugt“ zu werden."
> Während Unternehmen und Verbände den steigenden Ingenieurmangel beklagen,> berichtet die Bundesagentur für Arbeit über 65.000 arbeitlose> Ingenieure./innen. Die Gründe: Mangelnde Branchenkenntnisse, geringe> Berufserfahrung, fehlende Zusatzqualifikationen und ein Alter von über 50> Jahren.
unglaublicher schwachsinn!
wenn man schon liest "geringe Berufserfahrung"...ja woher soll denn
diese kommen, wenn man nicht einstellt?
muss man denn jedem BWLer oder personaler das ursache-wirkungs-prinzip
erklären?
jemand hat es auf den punkt gebracht: es herrscht porsche-mangel, denn
ich finde für 10k€ einfach keinen neuen porsche!
ist doch echt nur noch lachhaft was unsere lobbys zustandebringen.
Also bei mir in der Firma hat sich schon mal ein Headhunter gemeldet.
Allerdings waren seine Gehaltsvorstellungen so, daß sich für mich kein
Wechsel gelohnt hätte. So eng scheint der Markt also auch wieder nicht
zu sein.
Also vor Beginn der Krise, wurde ich tatsächlich von mehreren Firmen
angesaugt, obwohl ich noch am Studieren bin. Ich hab mehrere Reisen quer
durch Deutschland, incl. Verpflegung, Unterkunft, Entertainmentprogramm
etc., bezahlt bekommen, nur damit sich die Firma bei einer Führung mal
kurz vorstellen konnte.
> Also vor Beginn der Krise, wurde ich tatsächlich von mehreren Firmen> angesaugt, obwohl ich noch am Studieren bin.
Wo hatten die deine Adresse her und wieso haben die ausgerechnet dich
angesprochen? Das klingt doch absolut unglaubwürdig, wo doch
interessierte Studenten schon seit über 10 Jahren auf den Bewerbermessen
an den Hochschulen regelmäßig abgewimmelt wurden. Diese Messen dienten
schon damals nur dazu, der dummen Öffentlichkeit einen Fachkräftemangel
vorzutäuschen und somit mehr Ahnungslose für ein Studium zu gewinnen.
Die Industrie wünscht sich natürlich viele Absolventen, um sich dann die
vermeintlich besten herauspicken zu können. Dass die Mehrheit der
Absolventen dann einen fachfremden Job mit miserabler Bezahlung machen
müssen und viele unfreiwillig nach Hartz-IV abdriften, wird in den
Medien natürlich verschwiegen.
Die hatten meine Adresse unter anderem von Wettbewerben, an denen ich
mit einem Team von meiner Hochschule mitgemacht hab, und von einem
Professor (der meine Daten natürlich auch nur mit meiner Erlaubnis
weitergegeben hat).
http://whois.domaintools.com/gate4engineers.de
Bohlken Consulting Personalberater stehen dahinter
was die suchen sind auf jedenfall keine Absolventen sondern leitende
Personen. Von 60000 Arbeitsplätze für Ingenieure ist dort auch nichts zu
sehen.
http://www.bohlkenconsulting.de/profil/stellenangebote.html
Nicht einmal einer ist zu erkennen. Die paar Stellen die angeboten
werden scheinen auch nur Fake zu sein da nur ein Link angedeutet ist
ohne Zusatzinformation.
Scheint ein reiner Handlanger der Lobbyisten zu sein mit einer miesen
Homepage.
Ja so werdet ihr getäuscht liebe Ingenieursanfänger von dubiosen
Hintermänner, die sich nicht einmal bemühen ihre verbrecherischen Lügen
und Betrugsversuche gut umzusetzen.
Ich denke nach der Bundestagswahl wird nicht aufgesaugt sondern
abgesaugt und zwar ins Arbeitslosenbecken. Dann beginnt auch dort das
große Entlassen, wo die Angestellten bis jetzt verschont geblieben sind.
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Jobabbau-Kahlschlag-kommt-nach-der-Wahl/557336.html
Hoffnung ist halt, dass durch diesen Pakt Schwarz und Geld an die Macht
kommen und man den neoliberalen Kurs verschärfen kann. Die USA zeigen
unsere zukünftige Richtung an.
Ein bisschen Schadenfreude kann ich mir nicht verkneifen, wenn es auch
endlich den Festangestellten ans Leder geht. Bis jetzt mussten nur die
Zeitarbeiter und Absolventen die Krise spüren, die Anderen wurden
finanziell vom Staat und den Unternehmen mit Samthandschuhen angefasst.
Deshalb merken die meisten Leute auch noch nichts von der Krise, wie
Umfragen im Juni zeigten. Freuen sich lieber über die Abwrackprämie und
ach so billiges Benzin.
In dieser Liste werden die Unternehmen geführt, die keinen
Fachkräftemangel mehr haben werden:
http://www.egon-w-kreutzer.de/Meinung/12700cFrame-SetAlmanach.html
http://www.gate4engineers.de/
Ingenieurmangel und auf der selben Seite :
http://www.gate4engineers.de/ingenieurkarriere/news/newsdetails/datum/2009/08/14/durststrecke-fuer-deutsche-werkzeugmaschinen-dauert-an.html
" 05.08.2009 - Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie sieht auch zur
Jahresmitte kein Ende der tiefen Nachfragekrise. Im zweiten Quartal 2009
sanken die Bestellungen abermals um 65 Prozent im Vergleich zum
Vorjahresquartal. Die Inlandsnachfrage ging um 71 Prozent zurück; die
Auslandsorders gaben um 61 Prozent nach. "
Irgendwie ist die Seite nicht ganz schlüssig , sorry sagen zu müssen
aber ich weiss ja nicht wer diese schwachsinnige Meinungen ( Meldungen
) über den angeblichen Ingenieurmangel BEZAHLT !!!!
>Also bei mir in der Firma hat sich schon mal ein Headhunter gemeldet.
-------------------------------------------------------------
Bei mir haben sich auch die Headhunter gemeldet!
-------------------------------------------------------------
Das war aber vor 10 Jahren, als ich 30 war, gerade 3 Jahre im Beruf,
perfekte Zeitnahe Ausbildung, gut eingearbeitet und komme aus eine gut
funktionierenden Abteilung.
Und: Ich hatte damals gerade 85.000 Brutto! Da waren die Herren schnell
dabei, mich wo hin zu veritteln. Bosch in Marktheidenfeld gab 90.000,
Siemens in München gar 95.000.
Habe mich ganz toll gefühlt, wie sehr ich doch gebraucht werde.
Ein Jahr später wurde unsere Abteilung reduziert und ich musste mir echt
was Neues suchen. Habe ich auch gemacht: Eine KMU um die Ecke zahlte mit
8000,- im Monat -> weit über 100.000 im Jahr.
Letztlich musste ich einsehen, dass Bosch und Siemens nicht besser
zahlen und die headhunter sogar eher die Billigheimer im Gepack haben.
Den KMU-Job hatte ich mir selber gesucht.
Alles, was später über headhunter kam, war immer eher tendenziell
billiger, als ich wert war. Diese Leute suchen nur nach unterbezahlen,
um sie in eine mittelmässig bezahlte Position zu lotsen!
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Gut zahlende Firmen haben genug Bewerbungen und brauchen keine
headhunter
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Was ich zur Zeit ein bißchen mitbekomme ist folgendes,
viele Firmen melden Kurzarbeit an, sagen wir z.b für 2 Tage.
Aber die anderen 3Tage arbeiten deren Leute 45Std, also mehr als die
Wochenstundenzeit(40).
Und das finde ich eine Frechheit. Die Kohle vom Staat abzweigen,obwohl
sie genügend Arbeit haben und keine Neuen einstellen.
Dieses Verhalten wird wie ein Bumerrang zurück kommen.
Des Weiteren wird es zu mehr Entlassungen kommen, sobald die Kurzarbeit
nicht mehr vom Staat gedeckt wird, also ausläuft.
Weiß nicht ob man dann wirklich noch aufgesaugt wird.
Sicher gibs immer Ausnahmen für gute/besondere Positionen, aber im
Allgemeinen denke ich das nicht.
Jawoll!
Endlich können die Gehälter wieder mal sinken!!! Aus Sicht der
Peronalchefs ist das doch eine gute Sache, wenn billige Migranten -
Ingenieure auf den jetzt schon übersättigten Markt drängen!
Wie hat mein EX - MLP Berater auf meine Frage zu den
Scientology-Vorwürfen gesagt: Man muss nur auf der richtigen Seite
stehen!
Das war schon immer so und ist jetzt auch nicht anders. Als Fürst im
Mittelalter oder als Manager heute. Es kann einem Einzelnen doch nur
sehr gut gehen, wenn für ihn viele Leute arbeiten. Früher wurde Futter
beschafft, heute Kohle.
Cool!
Und, wer von Euch schreibt der Goslarschen Zeitung eine Mail und
protestiert gegen die einseitige Darstellung des "Ingenieurmangels"?
Wahrscheinlich ich als Einziger, könnt ich mir vorstellen. :-(
@brandis
selbst wenn hundert hinschreiben, die sind alle beratungsrestistent.
Sowas "kommt" gut .. Wirkliche Probleme weden seit xx Jahren nicht
angepackt.
ich habe früher VDI VDMA , sonstige "Berater"etc , diverse
Regierungstellung angeschieben ....
Die tun so, als ob sie sowas noch nie gehört hätten , daß zb
60-80% einer Fakultät im technischen Bereich keine Jobangebote
hatten , oder daß trotz passender Berufserfahrung diese
jammerer nicht mal zum Vorstellungsgespräch einladen , von
Anstellung ganz zu schweigen
Es hat schon seinen Grund warum kaum Akademiker noch Kinder
haben . Dazu barucht man erst mal eine mittelfristig gesicherte
Arbeitsstelle ....
Man jammert und sitzt aus .... oder seht ihr beim Paradebeispiel
von heute mal Macher am Werken . ich nicht und genau das projiziert
sich auch das sonstige Gebaren
Fähigkeit , ja Intelligenz ist eine Gefahr für die Gesellschaft
geworden.
> Fähigkeit , ja Intelligenz ist eine Gefahr für die Gesellschaft> geworden.
Für die Gesellschaft als Gesamtes nicht, jedoch sehr wohl für die,
welche die Macht haben.
> Und, wer von Euch schreibt der Goslarschen Zeitung eine Mail und> protestiert gegen die einseitige Darstellung des "Ingenieurmangels"?> Wahrscheinlich ich als Einziger, könnt ich mir vorstellen. :-(
Bringt alles nichts, ich habe mal eine Mail an "Think-Ing" wegen den
irreführenden Gehaltstabellen da geschickt, kam nicht mal eine
Eingangsbestätigung oder sowas.
Die hören die Stimmen der kleinen Leute nicht, für die zählt die Meinung
ihrer Auftraggeber, die Meinung der Regierung und irgendwelcher
Institute.
@ hahaha (Gast)
>irreführenden Gehaltstabellen da geschickt, kam nicht mal eine>Eingangsbestätigung oder sowas.
Idealist.
>Die hören die Stimmen der kleinen Leute nicht,
Warum sollte sich die Propagandamaschine für die Wahrheit interessieren?
MFG
Falk
Falk Brunner schrieb:
> Warum sollte sich die Propagandamaschine für die Wahrheit interessieren?
Dann gib mal einen Tipp, wie man der Propagandamaschine den Stecker
ziehen kann :-)
"Dann gib mal einen Tipp, wie man der Propagandamaschine den Stecker
ziehen kann :-)"
Wenn wir Ingenieure uns nicht immer alles gefallen lassen und unserer
Empörung taten folgen würden, dann sähe es so aus:
Es gäbe dann eine echte Interessenvertretung (im Gegensatz zum
industrienahen VDI), analog dem Marburger Bund der Ärtzte oder der
Lokführergewerkschaft. Eine solche Interessenvertretung würde im Rahmen
Ihrer Öffenlichkeitsarbeit dafür sorgen, daß die Leute über
entsprechende Berichte in den Medien oder auch ab und an mal durch eine
medienwirksam angelegte Demonstration die Zustände auf dem Arbeitsmarkt
bzw. die schlechten Arbeitsbedingungen in unserer Branche kennen würden.
Solange viele Ingenieure nur rumjammern und Ihren Beruf in erster Linie
als Selbstverwirklichung statt als Broterwerb sehen, wird sich nicht
viel an unserer Situation ändern!
Auch wenn der Vergleich nicht ganz passt: Selbst die Bauern haben eine
starke Lobby, die in Verbindung mit gelegentlichen Demonstrationen dafür
sorgt, daß die Subventionsmilliarden fließen!
> gib mal einen Tipp, wie man der Propagandamaschine den Stecker> ziehen kann :-)
Mit Foren wie diesen! Hier werden sicher auch mal Leute reinlesen, die
sich gerade überlegen, was sie mal studieren wollen.
Naja, überlegt mal: Würdet ihr wirklich wollen, dass es nach euch keine
Elektrotechnikstudenten mehr gibt? Man wird im Berufleben ja älter und
möchter irgendwann eine Führungspostion übernehmen. Da muss es jüngere
Befufsanfänger geben, die die frei gewordenen Posten besetzen.
Es wird genug Leute geben, keine Angst. Aber es darf eben nicht zu viele
geben.
DIE GUTEN BITTE, UND NICHT VIELE!
> Mit Foren wie diesen! Hier werden sicher auch mal Leute reinlesen,> die sich gerade überlegen, was sie mal studieren wollen.
Sehr richtig, aber daher is es wichtig, die alten Hasen zu Wort kommen
zu lassen und nicht die , die noch jung und gefragt sind, keine Familie
zu versorgen haben und daher wenig akzeptieren.
Als jemand, der den Markt kennt, folgender Ratschlag:
NICHT ELEKTROTECHNIK STUDIEREN!
Programmieren von FPGAs und MCUs machen demnächst nur noch die Asiaten.
Die haben immer mehr solche Studiengänge, sprechen immer häufiger
Deutsch.
Die Software machen dann die Inder.
Wenn E-Technik, dann nur, wenn man SUPER gut ist und dann bitte auch BWL
dazu nehmen.
Chinesisch lernen wäre ein wichtiger Punkt, oder Rumänisch.
Ich würde heute eher Bio studieren. GEN-Technik hat langfristig mehr
Zukunft. Auch OLEDS, Organische Rechner und Pharma sind immer gute
Gebiete, wo viel Kapital dahinter steckt.
Dort in die Forschung und man hat einen sicheren Job. Zwar gibt es auch
dort viele Plagiatoren und Nachbaar, aber die Zykluszeiten sind für
"Ingenieure" günstiger.
@ratgeber:
ich kann das ewige geseier von den gigantomatisch überschwemmenden
chinesen, der indischen software und den bald milliarden arbeitslosen
deutschen ingenieuren nichtmehr hören. dieses gerede steht auf einer
stufe mit der "ingenieurmangel"-propaganda, nur auf der anderen seite.
haltet doch mal die bälle flach leute. wer wirklich schonmal "real" mit
chinesen gesarbeitet hat, macht sich oft weniger gedanken um seine
zukunft. ;)
> wer wirklich schonmal "real" mit chinesen gesarbeitet hat, macht> sich oft weniger gedanken um seine zukunft
Nun steckst Du aber im arroganzgesteureten Muster und Klischee fest:
Es kommt SEHR darauf an, WAS es für ein Chinese ist. Die billigen
Leihtypen, die unterbezahlte Aushilfsprogrammierereien machen, sind
sicher keine Gefahr. Gut Ausgebildete aber sehr wohl.
Wir Deutsche haben MOMENTAN noch den Vorteil, dass die erst seit 20
Jahren auf dem Bildungsniveau sind, nicht alle English können und die
wenigsten Deutsch. Viele Projektleiter wollen gute Kommunikation, können
selber nur schlecht Englisch und wollen keine Chinesen.
Das wirs sich ändern, wenn die Jungens Deutsch können. Ich abe selber
welche kennengelertn, die in 3 Jahren perfekt Deutsch gelernt haben, so
nebenbei. Sehr erstaunlich. Nun ist das ganz klar die Ausnahmeeleti, nur
bei 1,3Mia Chinesen gibt es Ausnahmekönner im großen Massstab. Faktor 20
gegenüber Deutschland!!!
Im Übrigen bezog ich mich beim Programmieren der MCs auf die Taiwanesen:
Die haben dort spezielle Studiengänge, die es hier nicht einmal gibt!!
Und, die sind solche typischen Fachidioten, wie sie die Wirtschaft will:
Gut von BWLlern kontrollierbare Programmierroboter.
Mal so ein kleiner Ausblick:
Vor 10 Jahren gabe es bei meinem Arbeitgeber genau 3 echte Ausländer in
den beiden Entwicklungsabteilung. 3 Leute von 62 Entwicklern. Von denen
kamen gut die Hälfte aus der Region, später waren es schon 7 Leute,
davon 3 Deutsche mit Migrationshintergrund. Heute sind es 9 Asiaten, die
hier fest sitzen, 3 Osteuropäer, 12 Deutsche mit M-Hintergrund, 8
ehemalige Ostdeutsche. Insgesamt sind es nur noch 45 Entwickler, davon
keine 10 aus der Region , der Rest aus ganz Deutschland per Zeitarbeit
drinnen.
Gleichzeitg wurde zusätzlich die Entwicklungskapazität in Asien von
anfänglich unter 10 Leuten (ein office) auf fast 50 ausgebaut!
Langfristig sitzen hier nur noch die, die sehr gut English können, Dinge
planen und verteilen. Alle ECHTEN Entwicklungsthemen werden nach Asien
gehen.
Eben - es gibt 1.3 Milliarden Chinesen. Also wenn 1.3 Milliaren minus 1
Mio nix können und nur die 1 Mio. was drauf hätten, würde das ja auch
schon reichen um Konkurrenz zu machen.
Wieviele von den 80 Mio in DE haben was drauf?
Schau Dir nur mal an wieviele Chinesen momentan an Unis sind.
(weltweit, nicht nur an deutschen)
Die Zahl wissenschaftlicher Paper (allgemein auf allen Gebieten) nimmt
auch sehr stark zu.
Und dann diese ganzen Unternehmen die F&E nach China verlagern...
Stimmt genau. Die Chinesen haben es geschafft innerhalb von wenigen
Jahen; an die Weltspitze. Wenn die schon 1970 bemerkt hätten wie toll
Geld ist würde es hier etliche Arbeitslose mehr geben.
Außerdem will ich erstmal die deutschen sehen die nach China gehen um
Chinesich zu lernen und parallel zu studieren <ggg>. Aber für uns Götter
kein Problem.
Freut Euch nicht zu früh.
Wer mehr Leute hat, kann auch mehr gute daraus rekrutieren. Die jungen
Chinesen, die mir persönlich bekannt sind, haben neuere Notebooks als
ich und sprechen fast akzentfrei deutsch! Leider kenne ich noch nicht so
viele Deutsche, die so fließend CHINESISCH können, um auch deren
Erfindungen zu kopieren...
lasst mich doch mit euren "ausblicken" in frieden.
mittelständische firmen die ich kennengelernt habe (im bereich
messtechnik) haben exakt 0 dinge ausgelagert, bis auf die putzkraft fürs
büro. sogar die komplette fertigung findet bei vielen hier in D statt.
vielleicht sollte der ein oder andere mal von der "idee" abkommen, die
einzig wahre ingenieursstelle fände sich bei irgendwelchen unbeweglichen
branchenriesen. bei denen sind die oberen abteilung voll von kurzfristig
denkenden BWLern, die für ein halbes prozent rendite ihre seele an die
chinesen verkaufen würden.
vielen kleine unternehmen, welche in deutschland geringe margen sehr
spezieller geräte fertigen, geht es auch in diesen zeiten sauwohl.
was wollt ihr eigentlich? glaubt ihr von eurem gejammer und euren
"ausblicken" verbessert sich was? ihr redet doch selbst immer von
unaufhaltsamen globalisierungsmonster, also was nützt euer prophetisches
wehleiden? sattelt halt um auf taxi-fahrer oder frisöse, die kann man
wenigstens nicht auslagern.
Natürlich werden die Chinesen besser - aber auch die kochen nur mit
Wasser. Und die guten Leute dort werden schnell bemerken, dass ihnen in
anderen Teilen der Welt mehr gezahlt wird.
Das Aufholen geschieht nicht nur bildungstechnisch sondern eben auch
beim Lohnbeutel.
Bei anderem muss man dem Lutscher durchaus Recht geben:
Insbesondere wir Kleinen können doch mit Dingen Punkten, die
ausländische Firmen nur sehr schwer erfüllen können: richtig guten
Service.
Sei es die technische Unterstützung vor Ort oder schnelle Hilfe bei
Problemen - und zwar in derselben Zeitzone.
Die Hemmschwelle, zu Produkten zu greifen, die irgendwo zusammengebaut
werden und für die es hier niemanden gibt, der im Notfall greifbar (und
auch haftbar) ist, wird umso größer, je teurer die Dinge werden.
Ich sehe das bei uns erfreulicherweise immer öfter: die Kunden sind
durchaus bereit, deutlich mehr zu zahlen, wenn man guten und schnellen
Service bieten kann, denn das einmal gesparte Geld kann man über die
Lebenszeit des Produktes vielfach drauflegen, wenn es Probleme gibt.
Und guter Service spricht sich rum.
Chris D.
> Vor 10 Jahren gabe es bei meinem Arbeitgeber genau 3 echte Ausländer in> den beiden Entwicklungsabteilung. 3 Leute von 62 Entwicklern. Von denen> kamen gut die Hälfte aus der Region, später waren es schon 7 Leute,> davon 3 Deutsche mit Migrationshintergrund. Heute sind es 9 Asiaten, die> hier fest sitzen, 3 Osteuropäer, 12 Deutsche mit M-Hintergrund, 8> ehemalige Ostdeutsche. Insgesamt sind es nur noch 45 Entwickler, davon> keine 10 aus der Region , der Rest aus ganz Deutschland per Zeitarbeit> drinnen.
Und was heisst das?
Dass nun die 45 Besten (nach Firmenmeinung) dort arbeiten,
und eben nicht die 45, die zufällig schon in der Region wohnten und die
man nehmen musste, weil vor der Globalisierung keine Besseren
auftreibbar waren.
Denn viel billiger werden die Arbeitskräfte Dank Zeitarbeit nicht sein,
siehe Thread Beitrag "Was bezahlen Dienstleister?"
Nicht billiger, aber besser. Und wer schlechter war? Tja, was jammert
ihr.
Man muß in Deutschland endlich akzeptieren, dass in Zeiten der
Globalisierung der Ingenieursektor von der Gehaltsstruktur her ebenfalls
der Globalisierung unterliegt. Die Industrie sucht eher ausgezeichnete
Facharbeiter oder Meister als Ingenieure, bei denen auf eine
ausgeschriebene Position bis zu 150 Bewerbungen eingehen. In Deutschland
besteht ein Überangebot an Ingenieuren, das in den folgenden Jahren sich
weiter aufbauen wird. Ingenieurdienstleistung läßt sich sehr leicht zu
einem niedrigen Honorar international einkaufen. Lediglich die
Qualitätssicherung und die betriebswirschaftliche Kontrolle muß in
Deutschland erledigt werden. Dazu wird aber kein großer Mitarbeiterstab
benötigt. Um in der Globalisierung bestehen zu können muß logischerweise
die Kostenstruktur optimiert werden.
Damit geht dann der Traum eines jeden Bürokraten in Erfüllung.
Deutschland hat dann nur noch Verwalter und Einkäufer.
Brave new world (Oder so ähnlich)
@lutscher
> ... die für ein halbes prozent rendite ihre seele an die>chinesen verkaufen würden. ...
Es sind recht viele "unbewegliche branchenriesen" die massenhaft
know-how nach China exportieren.
Du unterschätzt die Macht der großen?
Das US Verteidigungsministerium macht sich schon Sorgen das zuviel nach
Asien "exportiert" wird.
Also die Halbleiterfertigung und andere kritische Bereiche die auch fürs
moderne Militär essentiell sind... :->
>Das US Verteidigungsministerium macht sich schon Sorgen das zuviel>nach Asien "exportiert" wird.>Also die Halbleiterfertigung und andere kritische Bereiche die auch>fürs moderne Militär essentiell sind... :->
Hattest du Wohnungsentrümplung, und bist auf historische Nachrichten von
1976 gestoßen?
@MaWin
>Denn viel billiger werden die Arbeitskräfte Dank Zeitarbeit nicht sein,
Die Ingenieursdientleister haben ja alle Möglichkeiten, die Bewerber
auszuspielen. Sieh Dir doch mal an, wie sich die GEhälter entwickelt
haben in den letzten 10 Jahren:
Ich hatte wie viele meiner Kollegen vor 10 Jahren zwischen 35k-40k
Einstiegsgehalt. Das ist kaum gestiegen. Viele haben sogar weniger. Und
wenn man zum Dienstleister gehen muss, hat man nicht die Jobgarantie,
wie als fester in der Endfirma. Beim DL bist Du ab 40 komplett
abgemeldet und musst weniger Gehalt akzeptieren, sonst gibt es
garnichts!!!
> Ich hatte wie viele meiner Kollegen vor 10 Jahren zwischen 35k-40k> Einstiegsgehalt.
Euro oder DM?
Das gerät beim Vergleich leicht in Vergessnheit,
da vor 10 Jahren in DM bezahlt wurde (und 4000 DM/Monat ein sauberes
Einstiegsgehalt war) waren es nur 18k-20k EUR, = 21 bis 23,5
inflationsbereinigt,
und heute jammern die Leute, wenn sie nicht miindestens 70k auf dem
Konto sehen (auch da muss man brutto und netto auseinanderhalten :-)
damit haben hier viele auch ihre Schwierigkeiten, meienn aber sie
könnten sich zu hochbezahlten Fachkräften rechnen.
Wir müssen uns damit abfinden, daß wir als Ingenieure Facharbeiter mit
einer längeren Ausbildungszeit sind und vom Einstiegsgehalt mit
Facharbeitern gleichgestellt werden.
Wenn wir ohne Praxis im Ingenieurberuf beginnen, kann uns jeder
langgediente Facharbeiter oder Meister etwas vormachen.
Wir können uns nicht mit der Technischen Elíte vom Einkommen her auf
eine Stufe stellen.
>Euro oder DM?>Das gerät beim Vergleich leicht in Vergessnheit,>da vor 10 Jahren in DM bezahlt wurde (und 4000 DM/Monat ein sauberes>Einstiegsgehalt war) waren es nur 18k-20k EUR, = 21 bis 23,5>inflationsbereinigt,>und heute jammern die Leute, wenn sie nicht miindestens 70k auf dem>Konto sehen (auch da muss man brutto und netto auseinanderhalten :-)>damit haben hier viele auch ihre Schwierigkeiten, meienn aber sie>könnten sich zu hochbezahlten Fachkräften rechnen.
Wir rekapitulieren: 4k 12 0.51 = 18k
Oder aus Spaß an der Freude mal in die andere Richtung:
18k brutto im Jahr entspricht gut 1k netto im Monat.
Aber andere sollen zu blöd sein? Bei der Zahlenbeherrschung bist du seit
geschätzten 18 Jahren auf HIV Niveau.
> Aber andere sollen zu blöd sein?
Jupp.
Du z.B.
Du meinst, "und 4000 DM/Monat ein sauberes Einstiegsgehalt" wäre Basis
der Berechnung. Nein, es war ein Vergleichswert. Basis der Berechung
war, leicht nachzuvollziehen wenn man die Beiträge gelesen hätte (hast
du wohl nicht, hol's nach), "35k-40k Einstiegsgehalt".
Und das * 0.51 (ich hab * 0.5 gerechnet und gerundet) sind 18k-20k.
Bei 4k * 12 kommt man auf 48k (heyo, ich kann's! Oder 52, damals gab's
oft eine 13.) und somit 24k (oder 24,48, wenn man mit deinen 0.51
rechnet). Das ist mehr als Roland bekam, und demnach bekam der nicht ein
"sauberes Einstiegsgehlat", war aber auch nicht so weit weg davon.
Also lehn dich zurück, im Guten Wissen, daß du diesmal der Blöde bist.
>Wir müssen uns damit abfinden, daß wir als Ingenieure Facharbeiter mit>einer längeren Ausbildungszeit sind ....>Wir können uns nicht mit der Technischen Elíte vom Einkommen her auf>eine Stufe stellen.
Oh, wir haben eine technische Elíte, was ist denn das?
Dir sollte man auf jeden Fall wenig bezahlen, weil du dich bestimmt
nicht wehrst und man dich als günstig Arbeitskraft benutzen kann.
>Jupp.>>Du z.B.>>Du meinst, "und 4000 DM/Monat ein sauberes Einstiegsgehalt" wäre Basis>der Berechnung. Nein, es war ein Vergleichswert. Basis der Berechung>war, leicht nachzuvollziehen wenn man die Beiträge gelesen hätte (hast>du wohl nicht, hol's nach), "35k-40k Einstiegsgehalt".
Den Schwampf das 4000DM ein ganz tolles Gehalt sind hast du behauptet.
Und plötzlich sollen es doch lieber Euro sein? Dröhnt es langsam in den
leeren Hallen über deinem Hals?
>Und das * 0.51 (ich hab * 0.5 gerechnet und gerundet) sind 18k-20k.>>Bei 4k * 12 kommt man auf 48k (heyo, ich kann's! Oder 52, damals gab's>oft eine 13.) und somit 24k (oder 24,48, wenn man mit deinen 0.51
Offensichtlich ist bei dir nicht angekommen das ich mich über deine
Rechenkünste lustig gemacht habe. Die 18k hast du ursprünglich in den
Raum gestellt, also nochmal für die Langsamen: HA-HA
> Das ist mehr als Roland bekam, und demnach bekam der nicht ein>"sauberes Einstiegsgehlat", war aber auch nicht so weit weg davon.>
Im Gegensatz zu dir weiß ich folgende Dinge:
- 48k DM ist lächerlich wenig für einen Ing, auch vor 10 Jahren
- Du denkst 48k DM ist ein gutes Gehalt, damit wärst du heute Aufstocker
Und ich würde sogar vermuten das Roland mit aller Wahrscheinlichkeit
sein Gehalt in Euro angegeben hat. Kann es eigentlich sein das noch ein
Schüler bist der noch keine eigene Mark selbst verdient hat oder woher
kommt diese realitätsferne?
>Also lehn dich zurück, im Guten Wissen, daß du diesmal der Blöde bist.
Ich könnte lachen wenn es nicht so traurig wäre.
> Und plötzlich sollen es doch lieber Euro sein?
Das steht wo ? Hast nur mal rumphantasiert ?
> Dröhnt es langsam in den leeren Hallen über deinem Hals?
Wenn du schon beleidigen willst, dann nicht von dir auf andere
schliessen.
Hey,
ihr streitet euch über die Höhe von Anfangsgehältern!!!
Welche Anfangsgehälter? Glaubt ihr noch an viele Möglichkeiten um
überhaupt eine Anfangsstelle zu erhalten?
So wie ihr redet glaubt ihr auch das Märchen vom Ingenieurmangel.
So wie uns alle wird dieses Märchen auch die nächste Ingenieurgeneration
an die Hochschulen und danach in die Arbeitslosigkeit locken.
Ein Hoch auf die Industrie und die ihr zuarbeitenden Politiker und
(Ingenieur-)Verbände.
> Glaubt ihr noch an viele Möglichkeiten um> überhaupt eine Anfangsstelle zu erhalten?
Nein. Die guten Leute haben Chancen. Für die Durchschnitllichen und
darunter sieht es sehr mager aus. Die Nachfrage nach diesen war schon
immer geringer als das Angebot.
Jedoch sind die Einstiegsgehälter auch ein sehr deutlicher Indikator für
die tatsächliche Lage, welche weitaus dramatischer ist, als VDI,
Institute, superstudium ecetera propagieren.
@Herausforderung:
Wenn die Lage so ernüchternd ist, warum müssen wir dann noch Scharen von
Studenten in die Ingenieurfalle locken, wenn danach 50% nicht benötigt
werden. Die Lobby sollte diese Stimmungsmache für den Ingenieurberuf
unterlassen, damit nur noch die Personen Ingenieurwissenschaften
Studieren, die sich wahrhaft dafür interessieren.
Na ja, ganz einfach:
Die Wahrscheinlichkeit als Ingenieur arbeitslos zu werden ist immer noch
sehr viel geringer als als z.B. Musikwissenschaftler arbeitslos zu
werden.
Von daher ist der Slogan "Studiert Elektrontechnik/
Ingenieurwissenschaften" schon nicht ganz falsch, es bietet relativ
gesehen die besten Karrierechancen.
Ben
@ Kabelmaxe (Gast)
>Wir müssen uns damit abfinden, daß wir als Ingenieure Facharbeiter mit>einer längeren Ausbildungszeit sind und vom Einstiegsgehalt mit>Facharbeitern gleichgestellt werden.
Sprich mal besser in der 1. Person Einzahl.
>Wenn wir ohne Praxis im Ingenieurberuf beginnen, kann uns jeder>langgediente Facharbeiter oder Meister etwas vormachen.
In einigen Dingen ja, in anderen nein.
>Wir können uns nicht mit der Technischen Elíte vom Einkommen her auf>eine Stufe stellen.
Wäre auch rein definitionsgemäßs reichlich Unsinn. Elite direkt von der
Uni? Das gilt bestenfalls für das oberste 1%. Uns selbst dem fehlt meist
Erfahrung. Von einigen gaaaaaanz wenigen Superüberfliegern und Self Made
Mans abgesehen.
Also komm von deinem hohen Ross runter und verdien dir erstmal deine
Sporen. Die Eintrittskarte dazu heisst Studium. Eine Chance muss dir
dann jemand geben.
MfG
Falk
>Die Lobby sollte diese Stimmungsmache für den Ingenieurberuf>unterlassen, damit nur noch die Personen Ingenieurwissenschaften>Studieren, die sich wahrhaft dafür interessieren.
Na, man will halt ein reichhaltiges Bewerberangebot haben. Zudem will
man halt auch Talentierte locken, die vielleicht sonst Physik oder
Mathematik studiert hätten.
Der Kanon wird aber nicht nur von der Wirtschaft eingestimmt, sondern
auch seitens der Politik.
Dazu sind die Studierenden für ca. 3 1/2 Jahre keine Arbeitslosen, wenn
sie in den Hörsälen sitzen. Das ist wichtig für die Statistik und das
Volksempfinden. Außerdem spart es Kohle und es gibt dadurch auf dem
Markt viele Mini-Jobber.
Deshalb der immer wiederkehrende Ruf nach mehr Bildung.
Bildung nicht als Chance für den späteren Broterwerb, sondern als
Beschäftigung - und warum dann nicht technische Fächer?
> Ich würde heute eher Bio studieren.
Ratgeber, ich bin zwar erst 3 Jahre in der Branche aber bin im Zuge zu
dem selben Punkt gekommen. Die Indikatoren in der weltweiten Entwicklung
sind einfach überdeutlich und ich denke auch von euch spürt jeder
irgendwie, dass da was Unschönes auf uns zumarschiert.
Die einzige Hoffnung auf eine glückliche berufliche Zukunft sehe ich für
mich noch in den folgenden Optionen.
1. Medizinstudium (sehr schwierig weil man das irgendwie finanzieren
muss)
2. als Fernstudium für weniger Geld nen MBA machen, mit etwas Wirtschaft
in der Tasche kann man vllt. noch länger gut überleben, wenn die
Entwicklung hier vollkommen zusammenbricht
> @Herausforderung:> Wenn die Lage so ernüchternd ist, warum müssen wir dann noch Scharen von> Studenten in die Ingenieurfalle locken, wenn danach 50% nicht benötigt> werden.
Die Antwort ist einfach und besteht aus zwei Teilen.
1. Überangebot an Fachkräften drückt die Preise
2. Aussortieren der 10%, die für die Industrie momentan noch wichtig
sind
Aus Sicht der Politik und der Industrie und wahrscheinlich auch der
Volkswirtschaft macht diese ganze Kampange durchaus Sinn und ich denke
ich würde es auch nicht anders machen, wenn ich die Verantwortung hätte.
Nur für die Betroffenen (MINT-Leute) ist die Sache ernst, im Grunde
existenzbedrohend.
>@ Kabelmaxe (Gast)>>Wir müssen uns damit abfinden, daß wir als Ingenieure Facharbeiter mit>>einer längeren Ausbildungszeit sind und vom Einstiegsgehalt mit>>Facharbeitern gleichgestellt werden.>Sprich mal besser in der 1. Person Einzahl.
Im Grunde hat er aber Recht. Die Gesellschaft transformiert sich zu
einer Gesellschaft der hochqualifizierten Arbeit. Klassische
Facharbeiterberufe werden immer mehr zurückgedrängt und durch
Akademikerstellen ersetzt.
Wie weit kommen die Meisten denn heute ohne Studium noch?
Klar das der Lohn sich da auch anpasst. Die Akademiker sind heute nicht
mehr sowas Elitätes wie vor 20 Jahren, es gibt einfach zuviele und zu
wenig Arbeit
(die hohe Rendite produzuiert).
> Deshalb der immer wiederkehrende Ruf nach mehr Bildung.> Bildung nicht als Chance für den späteren Broterwerb, sondern als> Beschäftigung - und warum dann nicht technische Fächer?
Absolut korrekt erkannt. Dazu kommt, das der Ruf nach Bildung einen
Ausweg aus der systemischen Kriese zeigen soll. Man kann nicht zugeben
und dem Volk sagen, dass das System am Ende ist. Was würde dann
passieren? Die Folgen wären für uns alle fatal. Ausserdem braucht der
Mensch Hoffnung, 5 Jahre Universität machen viel Hoffnung auf ein gutes
Leben später. Und im Job hat man dann die Hoffnung das der nächste Job
besser wird als der letzte.
Eins steht für mich fest, der Ausweg wird nicht durch Rekordzahlen an
Ingenieursabsolventen sondern nur durch systemimmanente Reformen
entstehen.
@ Defiance (Gast)
>> Ich würde heute eher Bio studieren.
Wer Interesse dafür hat, OK. Aber aus rein ökonomischen gesichtspunkten,
keineswegs!
>sind einfach überdeutlich und ich denke auch von euch spürt jeder>irgendwie, dass da was Unschönes auf uns zumarschiert.
Das gilt aber allgemein und brachenunspezifisch.
>Die einzige Hoffnung auf eine glückliche berufliche Zukunft sehe ich für>mich noch in den folgenden Optionen.>1. Medizinstudium (sehr schwierig weil man das irgendwie finanzieren>muss)
Käse. Schau dir mal die Realität an. Und das ist NICHT die
Schwarzwaldklinik!
Klinikärzte etc. haben kein Zuckerschlecken, bezogen auf Stress und
Verantwortung haben so ziemlich alle Ings ein laues Leben und einen
deutlich besseren Stundenlohn!
Und wenn diesen "tollen Geheimtipp" ein paar umsetzen, ist es Essig mit
dem Geheimtipp.
Ist genauso ein Unsinn wie der "Geheimtipp", als Arzt oder Handwerker
nach Norwegen zu gehen.
Klar, für ein paar ist es eine sehr gute Entscheidung und das große Los.
Also Empfehlung oder gar Lösung für grössere Mengen an Leuten schlicht
Unsinn.
>2. als Fernstudium für weniger Geld nen MBA machen, mit etwas Wirtschaft>in der Tasche kann man vllt. noch länger gut überleben, wenn die>Entwicklung hier vollkommen zusammenbricht
Klar, es gibt ja auch keine brechend vollen Hörsääle mit BWLern. Und
diese Abermillionen BWLer managen dann genau was?
Merke. Monokulur ist mittelfristig immer tödlich. Egal ob nur Industrie,
nur Dienstleistung oder was auch immer.
>1. Überangebot an Fachkräften drückt die Preise>2. Aussortieren der 10%, die für die Industrie momentan noch wichtig>sind
Richtig.
>Aus Sicht der Politik und der Industrie und wahrscheinlich auch der>Volkswirtschaft macht diese ganze Kampange durchaus Sinn und ich denke>ich würde es auch nicht anders machen, wenn ich die Verantwortung hätte.
Wohl leider wahr.
>Im Grunde hat er aber Recht. Die Gesellschaft transformiert sich zu>einer Gesellschaft der hochqualifizierten Arbeit.
Jain.
> Klassische>Facharbeiterberufe werden immer mehr zurückgedrängt und durch>Akademikerstellen ersetzt.
Auch jain. Ein Facharbeiter wird heute halt mental mehr gefordert.
Einfach an der Maschine stehen reicht nicht. CNC, EDV etc. muss man
heute auch als Facharbeiter können.
>Wie weit kommen die Meisten denn heute ohne Studium noch?
Weit. Nun übertreib mal nicht.
>Klar das der Lohn sich da auch anpasst. Die Akademiker sind heute nicht>mehr sowas Elitätes wie vor 20 Jahren, es gibt einfach zuviele und zu>wenig Arbeit
Das schon eher.
>(die hohe Rendite produzuiert).
Was ist hohe Rendite? Der Wahnsinn der Deutschen Bank, die alles unter
25% Rendite als "Verlustgeschäft" betrachtet?
MFG
Falk
@ Defiance (Gast)
>Absolut korrekt erkannt. Dazu kommt, das der Ruf nach Bildung einen>Ausweg aus der systemischen Kriese zeigen soll. Man kann nicht zugeben>und dem Volk sagen, dass das System am Ende ist.
100% ACK!
>Was würde dann>passieren? Die Folgen wären für uns alle fatal. Ausserdem braucht der>Mensch Hoffnung,
Er braucht vor allem Illusionen.
>Eins steht für mich fest, der Ausweg wird nicht durch Rekordzahlen an>Ingenieursabsolventen sondern nur durch systemimmanente Reformen>entstehen.
Ach was . . . ;-)
Klinikärzte sind wirklich arme Schweine und haben jeden Cent verdient.
Die niedergelassenen Fachärzte sollen aber nicht herumjammern. Die
bekommen so viel und niemand hat so eine unkritische Kundschaft. Das
große Problem ist, dass man marktwirtschaftliche Prinzipien im deutschen
Gesundheitssystem nicht haben will. Aldi, Lidl, Rewe, Karstadt und Co.
müssen sich mit kritischen Kunden herumplagen, die Fachärzte nicht, weil
die Patienten nicht wissen, dass sie Kunden sind.
Eine Berufsgruppe ist auch stark unterbezahlt. Die der Informatiker und
Softwareentwickler, weil die nicht nur Überstunden haben ohne Ende,
sondern auch noch zu Hause herumsitzen und Fachliteratur studieren. Die
müssen am Ball bleiben.
>Informatiker, die Fachliteratur ....
Na wer muss denn keine FAchliteratur lesen? Das muessen Ingenieure auch.
>Facharztausbildung
Die machen das alles auf Kredit und können die Kosten im Nachinein von
der Steuer abziehen. So teuer ist das auch wieder nicht.
> Käse. Schau dir mal die Realität an
Was ich momentan sehe ist das 10.000 Ärzte auf dem Land fehlen, aber
sehr viele Ingenieure auf der Strasse landen.
Eine Facharztausbildung und Ausübung ist kein Spaziergang. Mediziner
werden auch nicht "auf Halde" ausgebildet. Von den Zugangs- und
Abschlußzahlen besteht ein gravierender Unterschied. Hier bleibt schon
der Teil in der Ausbildung auf der Strecke, der später im Dienst keine
Chance hat. Bei anderen Berufsgruppen wird eben erst nach Abschuß
aussortiert mit den entsprechenden Konsequenzen.
Ich sehe zur zeit massenweise Ärzte, die als Organisator in der
Pharmabranche, Projektleiter von medizinischen Geräteentwicklungen,
Leiter von klinischen Studien und medizinsche Berater gesúcht werden. Da
die dort fürstlich entlohnt werden, gegen nicht wenige Ihre Praxis auf
oder fangen erst gar keine an.
Mal ein paar Beispiele von der Roche:
Pharmarefernt Tamiflu, Post.Doc, Allgemeinmediziner, 34 , kriegt 68.000
Leiter, klinische Studien, 44, ehemaliger Arzt, mir Promotion, 94.000
Projektleiter, Pharmatest, 51, ehemaliger Arzt ohne Promo, 104.000
Da gibt es als Erfahrener auch jenseits der 50 noch einen Job für
Umsteiger.
Suche mal eine Stelle für einen Ingenieur um die 50!!!!!
Viele Ingenieure werden in Zukunft um die 50 arbeitslos sein, weil immer
mehr über Dienstleister dirn sind, die dann keine Anstellung mehr
bekommen, weil es viel zu viele junge gibt,
Wenn man als junger Ingenieur weis, dass man mit 45 schon keine Chance
mehr auf dem fachbezogenen Arbeitsmarkt hat, muß man eben rechtzeitig
Rücklagen bilden oder sich rechtzeitig eine fachfremde Tätigkeit für die
Zeit nach 50 schaffen.
@Realist (Gast)
>Viele Ingenieure werden in Zukunft um die 50 arbeitslos sein,
Hmm, schwer zu sagen. Jain.
>weil immer>mehr über Dienstleister dirn sind, die dann keine Anstellung mehr>bekommen, weil es viel zu viele junge gibt,
Hiess es nicht bis vor kurzen, der demographische Wandel lässt die
Gesellschaft überaltern, die Kinderzahlen nehmen ab. Wie passt das dann
zusammen?
> Wenn man als junger Ingenieur weis, dass man mit 45 schon keine Chance> mehr auf dem fachbezogenen Arbeitsmarkt hat, muß man eben rechtzeitig> Rücklagen bilden oder sich rechtzeitig eine fachfremde Tätigkeit für die> Zeit nach 50 schaffen.
Würde ich ja gerne!!! Aber wovon nehmen, wenn man knapp 1500netto
verdient!
Ich könnte verrückt werden in dieser Situation ich wünschte ich hätte
mehr gemacht aus meinem Leben als diese Ingenieurskrankheit.
>Würde ich ja gerne!!! Aber wovon nehmen, wenn man knapp 1500netto>verdient!>Ich könnte verrückt werden in dieser Situation ich wünschte ich hätte>mehr gemacht aus meinem Leben als diese Ingenieurskrankheit.
Das sind doch ca. 2300 € brutto bei SK1, oder? Nicht viel, aber besser
als Nichts! Ich sitze schon seit März 09 im Hartz-Loch und empfange
Absagem per E-Mail und postalisch.
Selbst Minijobs sind durch meine "hohe" Qualifikation und wohl auch
durch den Hartz-Papierkram unmöglich zu bekommen.
Da muss man schon hart im Nehmen sein, dass man nicht in ein
Motivationsloch oder gar in Depressionen verfällt und schlimmstenfalls
einen Zug nehmen muss.
Die Ansprüche sind einfach abenteuerlich. Selbst der mickrigste Verein
verlangt ("zwingend erforderlich") Sachen, die ein Entwickler von 20000
mitbringt. Wenn man sehr heterogene IT-Strukturen sich hat aufschwatzen
lassen, z. B. zwei verschiedene Datenbanksysteme wie Oracle und DB/2,
dann sind die selbst schuld, wenn die keine Leute finden und IT-Stellen
unbesetzt bleiben. Im Prinzip ist es doch das, was viele ITler wollen:
Entwickeln, nicht reisen, wenig quatschen und was lernen. Aber nein: Man
sucht den Spezialisten für Oracle und(!) DB/2 und will den mit einem
Minigehalt abspeisen. Ich hätte nichts dagegen, erste Erfahrungen mit
Oracle zu sammeln.
Stattdessen wird ein externer Dienstleister beauftragt, der eine Lösung
entwickelt, die aber dem Gesamtsytem ein zusätzliches Datenbanksystem
aufzwingt. Man hat den Eindruck, dass da nur Dilletanten sitzen und
entscheiden.
unternehmen: süddeutscher automobilhersteller / bereich F&E
zwischen 2006/7 und 2008 wurde massiv personal eingestellt, da vorher
jahrelang nahezu einstellungsstopp herschte. besonders stark wurde im
bereich nachwuchskräfte recruititert.
der arbeitsmarkt war sehr hart umkämpft, so dass diplomanden schon
deutlich vor beendigung ihrer tätigkeit gleich reihenweise angebote von
namenhaften firmen in der tasche hatten; trotz mäßiger noten und
arbeitsleistung.
aufgrund der arbeitsmarktsituation wurden dann auch MA´s eingestellt,
die man vorher nicht einmal zum vorstellungsgespräch eingeladen hätte.
nun befinden wir uns in einer ähnlich schlechten situation wie
anfang/mitte der 2000er jahren. einstellungsstopp, planstellen
eingefroren oder gestrichen. einstellung sind nur in absoluten
ausnahmefällen möglich und es bedarf einer genehmigung des
entwicklungsvorstandes.
somit haben selbst potenzialträger, die man z.b. durch praktia oder DA
kennt, nahezu keine chance ins unternehmen zu gelangen, auch wenn der
entsprechende fachbereich den kandiaten gerne hätte.
Ich kann das bestätigen! Habe mich letzte Woche mal mit einer Bekannten
aus der PA unterhalten:
Im April 2008, als echter Ingenieurmangel herrschte, da kamen Anfänger
von der FH mit satten 48k brutto rein - fuer 35h! Ich habe es echt nicht
glauben können und total geärgert, weil ich - obwohl schon 2 Jahre drin
und auch mehr Berufserfahrung nicht so viel mehr hatte.
Ab September 2008 haben sie keinen einzigen neuen mehr eingestellt und
die neuen so langsam aber sicher in andere Abteilungen versetzt, wo
welche aus Altersgründen weg sind.
In 2009 ist seither ist glaube ich einer eingestellt worden und der ist
ein Erfahrener. Da bekam ein fürstliches Gehalt! Bin dann selber mal hin
und habe nachverhandelt.
Wer als Anfänger eingestiegen wäre, hätte um die 35.000 erwarten können,
was aber keiner gemacht hat.
Jetzt suchen sie wieder, bieten aber noch nicht genug. Es meldet sich
keiner.
das nennt man Wellenbewegungen und scheinen im Ingenieurbereich üblich
zu sein.
Genauso wie aufgesaugt wird, wird auch liegengelassen.
Selbst wenn sich die Situation noch extrem verschärfen sollte (wobei das
alles Propaganda ist, der Pool ist ja noch voll!), behaupte ich mal 2
Jahre raus, dann wars das.
Im übrigen, wer nichts zahlen will und als 0815-Bude auch noch die Creme
de la Creme sucht, kann ja weiter heulen wie ein dummes Kind.
@ Jürgen S
ja ,das ist schon erstaunlich für eine Firma die Topleuten
ernsthaft in Absageschreiben diktierte
Guten Leuten muß man absagen
jetzt sind 2/3 der Belegschaft "kurz" und u.a. deshalb ,weil man
vor 13 oder 8 Jahren überhaupt nicht auf relevante Macher
reagierte.
Das gleiche gilt auch für das B.A.M. Autotrio die ähnlich
"nachhaltig" die fähigsten Köpfe nicht mal zum Gespräch
eingeladen hat ...
man sieht es ja deutlich an der fossilen Technik, die typischer-
weise in Premiumautos verbaut wird....
Schon soetwas zu schreiben wie Guten muß man absagen
ist doch offensichtlich hochtendenziös.
Es ist etwas spitzfindig zu erwarten, daß man hätte schreiben sollen
Auch sehr Guten muß man absagen oder so ... daß sich dies mit
solchen vollmundigen Marketingsprüchen deckt.
Ich hatte mal mit einer B-Tochter zu tun und was verschlafeneres
hab ich kaum zu sehen bekommen . Also nix mit Besten der Besten
Insofern ist solche Kritik schon angemessen , wenn man als Macher
sich dort präsentiert .
Der gleiche Autor hat einen gewissen Verlauf an anderer Stelle
geschildert - also es scheinen dort nach gänzlich anderen
Kriterien an Schlüsselstellen gewisse Leute zu sitzen, für die
Drittklassig noch ein hohes Lob darstellt.
Fazit, wenn Firmen sich so supertoll darstellen bzw entsprechend
"fordern" scheint recht wenig Substanz auf gewissen Ebenen vorzu-
liegen.
Und wenn wir zB von B reden - Die Zukunft ist das E-Bike und das
E-car .... wo sind die relevanten Zulieferprodukte ?
Es ist doch offensichtlich ,daß wer kann sich baldmöglichst vom
Auto dieser Prägung verabschiedet.
Btw ich kann mich noch gut erinnern an eine Absage vor 10 Jahren,
da schrieb DC Ingenieuren , daß man sie nachhaltig nicht benötigt.
Also solche coolen Sprüche scheinen System zu haben und korrelieren
überhaupt nicht mit dem FKM
Hoffentlich gibt's mal sowas wie einen Big Bang und die tauschen die
Personalabteilungen aus. Ich kenne einen Fall, da hatte eine
Elektrikerfirma zwei Chefs (Vater + Sohn, keine Elektriker), eine
Sekretärin und einen Elektriker. Der Elektriker erkannte, dass das nicht
lange gut gehen kann, ist dann auch pleite gegangen und diese Firma
gibt's schon lange nicht mehr.
Schließlich ist der Elektriker der einzige dort gewesen, der das
Kerngeschäft betrieben hat. Die anderen haben nur Anträge rangeholt und
verwaltet. Und genauso ist es doch in den Ingenieurbüros. Jenen wird vor
den Kopf gestoßen, die zum Kerngeschäft beitragen. Ob das nun
Softwareentwickler sind, Hardwareentwickler oder Maschinenbauer, ist
gleichrangig.
Man muss wohl BWL studiert haben, um nicht zu erkennen, wie ein
Unternehmen funktioniert. Der Elektriker aus dem Beispiel hat sofort
erkannt, was da falsch läuft. Der Elektriker hat natürlich kein Abitur,
hat keinen MBA, keine Auslandserfahrung, hatte keine
Personalverantwortung, ist wirklich nicht der hellste, aber das bisschen
gesunden Menschenverstand brachte er mit, um zu erkennen, was da in
seinem Betrieb falsch gelaufen war.