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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Zahnrad aufbohren, wie?


Autor: Germer (Gast)
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Hallo,

habe hier ein Stirnzahnrad, dessen Achsbohrung 4mm beträgt. Ich brauche 
aber eine Bohrung für eine 5mm-Achse, d.h., es soll von 4mm auf 5mm 
aufgebohrt werden.

Das besagte Zahnrad ist aus Acetalharz und könnte günstigerweise in eine 
Bohrmaschine eingespannt werden, Zahnrad hat folgende Abmessungen:
Zähnezahl 12 ; dk 14,0 ; dt 12,0 ; B 4 ; b 9 ; A 9 ; ba 17


Das Problem ist natürlich, die Bohrung so auszuführen, dass die neue 
Achsbohrung anschließend ebenfalls zentriert ist.

Eine Drehbank habe ich leider nicht. Hat jemand eine Idee, wie man das 
Zahnrad auch ohne Drehbank mittig aufbohren kann?

Autor: Q9 (Gast)
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Anreißen, 'Körnen', Ständerbohrmaschine, kleiner Bohrer.

Autor: Schwups.... (Gast)
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Das geht nur mit einer Drehbank. Vielleicht kann das hier einer machen
der so ein Ding hat?

Autor: Conlost (Gast)
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@Q9
Die Frage erst einmal richtig lesen und dann eventuell
einen Tipp geben.

Wie willst du denn ein vorhandenes Loch ankörnen
und wie willst du mit einem kleinen Bohrer ein größeres
Loch als das vorhandene bohren?

Autor: oszi40 (Gast)
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Drehmaschine + Reitstock sollte die Lösung sein. Bohrmaschine wäre 
ungenau!
Gelbe Seiten + Feinmechaniker könnte auch helfen.

Autor: Gast (Gast)
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z.B. mit einem Anfahrdorn. Das ist ein Rundling, der vorne kegelartig 
abgedreht ist. Den spannst Du ins Bohrfutter und das Zahnrad in einen 
Schraubstock. Dann drückst Du den Anfahrdorn mit der Ständerbohrmaschine 
in die Bohrung des Zahnrads, wodurch sich der Schraubstock verschiebt 
und zentriert. Dann den Schraubstock festschrauben, gewünschten Bohrer 
rein und los gehts. Wenn Du keinen Dorn hast, dann findest Du vieleicht 
sowas ähnliches im Haushalt.

Autor: Conlost (Gast)
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> und das Zahnrad in einen Schraubstock

Das wird dann aber kein rundes Loch werden,
sondern ein Eiförmiges.

Das Zahnrad ist aus Acetalharz und das drückt sich
beim einspannen zusammen.

Ohne Drehmaschine wird das nicht gehen.

Autor: Gast (Gast)
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>Das Zahnrad ist aus Acetalharz und das drückt sich
>beim einspannen zusammen.

>Ohne Drehmaschine wird das nicht gehen.

Natürlich nicht einfach einquetschen, sondern vernünftig einspannen. 
Irgendwas findet man immer in der Werkstatt. Zur Not einen Klotz mit 9mm 
durchbohren, einseitig schlitzen, Zahnrad reinstecken und dann 
einspannen.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Gast schrieb:
>>Das Zahnrad ist aus Acetalharz und das drückt sich
>>beim einspannen zusammen.
>
>>Ohne Drehmaschine wird das nicht gehen.
>
> Natürlich nicht einfach einquetschen, sondern vernünftig einspannen.
> Irgendwas findet man immer in der Werkstatt. Zur Not einen Klotz mit 9mm
> durchbohren, einseitig schlitzen, Zahnrad reinstecken und dann
> einspannen.

So ähnlich würde ich das auch versuchen.
Nur würde ich das Zahnrad mit 2 (4) Schrauben in den Zahnlücken 
versuchen am Holzklotz festzuschrauben, damit das Mittelteil keine 
Haltekräfte aufnehmen muss und sich nicht verformt.

Autor: Praktiker (Gast)
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Spann ein 4mm Dorn (z.B. abgebrochenere Bohrer etc.) in die 
Bohrmaschine; damit das Zahnrad ausrichten und spannen (ohne zu 
verformen, s.o.) und dann den 4mm Dorn gegen den gewünschten Bohrer 
austauschen.

So furchtbar genau wirst Du es ja eh nicht hin bekommen.

Besser als ein Bohrer wäre übrigens irgendein Senker.

Autor: Germer (Gast)
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>Besser als ein Bohrer wäre übrigens irgendein Senker.

man könnte ja einen senker aus einem vorne (die ersten 10mm) auf 4mm 
abgeschliffenen 5mm-holzbohrer machen

Autor: besserwisser (Gast)
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bohr in der Hand und in kleinen schritten 4,2  4,4  4,6  4,8 und 5 mm 
nacheinander auf, dann zieht sich der Bohrer von selbst richtig ins 
Loch.

Aber besser währe natürlich die Drehbank.

TIP:

In Firmen und Universitäten gibt es ein inoffizielles Zahlungsmittel:

K a f f e e p u l v e r   5 0 0 g

gegenwert:

- etliche Stunden auf einem 800000€ teurem Drehcenter
- fast freie Auswahl im Hauptlager
- fertige Gesellenstücke auch wenn es nur für deinen mini Roboter ist
- eigentlich alles

Nur nicht den vom Aldi, Jacobs Dröhnung muss es schon sein. Bloß nicht 
geizen, es ist nix im Gegensatz zu dem, was du als Gegenwert bekommst.

Autor: Andreas Breitbach (adsr)
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Ohne Drehbank würde ich mit einer Handreibahle

www.pbswisstools.com/index.php?id=21&L=0&view=single&tool=PB%20280

von beiden Seiten vorarbeiten und dann mit einem Bohrer 5mm den 
Mittelteil aufbohren.

andreas

Autor: Q9 (Gast)
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sorry

Autor: Platinenbauer .. (platinenbauer)
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Kommt drauf an, wie genau die Bohrung werden soll. Es gibt da 
verschiedene Methoden. Die Beste wäre eine 5er Reibahle und eine 
Drehbank (habe beides).Bohrer ist Schei.. weil diese das Material bei 
falscher Drehzahl ausreißen bzw unsaubere Oberflächen machen.

Da das Zahnrad aus Acetalharz besteht, hönnte man die 0,5 mm auch ganz 
einfach von beiden seiten rausschaben, dazu geht ein Dreikantschaber, 
eine lange Tapezierschere oder ein Stück dünnes und auf 5mm 
angeschliffenes Stück Flachstahl..

viel Erfolg.

Autor: Praktiker (Gast)
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Nimm Dir ein Stück Kunststoff und mache da mehrere Probebohrungen. Wenn 
Dir das Ergebnis gefällt, dann bohre das Zahnrad auf.

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