Gast
#1396128
Ich stehe gerade etwas auf dem Schlauch. Folgendes habe ich in einer Application Note über die Funktionsweise von PLL's bzw. der internen Frequenzteiler von PLL-Synthesizer-IC's von Texas Instruments gefunden: "suppose that a 1 MHz signal has a time jitter (noise) of 1 psec rms. When this signal is multiplied 1000 times to 1 GHz, the output jitter (assuming noiseless counters) stays at 1 psec, but the signal time period has decreased from 1ms to 1ns. Thus the period-to-jitter ratio has degraded 1000 times or 60dB." Übersetzt steht da, dass der Jitter bei der Multiplikation auf eine andere Frequenz zeitlich konstant bleibt. Wieso ist das so? Jitter ist, von der Frequenzebene her betrachtet, doch nichts anderes als ein Phasenrauschen (d.h. leicht abweichende Frequenzen von der gewollten Frequenz). Wenn ich nun die Frequenz um den Faktor N vervielfache, d.h. die Periodendauer um den Faktor N herunterteile, müsste dies doch eigentlich auch für den Jitter (d.h. das Rauschen um die gewollte Frequenz herum) gelten: N * ( Frequenz + Rauschfrequenz ) = N * Frequenz + N * Rauschfrequenz Wo hakt es bei mir?