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Forum: Offtopic Papier, Arbeitskraft, Gesellschaft


Autor: Gast (Gast)
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Warum geht es uns wirtschaftlich so, wie es uns geht und warum haben wir 
im Schnitt Angst den Arbeitsplatz zu verlieren.



Scheinbar gibt es viel viel Geld auf dieser Welt. Wie sonst kann man 
sich das schnelle auf und ab an den Börsen erklären.
Das große Geld konzentriert sich aber nur auf einzelne.

Wie kann man als Bank oder Geldhalter mehr Geld machen?
Ganz einfach indem man Arbeitskraft vernichtet. ????

Ja, indem man Arbeitskraft vernichtet.

Man entlasse einen Teil der Belegschaft und bilde nicht aus.
--> Es wird Arbeitskraft vernichtet. Und keine neuer Erschlossen, da 
nicht ausgebildet wird.

Die Kostenfaktoren sind gesenkt.
Das schlägt sich vorerst positiv im Gewinn nieder.
Der Buchwert steigt.

Was ist unser Geld wert?
Nichts.

Die Arbeitskraft dahinter ist was wert.

Wenn wir Arbeitskräfte aus dem Arbeitsmarkt herausnehmen und keine neuen 
dem Arbeitsmarkt zuführen, kann man kurzzeitig den 
Betriebswirtschaftlichen Buch Gewinn steigern. Volkswirtschaftlich hat 
man sich Lasten geschaffen (Arbeitslose).


Wenn keiner von euch seine Arbeitskraft dem Unternehmen geben würde, 
könnte man z.B. Millionen für ein Brötchen zahlen wollen und doch keines 
kriegen, weil keiner es erzeugt hat.

--> Die Arbeitskraft eines Landes ist was Wert sein Geld ist nix wert.
Und doch laufen wir alle dem Geld hinterher und die Arbeitskräfte werden 
mit füßen getreten.


Wieso wird Arbeitskraft vernichtet?
Einerseits wird Arbeitskraft vernichtet, indem man Menschen aus der 
Arbeit herausnimt, andererseits wird aus den verbleibenden in Arbeit 
mehr Arbeitskraft herausgepresst. Zusetzlich stellt man Maschinen in 
Arbeit.
Die die mehr leisten, kriegen etwas mehr Geld und zahlen aber auch etwas 
mehr Steuern. --> Kein wirklicher Lohnzuwachs.
Die Maschinen zahlen keine Steuern und kriegen kein Lohn. Haben sich 
aber irgendwann amortisiert.
Die Arbeitskräfte, die Arbeitslos sind, müssen von denen in Arbeit 
unterhalten werden.

Alle sind nicht wirklich zufrieden ausser die, die von dem gut leben, 
was die Maschinen erwirtschaften.


Das Geld wird nicht gerecht unter die Leute gebracht.


Die Arbeitgeber zweigen zu viel vom Gewinn für sich selbst ab und 
verteilen es nicht in gerechtem masse auf die wenigen verbliebenen 
Arbeitskräfte.

--> Es häuffen sich bei wenigen finanziell hohe Beträge an.
Diese haben den realen Bezug zu dem leicht verdienten Geld verloren und 
spekulieren damit an den Börsen.
Ebenso die Banken, die nebenbeigesagt, jeden von zehn Euro neun mal 
verleihen können. Würdet ihr alle auf einmal euer Geld haben wollen, die 
könnten es euch gar nicht geben weil, nur 1/10 in der Bank verbleiben 
sollte.
Wenn ihr euch 100.000Eur für eine Eigentumswohnung von der Bank leiht, 
und auf die Schuld momentan 3,5% pro Jahr Zins zahlt, diese 100.000Eur 
dem Imobilienhalter gebt, dieser das Geld noch am gleichen Tag wieder 
zur Bank bringt, so kann diese noch am gleichen Tag das Geld nochmals 
mit 3,5% Zins an einen anderen Kreditnehmer leihen. Das ist toll 
oder.....damit sorgt die Bank für den Geldfluß und das ist auch gut so. 
Letzten Endes zählt nur, das ihr euch bewegt. Ihr sollt was machen. Ein 
Auto kaufen, ein Haus bauen, finanzieren,......und dafür Arbeiten und 
Geld am laufen halten und das Geld hält euch am laufen.
Und neben bei, sollt ihr die kleveren oben halten und eine bildliche 
Karotte erzeugen und erhalten, der ihr hinterherhächeln dürft.
Der Reichtum, der einzelnen vergönnt sein kann. Nicht aber der Masse.
Der Motor des Materialistischen Systems.



Immer mehr Menschen werdn von diesem herumgezappele ausgeschlossen.
Arbeitslos.
Kurz gesagt, es krankt daran, das es keine gerechte Verteilung der 
Arbeit und somit des Geldes mehr gibt.

Betriebswirtschaftlich mag es gut sein, die Arbeitskraft der Manschaft 
zu veringern, indem man Menschen aus dem Betrieb ausgliedert und 
Maschinen reinstellt und die Taktzahl der verbliebenen erhöht.

Betriebswirtschaftlich mag es gut sein, an Löhnen zu sparen, und das 
eingesparte selbst auf dem Konto zu horten.
Mit dem gehorteten Geld können dan Bänker gut spielen.

Volkswirtschaftlich haben wir eine Lunte angezündet.


Es gibt sehr viel Geld auf dieser Welt.
Siehe aufpumpen der Aktienmärkte.

Dieses viele Geld darf nicht auf die Arbeitskräfte gerecht verteilt 
werden.
Hätten sie Geld, sie würden nichts mehr arbeiten.

.....Ihr könnt in Masse also malochen, ackern, euch den Arsch 
aufreißen,.....Ihr dürft und werdet in Masse aber nie zu Geldmacht 
kommen dürfen. Treumen dürft ihr alle davon und mancher wird es 
schaffen, sich den Traum zu erfüllen.

Das sich die Erdenbürger in den letzten Jahren den Arsch mächtig 
aufgerissen haben, sollten die Berge und Täler an den Weltbörsen zu 
genüge zeigen.


Ein Mensch auf dieser Erde darf sich fehl verhalten, es fällt nicht ins 
Gewicht.
Wenn sich aber alle, und wir werden immer mehr, fehl verhalten,.....

Deshalb werden wir in Zukunft mehr Regeln und Überwachung mit 100% iger 
Gewissheit bekommen.
Entweder sind wir zu viele und man kann scheinbar auf welche verzichten 
oder die Welt ist zu klein für unsere Dummheit.

In unserem System muß es ein Oben, eine Mitte und ein Unten geben.

Aktuell wächst oben und unten. Die Mitte wird schmäler.

Das ist keine gute Sache.

Der Mitte muß Vernunft und Neutralität beigebracht werden. Oben und 
unten muß auf ein erträgliches Mass zurückgefahren werden.
Dann haben wir auf lange sicht ein tragfähiges Konzept.
auf ein erträgliches Mass

Autor: Geile.Ing.Sau(ohyes) (Gast)
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> Warum geht es uns wirtschaftlich so, wie es uns geht und warum haben wir
> im Schnitt Angst den Arbeitsplatz zu verlieren.

Hallo, das kann ich in drei Sätzen beantworten:

- die planetaren Ressourcen sind begrenzt
- die Welt ist mit einem zweibeinigem Säuger überbevölkert
- die zweibeinige Säugerspezies organisiert sich nicht nachhaltig

MfG!

Autor: Geile.Ing.Sau(ohyes) (Gast)
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> Es gibt sehr viel Geld auf dieser Welt.
> Siehe aufpumpen der Aktienmärkte.

> Dieses viele Geld darf nicht auf die Arbeitskräfte gerecht verteilt
> werden.
> Hätten sie Geld, sie würden nichts mehr arbeiten.

Geld ist nur soviel Wert, wie die Arbeitskraft und die natürlichen 
Ressourcen, die es repräsentiert. Also kann fast das gesamte vorhandene 
Geld nur soviel Wert sein, wie die Arbeitskraft aller Arbeiter die 
gerade arbeiten. Bekommen sie nun alle das Geld, oder ihren gerechten 
Anteil (lol) und arbeiten nicht mehr, verliert das Geld sehr schnell an 
Wert, da automatisch die Menge an Arbeit abnimmt. Mit wertlosem Geld 
kann man nicht mehr genug konsumieren. Also müssten sie wieder arbeiten. 
Fertig.
Wo war noch mal das Problem?

Autor: Gast45 (Gast)
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Im Feudalismus hatte die Macht wer das Land besitzt.
Im jetzigen Kapitalismus hat die Macht wer das Kapital besitzt.

Da die Arbeit immer intelligenter wird kann man vermuten, dass in einer 
zukünftigen Gesellschaft, mit leeren Fabrikhallen voller zweibeiniger 
Roboter, die Träger des Wissens über die Produktionsmethoden (Know-how) 
die Machthaber werden.

Solche Verschiebungen dauern aber viele hundert Jahre und sind ohne Blut 
und Kampf gegen den Staat nicht zu erreichen.

Autor: Gast45 (Gast)
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Zwei Nachträge:

Die Klasse der Know-how Träger wird erst dann ihre Misere begreifen wenn 
es die Klasse der Arbeiter nicht mehr gibt. Also erst dann, wenn sie 
ganz nach unten durchgereicht wurden.

Jeder Mensch sollte sich zur Lebensgrundlage machen: Der Staat ist 
prinzipiell mein Feind und ich toleriere ihn nur so lange, wie ich ihn 
in dieser Form brauchen kann.

Autor: Gast (Gast)
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Handle so, wie du selbst behandelt werden möchtest

Zitat:
Der Staat ist
prinzipiell mein Feind und ich toleriere ihn nur so lange, wie ich ihn
in dieser Form brauchen kann

Ich hoffe, das denkt der Staat nicht über dich.
Ich glaube nicht, das der Staat (du) auf solche angewiesen ist.

Autor: KelleRassel (Gast)
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Zitat:
Der Staat ist prinzipiell mein Feind und ich toleriere ihn nur so lange, 
wie ich ihn in dieser Form brauchen kann

Das ist genau das Verstaendniss des Italieners wenn man's etwas 
abschwaecht.
Italiener : Der Staat tut nichts fuer dich, daher bescheiss ihn wo du 
kannst.
Die Erwartungshaltung gegen den Statt ist daher Null, daher waehlt man 
den mit der besten Show.

Der Schweizer ist pragmatischer.
Schweizer : Ich unterstuetze den Staat nur dort wo er mir was bringt. 
Waehle daher die Leute, die mir was bringen. Der Staat bringt daher 
allen irgendwas.

Der Deutsche hat allumfassende Ansprueche.
Deutscher : Der Staat hat alles zu machen. Weshalb werde ich nicht 
unterstuetzt in dem was ich mache. Weshalb sind die Steuern so hoch ?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast schrieb:
> Warum geht es uns wirtschaftlich so, wie es uns geht

Uns geht es doch immer so, wie es uns geht, ob wirtschaftlich, oder 
sonstwie - wo ist das Problem?

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