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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Spannung erzeugen


Autor: Doran S. (utzer)
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Hallo,

ich habe schon die Suche benutzt, aber nichts passendes gefunden...

Also: Ich habe eine Zahl (20 Bits), z.B.: "999999"

Nun möchte ich daraus eine Gleichspannung "generieren", die je nach Zahl 
variiert, also bei "999999" 12Volt, bei "0" 0 Volt.

Jetzt dachte ich an einen DAC, aber ich weiß nicht, was für einen ich da 
nehmen soll, ich kenne mich da noch garnicht aus.

Hat da jemand eine Idee?

Wichtig: die Spannung darf nicht pulsieren (außer, es ist außerhalb des 
höhrbaren Bereiches), da sie zum Abstimmen auf eine Kapazitätsdiode 
gegeben wird.

Doran

PS: pro ganzer Zahl, soll die Spannung leicht erhöht werden. Also bei 
"500000" sollen dann 6Volt anliegen und bei "1" (12/999999)*1 Volt.
Ich hoffe, ich habe das verständlich geschildert....

Autor: Philip (Gast)
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Wie bekommst du denn diese Zahl?
Seriell,Parallel?
Um einen Controller wirst du wohl in jedem Fall nicht rumkommen.

Autor: Jean Player (fubu1000)
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Doran S. schrieb:
> Hallo,
Hi.

> ich habe schon die Suche benutzt, aber nichts passendes gefunden...
Mag sein.

> Nun möchte ich daraus eine Gleichspannung "generieren", die je nach Zahl
> variiert, also bei "999999" 12Volt, bei "0" 0 Volt.
Ich vermue mal eher 1048575 sollen 12Volt sein ;-) Es sei denn du 
benutzt statt 12 Volt VREF ca. 12,58 Volt.

> Jetzt dachte ich an einen DAC, aber ich weiß nicht, was für einen ich da
> nehmen soll, ich kenne mich da noch garnicht aus.
Einen der Rail to Rail kann und 12 volt als VREF kann.

> Hat da jemand eine Idee?
Ja alle gängigen Hersteller durchsuchen. Maxim, Texas Instruments 
,.......

> Wichtig: die Spannung darf nicht pulsieren (außer, es ist außerhalb des
> höhrbaren Bereiches), da sie zum Abstimmen auf eine Kapazitätsdiode
> gegeben wird.
Naja. Was soll da pulsieren solange das Layout mitspielt.

>pro ganzer Zahl, soll die Spannung leicht erhöht werden. Also bei
> "500000" sollen dann 6Volt anliegen und bei "1" (12/999999)*1 Volt.
> Ich hoffe, ich habe das verständlich geschildert....
Schon. aber wie oben ich vermute eher 524287 sollen 6 Volt sein und 1 
Volt ca. 87381.
gruß

Autor: Peter F. (piet)
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Hallo!
Da du nicht geschrieben hast wie genau und schnell das ganze sein soll 
schlage ich mal ein R2R Netzwerk als DAC Wandler vor.

Hier mal die nächst besten Google Hits ;-)
http://hyperphysics.phy-astr.gsu.edu/hbase/electro...
http://www.avr-asm-tutorial.net/avr_en/AVR_DAC.html

Du gibst den Binärwert (0-255) auf einen 8 Bit Port aus (muss kein AVR 
sein) an dem die Widerstandsleiter (Resistor Ladder) hängt.
Am Ende bekommst du dann eine Spannung die immer größer wird je größer 
der Binärwert ist.
Entkoppelt mit einem OpAmp hast du dann eine belastbare variable 
Spannungsquelle.

Mfg,
Peter

Autor: David Madl (md2k7)
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Peter F. schrieb:
> Du gibst den Binärwert (0-255) auf einen 8 Bit Port aus

Naja, aber bau mal ein R2R Netzwerk mit 20 Bit! Ich wünsche viel Spaß 
beim Aussuchen von Widerständen mit der passenden Genauigkeit.

Autor: Peter F. (piet)
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David Madl schrieb:
> Peter F. schrieb:
>> Du gibst den Binärwert (0-255) auf einen 8 Bit Port aus
>
> Naja, aber bau mal ein R2R Netzwerk mit 20 Bit! Ich wünsche viel Spaß
> beim Aussuchen von Widerständen mit der passenden Genauigkeit.

Ich war jetzt stark davon ausgegangen das die 20 Bit nur exemplarisch 
waren, schrieb ich doch auch extra ;-)

Autor: Doran S. (utzer)
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Hallo,

Vielen Dank für die Antworten.
Also, die Zahl wird in meinem Mega32 erzeugt.
Die maximal größte Zahl, die erzeugt werden kann ist 999999, es werden 
also nicht alle der 20bits "higt".
Sobald die Zahl sich um "1" erhöht, sollt sich auch die Ausgangsspannung 
erhöhen.

Ein paar Beispiele:

999999 ->12Volt
499999,5 aufgerundet 500000 -> 6Volt
83333,25 abgerundet 83333 -> 1Volt
1 -> 0,000012000012 Volt
0 -> 0Volt

Wenn dies nicht möglich ist, so reich es auch, wenn sich die Spannung 
jede zweite Zahl erhöht.

mfg

Doran

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> 1 -> 0,000012000012 Volt

Ein DAC, der auf 1-millionstel Volt genau ist?
(alles weitere dahinter werte ich mal als jugendlicher Leichtsinn)
Na denn, viel Spass beim Layout!

Autor: Doran S. (utzer)
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Hallo,

wird es schwierig, das (annähernd) sogenau zu bekommen?

Doran

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> wird es schwierig, das (annähernd) sogenau zu bekommen?
Hast du schon mal bei DACs bei den einschlägigen Herstellern 
nachgeschaut?
TI hat z.B. 200 DACs, und genau 1, der 20 Bit kann. Und das dann bei 
100Hz Update-Rate. Zudem ist mindestens 1 Bit davon noch ungenau.

> wird es schwierig, das (annähernd) sogenau zu bekommen?
Ja, es ist nicht einfach. Und es ist (ohne Witz) garantiert unmöglich 
für Jemanden, der eine solche Frage stellt.
Es reicht ja nicht aus, einen DAC zu haben, der auf 1/1000000 auflöst. 
Dieser Mückenfurz von einem Signal will ja auch noch verstärkt und 
weiterbehandelt werden. Und mit jedem Bauteil kommt Rauschen zum Signal 
dazu.

Was willst du denn überhaupt machen?

Autor: kurz (Gast)
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Das möchte der Präzisions-User machen:

>da sie zum Abstimmen auf eine Kapazitätsdiode
>gegeben wird.

Da sind wohl mehrere Fehler im Design und in den Überlegungen:

1. Fehler: Du willst Dezimalzahlen in eine analogen Spannung umsetzen ?
Der DAC hat wohl eher einen Eingang für Binärwerte.

2. Fehler: Die geforderte Präzision solltes Du nochmals überdenken. 20 
Bit sind ohne Erfahrung und Vorkenntnisse nicht machbar.

3. Fehler: Altes Design der Frequenzeinstellung über Kapazitätsdiode mit 
dem uC verbinden. Klingt nach endloser Bastelei.

Autor: Doran S. (utzer)
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Hallo,

ok, dann ist das mit 20bit etwas übertrieben.
Kann mir jemand einen 10bit DAC empfehlen?

Doran

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