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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Lichtorgel Schaltplan abändern


Autor: Florian L.s (jesus)
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Hallo,

ich habe diesen Schaltplan im Internet gefunden und möchte ihn auf meine 
Bedürfnisse anpassen.

Ich möchte mit dieser Schaltung statt einer Standard LED (D1) vier 
superhelle grüne LEDs betreiben. Muss ich dafür nur den Widerstand (R3) 
abändern, oder noch mehr?

Kann man diese Schaltung auch mit 6 statt 9V betreiben. Muss ich hierfür 
nur den Widerstand (R3) anpassen oder muss ich auch die Widerstände R1 
und R2 neu berechnen, so dass die Transistoren mit dem gleichen Strom 
wie bei der Originalschaltung geschaltet werden?

Danke für die Hilfe!

                            mfg Jesus

Autor: Andi ... (xaos)
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der BC548 kann maximal 200mA ab, wenn deine leds mehr haben musst du das 
ding gegen nen fet oder so ersetzen,,

Autor: Ralf (Gast)
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Und jede LED hätte besser gern einen eigenen Vorwiderstand...

Ralf

Autor: Florian L.s (jesus)
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Ich verwende superhelle grüne LEDs (3,5V/20mA)
Somit geht sich dass mit dem BC548er aus.

Autor: Florian L.s (jesus)
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Wieso sollte eigentlich jede LED einen eigenen Vorwiderstand haben?

Autor: Otto (Gast)
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weil jede LED eine geringfügig unterschiedliche Flussspannung hat.

Otto

Autor: Otto (Gast)
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Eine 9V-Batterie macht es bei 200mA nur ganz kurz.

Otto

Autor: karadur (Gast)
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Hallo

schalte 2 LEDs in Reihe mit einem R. Dann das Ganze nochmal parallel.

Autor: HildeK (Gast)
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@Otto
Der Transistor kann 200mA, die Leds brauchen nach dem Vorschlag von 
karadur 2*20mA max. Außerdem gibt es auch 9V Wandwarzen - von einer 
Batterie hast eh nur du geredet. :-)

@Florian L.s
Mit welchem Strom willst du die LEDs betreiben? 20mA ist der 
Maximalwert, häufig sind sie nur wenig dunkler, wenn sie nur die Hälfte 
davon abbekommen. Also mal ausprobieren, welcher Strom (welche 
Helligkeit) ausreichend ist.

Bei 10mA wäre der Vorwiderstand R3 (und R3' für den parallelen Zweig) 
rund 200 Ohm. Nimm 180 Ohm. Falls du die 20mA voll ausnützen willst, 
solltest du auf rund 100 Ohm heruntergehen. Dann würde ich aber auch R2 
halbieren oder zumindest den BC548C nehmen.

Wenn du die Schaltung mit 6V betreiben möchtest, dann müssen alle vier 
LEDs zusammen mit ihren vier Vorwiderständen parallel geschaltet werden. 
Der Wert der R3s wäre dann zw. 75 und 150 Ohm (für 20 ... 10 mA) zu 
verkleinern.
Dann ist aber mit Sicherheit R2 zu hochohmig und muss auf 2k-5k 
reduziert werden.

Autor: Florian L.s (jesus)
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Also muss somit der Widerstand R1 nicht verkleinert werden?

Ich kann ja alle Widerstände (R1, R2, R3) so abändern, dass immer noch 
der gleiche Strom fließt wie in der Originalschaltung. Wäre das nicht 
die beste Lösung?

Ich möchte sowieso alle LEDs parallel aneinanderhängen.
Wie wirkt sich das negativ aus, wenn ich ein Vorwiderstand für alle 4 
LEDs verwende?

Ich kenne mich so gut wie nicht mit Transistoren aus.
Wie groß ist eigentlich die Verlustspannung bei diesem BC548 Transistor 
zwischen Kollektor und Emitter? Oder kann ich diese vernachlässigen, um 
den Vorwiderstand für die LEDs zu berechnen.

Autor: MaWin (Gast)
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> Also muss somit der Widerstand R1 nicht verkleinert werden?

Er muss nicht verkleinert werden.
Wenn man ihn verkleinert, sollte R2 auch verkleinert werden.

> Ich kann ja alle Widerstände (R1, R2, R3) so abändern, dass immer noch
> der gleiche Strom fließt wie in der Originalschaltung. Wäre das nicht
> die beste Lösung?

Ja, aber die 33% Abweichung, die deine 6V statt der 9V ergeben, sind in 
dieser Schaltung egal. Die ist soweiso nicht so genau ausgelegt. Sie 
hängt von der Stromverstärkung von T1 ab, und die schwankt mehr als 50%.

> Ich möchte sowieso alle LEDs parallel aneinanderhängen.
> Wie wirkt sich das negativ aus, wenn ich ein Vorwiderstand für alle 4
> LEDs verwende?

Die LED mit dem niedrigsten Betriebsspannungsbedarf bekommt mehr Stromk, 
eventuell allen Strom und die anderen bleiben dunkler oder gehen gar 
ganz aus. Da die LED die 80mA nicht lange überleben wird, ist dann 
irgendwann die andere dran :-)

Also: Lass es.
Jede LED bekommt ihren eigenen Vorwiderstand.

> Wie groß ist eigentlich die Verlustspannung bei diesem BC548 Transistor
> zwischen Kollektor und Emitter?

Unter 0.7V

> Oder kann ich diese vernachlässigen, um
> den Vorwiderstand für die LEDs zu berechnen.

Bei 6V und 3,5V für die LED bleiben 2.5V oder 1.8V, also durchaus ein 
Unterschied von 28%. Da du aber bei Vernachlässigung der 
Sättigungsspannung auf der sicheren Seite bleibst, kannst du sie 
durchaus vernachlässigen.

Die 75 Ohm von HildeK sind sogar etwas wenig, ich rechne 90 Ohm aus, mit 
100 Ohm pro LED fährst du also nicht schlecht.

Autor: HildeK (Gast)
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>Die 75 Ohm von HildeK sind sogar etwas wenig,
Ja, ich habe mich bei einer der einfachsten Grundrechenarten verrechnet. 
:-)

Autor: Florian L.s (jesus)
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Heute habe ich diese Schaltung aufgebaut.
Leider funktioniert sie nicht. Wenn ich 5V Betriebsspannung anlege oder 
abschalte, blitzt die LED auf. Sonst bleibt sie dunkel.

Kann mir jemand sagen, ob diese Schaltung (Anhang) theoretisch 
funktionieren müsste.

Kann ich die Eingangssignalanschlüsse auch an die Lautsprecher parallel 
dranhängen anstatt das Signal wie im originalen direkt aus dem 
Kopfhöreranschluss zu nehmen?

Autor: Oliver Döring (odbs)
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Verbinde mal testweise die Basis von T1 mit Masse (Kabelstückchen). 
Leuchtet die LED dann auf?

Autor: karadur (Gast)
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Hallo

wahrscheinlich reicht dein Eingangssignal nicht aus.

Autor: Florian L.s (jesus)
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> Verbinde mal testweise die Basis von T1 mit Masse (Kabelstückchen).
> Leuchtet die LED dann auf?

Ja, die LED leuchtet beständig!

Autor: Florian L.s (jesus)
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> Wahrscheinlich reicht dein Eingangssignal nicht aus.

Kann ich, um das zu ändern einfach den R4 weglassen?

Autor: Oliver Döring (odbs)
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> Ja, die LED leuchtet beständig!

Ok, dann hast du entweder ein zu kleines Eingangssignal oder einen 
Fehler links von T1.

> Kann ich, um das zu ändern einfach den R4 weglassen?

Würde ich nicht machen. Je nachdem, woher dein Signal kommt, mag die 
Quelle nicht direkt in einen Kondensator arbeiten. Wenn, dann bau auch 
C2 aus.

Mit dem Lautsprecherausgang kannst du es notfalls probieren, aber nur 
bei sehr moderater Lautstärke. Wenn du es dauerhauft da anschließen 
willst, muß eine Schutzbeschaltung gegen Überspannung vorgesehen werden.

Autor: Florian L.s (jesus)
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Kann es nicht auch sein, dass R1 einen falschen Wert hat und dass die 
Schaltung deshalb nicht funktioniert?
Oder dass der Kondensator C1 zu groß ist?

Hier ist der Link, von wo ich die Schaltung her habe:
http://www.dieelektronikerseite.de/Circuits/3%20Ka...

Ich möchte meine abgeänderte Schaltung in einen kleinen Radio verbauen.
Wo genau muss ich diese Schaltung denn anschließen?
Es kann ja sein, dass ich es einfach falsch angeschlossen habe und 
deshalb ein zu niedriges Signal bekommen habe.

Autor: karadur (Gast)
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Hallo


da du den Basskanal gebaut hast, kann es sein das dein Radio evtl. so 
tiefe Frequenzen gar nicht liefert. Nimm lieber mal die mittlere 
Schaltung.

Autor: juppi (Gast)
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mit welchen Signalpegel steuerst du das Teil an.
1V eff sollte es schon haben.

Autor: Florian L.S (Gast)
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Irgendwie funktioniert die Schaltung immer noch nicht.
Ich habe sie umgebaut für Mittelhöhen.

Durch ein Versehen habe ich die LEDs einfach parallel zum Lautsprecher 
gehängt und sie haben geblinkt.

Leider blinken die LEDs bei normaler Lautstärke nur schwach.
Immer möchte ich den Radio ja auch nicht übersteuern.

Gibt es da eine einfache Lösung mit einem Transistor?
Ich möchte das Signal verstärken.

Autor: karadur (Gast)
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Hallo

nimm einen kleinen Übertrager mit z.B. 1:10. Die eine Seite parallel zum 
Lautsprecher, andere Seite an deine Lichtorgel.

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