Funksender 433Mhz Frequenzdrift

#1390479
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Hallo liebe Forengemeinde,

mein Name ist Dietmar und ich bin neu hier.
Habe zwar schon öfters hier mitgelesen, hauptsächlich im Hausbusforum, 
aber das ist eine andere Geschichte.

Ich habe in meiner Firma eine Steuerung, welche unter anderem von einem 
Funksender mit 433Mhz und 4 Kanälen angesteuert wird.
Bei diesem Sender gibt es folgendes Problem: wenn man sich der Antenne, 
welche auf der Platine mit integriert ist, nähert bzw. berührt, driftet 
die Frequenz ab. Damit sinkt die Sendeleistung. Ausserdem sendet der 
Sender recht kurz bis das Signal weg ist.
Kann mir jemand bei der Schaltung weiterhelfen? Ist die Schaltung so in 
Ordnung?

Für Eure Tipps bedanke ich mich im voraus.
#1390786
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Hallo Christian,

ich vergas zu schreiben, daß ich absoluter Funklaie bin. Elektronisch 
habe ich schon Kenntnisse.

Dass die Antenne sozusagen direkt an VDD hängt, hat mich auch gewundert.
Wie müsste den die Schaltung aussehen, damit diese unempfindlich wird?
Ich habe ja die Vorgängerschaltung auch schon beeinflusst, und die 
ändert die Frequenz nicht.:-(
Moderator Persönliche Seite #1392161
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Dietmar Barth schrieb:

> das ist kein Zeichenfehler.

Mit dem Bild ist es klar: die beiden Spulen koppeln magnetisch, sie
stellen einen Ausgangstranformator dar.

> Können die Spulen die Hauptursache für den Drift sein?

Nein, die Hauptursache ist die Billig³-Schaltung.  Wenn man für
den Oszillator, den Puffer und die PA nur einen einzigen Transistor
benutzen will, weil die 50 Cent für den Rest nicht mehr übrig sind,
kann man nichts besseres erwarten.  Wie Martin schon schrieb: you
get what you pay for.  Wegwerfen und neu bauen.
Moderator Persönliche Seite #1392772
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Dietmar Barth schrieb:
> Das heisst, durch die Anordnung des Linken Handsender wird eine Kopplung
> erreicht?

Durch die Anordnung der Spulen koppeln sie, ja.

> Da beim rechten Handsender die Anordnung anders ist und auch noch
> SMD-Spulen eingesetzt werden, ann eine Kopplung nicht stattfinden?

Die Bilder sind viel zu unscharf, als dass man derartige Details
darauf erkennen könnte.  Keine Ahnung, was sie dort machen.
Moderator Persönliche Seite #1394712
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Dietmar Barth schrieb:
> Hallo, habe übers WE nochmal Bilder gemacht. Hoffe es ist jetzt besser
> zu erkennen.

Ja, ist es.  Der neue Sender hat offensichtlich eine Koppelspule,
die die Einspeisung in die Antenne vornimmt.  Das ist die kleine
Spule mit der 3/4-Windung, die vom Kollektor nach Vcc geht.  Die
mit 56N bezeichnete Spule bildet nur eine Verlängerungsspule für
die Antenne, die Koppelspule koppelt dagegen nicht in diese Spule
ein, sondern direkt in die Antenne.  (Das ist meine Ausdeutung,
weiß ja nicht, ob andere das hier anders sehen...)

> Ich versuch, den neuen Handsender mit den alten Spulen zu bestücken,
> vielleicht hilfts ja.

Nein, das bringt gar nichts.  Der ist völlig anders dimensioniert,
und nennenswert an der Handempfindlichkeit wird das auch nichts
ändern.  Sehr wahrscheinlich wird nur die abgestrahlte Leistung noch
geringer werden, weil das dann alles gar nicht mehr zusammenpasst.

Damit das Teil nicht mehr handempfindlich ist, brauchst du halt
zumindest zwei separate Transistoren für Oszillator und Endstufe.
Kostet dann 50 Cent mehr, das war vermutlich für den Hersteller
zu wenig Marge, die dann übrig blieb. :-/
#1405481
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Hallo Jörg,
danke für Deine Hinweise.
Wie müsste denn die Schaltung aussehen, damit die funktioniert?
Kannst Du da eine Skizze anfertigen? Vom Layout her sollte es die 
Rechteckige Platine sein, welch nicht größer werden darf, da die in das 
vorhandenen Gehäuse passen muss.

An der Eingangsschaltung des HCS301 sind die Taster direkt 
angeschlossen. Die Spannungsversorgung fur den Chip ist über den 
Längsregler wohl niedriger. Kann das einen instabilen Zustand auslösen?

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