Vorgehensweise beim ADC mit ATtiny85

OP #1388777
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Hallo ! Habe folgendes Problem, ich habe einen ATtiny85. Parallel zu PB3 
und PB4 ist ein fester Widerstand angeschlossen. Dieser liegt an einer 
Seite an VCC, an der anderen befindet sich ein in 24 Stufen 
veränderbarar Widerstand.( In Reihe zu dem festen und gegen Masse. ). 
Wie kann ich UNABHÄNGIG von VCC die aktuelle Stufe genau ermitteln.Die 
Spannung variiert zwischen 4.7 und 5.3 Volt. Bei den ersten Stufen 
unterscheidet sich die Spannung um ca. 40mV. Habe bisher mehrere 
Möglichkeiten ausprobiert, wobei leider keine zum Erfolg führte. Für 
Ideen bin ich sehr sehr dankbar !

Achso, die Spannung über dem festen Widerstand überschreitet die 2.56V 
nicht, die über dem Veränderlichen jedoch schon.
Gast #1388783
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Wie groß ist der feste und veränderbare Widerstand?
Was sind das für Stufen?
Was hast du bereits ausprobiert?

Für eine Unabhängigkeit von VCC wäre eine unabhängige Referenzspannung 
nicht schlecht. Vielleicht einfach mit z-diode.
Gast #1388789
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Man könnte auch die VCC mit der internen Referenz vergleichen.
Irgendwie habe ich die Schaltung immer noch nicht verstanden.
Misst du die Differenzspannung über dem veränderbaren Widerstand?
Normalerweise bekommt man das Widerstandsverhältnis heraus, wenn der 
eine Widerstand an VCC (= Referenzspannung des ADC), der andere 
Widerstand an Masse und am Knotenpunkt der Reihenschaltung mit dem ADC 
gemessen wird.
Diese Messung ist dann unabhängig von der Stabilität der 
Eingangsspannung.
OP #1388793
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Der feste ist ein 500 Ohm Widerstand, der veränderliche besteht aus 5 
parallel Widerständen, einem 1k,2k,4k,8k und einem 16k, die über Jumper 
gegen Masse gesteckt werden können ( Vorm start des Tinys, während der 
Laufzeit ändert sich nichts mehr ).

Was ich bisher probiert habe:

Habe mit 2.56V und VCC als Referenz die Spannung über dem Widerstand 
gemessen und durch die Abweichung einen k-Wert ermittelt um auf die 
Abweichung von VCC zu 5V zu kommen, leider kahm ich nicht wirklich in 
die nähe von der wirklichen Spannung.

Dann habe ich noch jeweils mit VCC als Referenz die Spannung über dem 
festem Widerstand und über dem veränderlichen gemessen und diese ins 
Verhältnis gesetzt. Das Verhältniss sollte ja unabhängig von der 
angelegten Spannung sein, leider erwies sich auch diese Methode nicht 
als ausreichend genau.

PS.: Stelle gleich ein Bild der Schaltung online.
#1388868
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Hallo,

die 500 Ohm sind zu klein, bei alle Jumper gesetzt ist der Widerstand 
unten auch um 500 Ohm und teilt damit gerade mal auf die Hälfte.

Ansonsten interessiert Dich doch nur das Verhältnis, also VRef = Vcc und 
die Änderung der Betriebsspannung fliegt raus.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #1388981
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Mach doch mal eine kleine Messreihe in der du die Schalterstellung, 
Spannung an PB3 und den Digitalwert des AD-Wandlers beinhaltet.

Vielleicht kommt man so den bösen 1V auf die Spur.

> peda
> Du nimmst VCC als Referenz und mißt einmal PB4 und dann PB3.
Bei der PB4 Messung dürfte dann aber kein brauchbares Ergebnis 
rauskommen oder? VCC als Referenz und man misst die Referenz -> 
Maximalwert des AD-Wandlers.
#1389171
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Mir ist nicht ganz klar, warum Du Spannnungen messen willst.
Wenn man VCC als Ref.Spannung nimmt, bekommt man je nach 
Widerstandsverhältnis ( Schalterstellung ) einen ADC Wert zwischen 0 und 
1023. Dabei ist die Höhe der VCC egal (in den Grenzen der Spezifikation)
wie amiga schon schrieb. Widerstand 500 R etwas anpassen, damit der 
Bereich besser gespreizt wird.
Wozu soll PB4 dienen ?
#1389248
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Gast schrieb:
>> peda
>> Du nimmst VCC als Referenz und mißt einmal PB4 und dann PB3.
> Bei der PB4 Messung dürfte dann aber kein brauchbares Ergebnis
> rauskommen oder?

Damit mißt er den Spannungabfall am Porttreiber.
Um die 16k parallel zu den 1k noch festzustellen, könnte das nötig sein.


Peter
#1389269
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Hallo,

Peter Dannegger schrieb:
> Gast schrieb:
>>> peda
>>> Du nimmst VCC als Referenz und mißt einmal PB4 und dann PB3.
>> Bei der PB4 Messung dürfte dann aber kein brauchbares Ergebnis
>> rauskommen oder?
>
> Damit mißt er den Spannungabfall am Porttreiber.
> Um die 16k parallel zu den 1k noch festzustellen, könnte das nötig sein.

Er erzeugt mit seinen Widerständen 5 Bit = 32 Stufen. Die sollte der 10 
Bit-Wandler eigentlich schon aueinanderhalten können.

Wenn oben 4k statt 500 Ohm drin sind, ist bei 4k die Mitte des 
Wandlungsbereiches.
Da sollte die Aufteilung mit normaler Messung eigentlich keine Probleme 
machen.

Gruß aus Berlin
Michael

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