Hallo zusammen,
ich habe die im Anhang gezeigte Schaltung aufgebaut und hatte mir
folgendes dabei gedacht.
Als Eingang habe ein ein 0V und ein -8,5V Signal. Also 0V dauerhaft und
die Schaltung wird mit -8,5V Impulsen angesteuert.
Am Ausgang sollen dauerhaft ca. 11V anliegen. Das habe ich per
Widerstandsteiler und Diode gelöst.
Nun soll bei einem Impuls der Ausgang kurzzeitig auf ca. 40V gehen.
Danach soll er wieder auf die 11V zurück fallen.
Ich dachte mir Folgendes:
Q2 ist dauerhaft durchgeschaltet und zieht den Kondonsator auf -20V. Q1
wird über den Pullup R8 am Eingang auf 20V gehalten und schaltet so
nicht durch. Sobald ein Eingangsimpuls kommt, schaltet Q1 durch und der
Kondensator wird auf 40V aufgeladen...
Nun habe ich das Problem, dass ich das Verhalten korrekt am Kondensator
C52(Transistor seitig) messen kann. Auch die ca. 11V liegen
Ausgangsseitig an. Nur leider sind dort dauerhaft 11V und die 40V sind
direkt am Ausgang nicht messbar.
Nun wollte ich fragen, ob jemand meinen Denkfehler sieht. Kann die
Schaltung so funktionieren? ODer habe ich generall was falsch gemacht?
Vielen Dank!!!
MfG
Die Schaltung muss nicht sonderlich präzise sein. Es reicht ein kurzer
40V Impuls...
Wenn es in der Simulation stimmt, frage ich mich, was ich falsch gemacht
haben könnte.
C52 scheint den 40V Impuls einfach zu verschlucken, so dass wieterhin
die 11V am Ausgang anliegen
Die Schaltung muss nicht sonderlich präzise sein. Es reicht ein kurzer
40V Impuls...
Wenn es in der Simulation stimmt, frage ich mich, was ich falsch gemacht
haben könnte.
C52 scheint den 40V Impuls einfach zu verschlucken, so dass wieterhin
die 11V am Ausgang anliegen.
Danke für die Mühe, die die Simulation gemacht hat :)
Ein Möglichkeit wäre die Ansteuerung. Ist diese wirklich so niederohmig
wie in der Simulation? Wie hoch sind die Impulsspannungen vor C51 und
C53 wirklich? Macht der Knoten zwischen Q1 und Q2 was er soll?
> komisch sieht das mit V2 aus, -20 sind plötzlich Gnd.
Meine Güte, ich war halt zu faul, 2 mal crtl-r zu drücken und habe statt
dessen als DC-Spannungswert -20 eingegeben. 'tschuldigung!
Ich teste gerade noch mit Impulsen, erzeugt mit einem Draht, den ich an
die entsprechenden Potentiale halte. der 0 Ohm Widerstand ist derzeit
nicht bestückt, um die Schaltung vom uC zu trennen. Der Draht ist also
vor C51/53 angelötet und erfüllt seine Funktion.
Der Knoten macht was er soll... er ist auf -20V und geht dann, wenn der
Impuls kommt, auch +20V hoch... macht in Summe 40V. Aber nach meinen
Messungen eben nur am Knoten zwischen den Transistoren und nicht hinter
C52, wo dauerhaft 11V anliegen. :(
DANKE !!!
PS: HAst du die Simulation gespeichert und könntest es fix auch noch
einmal mit einem +9V auf -8,8V Impuls versuchen?
PS2: Ich werde es jetzt noch einmal versuchen, indem ich einen 20k
Pullup auf +9V lege und dann den Draht auf -8,5V lege. Denn beim Wechsel
zwischen +9V und -8,5V ist der Zustand des EInganges ja wieder
undefiniert. Ich teste es gleich mal aus!
> PS: HAst du die Simulation gespeichert und könntest es fix auch noch> einmal mit einem +9V auf -8,8V Impuls versuchen?
Es funktioniert auch mit 9V --> -8.8V Impulsen. Zu deiner Ansteuerung
mit einem Draht: Du weißt schon, dass die Impulse am Ausgang maximal
20µs lang sind - auch wenn die Eingangsimpulse breiter sind?
Falls diese kurzen Impulse das Problem sind: Einfach C51 und C53
vergrößern!
Hallo,
ja das ist mir bewußt, dass es nur kurze Impulse sind, genau die reichen
auch aus.
Ich habe den Fehler gefunden. Es lag wirklich daran, dass ich beim
Umsetzen von 9V => -8,5V einen undefinierten Zustand hatte und somit die
Schaltung nicht funktioniert hat.
Mit einem 20k Pullup auf 9V und dann den Draht am Eingang auf -8,5V und
die Schaltung geht wunderbar, wie in der Simulation...
Ich habe aber Spannungsspitzen von 77V gemessen, die beim Anstieg auf
40V überschwingen. Wie kann ich die etwas glatt bügeln? Reicht da ein
kleiner 1000pF Kondensator mit entsprechender Spannungsfestigkeit?
VIELEN DANK!!!
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