elektrische Daten Audio Ein-/Ausgang

Sollte normalerweise im Handbuch zum Mainboard (bei Onboardsachen) oder 
zur Soundkarte stehen.

ggf. musst du dir halt das Datenblatt zum entsprechenden Soundchip 
suchen...

aber normalerweise arbeitet man heutzutage im Consumer-Bereich mit 
-10dbu, im Profibereich mit +4dbV Pegeln. Alle Details dazu (und was 
"dbFS" bedeutet) spuckt dir Google bzw. Wikipedia gern aus...

_.-=: MFG :=-._
Gast
Ja wat denn nu? :)

Hm, vielleicht mal andersrum gefragt, kann ein Audio-Eingang

- eines PCs
- einer Stereoanlage
- eines Mixers oder sonstigem Musikzubehör

beispielsweise fünf Volt Amplitude verkraften? Oder lieber z.B. nur 
1Vss?

Ralf
Gast
Von einem "consumer" Pegel von -10dBu habe ich noch nie gehört. Ist wohl 
sehr alt oder sehr neu ;)

Die meisten Geräte dürften entweder 0.775Veff oder 1Veff rausgeben, je 
nach Philosophie des jeweiligen Herstellers.
Welchen max. Pegel eine Soundkarte verträgt hängt von der 
Versorgungsspannung der OpAmps bzw. Codecs ab (meist 3.3V oder 5V).
Da heutzutage im Low-Power Bereich Rail-to-Rail standard ist heißt das
~1.1Veff bei 3.3V respektive ~1.6Veff bei 5V.

Gute Karten vertragen vielleicht mehr wenn sie in ihren Eingangsstufen 
mit höheren Betriebsspannungen arbeiten und Digitalpotis verwenden die 
mehr als 5V abkönnen. Aber das dürfte eher die Ausnahme sein.
Gast
Achso, Vollverstärker und ähnliche analoge Geräte vertragen teilweise 
4Veff und mehr,  mein Sony MD-Rekorder clippt bei etwa 2.5Veff am 
Line-Eingang und ein Vorverstärker von mir streikt ab 1.4Veff.

Bis 1Veff (2.8Vss) sollte aber immer gehen.


PS: Hochwertige CD Spieler (>2000€) blasen durchaus schonmal 2Veff 
raus.

Wie heißt es doch so schön: Das gute an Standards ist das es so viele 
davon gibt.
Gast
Vielen Dank für eure Antworten.

Ich werd dann das Ausgangssignal so einstellen, dass ich zwischen 1Vss 
und 2Vss wählen kann. 1Vss war mein Anfangsschätzwert, von daher lag ich 
ja gar nicht schlecht, und ich denke, dass ich mit 1-2V auf der sicheren 
Seite bin...

Ralf
Gast
>Ich werd dann das Ausgangssignal so einstellen, dass ich zwischen 1Vss
>und 2Vss wählen kann.
Schlecht wirst du damit nicht liegen. Sieh doch einfach einen 
Spannungsteiler vor, den kannst du dann immer noch mit 0 / oo bestücken.
Aber: 0dBV sind 1Veff, 2Vss sind 'nur' 0.707Veff. Ich würde nominal auf 
-10dBV = gut 300mVeff oder rund 1Vss designen.

>Hochwertige CD Spieler (>2000€) blasen durchaus schonmal 2Veff
>raus.
Das sind ja gerade mal 6dB mehr, so etwa der Wert, den man verändert, 
wenn einer sagt: Mach doch mal ein wenig lauter / leiser.
Mischpulte haben zum Nominalwert oftmals noch 20dB Reserve, bis 
Verzerrungen eintreten. Beim Homerecording bist du ja auch schon bei 
16dB über Nominal und dann darf dein Sony-MD schon langsam an den 
Anschlag gehen.
Ob dies für Soundkarten auch gilt, bezweifle ich ... :-)

>Von einem "consumer" Pegel von -10dBu habe ich noch nie gehört.
Ob man den so bezeichnet, weiß ich auch nicht.
Aber nominale Ausgangspegel von z.B. Mischpulten sind +4dbV für die 
Endstufen, -10dBV (316mVeff) für z.B. Aufzeichnungsgeräte, speziell auch 
im Homerecordingbereich.
Die 300mV sind mir schon vor Jahrzehnten begegnet.
(Firma: TravelRec.) Persönliche Seite
Auf -10dbV fährt heutzutage zum Glück kein Gerät mehr. Alle 
Nicht-Profigeräte dümpeln so um 0dbV herum, manche (speziell tragbare 
Geräte) haben etwas weniger. Profigeräte haben bei +4dbV...+6dbV ihren 
Normpegel. Dann gibt es noch die 'semiprofessionellen', die man zwischen 
beiden Marken umschalten kann.

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