Embedded Linux-Modul für 10 Euro

OP #1393685
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Hi,

hab grade ein embedded Linux Modul für 10 Euro
entdeckt. Ist wohl Abverkauf da Auslaufmodell.

http://shop.trenz-electronic.de/catalog/product_info.php?cPath=26_55_60&products_id=152

Laut Übersichtsseite wohl nur noch 7 Stück.
Hab mal eins bestellt, mal sehen was man damit alles anstellen kann :)
Das Teil ist so klein, das passt in eine Streichholzschachtel :)
Abmasse: 20.78 x 38.0 mm
Gast #1393718
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Nein ist nicht ablauf modell, wirds noch langer geben
(da hat der hersteller so gesagt werden sie den modul
nicht schnel abkundigen)
ist zwar "altere" variante, und meist wird das Eddy 2.1
verkauft, deswegen der super preise fur alte eddies

Antti
Gast #1393728
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kein programmer notwendig!

fur billiger kriegst embedded linux ready modules
schon nicht (ausser dann was ausverkauf von xx gerate)

brauchst aber 1.27mm stiftleiste und dann uart verbindung
im flash ist linux und bootloader und alles drinne !!

Antti
Gast #1393743
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minderwertig???

echt recht multi-layer PCB mit mehreren BGA drauf?
ARM9, mit linux in flash preinstalled

das fur 9 EUR und minderwertig?
tjah weil zu billig?

9 EUR ist unter einkaufpreis, falls du es noch nicht
verstanden hast

Antti
PS ich habe ein so modul auf dem tisch auch,
habe nicht gemerkt das das module/pcb irgenwie
minderwertig ware
Gast #1393814
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humm, wenn ich so nachdenke, dann hat trenz online shop
auch meine produkte drinne, nicht viel aber doch

Trioflex OY
==> ich

aber "zu dem laden gehoren" wurde ich es nicht nennen

Antti Lukats
#1394415
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@Christian D.

Soweit ich das bis jetzt sehe, befindet sich auf dem Board des 
Developmentkits nur die Peripherie für die verschiedenen CPU-Boards. Du 
kannst Dir ja auch das Datenblatt des Eddy-CPU-Boards auf der gleichen 
Seite anschauen, alle wichtigen Signale sind auf den Pfostenfeldleisten 
und die Software ist ja im Flash. Aber alles nur Vermutungen, ich hab 
das Board ja nicht, habs mir aber auch bestellt.
OP #1394439
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christian D schrieb:
> also heißt das dass es allein lauffähig ist?

Das mit Sicherheit, man muss halt ne Magjack Netzwerkbuchse
und RS232 dranbasteln.
Wenn man an das SDK nicht drankommt wird es halt schwieriger
Software dafür zu schreiben. Sollte aber trotzdem gehen.

Die Frage ist aber eh ob jeder der sich das Board bestellt hat, es
auch kriegt. Der Zähler steht nämlich immer noch auf 7, und
einige haben es ja definitiv bestellt.
Gast #1394692
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Hallo,
hier ein paar Infos:
1) Eddy V1 ist definitiv ein Auslaufmodell, daher der günstige Preis
2) Der Webshop wird nur einmal am Tag aktualisiert, alle Eddy V1 sind 
inzwischen verkauft (Das DK wäre noch da..)
3) Für die gestern verkauften Module legen wir eine Kopie der 
Development Kit CD bei.

Viele Grüße
Thorsten Trenz
www.trenz-electronic.de
OP #1396868
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Mein Eddy ist heute eingetroffen.
Ist wirklich winzig, etwa die Größe einer (länglichen) Briefmarke.
Wenn man bedenkt das da ne 170 MHz CPU drauf rennt ...
Leider hat das Eddy v1 keine serielle Schnittstelle onboard,
nur Softwareunterstützung für einen externen 16c550 UART :(
Könnte man aber einen Tiny AVR an die GPIO anbinden, und den die
serielle Schnittstelle übernehmen lassen.
Das SDK sieht der Doku nach ganz gut aus, muss mal Linux anwerfen und
testen ob sich die Beispiele Crosscompilen lassen.
#1398577
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Crosscompiling ist kein Problem, jedenfalls lässt sich das "hello" 
Sample übersetzen. Offen sind aber ein paar Fragen um das Ding für mehr 
als nur TCP/IP einigermassen nutzbar machen zu können:

1) Der offizielle Weg zur GPIO geht über einen ioctl() an den Treiber 
der nicht vorhandenen seriellen Schnittstelle. Funktioniert dieser API 
auch ohne 16C550?

2) Die Libfunktionen zur GPIO kennen offiziell nur 10 Pins, und zu deren 
Mapping auf die Pins des Controllers und des Moduls gibt es 
widersprüchliche Ansichten. Einerseits ein Include-File mit 10 Pins, 
andererseits den Schaltplan vom DK mit 16-17 Pins und völlig anderer 
Beschriftung. Zu hoffen wäre, dass mit (1)=ja immerhin alle 16 via API 
erreichbar sind.

3) Der ARM940T Core hat zwar keine MMU, aber einen Adressraumschutz hat 
er durchaus. Es wäre ausnahmsweise mal zu hoffen, dass SystemBase zu 
faul war den auch tatsächlich zu verwenden, denn dann käme man 
einerseits direkt an die GPIO ran, andererseits wäre dann der I/O-Bus 
für mehr als nur einen 16C550 verwendbar. Wenn auch ohne Interrupt.

Ausserdem wär's ganz interessant zu erfahren, was der Unterschied 
zwischen CPU V1.0 und V1.2 ist. Trenz hat netterweise von jeder Sorte 
eines geschickt.

Beim Crosscompiling mit dem mitgelieferten Kit sollte man drauf achten, 
kein Linux zu verwenden, auf dem man schon anderweitig ARM Entwicklung 
macht. Der mitgelieferte ARM Compiler hat schon antiquarischen Wert 
(2.95).

Müsste SystemBase eigentlich nicht auch die uClinux Sourcen rausrücken?

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