Für die Aufladung muss du denn Eingangswiderstand, oder Innenwiderstand
der Quelle, mit hinzu ziehen. Für die Entladung den Ausgangswiderstand.
Wenn du in den Eingangszweig eine Diode legst, und keinen
Ausgangswiderstand hast, so bekommst du eine Gleichspannung am Ausgang.
Bei einem RC-Filter muss zusätzlich bedenken das der Ausgangswiderstand
mit dem Siebwiderstand ein Spannungsteiler ergibt.
Am besten einfach in LTSpice ein bisschen rumexperemtieren. Musst ja
nicht 1Mhz nehmen, sondern es reichen zum Verständniss schon ein paar
kHz. Variere dann einfach die Eingangswiderstände, die
Ausgangswiderstände, nimm eine Diode hinzu etc., einfache Werte für
R=1k, und C=100nF.
Learning by doing ist hier angesagt. Dannn bekommt man auch ein Gefühl
wo man drehen muss um an der richtigen Stelle was zu erreichen.
Du kannst das Eingangssignal natürlich auch wobbeln (engl. AC Sweep),
sicherlich auch interessant. Wobei man hier natürlich, die in der
Simulation nicht berücksichtigt werden, zusätzlich mit
Phasenverschiebungen rechnen muss, gerade in hohen Frequenzbereichen
(10Mhz).
Könnte sowieso interessant werden für dich wenn du mit 2,5MHz arbeitest.
Gerade in der Praxis.