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Forum: HF, Funk und Felder Was kommt nach "Funkamateur"?


Autor: Schwarzhörer (Gast)
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Hallo Ihr Funker,

hab mich seit einiger Zeit mal mit dem Thema "Amateurfunk" befaßt.
Was mir komisch vorkommt, ist dieser Wortbestandteil "Amateur-" bei 
allen möglichen Begriffen, die damit zusammenhängen. Bei mir wirkt das 
so, als sei der Amateurfunker so eine Art "Laie", ein Amateur eben.
Kommt nach der Ausbildung zum Amateurfunker noch etwas? Ich meine, kann 
man nach eier gewissen Zeit im Amateurbereich auch in eine Art 
"Profibereich" wechseln?

------
"Hier steh ich nun, ich Amatuer und bin so klug, als wie zuvör"
(frei nach J.W.v.G.)

Autor: Gast (Gast)
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Amateur = Hobby
Profi = verdient Geld damit

Autor: Schwarzhörer (Gast)
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Aha, dankeschön!

Dann ist es nur meine subjektive Empfindung, daß "Amateur" etwas 
Halbfertiges bedeutet.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Schwarzhörer schrieb:

> Dann ist es nur meine subjektive Empfindung, daß "Amateur" etwas
> Halbfertiges bedeutet.

Ja, wird derzeit leider von vielen so verwendet, insbesondere natürlich
im Bereich der Reklame.  Da wird dann alles Mögliche als ,Profi'
tituliert, obwohl man eigentlich ,Qualität' damit meint (die dann
oft genug gar nicht gegeben ist, aber das ist ein anderes Blatt).

Ein Funkamateur ist (so die Gesetzesdefinition) jemand, der sich mit
Funk rein aus Neigung und explizit ohne wirtschaftliches Interesse
befasst.  Ein Profi dagegen ist jemand, der etwas als Profession
betreibt, d. h. als Beruf, damit muss er (normalerweise) in der Lage
sein, davon zu leben.  Manche Profis können das durchaus auch, ohne
dabei Qualität abzuliefern. ;-)

Autor: Nicolas S. (auch Funkamateur) (Gast)
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Ein ähnliches Schicksal hat das Wort "Dilettant" erlitten. In der 
ursprünglichen Bedeutung ist ein Dilettant jemand, der sich mit einem 
Thema rein interessehalber beschäftigt, ohne Profit im Auge zu haben. So 
wie z.B. Goethe mit Schriftstellerei.

Autor: Bernd (Gast)
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Was kommt danach ?

1.  Interesse an Funk

2.  Schwarz senden

3.  Prüfung zum Funkamateur

4.  EME Verbindungen u.a.

5.  E-Technik / Nachrichtentechnik studieren

6.  Ein Modul für einen AMSAT-Satelliten bauen

7.  Als "Funker" 2 Jahre zur See fahren

8.  Als Freiberufler drahtlose ISDN-Übertragungen entwickelt, patentiert 
und verkauft

8.  Handys (HF-Teil) eintwickeln, bis die Fa. in Norddeutschland 
geschlossen wird.

9.  Drahtlose Sicherheitssysteme im KFZ-Bereich bei einem Zulieferer 
entwickeln

10. ... und dann wird auch noch irgendetwas danach kommen.

Autor: Edi (Gast)
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Funkdilettant? :-)

Autor: A. W. (uracolix)
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http://de.wikipedia.org/wiki/Amateur

http://de.wiktionary.org/wiki/Amateur

Jemand, der eine Fertigkeit oder eine Kunst rein aus Liebhaberei 
betreibt und keinerlei Geld dafür nimmt. Eine Aussage über die Qualität 
wird damit ausdrücklich nicht getroffen.

Vorsicht jedoch bei Verkettung mit Attributen, z.B. bei Kreationen wie 
Egon Olsens: "lausige Amateure, untalentierte Käsekacker, erbärmliche 
Piesepampel ...“ ;-)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Axel Wachtler schrieb:

> Vorsicht jedoch bei Verkettung mit Attributen, z.B. bei Kreationen wie
> Egon Olsens: "lausige Amateure, untalentierte Käsekacker, erbärmliche
> Piesepampel ...“ ;-)

"Ich möchte einmal mit Profis arbeiten, einmal!" :-)

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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In der ursprünglichen Bedeutung ist ein Funkamateur bzw. der Amateurfunk 
wohl etwas, womit man kein Geld verdient. Später wurde daraus: keinen 
Profit machen darf.
So ist der gemeldete Funker heutzutage jemand, der den Funk als 
Freizeitbeschäftigung und zur privaten Kostenbremse in kommunikativen 
Angelegenheiten verwendet.
Er darf also für ein paar Euro im Jahr, soviel mit seinem 'Handy' 
spielen wie er will, aber darüber nicht den nächsten Geschäftstermin 
besprechen.

Argwöhnisch werden seine Funkbänder von den 'Profis' beäugt und seine 
Tätigkeit eher belächelt. Er rechtfertigt sich aber grundsätzlich mit 
den Statements:
- Im Notfall sind wir wichtig
- Wir haben schon immer die Technik vorangebracht mit der Erprobung 
neuer Übertragungstechnologien.

Beides ist zumindest heute fragwürdig.

Währenddessen möchte man die paar Funker möglichst auch noch ordentlich 
abkassieren. Schließlich hat man längst gelernt, das man die Leute bei 
Liebhabereien und Ängsten immer gut ausnehmen kann.


Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, Jörg.


Gruß -
Abdul

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Abdul K. schrieb:

> Argwöhnisch werden seine Funkbänder von den 'Profis' beäugt und seine
> Tätigkeit eher belächelt.

Letzteres eher nicht.  Schließlich sind die Funkamateure und die
Profis sehr oft die gleichen Leute. ;-)  Schau mal in die Abteilung
Funk deiner nächsten BNetzA-Außenstelle und frage mal, wer dort
kein Afu-Call hat. :)

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Da war ich noch nie. Ich würde es allerdings auch nicht sonderlich 
anders erwarten. Und wenn ich die Gesetze richtig verstehe, brauchen die 
ja auch eine Zulassung, sonst dürften sie diese Bänder nicht bearbeiten. 
Aber ds weißt du sicherlich genauer. Ist für mich kein Thema. Wenn ich 
was baue, dann immer als OEM-Komponente fürs Ausland.


Bislang war ich nur in einer richtigen Funkbude, die zuerst 
Militärfunktechnik machten und dann später Mobilfunk-Infrastruktur. Bei 
denen war das Thema Amateurfunk eben kein Thema.
Die haben sich mehr mit Wilkinson-Splittern und aktiver 
Verstärkungsregelung bei passiven GSM-Repeatern für GSM-Kanäle 
beschäftigt. So Sachen eben.
Die wußten zwar, wie man ein Phased-Array Radar baut und daas Array dann 
steuert, scheiterten aber an der digitalen Verbindung von Submodulen und 
mikrocontroller-gesteuerten Fernwartung ihrer Geräte. Was mir feines 
Geld bescherte.


Gruß -
Abdul

Autor: Martin (Gast)
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>> - Im Notfall sind wir wichtig
>> - Wir haben schon immer die Technik vorangebracht mit der Erprobung
>> neuer Übertragungstechnologien.
>>
>> Beides ist zumindest heute fragwürdig.

Nein - ist nicht fragwürdig, war nie fragwürdig.

Gerade bei Naturkatastrophen sind Amateurfunken die erste Verbindung zu 
den herbeieilenden Hilfskräften.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Die meisten Funkamateure sitzen nun aber leider genau da, wo die 
Bevölkerung nicht wirklich Hilfe brauch, weil einfach die generelle 
Infrastruktur gut ist.
Alleine die Menge des Kommunikationsverkehrs in einem Ernstfall können 
die paar Funker nicht leisten. Schau dir an, wieviel die Einsatzkräfte 
telefonieren. Die hängen ständig am Telefon.

Wenn du meinst, die Funker können pilotive Dienste leisten, um die 
Kräfte ins Einsatzgebiet zu locken, dann sehe ich das auch so.


Ist aber wohl eine Frage der Einstellung zum Thema.

Gruß -
Abdul

Autor: desilusionierter Amateur (Gast)
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Hallo


>> - Wir haben schon immer die Technik vorangebracht mit der Erprobung
>> neuer Übertragungstechnologien.

Das ist zum letzten mal vor 20 Jahren passiert. Mit dem PR-Netz. Aber 
das ist heute überholt.
Der technische Entwicklungsaufwand für neues ist mittlerweile so hoch 
geworden, das eben profitfreie Funkamateure das nicht mehr Stemmen 
können.

Insofern ist gerade das "profitfreie" der Pferdefuß des Amateurfunks. Es 
geht NICHTS ohne Geld.



>> - Im Notfall sind wir wichtig

Entweder der Notfall ist klein, dann trägt das Handynetzt noch. Oder er 
ist so groß, daß das Handynetz nicht mehr trägt. Dann kann die 
Informationsmenge von den paar Funkamateuren auch nicht mehr bewältigt 
werden.


>Wenn du meinst, die Funker können pilotive Dienste leisten, um die
>Kräfte ins Einsatzgebiet zu locken, dann sehe ich das auch so.

Theoretisch ja, praktisch nein. Weil Funkamateure auch nicht darin 
trainiert sind, diese Kommunikationsstränge zu bedienen.
Ein regelmäßiges Training würde aber schon wieder so viel Aufwand 
bedeuten, das es nicht mehr mit "Amateurmitteln" zu bewerkstelligen ist.


>Ist aber wohl eine Frage der Einstellung zum Thema.

Die Einstellung zu dem Thema ist durch Sachzwänge gegeben. Die Behörden 
haben offiziell erklärt, das sie keine Zusammenarbeit mit Funkamateuren
in Katastrophenschutzangelegenheiten benötigen bzw. wünschen.

Das Betrifft nicht nur Funkamateure, das Betrifft alle 
Hilfsorganisationen bei ihrem Personalbedarf. O-Ton eines Rotkreutz 
Menschen: Freiwillige Helfer gibt es genug. Es gibt sogar genug 
freiwillige, die alz Harz4 Empfänger viel Zeit haben und den 
Enthusiasmus aufbringen, mit Energie ehrenamtlich zu Helfen. Was fehlt 
sind ausgebildete Spezialisten, Organisatoren und Geld. Weil 250 
Freiwillige mit Schüppe und Schubkarren nicht soviel wegziehen wie ein 
Radlader. Desweiteren ist die Verpflegung der Radlader Bedienung und des 
Radladers mit Diesel einfacher als die von 250 Freiwilligen.....

Du brauchst Harz4 empfänger für echt nix. Nicht zum Arbeiten, nicht als 
freiwilliger Helfer, für garnix.

Und Amateure, die für lau Leistung erbringen, sind sowieso Freaks, die 
Argwöhnisch beobachtet werden. So wie die Polizei nach jeder 
Brandstiftung die Personalliste der freiwilligen Feuerwehr durchsieht, 
ob davon wohl einer gezündelt haben könnte.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Du hast unsere Zeit ziemlich gut beschrieben. Ob es wohl mal anders war 
oder auch wieder wird?


Gruß -
Abdul

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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desilusionierter Amateur schrieb:

> Die Einstellung zu dem Thema ist durch Sachzwänge gegeben. Die Behörden
> haben offiziell erklärt, das sie keine Zusammenarbeit mit Funkamateuren
> in Katastrophenschutzangelegenheiten benötigen bzw. wünschen.

Die Zeiten ändern sich.  Inzwischen gibt es wieder Notfunkbeauftragte
und weltweite Notfunkübungen, bei denen meines Wissens auch BOS
mitarbeiten.

In Indien ist man beim letzten großen Tsunami wieder mächtig auf
den Amateurfunk aufmerksam geworden.

Der wesentliche Vorteil der Funkamateure liegt darin, dass sie
ziemlich viele und gut gestreut sind.

Autor: desilusionierter Amateur (Gast)
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Noch was zur Untermauerung:

>Ist aber wohl eine Frage der Einstellung zum Thema.

Ein Schreiben des "Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und 
Katastrophenhilfe" vom 03.11.2008, Eingegangen beim DARC in Baunatal am 
04.11.2008, als Antwort auf eine Anfrage des DARCs vom 12.09.2008.
Schreiber war ein Herr Holger Wigro.
Der Betreff war: "Amateurfunkdienst zur Unterstützung bei Katastrophen"

Abschliessendes Statement: "Aus diesen Gründen ist eine Nutzung des 
Amateurfunks zur Aufgabenerfüllung in meinem Haus nicht vorstellbar. Ich 
bitte daher um Verständnis, das ein Gesprächsthermin nicht sinnvoll 
erscheint."

Ein, zar höflicher, aber sehr deutlicher Tritt in den Allerwertesten.

Nachzulesen im Anhang unter "Antwort_BBK.png"

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Vielleicht sollte man den Herrn ja mal von Bonn nach Berlin
versetzen, damit er gleich mal bei der Bewältigung der
S-Bahn-Katastrophe seinen Praxisbezug wieder herstellen kann. ;-)

Autor: Gast (Gast)
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Die Zeiten wo Funkamateure Vorreiter der Technik waren, sind doch längst 
vorbei. Heute haben nur noch wenige ganz alte Hasen Ahnung von 
HF-Technik (weil sie beruflich in der Richtung tätig waren) und lehnen 
alles ab, was irgendwie nach Digitaltechnik riecht. Der Rest ist 
Kommunikationsanwender industriell gefertigter Geräte. Die Entwicklung 
der Technik (HF-Technik und Digitaltechnik) findet heute in der 
Industrie statt und die Industrie ermöglicht dann die Anwendung im 
Amateurfunk. Bastler gibt es im Amateurfunk immer weniger und das 
Basteln bewegt sich, sieht man mal von den Leistungen der AMSAT ab, auf 
einem sinkenden Niveau.

Hier eine treffende Zusammenfassung:
 http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Re-Ehrenamt...

http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Re-Amateurf...

http://www.heise.de/mobil/newsticker/foren/S-haupt...

Autor: josef huber (Gast)
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lieber Schwarzhörer, Du bist überhaupt nur ein Schwarzhörer wenn Du ein 
Rundfunk/Fernseh-Gerät betreibst (besitzt ...oder gar 
Internetradio...oder so) und keine ! Rundfunkgebüren bezahlst. Und dann 
nur bei uns, in unseren sozialen Rechtsstaat. Wenn Du also in 
Deutschland schwarzhörst, bist Du so glaube ich aus der Sicht von 
Österreich, kein Schwarzhörer. Also schmücke dich nicht mit falschen 
Federn. Amateurfunk-sendungen haben nichts mit Rundfunk zu tun und 
dürfen auch keinen rundfunkähnlichen Karakter haben, sie sind für jeden 
frei empfangbar. Aber zu Ihrer Frage, ich kenne Einige Funkamateure die 
nach der Lizenzprüfung Führerscheinenzug wegen Tru../ Anzeige wegen 
...(Unvorstellbaren)// oder zB. mein geachteter Freund "UA" entmündigt 
im Heim verend... ist. Wenn Du Runfunk/Fernsehgebür bezahlst, bei 
Gewerblich Autoradio und so..., auch nochmal bezahlst, geht es Die wie 
mir. Bei allen Nachbarn war der nette Herr von den Rundfunkgebühren, bei 
mir nicht. Mein Rufzeichen von einem Monopol-Post... ausgestellt, kann 
ich mir zwar nicht in die Haare schmieren, aber wenigstens gibt es diese 
Vorgenannte Monopol.. nicht mehr in dieser Form. Also Zahle lieber, auch 
wenn Du nur einen Funkempfänger bastelst, die drehen es Die sonst schon 
so hin.

Autor: Joggi (Gast)
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Häh?
Ist es wirklich so, daß man als Amateurfunker von der Zahlung der 
GEZ-Gebühr befreit ist?
Wenn das wirklich so wäre, dann würde ich es mir wirklich nochmal 
überlegen, die Prüfung zu machen. Allein schon um der heißgeliebten GEZ 
in den Allerwertesten zu treten!

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Gast schrieb:

> Heute haben nur noch wenige ganz alte Hasen Ahnung von
> HF-Technik (weil sie beruflich in der Richtung tätig waren) und lehnen
> alles ab, was irgendwie nach Digitaltechnik riecht.

Ach ja, die alte Leier.  Sie wird auch durch endlose Wiederholung
nicht besser.  Wir sind ja hier nicht in der BILD.

> Hier eine treffende Zusammenfassung:

"Treffend" sind die höchstens insofern, als dass sie halt genau
deine Meinung treffen.  Ansonsten sind sie genauso Einzelmeinungen
ohne statistische Relevanz (und daher ohne nennenswerte Aussagekraft)
wie wenn ich jetzt behaupten würde, dass ohne Funkamateure in diesem
Lande in der Funktechnik gar nichts geht.

Genauso wie der erste Typ dort behauptet, nur Funkamateure zu kennen,
die neuer Technik gegenüber ,,feindlich'' eingestellt sind, kenne ich
selbst Funkamateure, die schon weit im Rentenalter angefangen haben,
sich noch mit der Benutzung eines Computers zu befassen, weil er
eben auch im Amateurfunk teilweise ein nettes Hilfsmittel ist -- ganz
zu schweigen von all den Funkamateuren, die in Contesten, bei
DX-peditionen etc. sämtliche ihre Logs live mit dem Computer schreiben.
Da reden wir auch noch lange nicht davon, dass PSK31 zu einem festen
Bestandteil der Kurzwellenbänder geworden ist und dabei als erste
Betriebsart der Morsetelegrafie den Rang streitig machen durfte, mit
den geringsten HF-Signalen noch eine benutzbare Verbindung zu
ermöglichen.

Die Aufzählung ließe sich endlos fortsetzen.  Ich weiß, du wirst sie
als Minorität abtun.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Joggi schrieb:

> Ist es wirklich so, daß man als Amateurfunker von der Zahlung der
> GEZ-Gebühr befreit ist?

Natürlich nicht, wenn man einen Rundfunk- oder Fernsehempfänger
(einschließlich der ,,neuartigen Empfangsgeräte'') zum Betrieb
bereit hält, muss man diese Gebühr bezahlen.  Davon ist völlig
unbenommen, ob man mit dem gleichen oder einem anderen Gerät
auch am Amateurfunk (sendend oder empfangend) teilnimmt.  Bei
einem reinen Afu-Gerät und sonst keinem Rundfunkempfänger im Haushalt
ist es natürlich was anderes.

Autor: josef huber (Gast)
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nun jetzt muss ich mich entschuldigen. Offensichtlich wird hier nicht 
jeder schmarrn kommentiert und meinen Respeckt vor den Lizenzinhaber. 
Joggi, lies doch mal richtig. Sollte man aus meinem Beitrag irgend wie 
sowas ableiten, gerade das wollte ich vermeiden. Und nochmal von vorne, 
wer GEZ bezahlt, ist kein Schwarzhörer. Auch nicht wenn Er Amateurfunk 
oder privat DCF-Sendungen aufnimmt. Du brauchst zum hören nur GEZ 
bezahlen. Das ist meine Meinung.

Autor: josef huber (Gast)
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möchte noch etwas anhängen und muss fairer Weise sagen. Was kommt nach 
dem Amateurfunk. Habe oftmals von Lizenzinhabern gehört, dabei war es 
auch bei mir so: Das hat schon auch etwas für sich, war 3/5 Jahre bei 
Sie.., oder Bo.., oder bei .... und habe mich bemüht. Seit ich ein 
Rufzeichen habe, haben sich die Türen geöffnet, beruflich. Dann waren 
auch die Schubladen für Basteleien offen.

Autor: Gast (Gast)
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> kenne ich
> selbst Funkamateure, die schon weit im Rentenalter angefangen haben,
> sich noch mit der Benutzung eines Computers zu befassen, weil er
> eben auch im Amateurfunk teilweise ein nettes Hilfsmittel ist

Ja Ausnahmefälle kenne ich auch.

> ganz
> zu schweigen von all den Funkamateuren, die in Contesten, bei
> DX-peditionen etc. sämtliche ihre Logs live mit dem Computer schreiben.

Ja das wird immer mehr genutzt, hat aber recht lange gedauert, bis es 
soweit akzeptiert wurde. (Leider gibt es fast nur DOS und auch 
Windowssoftware dazu. Linux Fehlanzeige, da gibt es glaube ich nur was 
kostenpflichtiges was brauchbar ist) Trotzdem betrachten viele Oldtimer 
die Computernutzung als unzulässiges Hilfsmittel, auch wenn es die 
Contestausschreibung erlaubt.


> Da reden wir auch noch lange nicht davon, dass PSK31 zu einem festen
> Bestandteil der Kurzwellenbänder geworden ist und dabei als erste
> Betriebsart der Morsetelegrafie den Rang streitig machen durfte

Da sieht man, dass du von der Praxis im Amateurfunk keine Ahnung hast. 
Die Verbreitung von PSK31 ist verschwindend gering. Morsetelegrafie ist 
noch immer obligatorische Pflicht auf Kurzwelle. Wer diese Betriebsart 
nicht beherrscht, wird nicht ernst genommen.
Da war die Behörde mal fortschrittlicher und hat den Prüfungszwang fürs 
Morsen abgeschafft. Der DARC wollte die Morseprüfung natürlich 
beibehalten.

> Die Aufzählung ließe sich endlos fortsetzen.  Ich weiß, du wirst sie
> als Minorität abtun.

Das beruht auf Gegenseitigkeit ;-)

Autor: Jupp (Gast)
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>Bei mir wirkt das so, als sei der Amateurfunker so eine Art "Laie",
>ein Amateur eben.

Es gibt eine Zeitschrift Namens Funkamateur, mal reingeschaut?

Unglaublich, auf welch niedrigem und oberflächlichem Niveau dort Themen 
behandelt werden. Gut, die Beiträge stammen in der Regel von externen 
"Autoren", ist aber trotzdem peinlich, was da so kommt. Und das alles 
ist dann noch auf 2-3 Ausgaben gestreckt.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Gast schrieb:

> Da sieht man, dass du von der Praxis im Amateurfunk keine Ahnung hast.

Wann hattest du denn dein letztes QSO?

Ich hatte meins als OZ/DL8DTL vor einigen Wochen.  Leider zu Hause
antennengeschädigt, daher nicht häufiger aktiv.

> Die Verbreitung von PSK31 ist verschwindend gering.

Das werde ich mir irgendwann mal ansehen.  Bislang habe ich den
Computer vom Amateurfunk ferngehalten, aber nicht, weil ich
irgendwie technikfeindlich wäre (genügen dir > 15 Jahre Mitarbeit
bei FreeBSD, davon 5 Jahre als Core-Team-Mitglied als Beweis?),
sondern weil ich den ganzen Tag vor dieser Kiste sitze und gern
mal irgendwann etwas ohne Computer machen möchte.

> Morsetelegrafie ist
> noch immer obligatorische Pflicht auf Kurzwelle.

Genau, und die SSB-Bereiche der Bänder gähnen ja sowas von Leere, dass
das ganze nun gerade erst dem Rundfunk abgerungene Band von 7100 bis
7200 kHz nur noch von Rauschen erfüllt ist.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Jupp schrieb:

> Unglaublich, auf welch niedrigem und oberflächlichem Niveau dort Themen
> behandelt werden.

Na bloß gut, dass du hier Niveauvolleres von dir gibst, damit man sich
nicht bei solchen Themen wie dem Aufbau eines DDS-Generators mit
geringem Phasenrauschen, der noch dazu nachbausicher sein soll,
langweilen muss.

Ach ja, das ist ja alles Mist, war nicht von anonymen Gästen, sondern
von Leuten geschrieben, die hinter ihren Namen auch noch ein Rufzeichen
geschrieben haben.

Autor: Gast² (Gast)
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> Seit ich ein
> Rufzeichen habe, haben sich die Türen geöffnet, beruflich. Dann waren
> auch die Schubladen für Basteleien offen.

Kann man so nicht pauschalisieren. Ich habe seit meinem 20. Lebensjahr 
ein Call, bin seit mehreren Jahren mit meinem Elektrotechnikstudium 
fertig, habe aber nie einen Job als Ingenieur gefunden und mache heute 
beruflich leider etwas ganz anderes bei ganz schlechter Bezahlung. 
Einigen meiner Bekannten geht es ebenso.

Muss jedoch auch dem "Gast" hier zustimmen, dass es unter Funkamateuren 
viele Betonköpfe von vorvorgestern gibt die ihren Wertegang als den 
einzig richtigen sehen und die nur diejenigen akzeptieren, die ihren 
Schwerpunkt bei der Ausübung des Hobbys Amateurfunk auf das Morsen 
legen. Es gibt auch mehr ComputerDAUs als bei anderen Hobbygruppen, was 
wohl auch mit der Überalterung der Funkamateure zusammen hängt, wobei 
auch sehr viele junge Funkamateure ComputerDAUs sind. Experten der 
HF-Technik gibt es bei jung und alt eher selten. Wobei manche Alten da 
ziemlich gut sind und sich andere wiederum auf 80m gern mit ihrem 
Halbwissen blamieren. Die Jugend wird durch die Betonköpfe systematisch 
vergrault und nicht selten unbegründet als Leistungsverweigerer und 
Nichtskönner beschimpft. Man braucht als Funkamateur ein dickes Fell, 
kann sich aber natürlich auch da seine Freunde aussuchen und mit ihnen 
interessante Dinge verwirklichen. Der Verein ist dabei eher hinderlich 
als nützlich.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Gast² schrieb:

> Man braucht als Funkamateur ein dickes Fell,

Wo braucht man das eigentlich nicht?

> Der Verein ist dabei eher hinderlich
> als nützlich.

Der ist in der Tat reichlich starr.  Seine Hauptaufgabe sehe ich in
einer politischen Vertretung, d. h. um gegenüber Politikern überhaupt
eine Größe darzustellen, über die sie gewillt sind nachzudenken (und
sei es nur, 20000 Funkamateure natürlich auch 20000 potenzielle
Wähler sind bei der nächsten Wahl).

Autor: peter (Gast)
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> Seine Hauptaufgabe sehe ich in
> einer politischen Vertretung, d. h. um gegenüber Politikern überhaupt
> eine Größe darzustellen, über die sie gewillt sind nachzudenken

Ich brauche den DARC nur für die QSL-Vermittlung weil sich eQSL leider 
nicht wirklich durchsetzen will. Womit wir wieder bei der Abneigung 
neuer Techniken wären. Für die politische Vertretung ist der DARC sehr 
verbesserungswürdig. Man sehe sich nur sein damaliges Bestreben an, die 
Morseprüfung beizubehalten. Da hat selbst die Behörde erkannt, dass 
dieser Prüfungszweig nicht mehr relevant sein kann, trotz der Vorteile 
von CW, die natürlich weiterhin gelten.  Aber irgendwie hast du schon 
recht. Man muss den Politikern irgendwie klar machen, wieso es 60000 
"Hobbyfunker" geben "muss", die Frequenzen belegen, die 
Verwaltungsaufwand kosten und die gegen Powerline demonstrieren und sich 
über ISM-Funk beschweren.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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peter schrieb:

> Ich brauche den DARC nur für die QSL-Vermittlung weil sich eQSL leider
> nicht wirklich durchsetzen will.

Wobei ich mir hier wünschen würde, dass er diese gegen eine Gebühr
auch für Nichtmitglieder öffnen würde.

> Womit wir wieder bei der Abneigung
> neuer Techniken wären.

Naja, eQSL sehe ich nicht als vollwertigen Ersatz.  Es gibt Leute,
die eine QSL-Karte nur als Dokument über die Verbindung haben wollen,
für die mag eQSL OK sein.  Es gibt aber auch Leute, die sich (so, wie
andere Leute sich an einer Sammlung Postkarten oder Briefmarken
erfreuen) über die individuelle Karte freuen, die sie in der Hand
halten können.

> Für die politische Vertretung ist der DARC sehr
> verbesserungswürdig. Man sehe sich nur sein damaliges Bestreben an, die
> Morseprüfung beizubehalten.

...das aber sicher zu einem großen Teil von den Mitglieder mit
getragen worden ist.  Das ist ja auch nicht komplett unlogisch:
wenn man irgendetwas jahrzehntelang zur Voraussetzung für den Zugang
auf die Kurzwelle verlangt hat, manch einer sich mächtig dafür
überwinden muss, das auch zu schaffen, dann wird sich jeder von denen
auch sagen: ,,Wenn ich das geschafft habe, warum sollen andere das
nicht schaffen?''

Um da einen Konsens zwischen den Mitglieder zu erreichen, hätte es
wohl einer längeren und einfühlsameren Vorbereitung bedurft.
Andererseits hätte man den Verein auch gar nicht erst befragen müssen:
die ursprüngliche Forderung nach CW auf Kurzwelle war ja von der ITU
ausgegangen und auf diesem Wege in die Gesetze der Länder eingegangen.
Nachdem die ITU keinen Sinn mehr in dieser Forderung gesehen hat,
hätte die Forderung auf gleichem Weg aus diesen Gesetzen wieder
entfernt werden können.

Autor: Bernd Wiebus (Gast)
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Hallo Jörg und Gast.

Gast schrieb:

>Ich hatte meins als OZ/DL8DTL vor einigen Wochen.  Leider zu Hause
>antennengeschädigt, daher nicht häufiger aktiv.

Ich habe auch keine echte Möglichkeit, eine Antenne aufzubauen. Mein 
Ausweg sieht so aus:
http://www.darc.de/distrikte/l/02/dateien/dl1eic/P...

>>Die Verbreitung von PSK31 ist verschwindend gering.
>Das werde ich mir irgendwann mal ansehen.

Soltest Du. PSK31 und CW QSOs halten sich auf 40m im Europaverkehr
schon fast die Wage. PSK31 ist wirklich eine nette Betriebsart, die auch 
QRP fähig ist.
Der einzige Nachteil ist der recht hohe apparative Aufwand in form eines 
Laptops, den ich zusätzlich mitzuschleppen hätte....inklusive den für 
etliche Stunden mit Strom zu versorgen.
Aber ein Netbook sollte es mittlerweile eigentlich auch tun.....

Was fehlt, ist ein kleiner "stand allone" PSK31 reader (Der Geber wäre 
vergleichsweise einfach). Die Auswertung mit einem Mikrokontroller und 
ein paar Analogschaltungen davor sollte machbar sein.....Knackpunkt wäre 
die Visualisierung der Abstimmung.
Bisher ist alles, was ohne Histogramm arbeitet ein Krampf, und 
Histogramm braucht Grafik und viel Strom.


>> Morsetelegrafie ist
>> noch immer obligatorische Pflicht auf Kurzwelle.

NEIN! Seit einigen Jahren schon nicht mehr. Hier hinkst Du übrigens der 
Zeit hinterher......;-)
Auf der Handtastenparty  habe ich übrigens schon mehrere DO Calls 
gehört, und die hatten auch eine recht saubere Tastung.....
Es ist also nicht so, das CW nur gemacht wird, weil es Pflicht ist, 
sondern offensichtlich macht es auch einigen, und nicht nur mir, Spass.

Vergleich:
Obwohl es seit gut 150 Jahren Dampf- und Motorboote gibt, werden immer 
noch Segelschiffe gebaut. Und nicht nur das - es werden high-tech 
Segelboote gebaut, mit denen extreme Rennen gefahren werden.....:-)



> sowas von Leere, dass
>das ganze nun gerade erst dem Rundfunk abgerungene Band von 7100 bis
>7200 kHz nur noch von Rauschen erfüllt ist.

Auch das hat sich mittlerweile geändert. Mit ein Grund ist aber auch, 
das immer noch jede Menge Rundfunkstationen in dem Bereich 7100-7200 zu 
finden sind. Obwohl sich die Zahl schon deutlich reduziert 
hatt......aber die sind halt stur.
Tipp: In CW lässt sich wunderbar ein QSO unter einer Rundfunkstation 
fahren, wenn man ca. 800Hz unter dem Träger der Rundfunkstation bleibt. 
:O)

Ein weiterer Grund für die zögerliche Benutzung des Bereichs 7100-7200 
ist, das viele Geräte (Roofing-filter) und auch Antennen nicht breit 
genug sind, um den Bereich mit abzudecken. Habe ich selber aber kein 
Problem mit.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de


Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende 
Wirtschaft auf Schiebung.

Autor: Bernd Wiebus (Gast)
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Hallo Gast².

>>Seit ich ein
>>Rufzeichen habe, haben sich die Türen geöffnet, beruflich. Dann waren
>>auch die Schubladen für Basteleien offen.
>Kann man so nicht pauschalisieren. Ich habe seit meinem 20. Lebensjahr
>ein Call, bin seit mehreren Jahren mit meinem Elektrotechnikstudium
>fertig, habe aber nie einen Job als Ingenieur gefunden und mache heute
>beruflich leider etwas ganz anderes bei ganz schlechter Bezahlung.
>Einigen meiner Bekannten geht es ebenso.

Ist mir so ähnlich ergangen. Ich habe 1995 mein Diplom gemacht, und erst 
2000 eine Stelle als Ingenieur bekommen. Dazwischen war ich bei einem 
Verleier und habe alles mögliche gemacht. Sondermüll und Pflastersteine 
geschaufelt, Hanteln verladen ec. Das Berufsnächste war eigentlich, das 
ich 1 1/2 Jahre Elektronische Bauteile über die Ladentheke verkauft 
habe. Mittlerweile war aber gut die Hälfte meines Wissens veraltet, und 
ich konnte mit viel Anstrengung immer nur den Abstand halten, aber nicht 
verringern. irgendwann war ich dann Erschöpft und habe das Handtuch 
geschmissen. Jetzt Arbeite ich wieder als Facharbeiter.
Ausbildung ist leider eben nicht alles. Persönliche Qualitäten sind auch 
nötig und da habe ich eben schwere, nicht behebbare Defizite. Damit bin 
ich aber nicht alleine......ich denke, das die hohe Arbeitslosenquote in 
Deutschland auch genau darauf zu rückzuführen ist.
Wenn mir für 800-1000 Euro jemand einen Job als Parkwächter anböte, den 
Job würde ich nehmen. Schön ruhig und ich könnte mein Blockwartsyndrom 
pflegen und kleine Kinder vom Rasen scheuchen. :-)
Deutschland braucht keine hochqualifizierten Jobs, wofür eh Leute für 
teuer Geld aus dem Ausland angeworben werden müssten, weil der hiesige 
Bevölkerungspool es nicht mehr bringt, sondern wir brauchen mehr Jobs 
für Parkwächter. :-)

Wenn sich Türen öffnen sollen, bedeutet das, das "vitamin B" im Spiel 
ist.
Das kannst Du bei den OVen im Ruhrgebiet aber z.B. vergessen. Die 
meisten sind überaltert, und die ganzen Rentner haben auch nur noch 
Beziehungen zu anderen Rentnern....

....ausserdem bedeutet "Vitamin B" ein Mindestmaas an sozialer 
Kompetenz. Nerd und soziale Kompetenz schliesst sich aber aus. :-)


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

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Autor: Bernd Wiebus (Gast)
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Hallo Jörg.

Thema CW und DARC.
>...das aber sicher zu einem großen Teil von den Mitglieder mit
>getragen worden ist.  Das ist ja auch nicht komplett unlogisch:
>wenn man irgendetwas jahrzehntelang zur Voraussetzung für den Zugang
>auf die Kurzwelle verlangt hat, manch einer sich mächtig dafür
>überwinden muss, das auch zu schaffen, dann wird sich jeder von denen
>auch sagen: ,,Wenn ich das geschafft habe, warum sollen andere das
>nicht schaffen?''

Ist irgendwie kein Argument. Was meinst du wohl, um was ich alles schon 
wie blöde gekämpft habe, nur um anschliessend festzustellen, das ich 
entweder nix damit Anfangen kann oder ich viel zu spät dran bin?

Es will mir nicht in den Kopf, auf CW als Prüfungsgrundlage zu beharren, 
wenn ich es nicht wirklich brauche. Schliesslich kann man ja auch SSB, 
RTTY, PSK, MT63, Hellschreiben oder sonststwas machen wollen.....CW 
sollte ja nicht verboten werden. Und das es auch ohne Zwang gemacht 
wird, beweisen eben etliche DO Stationen, die CW machen. :-)

Ansonsten meine ich, das "multiple Choice" als Prüfverfahren etwas 
"billig"
ist. "Multiple Choice" verführt mehr als jedes andere Prüfverfahren 
dazu, für die Prüfung einfach nur Auswendig zu lernen und dann schnell 
alles zu vergessen. Die klassische Textaufgabe zwingt die Probanden eher 
dazu, sich mit dem Thema in der Tiefe auseinanderzusetzten. Das sitzt 
besser, und bringt Praxisbezug und Spannung. Ist natürlich viel mehr 
Arbeitdas gebe ich zu.
Letztlich kannst Du aber die Zukunft nur mit Niveau sichern......

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

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Wirtschaft auf Schiebung.

Autor: Matthias (Gast)
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> Seit ich ein Rufzeichen habe, haben sich die Türen geöffnet, beruflich.
> Dann waren auch die Schubladen für Basteleien offen.

Die Zeiten, in denen jeder diplomierte Ingenieur der Nachrichtentechnik 
ein Rufzeichen hatte, sind lange, lange vorbei. Heute ist eher das 
Gegenteil der Fall, kein HF-Ingenieur nimmt die Amateure ernst.

Autor: René H. (dj1yr)
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Matthias schrieb:
>...Heute ist eher das
> Gegenteil der Fall, kein HF-Ingenieur nimmt die Amateure ernst.

Also ich kann als Ing, eher das Gegenteil behaupten, wenn man sieht was 
da für Absolventen aus den heutigen Uni´s bzw. FH´s teilweise auf die 
freie Wirtschaft los gelassen werden, da nehme ich lieber einen Afu´ler 
als solche "möchtegern HF´ler" das ist meine Meinung, welche leider 
immer wieder bestätigt wird.

Der Amteurfunk ist weit gefächert, es gibt sehr wohl gute bis sehr gute 
HF-Techniker, ob studiert oder nicht.

Die eigenbauten haben sich in den letzen jahren sehr geändert, es geht 
mittlerweile eher in die Richtung Mikrokontroller, DDS, DSP usw., was 
auch teilweise sehr profesionelle Züge animmt, z.b. ADT-200, 
verschiedene NWT projekte etc.

Diese Leute haben es aber meist nicht nötig, sich öffentlich zu 
profilieren, wie manch andere hier, die denken sie wären die HF-Guru´s 
himself...

also immer schön die Bälle flach halten...

Autor: Matthias (Gast)
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> Also ich kann als Ing, eher das Gegenteil behaupten,
Ich kann nur von meinem ehemaligen Institut sprechen. Und unter den 
dortigen Doktoranden hatte niemand eine Amateurfunklizenz.

Autor: René H. (dj1yr)
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Matthias schrieb:
>> Also ich kann als Ing, eher das Gegenteil behaupten,
> Ich kann nur von meinem ehemaligen Institut sprechen. Und unter den
> dortigen Doktoranden hatte niemand eine Amateurfunklizenz.

es ging nicht um die Behauptung das alle die dort herum laufen 
lizenziert sind, sondern "kein HF-Ingenieur nimmt die Amateure ernst", 
diese Aussage treibt meinen Blutdruck hoch, zumal wenn ich mir manche 
Diplomanten anschaue.

Also nicht denken als Ing. oder sonst etwas ist man "wissender" und 
sollte daher die Amateure, egal in welchen Interessengebiet belächeln, 
ich habe es oft genug erlebt das genau diese eingebildete Schnösel einen 
Tritt in der Allerwertesten bekammen, als man vor der Wahl stand.


ich möchte mich jetzt aber nicht an einer Grundsatzdiskussion 
beteiligen, jeder hat andere Erfahrungen gemacht, bzw. sich eine andere 
Meinung gebildet.

also zurück zum Kerntehma

Autor: DD2PD (Gast)
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Was habt ihr gegen Funkamatuere.

Es gibt des Funkamatuer, der gerne quasselt und den, der seine 1000 Watt 
Endstufe für 2m selbst berechnet und baut.

Genauso wie es im Forum den Freak gibt, der fertige Bausätze kauft und 
den, der seine Platinen mit ...mil-Leiterbahnen selbst macht.

Amateurfunk hat einfach Tradition. Die gesamte elementare Funktechnik 
wurde von Amateuren erfunden, vom Fernschreiber bis PSK31 und von Fax 
bis Fernsehen.

Dass heute ein Amateur kaum noch mit einem Entwicklerteam mithalten 
kann, ist verständlich.

So hat jeder seinen Spaß, ob er ein elektrisches Diplom hat oder 
Informatiker ist oder auch nicht.

Brauchen wir heute noch Funkamateure?
"wir" natürlich nicht.

Aber im Einzelfall wird es doch zur Bedingung.
So wurde vor einigen Jahren bei der Besetzung der Georg von 
Neumeier-Station in der Antarktis der Wissenschaftler gesucht, der ein 
Amatuerfunkzeugnis hat, um auch diese Möglickeit der Funkverbindung zu 
ermöglichen.

73

DD2PD

Autor: Matthias (Gast)
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> So wurde vor einigen Jahren bei der Besetzung der Georg von
> Neumeier-Station in der Antarktis der Wissenschaftler gesucht, der ein
> Amatuerfunkzeugnis hat, u

Wie, der wurde gesucht ??? Abgesehen vom CW könnte man sich den Stoff 
auch in einem Monat reinprügeln. Und bei einer Forschungsstation wird 
genügend Geld für eine kommerzielle Anlage übrig sein.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ob die ersten Besucher des Mars auch sowas brauchen werden? Ich meine, 
wen sollte man in der Antarktis stören? Wie hoch ist die Feldstärke nach 
den ersten tausend Kilometern. Und es sind viele Kilometer, die nach den 
ersten Tausend noch kommen...


Gruß -
Abdul

Autor: GH (Gast)
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> Mittlerweile war aber gut die Hälfte meines Wissens veraltet, und
> ich konnte mit viel Anstrengung immer nur den Abstand halten, aber nicht
> verringern. irgendwann war ich dann Erschöpft und habe das Handtuch
> geschmissen. Jetzt Arbeite ich wieder als Facharbeiter.

Gut, dass du auch eine Berufsausbildung hast, Pech für diejenigen, die 
"nur" ein abgeschlossenes Studium vorweisen können.

>> Man braucht als Funkamateur ein dickes Fell,
>
>Wo braucht man das eigentlich nicht?

Das mag ja sein. Aber unter den Amateuren ist der Anteil der arroganten 
senilen und lernresistenten Spinner, die sich für was besseres halten, 
doch extrem hoch. Da braucht man sich nicht wundern, dass die Jugend 
immer weniger Interesse zeigt und somit der Altersdurchschnitt im 
Amateurfunk stetig steigt. So suchen sich heutzutage technikbegeisterte 
junge Leute eher andere Hobbys wo der Umgang lockerer ist.

Autor: Gast (Gast)
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Jaja die Nostalgiefunker, damit habe ich auch schon meine negativen 
Erfahrungen gemacht. Einige kennen sich mit HF-Technik und 
Röhrenschaltungen wirklich aus und wenige auch mit Transistoren. Aber an 
der sozialen Kompetenz mangelt es dann doch sehr. Habe vor gut 20 Jahren 
auch die Lizenz gemacht weil ich was über HF-Technik und Elektronik 
lernen wollte und weil mich Technik in ihren vielen Facetten fasziniert. 
Habe auch aktiv im Verein mitgearbeitet, bis es mir gelangt hat.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Bernd Wiebus schrieb:

> Es will mir nicht in den Kopf, auf CW als Prüfungsgrundlage zu beharren,
> wenn ich es nicht wirklich brauche. Schliesslich kann man ja auch SSB,
> RTTY, PSK, MT63, Hellschreiben oder sonststwas machen wollen...

Der Punkt war doch einfach der: CW war früher von der ITU auf der
Kurzwelle zur Zugangsbedingung gemacht worden, weil sie sich damit
ein Heer von Leuten sicherstellen wollten, die ggf. in der Lage
sind, Notrufe von Schiffen aufnehmen zu können.  Eigens für diesen
Zweck mussten sich auch diejenigen Funkamateure das ,reinprügeln'
lassen, die am Ende gar kein CW machen wollten.

Damit hätte natürlich die ITU auch einfach ohne weitere Diskussion
diese Voraussetzung streichen können, schließlich hätte sich für
keinen bereits existierenden Funkamateur dabei die Rechtslage
verschlechtert.  (Maritimer Notfunk wird mittlerweile komplett
über Satelliten gemacht, dafür gibt es Ausrüstungsvorschriften.
Daher ist die CW-Voraussetzung einfach gar nicht mehr nötig.)

Wenn du natürlich diejenigen fragst, die sich teilweise im Schweiße
ihres Angesichts das erarbeiten mussten, ist doch völlig logisch,
dass da irgendeine Form von ,Besitzstandsdenken' aufkommt.  Der
DARC selbst konnte sich dann prima drauf berufen, das wäre ja die
Meinung seiner Mitgliedschaft...

> Und das es auch ohne Zwang gemacht
> wird, beweisen eben etliche DO Stationen, die CW machen. :-)

Auf der anderen Seite gibt es sicher genügend, die es seinerzeit
noch als Pflichtübung absolviert haben und später nicht mehr
benutzt.  Schade um den Aufwand also.

> Ansonsten meine ich, das "multiple Choice" als Prüfverfahren etwas
> "billig"
> ist.

Naja, auf den ersten Blick.  Auf den zweiten Blick bietet multiple
choice natürlich auch viel Potenzial, dass Leute, die das Thema
eigentlich verstanden haben, durch irgendwelche trickreichen
Formulierungen auf eine falsche Fährte gelockt werden und dann das
falsche ankreuzen.  Das war bei den verbalen Fragen nicht der Fall,
dort hat der Prüfer ggf. noch eine Rückfrage stellen können um zu
sehen, ob der Kandidat das nur schlecht formuliert hat oder das
Thema wirklich nicht verstanden.

Ein richtiger Freund dieses Verfahrens bin ich auch nicht, aber es
ist natürlich für die Auswertung effektiv (oder anders: die Prüfung
wäre andernfalls noch teurer), und im Fahrschulbereich wird's
seit Jahrzehnten so gemacht.

Ich glaube, damit jemand exakt alle möglichen Antworten auswendig
lernen kann, muss er wohl schon Medizinstudent sein. ;-)  Alle
anderen kommen letztlich nicht umhin, das über den Sinn der Frage
zu erarbeiten statt übers Auswendiglernen.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

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Ich komme nicht umhin, das hier zu schreiben:
MS ist einfach das ideale Mittel, um die Leute auf das Leben in unserer 
Gesellschaft entsprechend zu trainieren. Es wird einem ein Dialog 
vorgegaukelt, der bei klarer Betrachtung gar nicht existiert. So wie 
Fernsehen eben. Was im engeren Wortsinne ja auch nichts anderes als ein 
Monolog ist. Kann ich jemanden auf dem anderen Berg sehen, so kann ich 
noch lange nicht mit ihm reden. Er hört mich einfach nicht rufen.

Also laßt den Prüfling schön ankreuzen, sein Weg ist eh vorgegeben...

Diese Gleichschaltung der Bevölkerung finde ich ehrlich zum Kotzen und 
erinnert mich sehr an '1984'.
Bärtige elektrostudierende Studenten ausländische Ethnik sind 
grundsätzlich terrorverdächtig. Gestern in der Apotheke nach 
Schwefelleber gefragt, kommt gleich der Chef gerannt und fragt mit 
ernster Miene, wofür ich das wohl brauchen würde. Andererseits wußte 
seine Angestellte noch nicht einmal, ob Natriumhydrogencarbonat das 
gleiche wie Natriumcarbonat wäre. lol


Was mich ja mal wirklich interessieren würde, wäre eine Statistik über 
das was 15-25 Jährige außer sexuellen Dingen so Spaß macht, interessiert 
und wofür sie dann wirklich viel Zeit kurz- und langfristig investieren. 
Ich befürchte, das ich das nicht wirklich gut verstehe.
Persönlich kenne ich nur eine Person dieser Altersklasse, die sich mit 
Modellbau beschäftigt. Und dann sehe ich noch welche Fußballspielen beim 
Vorbeifahren...

Wie ist das so? Fällt euch auch auf, das es im TV keinerlei Sendung zum 
Selbstbau technischer Geräte gibt. Obwohl das geschätzt eine halbe 
Million Zuschauer interessieren würde.


Abendlicher Gruß -
Abdul (44)

Autor: Markus DL8RDS (Gast)
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Vermutlich können wir nicht davon ausgehen, daß die heutigen 
Verhältnisse für alle Ewigkeit so bleiben. Wir leben in einer 
Umbruchszeit. Die alten 'Amateure', die mit viel Expertise ihre 
Empfänger selber gebastelt haben und damals auch am Puls der Zeit waren, 
haben den Draht zur heutigen Technik verloren. Ich wurde schon zweimal 
von OVs im DARC gebucht, um hier mit einem Vortrag ein bisserl ne Brücke 
zu schlagen. Hab ich auch gerne gemacht, die Diskussion war in jedem 
Fall (auch für mich) sehr interessant, und die Zuhörer waren auch immer 
sehr interessiert. Ob sich in dieser Generation tatsächlich was ändert, 
weiß ich aber nicht.

Gleichzeitig gibt es eine kleine, aber wachsende Gruppe an 
Elektronik/Informatik-Amateuren, die dieselben Eigenschaften hat wie 
jene, für die man früher das AFUGesetz geschaffen hat: Der 
Menschentypus, der früher Sender gebastelt hat, schreibt heute 
OpenSource-Software. Und die noch etwas Kreativeren geben sich nicht mit 
Software zufrieden, sondern basteln in diesem 
Informatik/Elektronik-Schnittbereich.

Aber wenn ich mir so Produkte wie das BeagleBoard oder GumstixOvero 
ansehe, gibt es durchaus Amateure, die mit Profis mithalten können. Und 
für mich ist jemand, der sich mit dem GumstixOvero mit aufgelötetem 
WLAN-Chip beschäftigt, durchaus ein Funkamateur mit allen Ehren. Völlig 
egal, ob er nun ne Lizenz hat oder nicht.

Das Dumme am Amateurfunk ist eigentlich, daß dieses Hobby den falschen 
Namen trägt: Eigentlich müßte es heißen: Nicht-kommerzielle 
Informationsverarbeitungstechnik. Dann wäre klarer, daß eine Reformation 
des Rechtsstatuts genauso dringend notwendig wäre wie die Überarbeitung 
der allgemeinen Vorstellung, wie sich Deutschland für die Zukunft 
eigentlich fit machen könnte.

Eine Fernsehsendung zum kreativen Umgang mit Konsumelektronik wäre dabei 
in der Tat ein echt cooler Anfang.

Autor: Markus DL8RDS (Gast)
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Noch ein kleiner Nachtrag: Habe neulich meinen selbstgebauten und 
softwaremäßig selbstkompilierten Echolink-Knoten lizensiert bekommen 
(DB0BUL-L). Mußte mir aber in einer Diskussion mit der BNetzA anhören, 
daß es rechtlich problematisch wird, sobald "ein Computer" an "einem 
Funkgerät angeschlossen" wird. Huiii.... Ich will den Mitarbeitern der 
BNetzA keinen Vorwurf machen, aber das Verständnis des Gesetzgebers für 
zeitgemäße Kommunikationselektronik ist einfach nicht da. Und die 
rechtlichen Rahmenbedingungen passen einfach auch nicht mehr. Fakt ist 
aber, daß jeder Vertreter im RTA Angst davor hat, das Paket 
aufzuschnüren, weil man ausnahmslos mit Konzessionen zugunsten des 
Wirtschaftsministeriums rechnen muß.

Daß man unter Hinweis auf eine neue Gruppe an HF-bastelwütigen Menschen 
(siehe das HF-Forum hier) dem Gesetzgeber neue Regelungen abtrotzen 
können sollte, hat sich noch nicht herumgesprochen. Aber die Zeit 
kommt noch. Wir hier werden immer mehr. Ob lizensiert oder nicht, ist 
dabei erst mal egal.

Autor: Jupp (Gast)
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>wie dem Aufbau eines DDS-Generators mit geringem Phasenrauschen

Genau diesen Artikel meine ich. Viel Gelaber statt harte und 
strukturiert aufbereitete Fakten...oder kommen die in der nächsten oder 
übernächsten Ausgabe? Statt dessen wurde über Online-Backup-Systeme 
berichtet, oder war das in der letzten Ausgabe? Jedenfalls mal wieder 
ein Füllthema, welches zudem die meißten anderen Computer Zeitschriften 
schon zu Genüge und vollständig behandelt haben.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Markus DL8RDS schrieb:

> Das Dumme am Amateurfunk ist eigentlich, daß dieses Hobby den falschen
> Namen trägt: Eigentlich müßte es heißen: Nicht-kommerzielle
> Informationsverarbeitungstechnik.

Nun, dem Großteil eines derartigen Hobbies kannst du aber halt einfach
auch ohne Prüfung nachgehen, das ist der Unterschied dabei.  Die
Prüfung brauchst du ja nur, um ein Mindestmaß an Funkkenntnissen
nachzuweisen, bevor du das Recht erhälst, im (mittlerweile nur noch
leicht) vereinfachten Verfahren einen Sender zu bauen und zu
betreiben.

Ich gebe dir ansonsten Recht, dass die Programmierung anspruchsvoller
Opensource-Software in der notwendigen Kreativität der ,,alten Garde''
im Amateurfunk nicht hinterhersteht.  Ich habe dieses Hobby selbst
die gesamten 1990er Jahre lang sehr viel mehr gepflegt als den
Amateurfunk.  Nachdem ich dann aber irgendwann mal sowohl tagsüber
als auch abends nur noch vor dem Computer saß, habe ich Afu wieder
ausgegraben -- und dabei (bislang) bewusst auf den Einsatz von
Computern verzichtet, obwohl ich schon sehe, dass sie auch in diesem
Hobby eine sehr sinnvolle Bereicherung sein können.

Dazu kamen weitere Umstände wie eine Freundin, die für ein Jahr in
Russland studieren wollte zu einer Zeit, da es noch nicht von
vornherein klar war, ob man den Kommunikationskanal email ausgiebig
benutzen könnte.  Daher hat sie schnell noch eine Afu-Prüfung gemacht.
email ging dann ganz gut, aber die OMs der Klubstation der Uni dort
hat sie halt auch angestachelt, die Kisten mal wieder betriebsfähig zu
bekommen.  Nur die Gastlizenz dort hat ewig gebraucht.  Dafür war
und ist es da gang und gäbe, an der Klubstation einfach mit dem
Klubrufzeichen zu arbeiten, auch bei Personen, die ansonsten unlis
sind.  So habe ich selbst Silvester 1999/2000 mal ein paar QSOs als
RZ1AXU gefahren.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Markus DL8RDS schrieb:

> Ich will den Mitarbeitern der
> BNetzA keinen Vorwurf machen, aber das Verständnis des Gesetzgebers für
> zeitgemäße Kommunikationselektronik ist einfach nicht da.

Nein, ich sehe gesetzlich da keinerlei Hinderungsgrund.  Die konkreten
Mitarbeiter in deinem Falle haben meiner Meinung nach einfach hier
eine Schieflage, weil sie selbst halt genauso (teilweise) in alten
Denkstrukturen verfangen sind wie manch alter Afu-Hase (was dann hier
von manchen Diskussionsteilnehmern generalisiert wird).

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Jupp schrieb:
>>wie dem Aufbau eines DDS-Generators mit geringem Phasenrauschen
>
> Genau diesen Artikel meine ich. Viel Gelaber statt harte und
> strukturiert aufbereitete Fakten...

Siehste, ich fand nun die Beschreibung des Wegs zum Ziel sehr
interessant.  Sie hilft einem, in eigenen Entwicklungen gleiche
Fehler von vornherein zu vermeiden.  Damit verkommt die Zeitschrift
nicht zu einem reinen Bausatzlieferanten (sowas kennen wir ja schon
in diesem Lande...).

Dass sie sich neben Amateurfunk auch anderen Dingen widmet, hat sie
sich schon lange auf die Fahnen geschrieben.  Ende der 1980er Jahre
war sie zu einer ziemlichen (Mikro-)Computerzeitschrift mutiert, mit
ein wenig Amateurfunk und Elektronik daneben.  Das hat sich nun doch
deutlich geändert.

Gerade hier wurde doch immer diskutiert, ach wie technik- und
computerfeindlich die Masse der Funkamateure sei.  Da kann es doch
nur sinnvoll sein, auch dem Durchschnitts-OM mal ein Gefühl zu geben
für Dinge, die er bei der Benutzung von Computern beachten muss.  Mich
selbst hat der Beitrag über Backups weniger angesprochen, aber ich
habe mich 10 Jahre lang beruflich mit Backup-Systemen rumgeschlagen,
die weit jenseits des Niveaus eines einzelnen Homecomputers angesiedelt
waren.

Autor: Tommy (Gast)
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> Ich will den Mitarbeitern der
> BNetzA keinen Vorwurf machen, aber das Verständnis des Gesetzgebers für
> zeitgemäße Kommunikationselektronik ist einfach nicht da.

Das liegt nicht prinzipiell an der BNetzA, sondern ist ein Problem der 
Denke der alteingesessenen Funkamateure. Das schlägt sich dann halt auch 
irgendwie in der Ebene der Vorschriften nieder und lässt sich schwer 
ändern. Aber ich sehe Besserung am Horizont. So ist das Funken mit Hilfe 
des Computers traditionell böse und noch schlimmer ist die Kopplung von 
drahtlosen Amateurfunknetzen mit drahtgebundenen Netzen. Am 
allerschlimmsten ist, wenn fremde nicht-AFU-Netze zur Durchleitung von 
AFU-Nachrichten benutzt werden, wie z.B. das Internet. Bis vor kurzem 
war das verboten. Es ist klar und auch richtig, dass somit nicht 
lizensierte Personen keinen schreibenden Zugriff auf Amateurfunknetze 
bekommen dürfen. Aber die Verteufelung von Echolink und anderen Links 
(z.B. Packet-Radio oder vernetzte Relais) via Internet geht entschieden 
zu weit.

> Die Zeiten, in denen jeder diplomierte Ingenieur der Nachrichtentechnik
> ein Rufzeichen hatte, sind lange, lange vorbei.

ACK

> Heute ist eher das
> Gegenteil der Fall, kein HF-Ingenieur nimmt die Amateure ernst.

Ist zwar etwas übertrieben aber die Tendenz stimmt.
Es gibt eben immer weniger Amateure, die was von der Technik verstehen. 
Und das ist unabhängig von Alter. Bei den meisten gehen die Kenntnisse 
nicht über den Prüfungsstoff hinaus. Amateure sind heutzutage 
größtenteils keine Tüftler und Forscher mehr, sondern Steckdosenamateure 
und Kommunikationsanwender ohne weitreichenden Durchblick. Gerätschaften 
bietet die Industrie in großer Vielfalt an. Da ergibt sich keine 
Notwendigkeit es selber zu bauen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

: Wiederhergestellt durch Admin
Autor: René H. (dj1yr)
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Tommy schrieb:


> Es gibt eben immer weniger Amateure, die was von der Technik verstehen.
> Und das ist unabhängig von Alter. Bei den meisten gehen die Kenntnisse
> nicht über den Prüfungsstoff hinaus. Amateure sind heutzutage
> größtenteils keine Tüftler und Forscher mehr, sondern Steckdosenamateure
> und Kommunikationsanwender ohne weitreichenden Durchblick. Gerätschaften
> bietet die Industrie in großer Vielfalt an. Da ergibt sich keine
> Notwendigkeit es selber zu bauen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

dem kann ich leider nur 110%ig zustimmen, man wagt ja garnicht mehr ein 
technisches Thema im Gespräch anzufangen, weil man angst hat, seinen 
Gespächspartner zu überfordern und dann hört und liest man ständig die 
Technikprüfung sei zu schwer, ich fand die einfach und sie ist es auch, 
man muss sich ja nichtmal die Formeln merken, nur Anwenden, aber 
scheitert es schon oft am ohmschen Gesetz und desen Umstellung.

Aber zum Glück gibt es noch ein paar Funkfreunde die ihr Hobby verstehen 
und wissen das ein SSB Signal keinen konstanten Pegel haben muss um laut 
zu sein...

Autor: Bernd Wiebus (Gast)
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Hallo Jupp, jörg und Tommy und GH.


>>>wie dem Aufbau eines DDS-Generators mit geringem Phasenrauschen
>> Genau diesen Artikel meine ich. Viel Gelaber statt harte und
>> strukturiert aufbereitete Fakten...
>Siehste, ich fand nun die Beschreibung des Wegs zum Ziel sehr
>interessant.  Sie hilft einem, in eigenen Entwicklungen gleiche
>Fehler von vornherein zu vermeiden.  Damit verkommt die Zeitschrift
>nicht zu einem reinen Bausatzlieferanten (sowas kennen wir ja schon
>in diesem Lande...).

Ich stimme Jörg in dem Punkte zu. Ohne theoretischen Unterbau durch
"Laberartikel" weiss man schnell beim Experimentieren nicht mehr, in 
welche
Richtung man probieren sollte.
Intuition ist eine Mischung aus Theorie und Erfahrung. Handwerkliches 
Geschick ist wieder was anderes.....Letztlich benötige ich alles drei, 
in individuell unterschiedlicher Gewichtung.
Solche "Laberartikel" gehen aber durchaus in eine andere Richtung, als 
die, die lediglich Anschlussfertige Systeme mit Bezugsquelle 
vorstellen.....die hasse ich auch.

>> Ich will den Mitarbeitern der
>> BNetzA keinen Vorwurf machen, aber das Verständnis des Gesetzgebers für
>> zeitgemäße Kommunikationselektronik ist einfach nicht da.
>Das liegt nicht prinzipiell an der BNetzA, sondern ist ein Problem der
>Denke der alteingesessenen Funkamateure. Das schlägt sich dann halt auch
>irgendwie in der Ebene der Vorschriften nieder und lässt sich schwer
>ändern.

Das liegt unter anderem Auch am Wortlaut der zugrundeliegenden Gesetzte.
Das AFUG ist nun ziemlich alt, und obwohl es grundsätzlich sehr 
vortschrittlich war und vom Grundtenor immer noch ist, sind eben dort 
oft Grenzen erreicht. Und mit Recht hat der RTA Angst, dieses Packet 
aufzuschnüren, weil die BNetzA an das Wirtschaftsministerium 
angegliedert ist, und das Wirtschaftsministerium sich einfach nicht 
Vorstellen kann, für  was AFU gut sein sollte, wenn man die Frequenzen 
doch gewinnbringend für etwas anderes verwenden kann. Die 
"alteingesessenen" Funkamateure kenne ich auch, aber die sterben nun 
wirklich langsam aus.

>Aber die Verteufelung von Echolink und anderen Links
>(z.B. Packet-Radio oder vernetzte Relais) via Internet geht entschieden
>zu weit.
Das denke ich auch. Allerdings gefällt mir bei D-Star z.B. nicht, das es 
kein offener Standart ist. Genausowenig wie z.B. die vernetzten Relais 
mit irgendeiner Motorolatechnik die es im Ruhrgebiet gibt oder gab. 
Soviel ich weiss, war dort irgendein ITU-Standart umgesetzt, aber wenn 
man die diesbezüglichen Unterlagen bei der ITU haben wolltee, wollen die 
erstmal 800 SF überwiesen haben. Vermutlich beziehen sich die Unterlagen 
dann auf weitere ITU Standarts, für die man dann jeweils ähnliche 
Beträge hinblättern muss......aber wenn man mit sowas wirklich neues 
machen will,
solle man bit für bit nachvollziehen können, was dort passiert.....finde 
ich.
Möglicherweise irre ich mich, und das ganze ist inzwischen offengelegt, 
oder ich denke zu umständlich oder gebe einfach die falschen 
Suchbegriffe ein......Vieleicht gibt mir ja jemand mal den richtigen 
Tipp.

>> Heute ist eher das
>> Gegenteil der Fall, kein HF-Ingenieur nimmt die Amateure ernst.
>Ist zwar etwas übertrieben aber die Tendenz stimmt.

Leider hast Du damit Recht.

>Gerätschaften
>bietet die Industrie in großer Vielfalt an. Da ergibt sich keine
>Notwendigkeit es selber zu bauen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Es gibt Glücklicherweise relativ viele Ausnahmen von der Regel. Die 
Notwendigkeit, zumindest mechanisch zu Basteln ergibt sich spätestens 
dann, wenn Du feststellst, das die gekauften Geräte elektrisch gut sind, 
aber in furchtbar unpraktische Gehäuse montiert sind, die lediglich gut 
aussehen und für den Einsatz auf dem trockenen Stationstisch oder in 
einen Autoradioausschnitt optimiert sind......:-)


>Eigens für diesen
>Zweck mussten sich auch diejenigen Funkamateure das ,reinprügeln'
>lassen, die am Ende gar kein CW machen wollten.

Zwangsmassnahmen produzieren lediglich Hass, der eventuelle 
unterstützende Einsicht komplett verhindert.....

>Das mag ja sein. Aber unter den Amateuren ist der Anteil der arroganten
>senilen und lernresistenten Spinner, die sich für was besseres halten,
>doch extrem hoch.

Nein, der Anteil ist bei Amateuren nicht höher als beim Rest der 
Bevölkerung auch. Schau Dich mal in anderen Bereichen um......

>Da braucht man sich nicht wundern, dass die Jugend
>immer weniger Interesse zeigt und somit der Altersdurchschnitt im
>Amateurfunk stetig steigt. So suchen sich heutzutage technikbegeisterte
>junge Leute eher andere Hobbys wo der Umgang lockerer ist.

Umgekehrt finde ich dort auch wenig Unterstützung, wenn ich ohne 
Informatikgrundkenntnisse etwas erklärt haben möchte. Ich sehe ja ein, 
das es nervig ist, einem Anfänger etwas zu erklären, aber die Antwort: 
"Wozu willst Du das überhaupt wissen? Nimm das und das Programm und gut 
iss" ist letztlich genauso arrogant.
Weiterentwicklung findet eben dann statt, wenn mir selber etwas nicht 
gefällt und ich selber versuchen möchte, es besser zu machen. Dazu muss 
ich ersteinmal Grundlagen lernen, und dann weiterhangeln. Nun, ich finde 
100 gute Beschreibungen, wie ich in C ein "Hello Word" schreibe. Ein 
gutes Tutorial über C im allgemeinen, mit dem man ein paar funktionen 
schreiben kann, ist schon seltener, aber wer suchet, der 
findet......Wenn ich aber wissen will, wie man GUIs programmiert, oder 
mal per Soundkarte 800Hz ausgeben kann......dann ist duster. Ich finde 
Hinweise auf Bibliotheken, die das können, und dazu Tutorials, die 
halbfertig sind oder sich auf Grundkenntnisse beziehen, die ich nicht 
habe. Irgendwo klafft dort eine Lücke zwischen "Hello world" und 
Sortieralgorythmen und Rekursionen auf der einen Seite, und GUIs, Grafik 
und Soundkartenanwendung auf der anderen, und wenn ich nachfrage, werde 
ich wieder mit der Nase auf "Hello world" gestossen. Entweder die 
Befragten wissen es nich, oder wollen es nicht sagen. :-) Es wäre 
ehrlicher, das mitzuteilen, statt einfach nur auf RTFM zu 
verweisen....ich find das Manual einfach nicht, bezw. es ist auf 
kyrilisch oder chinesisch oder altsanskrit. :-)


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de


Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
Wirtschaft auf Schiebung.

Autor: Funkamateur1 (Gast)
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Hallo  desilusionierter Amateur und Schwarzhörer,
am Samstag ist http://ukw-tagung.com/ . Das ist der Unterschied zwischen
Profi und Amateur. Da wird der Ham Spirit noch gezeigt. Das wird jeder 
bedient und weitergebildet und weiterentwickelt. Da kann man als 
Normalbürger der Technik fröhnen ohne militär, politik, religion, Ethik, 
da gibt es Völkerverständigung und Weiterentwicklung und Weiterbildung 
zum kleinen Preis. Es gibt Zeit, Gesundheit, Geduld, Mutter Natur ... Da 
spricht jeder mit jedem . Ohne Patente ohne komerziellen Gewinn sondern 
nur der reine Material und individuelle Preis. Da kriegt amn Bauteile 
und legt los. Da kriegt man Tips, Literatur, Bücher, Messgeräte und 
jeder ist offen für alles. Sowohl in Weinheim als auch in Bentheim. 
Einmal im Jahr ist es Zeit und Mühe wert um zur UKW Tagung zu fahren und 
sich selber ein Bild zu machen. Die Vorlesungen zu besuchen. Die 
Bauteile zu kaufen, Freunde zu treffen. Firmenübergreifend zu 
Philosofieren und oft auch Fragen der Kommerziellen, Militär mal eben so 
zu lösen zum Wohle des Bürgers. Carpe Diem.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Bernd Wiebus schrieb:

> Ich stimme Jörg in dem Punkte zu. Ohne theoretischen Unterbau durch
> "Laberartikel" weiss man schnell beim Experimentieren nicht mehr, in
> welche
> Richtung man probieren sollte.
> Intuition ist eine Mischung aus Theorie und Erfahrung.

In diesem Falle waren es nicht einmal theoretische Grundlagen, sondern
sehr praktische Erfahrungen, die die Autoren bei der Auswahl des
Taktgenerators für den DDS gemacht haben, einschließlich der
Erfahrung, dass sie dieses Thema komplett unterschätzt haben am
Anfang.

Autor: Gast (Gast)
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>>Das mag ja sein. Aber unter den Amateuren ist der Anteil der arroganten
>>senilen und lernresistenten Spinner, die sich für was besseres halten,
>>doch extrem hoch.
>
>Nein, der Anteil ist bei Amateuren nicht höher als beim Rest der
>Bevölkerung auch. Schau Dich mal in anderen Bereichen um......

Das stimmt definitiv nicht. Dazu muss man nur mal die Umgangsformen in 
den Amateurfunk-Newsgroups mit denen in anderen Newsgroups vergleichen 
oder in verschiedenen Vereinen aktiv mitarbeiten.

Autor: Jupp (Gast)
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Richtig lustig wird es, wenn man als Nichtamateurfunker in ein 
Amateurfunkforum geht...

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Gast schrieb:

> Das stimmt definitiv nicht. Dazu muss man nur mal die Umgangsformen in
> den Amateurfunk-Newsgroups mit denen in anderen Newsgroups vergleichen
> oder in verschiedenen Vereinen aktiv mitarbeiten.

Da sehe ich ehrlich gesagt keinen Unterschied.  Du hast die residenten
Trolle (gegen die man sich im Usenet natürlich noch viel weniger
wehren kann als in einem Webforum, da die Gruppen unmoderiert sind),
und du hast Leute, die fachlichen Kram diskutieren.  Wenn du statt-
dessen ein x-beliebiges unmoderiertes Webforum hernimmst (*), wirst du
dort einen viel größeren Rauschteppich haben (zumal im deutschen
Usenet im Großen und Ganzen nach wie vor mit Realnamen gepostet
wird, der Anonymitätsgrad also viel geringer ist als in den gängigen
Webforen).

(*) So du eins findest.  Praktisch alle sind moderiert, um wenigstens
die größten Auswüchse an Unsinn verwerfen zu können.  Wenn die
deutsche Afu-Newsgruppe moderiert wäre im Stil eines Webforums, würde
es dort auch manchen Müll-Thread gar nicht erst geben, da bereits
das Eingangsposting der Moderation zum Opfer fallen würde.

Autor: abc (Gast)
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> Richtig lustig wird es, wenn man als Nichtamateurfunker in ein
> Amateurfunkforum geht

Richtig.
In den berühmt berüchtigten Newsgroups wird man ohne Nennung des 
Realnamens und des Calls fast gesteinigt. Eine sinnvolle Unterhaltung 
ist so jedenfalls unmöglich.

Autor: abc (Gast)
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> Wenn die
> deutsche Afu-Newsgruppe moderiert wäre im Stil eines Webforums, würde
> es dort auch manchen Müll-Thread gar nicht erst geben,

In den AFU-Newsgroups sind die Regulars die pöbelnden Störenfriede, die 
auch in dag° wohlbekannt sind. Großes Maul, aber zu dumm zum Quoten, 
unfähig, die eigene Software zu bedienen und keine andere Meinung 
dulden, die CW nicht als die wichtigste Betriebsart ansieht. 
Üblicherweise werden die Groups ja von den Regulars, also den 
Dauerpostern dort, die sich für was besseres halten, moderiert. Würden 
diese Deppen das bei den AFU-Newsgroups übernehmen, so könnte man dort 
höchstens noch 5 Personen lesen. Das wäre dann eine geschlossene 
Gesellschaft.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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abc schrieb:

> In den berühmt berüchtigten Newsgroups wird man ohne Nennung des
> Realnamens und des Calls fast gesteinigt.

Realname ist im deutschen Usenet nach wie vor Bestandteil der
Netiquette.

Ansonsten: zeig mir einen Thread der letzten Monate, der das
belegt.  Ich finde keinen (habe aber wohl nur so um die 2 Monate
noch auf dem Server liegen).  Ich könnte dir dafür sofort eine
Reihe an Gegenbeispielen nennen, falls dich das interessiert.

Mir scheint, dass hier einige Leute nach wie vor eine sehr selektive
Brille aufhaben.  Alles, was normal aussieht, passt nicht ins Raster
und wird sofort verdrängt.  Jeder Mist-Thread, den Alfred Mateja mal
wieder durch bloßes Posten einer URL seiner eigenen Website vom Zaun
bricht, passt dagegen sofort ins Schema: ,,Dort wird man ja sofort
niedergemacht, das ist wie immer.''

Bis auf einen waren alle Threads, die zu sinnlosen Kontroversen
führten, die ich bei mir auf dem Server finden konnte, von Alfred
Mateja gestartet.

Tja, was diese Gruppe einfach braucht, sind nicht noch mehr Alfred
Matejas, sondern mehr ganz normale Funkamateure, die ihre technischen
(oder betrieblichen oder juristischen) Probleme da in voller Band-
breite diskutieren.  Dann würden die paar sinnlose Mateja-Threads
komplett untergehen, und irgendwann würde der Typ vielleicht auch
aufhören zu nerven.  Diese Erkenntnis war für mich der Grund, die
Gruppe wieder zu abonnieren und meine Fragen dort zu stellen, wenn
ich welche habe.

Autor: blubber (Gast)
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Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Die ersten beiden Suchen fördern lediglich hornaltes Zeug zutage,
wobei die Gruppe de.comm.ham seinerzeit an irgendwelchen Leuten mit
Profilneurose zugrunde gegangen ist.

Die anderen drei Links beziehen sich nicht auf Afu-Gruppen, zumindest
nicht auf technische.  de.comm.funk.verein ist ja extra gegründet
worden, damit der ,politische' Kram vom technischen Teil getrennt
werden kann (anders als das seinerzeit in de.comm.ham war).  Tut
mir leid, nach Vereinsmeierei ist mir nicht, daher gucke ich mir
diese Gruppe nicht an.  (Ich habe auch jetzt nicht erst reingeguckt,
das muss ich mir nicht antun.)

Wenn du dir partout die Negativbeispiele rausgucken willst, dann tu
das.  Wenn dich die technische/betriebliche Gruppe interessiert, dann
nimm de.comm.funk.amateur und nimm sofort alfred_mateja in das
Killfile auf, da er dort den Gruppenkasper spielt.  (Leider schafft
er es trotzdem immer wieder, dass andere Leute sich angestachelt
fühlen, seine wahllos dahingeschmissenen, nur aus einer URL bestehenden
Postings trotzdem noch widerlegen zu wollen, statt ihn denn einfach zu
ignorieren.)

Solche Beispiele als ,Standard' für Funkamateure hinzustellen ist
ungefähr genauso, wie wenn du die Qualität der Foren auf
mikrocontroller.net am OT-Forum messen wölltest.

Autor: Bernd Wiebus (Gast)
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Hallo Gast.

>>>Das mag ja sein. Aber unter den Amateuren ist der Anteil der arroganten
>>>senilen und lernresistenten Spinner, die sich für was besseres halten,
>>>doch extrem hoch.
>>Nein, der Anteil ist bei Amateuren nicht höher als beim Rest der
>>Bevölkerung auch. Schau Dich mal in anderen Bereichen um......
>Das stimmt definitiv nicht. Dazu muss man nur mal die Umgangsformen in
>den Amateurfunk-Newsgroups mit denen in anderen Newsgroups vergleichen
>oder in verschiedenen Vereinen aktiv mitarbeiten.

Ok. Wenn Du meinst. Vieleicht fällt es mir ja auch deshalb nicht so 
negativ auf, weil ich selber zu dieser Sorte Leute gehöre, und sowas als 
normal empfinde.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de


Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
Wirtschaft auf Schiebung.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Bernd Wiebus schrieb:

> Ok. Wenn Du meinst. Vieleicht fällt es mir ja auch deshalb nicht so
> negativ auf, weil ich selber zu dieser Sorte Leute gehöre, und sowas als
> normal empfinde.

Das fällt dir nur deshalb nicht auf, weil dir die negative Grundhal-
tung fehlt gegen alle, die ein Rufzeichen haben (und das dann auch
noch mit hinschreiben), die manch einer hier an den Tag legt.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

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Es gibt auch Gruppen die einfach so wegsterben, obwohl es dort nicht 
sonderlich viele Kasper gab, z.B. d.r.t.aquaristik
Vermutlich hängt es ja nach Objekt der Begierde etwas davon ab, wie 
schnell das Usenet ins Webforum überwechselt. Das scheint mir der 
langfristige Weg zu sein.
Früher gabs ja auch mal andere Dienste, wie gopher usw. Und davor kannte 
man Modem-Mailboxen.


Gruß -
Abdul

Autor: ich (Gast)
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Selbst die Ober-DAUs, also die Regulars, in den Amateurfunkgruppen, wie 
Kind, Luedemann, Voelpel, um nur die bekanntesten zu nennen, haben es 
mitlerweile gelernt ältere Beiträge von groups.google.com löschen zu 
lassen, x-no-archive zu benutzen und Fremdcancel zu nutzen. Eine Suche 
in Archiven bringt also nicht immer etwas. Ich muss zugeben, ich lese 
diese Psychopatengruppe(n) seit gut 5 Jahren nicht mehr, weil mir das 
einfach zu blöde ist. Aber die Webbasierten AFU-Foren sind nicht 
wirklich besser, weil da teilweise die selben Leute posten.
 http://groups.google.com/group/de.comm.funk.amateu...

-------------------------
Weitere Glanzleistungen:
Funkamateure als Computermuffel:
<r7ivt056gtnr58ncotih1ufnhe02bml1ls@4ax.com>

<fk6prc.dt.ln@dc4jwd.ampr.org>

<oq0src.dk.ln@dc4jwd.ampr.org>
Einbeziehung moderner Technik ist "Prothesenfunk":
<41E83C11.ABF4E065@compuserve.de>
Nutzung aktueller Technik ist angeblich Erschleichen von Vorteilen
<IAMxpn.3oL@dk3uz.ampr.org>


Unfähigkeit im Usenet
<1s05uuen00mf2.1x4hhu6q3h0w9.dlg@40tude.net>


CWisten sind bessere Funkamateure:
<4fdlv092to6km1ge57r087nd1uq4k8lvg1@4ax.com>
<4fdlv092to6km1ge57r087nd1uq4k8lvg1@4ax.com>


Ein Meeting zu de.comm.ham im RL auf der Hamradio
<cbrda9$snd$00$1@news.t-online.com>
Dabei kam man zu der Binsenweisheit, die Störer in dch zu ignorieren.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Das ist doch alles langweilig. Menschen haben in ihrem Leben statistisch 
ca. 10 Leute als enge Freunde.
Und eine produktive Phase von vielleicht 20-30 Jahren. Die ganzen 
Probleme werden einfach biologisch gelöst. So wie ein Kumpel von mir in 
der Eigentumswohnung, in der seine Eltern noch mitwohnen, seinen 
Altersruhesitz sammt eigener Minifirma schon eingerichtet hat, und nun 
auf deren Ableben hoffen darf...

Computer und Internet sind sehr jung, Funk nur wenig älter, die 
Elektrotechnik erst einige hundert Jahre insgesamt. Vor 200 Jahren hat 
man erst die ersten Frösche zucken lassen.

Laßt es ruhig angehen. Wir sind in der Steinzeit.


Gruß -
Abdul

Autor: Markus DL8RDS (Gast)
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Es ist richtig, wohl jeder hat mit solchen Neidern und Intriganten seine 
Erfahrungen gemacht. Es gibt sie, und wenn sie zahlenmäßig weit nicht 
die Regel sind, so fallen sie doch durch die große Tragweite ihrer 
unschönen Äußerungen auf. Es reichen ein paar Wenige, um einen 
Interessenten abzuschrecken.

Trotzdem sehe ich das Ganze inzwischen aber ziemlich entspannt. Es ist 
ein Umdenkprozeß im Gang. Immer mehr Leute innerhalb und außerhalb des 
DARC verstehen, daß Informationsübertragungs- und Verarbeitungstechnik 
nicht mehr mit CW und SSB/Phonie funktioniert, sondern meist eine 
digitale Grundlage hat.

Es bildet sich derzeit eine Interessengruppe an Leuten (teils Profis, 
teils Laien), die zwischen der Informatik und der klassischen 
HF-Elektronik ohne Grenzen hin und herwandern. Ich würd sagen, wir 
hier gehören alle zu dieser Gruppe.

Zum Thema Profis und Amateure ernst nehmen: Die professionelle 
Informatik hat die OpenSource-Community auch lange nicht ernst genommen. 
Heute kommt keiner mehr an OpenSource vorbei. Mag sein, vielleicht 
nehmen die Profis einen Lizenzinhaber nur aufgrund seiner Lizenz nicht 
mehr ernst. Aber ich bin sicher, daß jeder, der einen Mikrocontroller 
programmieren kann, bei einem Profi Gehör findet.

Wenn der DARC es verpennt, diese Gruppe als Klientel zu erschließen und 
sich dieser Gruppe mit offenen Armen entgegenzutreten, dann ist er bald 
ein ausgestorbener Verein. Die Entscheider im DARC sind sich dessen 
allerdings in der Regel bewußt. Zumindest auf Distrikts-Ebene findet man 
eigentlich immer ein offenes Ohr - so in C und U. In Berlin ist sogar 
ein Vertreter des ChaosComputerClub (Thomas DL9SAU) 
Distriktsvorsitzender. Ich erinnere mich, als ich vor einigen Jahren im 
DARC-Forum heftig angefeindet wurde, als ich die Meinung vertreten habe, 
daß viele kreative Köpfe im CCC eigentlich gute Kandidaten für den AFU 
wären... Thomas ist ein super Mann, prima, daß er DV geworden ist.

Wir sollten einfach unserem ziemlich aufregenden und spannenden Hobby 
fröhnen und da fällt mir noch ein nettes Zitat ein: "Was die Neider dran 
verdarben, nicht des Scheltens ist es wert". Es ist mir einfach zu 
spannend, als daß ich mir von den Neidern den Spaß daran verderben 
ließe...

Vy73
Markus DL8RDS

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Markus DL8RDS schrieb:
> Es ist mir einfach zu
> spannend, als daß ich mir von den Neidern den Spaß daran verderben
> ließe...

Amen.  Wobei es für mich eher entspannend als spannend ist. :-)

Autor: Mark (Gast)
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> Die ganzen
> Probleme werden einfach biologisch gelöst. So wie ein Kumpel von mir in

Ich befürchte, bis sich dieses Problem von selbst biologisch gelöst hat, 
bin ich selber alt. Ich bin ja schon 40 und hoffe schon seit etwa 20 
Jahren auf entsprechende Besserung.

> Trotzdem sehe ich das Ganze inzwischen aber ziemlich entspannt. Es ist
> ein Umdenkprozeß im Gang.

Ja gewisse Tendenzen sind erfreulicherweise seit kurzer Zeit erkennbar. 
Es geht aber zu langsam und es beteiligen sich zu wenig Funkamateure an 
dieser positiven Entwicklung. Was dazu führen wird, dass der AFU immer 
bedeutungsloser wird und somit auch von immer mehr Leuten (teils zu 
Recht) belächelt wird und auf politischer Ebene auch nicht ernst 
genommen wird.
Der DARC beklagt schon heute Mitgliederschwund. (Viele sehen den DARC 
nur noch als Serviceagentur zum Versand der QSL-Karten.) Der Schwund an 
Amateurfunklizensen wird folgen.

> Wir sollten einfach unserem ziemlich aufregenden und spannenden Hobby
> fröhnen und da fällt mir noch ein nettes Zitat ein: "Was die Neider dran
> verdarben, nicht des Scheltens ist es wert". Es ist mir einfach zu
> spannend, als daß ich mir von den Neidern den Spaß daran verderben
> ließe...

Full ACK

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Mark schrieb:

> Der Schwund an
> Amateurfunklizensen wird folgen.

Der ist doch schon gefolgt, aber das halte ich für völlig normal:
früher war Amateurfunk dadurch besonders interessant, da es einen
gewissen ,Kick' hatte als praktisch einzig legale Möglichkeit, wie
Otto Normalnutzer irgendwie funken konnte.  Dann hat die Industrie
die Lücke entdeckt, dass manch einem die Prüfung dafür zu aufwändig
ist, und man hat im ISM-Band den CB-Funk gestattet.

Mittlerweile ist eine Funkkommunikation nun rein gar nichts mehr
besonderes.  Nahezu jeder schleppt eine Gurke mit sich rum, die bis
zum nächsten Sendemast kommunizieren kann (und bezahlt dann gut Geld
dafür), jeder Schlepptopp hat WLAN, und einfache Funkfernsteuer-
Applikationen gibt's zu Hauf.  Hinzu kommt, dass mit dem Computer
und seiner Programmierung eine weitere technische Herausforderung
entstanden ist, sodass Funk + Elektronik nicht mehr die einzigen
technisch angehauchten Hobbies jenseits von Kraftfahrzeugen geblieben
sind.

Das alles zusammen kann eigentlich nur zu einer geringeren Zahl von
Funkamateuren führen.  Aber die, die übrig bleiben, sind dann halt
die, die wirklich am Hobby Funk interessiert sind.  CB-Funk hat als
Hobby mittlerweile ziemlich ausgedient, PMR ist nie Hobby geworden.

Lasst uns also einfach QSOs fahren, statt denen nachzuweinen, die
sich heute gern mit was anderem beschäftigen.

Autor: fgj (Gast)
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Als Anfang der 90er Jahre Packet-Radio so richtig bekannt wurde, hatte 
ich noch Hoffnung. Aber irgendwie ist Packet wieder fast eingeschlafen 
und die hohe Anzahl an ComputerDAUs, OpenSource-Gegner und die 
Telegraphisten-sind-die-wahren-Funkamateure-Verfechter im Amateurfunk 
hat sich nicht wirklich reduziert.
Begünstigt wurde das durch die Klassengesellschaft im Amateurfunk, die 
einen C-Lizenser, der sich mit GHz-Technik oder mit modernen 
Modulationsverfahren befasst als minderwertig im Vergleich zu einem B 
oder A-Lizenser ansah, unabhängig der Kenntnisse des B oder A-Lizensers.
Und obwohl heute auch die Klasse E beschränkten Zugang zur Kurzwelle 
hat, hat sich an diesem Problem nicht viel geändert.

So kommt es heute so, dass jemand der technisch interessiert ist, sich 
immer seltener dem Amateurfunk widmet, obwohl dieser excellente 
Möglichkeiten dafür bietet. Aber mit ewig gestrigen Sturköpfen muss man 
sich nicht abgeben. Da befasst man sich dann lieber mit Computer-Hard 
und Software außerhalb des Amateurfunks mit seinen verkrusteten 
Strukturen. HF-Technik und Elektronik verliert dadurch etwas an 
Bedeutung. Höchstens WLAN-Antennen werden gebaut.

Wer den Rückgang des Amateurfunks nur mit der Ausbreitung des Internets 
und der Mobilfunknetze für den Massenmarkt erklären will, macht es sich 
zu einfach und ignoriert (bewusst oder unbewusst) die wirklichen 
Probleme im Amateurfunk, die durch senile Spinner, wie sie nicht nur in 
den AFU-Newsgroups vorkommen, verursacht wurden.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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fgj schrieb:

> Als Anfang der 90er Jahre Packet-Radio so richtig bekannt wurde, hatte
> ich noch Hoffnung. Aber irgendwie ist Packet wieder fast eingeschlafen

Das hat aber zwei Ursachen.  Einerseits hat der Kommerz mit der
Breitbandverkabelung für das Internet deutlich bessere Datenraten
preisgünstig zu bieten (sodass das Geld dort keine wirkliche Rolle
spielt), andererseits hat PR selbst den Stillstand zelebriert.  Wenn
man es mit dem Internet vergleicht, dann ist PR irgendwo auf der Stufe
von UUCP stehen geblieben: wenn du irgendwo hin möchtest, musst du den
Pfad dorthin kennen.  Für ein vernünftiges Netz hätte es neben einer
brauchbaren Datenrate auch eines brauchbaren Routings bedurft.

> ... ComputerDAUs, OpenSource-Gegner und die
> Telegraphisten-sind-die-wahren-Funkamateure-Verfechter im Amateurfunk
> hat sich nicht wirklich reduziert.

Ach ja.  Die alte Leier.  Siehe oben, ad nauseum.

Kannst du nicht einfach jedem sein Betätigungsfeld lassen?

Es ist doch kompletter Unfug, nur weil jemand vielleicht gern CW
macht, ihn dann auch gleich noch zum Computer-DAU und
Opensource-Gegner abzustempeln.  Peter Lemken (DF5JT, Mitgründer der
jetzigen Newsgruppe de.comm.funk.amateur) habe ich vor seiner Sun
sitzend erlebt, wie er nebenbei den CW-QSOs aus dem Transceiver folgt,
so wie ich nebenbei Radio höre.  Computer-DAU?  Opensource-Gegner?
Gewiss nicht.  Aber enthusiastischer Highspeed-CWler.  Das ist sein
Hobby, und er macht keinen Hehl daraus, dass er nicht derjenige ist,
der sich die entsprechende Technik unbedingt selbst bauen möchte.  Er
möchte sie gern benutzen, bei anderen wiederum ist der Weg das Ziel.

> Begünstigt wurde das durch die Klassengesellschaft im Amateurfunk,
> die einen C-Lizenser, der sich mit GHz-Technik oder mit modernen
> Modulationsverfahren befasst als minderwertig im Vergleich zu einem
> B oder A-Lizenser ansah, ...

Humbug.  Es kommt doch nicht darauf an, wie andere dich sehen,
sondern du musst das nötige Selbstvertrauen haben.

> Wer den Rückgang des Amateurfunks nur mit der Ausbreitung des
> Internets und der Mobilfunknetze für den Massenmarkt erklären will,
> macht es sich zu einfach und ignoriert (bewusst oder unbewusst) die
> wirklichen Probleme im Amateurfunk, die durch senile Spinner, wie
> sie nicht nur in den AFU-Newsgroups vorkommen, verursacht wurden.

Die Leute, die du hier Spinner nennst, würden kein Schwein
interessieren, wenn nicht Leute wie du sie für interessant
befinden würden.

Es gibt auch im Opensource-Bereich teilweise ziemlich merkwürdige
Persönlichkeiten, mit denen man nur sehr schwer zusammen arbeiten
kann.  Da ist ein Theo de Raadt, dessentwegen beispielsweise sich
NetBSD in NetBSD und OpenBSD gespalten hat, und auch Linus Torvalds
ist nun nicht gerade das leuchtende Beispiel für eine moderierend
wirkende Person.  Trotzdem machen die Leute gern Opensource-Software,
man muss es einfach lernen, sich nicht unnütz an Leuten aufzureiben,
mit denen man nicht zusammenarbeiten kann.  Wenn es also das wirklich
hinreichende allgemeine Interesse am Amateurfunk noch in der Form
gäbe, wie das in den 1950er bis 1970er Jahren der Fall war, dann wären
ein paar schräge Typen, noch dazu in einem Auf-fremden Medium, absolut
irrelevant.  Dass du denen hier so eine Relevanz zubilligst und sie
für die Misere des Amateurfunk verantwortlich machen möchtest, lenkt
nur davon ab, dass dem Amateurfunk einfach ein Teil seines
ursprünglichen Reizes bereits auf anderen Wegen abhanden gekommen ist.

Dort, wo im Amateurfunk was passiert, ist auch etwas los, was deutlich
belegt, dass das ganze Gejammer vom Niedergang des Afu völliger Käse
ist.  Die CW-Bänder auf Kurzwelle sind nach wie vor voll, die
SSB-Bänder sind auch gut besucht.  Bis zur Erweiterung von 40 m auf
7200 kHz konnte man abends praktisch keinen freien Platz für ein
SSB-QSO dort bekommen, jetzt ist es etwas besser geworden.

Auf den höheren Bändern fehlt es teilweise wohl einfach zuweilen an
kritischer Masse.  Du musst mal an einem durchschnittlichen Wochen-
ende hier auf 145,575 MHz reinhören, wenn die Wanderer Punkte für die
Sächsische Bergwertung vergeben.  Da kommt teilweise regelrechtes
Pile-Up-Gefühl auf, QSOs werden im "59 - 59 - 73 danke - CQ"-Stil
gefahren.  Da ist aber die kritische Masse eben auch wieder erreicht,
die Form dieses Wettbewerbs ist so locker, dass es viele Leute zur
Teilnahme animiert.

Es hilft aber nun nichts, um die paar Pappnasen zu jammern, die
irgendwo eine Newsgruppe zuspammen: die helfen uns sowieso nicht, da
irgendwo kritische Masse zusammen zu bekommen.  Das einzige, was
hilft, sind aktive Funkamateure, die die Bänder auch benutzen.  Damit
ist letztlich jeder einzelne, der Interesse an diesem Hobby hat,
gefragt.  Wenn wir das nicht machen, dann werden wir erst recht
keinen Nachwuchs mehr bekommen.

Autor: fgj (Gast)
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> Das hat aber zwei Ursachen.  Einerseits hat der Kommerz mit der
> Breitbandverkabelung für das Internet deutlich bessere Datenraten
> preisgünstig zu bieten

Die alte Leier.
Auch das Packet-Netz hätte man weiterentwickeln können und. Aber dafür 
gab es aus bekannten Gründen zu wenige aktive Entwickler.

> Kannst du nicht einfach jedem sein Betätigungsfeld lassen?

Ja selbstverständlich!!! Das tue ich doch! Das sollten die ewig 
gestrigen aber auch machen.

> Es ist doch kompletter Unfug, nur weil jemand vielleicht gern CW
> macht, ihn dann auch gleich noch zum Computer-DAU und
> Opensource-Gegner abzustempeln.

Ja das ist kompletter Unfug und das habe ich auch niemals gemacht.
Aber viele, die gerne CW machen, halten alle anderen Schwerpunkte im 
Amateurfunk für minderwertig und halten sich selber für was besseres. 
Und der hohe Anteil an Computer-DAU und Opensource-Gegner ist im AFU 
nunmal Fakt. Dabei sollten die Leute in einem technischen Hobby durchaus 
technischen Entwicklungen offen gegenüber stehen und lernfähig sein. Das 
gilt auch für diejenigen, die gerne CW machen.

Autor: Guest (Gast)
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Ein potentieller Interessent informiert sich logischerweise zuerst 
einmal im Internet/Usenet über den Amateurfunk. Was er dort vorfindet 
ist besonders abschreckend. Da ist das Forum bei amateurfunk.de auch 
nicht besser als die Newsgroups im Usenet, weil da teilweise die selben 
arroganten Deppen posten.
Nun könnte man hoffen, dass dies alles nicht repräsentativ für den 
Amateurfunk gilt. Nur zählt eben der erste Eindruck besonders und meine 
langjährige praktische Erfahrung mit dem Amateurfunk zeigt eben, dass 
das verhalten dieser Typen eben doch repräsentativ für den Amateurfunk 
ist und man sich deshalb auf Standard-QSOs beschränken sollte und seine 
Freunde zum Basteln sehr genau aussuchen sollte.

Autor: Name (Gast)
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> Die professionelle Informatik hat die OpenSource-Community auch lange
> nicht ernst genommen.

Das kann ich so nicht bestätigen. Es gibt eine Firma (Microsoft) und 
deren Anhänger, die das nicht ernst nahm, mittlerweile tut auch sie es. 
Allerdings besteht die professionelle Informatikwelt nicht alleine aus 
Microsoft. Open-Source wurde schon vor Jahrzehnten durch Profis 
(Administratoren in ihren Jobs, Softwareentwickler) ganz klammheimlich 
in die Firmen getragen.

Zum Amateurfunk: Ich habe eine Ausbildung im Bereich 
Kommunikationstechnik und arbeite für einen Ausrüster von 
Mobilfunknetzen - oben abwertend von jemandem als Gurken bezeichnet. Ich 
hatte nie das Bedürfnis eine Amateurfunklizenz zu machen. Ich wurde im 
Beruf auch noch nie nach einer gefragt oder habe gesehen, dass Kollegen 
mit einer Lizenz berufliche Vorteile haben. Die Anzahl der Kollegen mit 
Lizenz, die ich kenne, ist sehr gering.

Amateurfunk interessiert mich nicht. Ein Grund ist, dass die 
Technologien, mit denen ich arbeite, weit vom Amateurbereich entfernt 
sind, mich jedoch diese Technologien und nicht die des Amateurfunks 
interessieren. Was sollte ich daher mit einer Lizenz?

Hinzu kommt der subjektive Eindruck, den ich von Außen von Funkamateuren 
habe. Mehr als einmal ist mir die Haltung "Funkamateure sind die 
besseren Menschen" begegnet. Ich erwähne in Gesprächen mit Funkamateuren 
schon gar nicht mehr, was ich beruflich mache. Meine Aversion gegen 
Vereinsmeierei tut ein Übriges.

Immer wieder wird der Bastelaspekt des Amateurfunks hervorgehoben. Ich 
habe den Eindruck, dass dort kaum gebastelt wird. Kommt man in eine 
Shack, dann steht auf dem Tisch ein Fertiggerät und irgendwo in der Ecke 
staubt ein halbfertiges Chassis mit ein paar Röhren als Alibi vor sich 
in (wird "demnächst" fertig gebaut heißt es dann seit zehn Jahren). Um 
halbfertige Bastelprojekte lange Zeit in einer Ecke einstauben zu lassen 
brauche ich keine Lizenz. Das gelingt mir schon heute wunderbar ohne.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Guest schrieb:
> Ein potentieller Interessent informiert sich logischerweise zuerst
> einmal im Internet/Usenet über den Amateurfunk.

Sinnvollerweise sollte er sich zuerst auf den Bändern informieren...
Das haben wir damals auch gemacht, Internet gab es schließlich noch
gar nicht.

> Was er dort vorfindet
> ist besonders abschreckend.

Es ist genauso abschreckend wie jedes andere Webforum.  Wer sich für
Elektronik interessiert und dann das Getrolle im OT-Forum von
mikrocontroller.net für den einzigen Umgangston unter Elektronikern
hält, dem ist einfach nicht zu helfen -- dies insbesondere angesichts
der Tatsache, dass der Amateurfunk natürlich sehr wohl ein völlig
eigenes Medium besitzt, auf dem man sich ganz konkret informieren
kann.  Als ich damals begonnen habe, war ich noch verpflichtet,
erst einmal eine Weile als SWL tätig zu sein.  War vielleicht gar
nicht so schlecht, die Idee... (wenngleich ich vom entsprechenden
Zwang nicht viel halte).

Wer Hilfe sucht, der findet auch welche.  Ich habe wirklich keine
Anfängerfrage in Erinnerung, die entweder hier oder in
de.comm.funk.amateur in den letzten Jahren gestellt worden ist, auf
die mit der hier immer wieder herbeigeredeten Pöbelei geantwortet
worden wäre, aber trotzdem bleiben einige Leute ganz hartnäckig dabei,
dass genau derartige Pöbeleien das ,,Ende des Amateurfunks'' seien.

Witzigerweise hat keiner derjenigen, die diese Leier immer wieder
bringen, das Kreuz, seinen Namen oder gar sein Rufzeichen zu nennen.
Warum eigentlich?  Sind das alles gar keine Funkamateure, und haben
die nur Angst, dass man ihnen dies dann nachweisen kann?

Autor: Markus DL8RDS (Gast)
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Die Argumentation mit "CW" halte ich auch nicht unbedingt für 
zielführend, weil sie den Personentypus nicht richtig beschreibt, den 
wir alle im Kopf haben. Ich mache auch sehr gerne CW, und ca 1% meiner 
QSOs sind Phonie. Ich schreibe halt lieber als ich plaudere - in welcher 
binären Form auch immer. :-) Und diejenigen, die richtig gerne CW 
machen, sind in der Regel recht aktive und kommunikative Menschen. CW zu 
machen setzt voraus, daß man ein leistungsfähiges Kopforgan hat, denn CW 
Hören ist durchaus harte Arbeit und nur mit voller Konzentration 
machbar.

Der Personentypus, der wir meinen, hat ja meist schon längst aufgegeben 
und ist in die bedauernswerte Situation verfallen, den wachsenden 
Abstand zur Gegenwartstechnik einerseits und die Unfähigkeit aufzuholen 
andererseits immerhin noch voll und ganz wahrzunehmen. Dazu kommt die 
Wahrnehmung der geringen verbliebenen Anzahl an Lebensjahren und ein 
gewisser Neid auf all jene, die das ganze Thema anders anpacken.

Jörg hat übrigens Recht, daß viele geniale OpenSource-Leute durchaus 
ebensowenig einfache Persönlichkeiten sind. Der Begriff "Nerd" sagt 
einiges. Nur, daß Nerds normalerweise jung sind.

Wie gesagt, wir sollten uns um diese alten Neider einfach nicht kümmern 
und unser Ding machen. Die Materie ist einfach viel zu spannend, daß ich 
für solche Heinis Zeit hätte. Übrigens ist heute mein Arduino 
angekommen. Werde jetzt mal ein I2C-basiertes SWR-Meter basteln. Ist 
vermutlich ein recht einfacher (&praktischer) Einstieg in die Technik. 
Hätte aber noch eine andere Idee: Einen 'echten' DRM-Empfänger mit dem 
BeagleBoard. Leistungsaufnahme alles zusammen max. 3 Watt... Aber das 
hat Zeit... Vielleicht mag ja jemand von euch sowas probieren. Sowas ist 
übrigens in meinen Augen 'echter' Amateurfunk.

Herzliche Grüße - Markus DL8RDS

Autor: blablubber (Gast)
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> Sinnvollerweise sollte er sich zuerst auf den Bändern informieren...
> Das haben wir damals auch gemacht, Internet gab es schließlich noch
> gar nicht.


Ja klar. Nur weil der Einstieg vor 30+ Jahren so erfolgte, erwartest du 
dass der heutige Einstieg auch so erfolgen muss. Die Zeiten ändern sich 
eben. Genau das haben die arroganten Genehmigungsinhaber nicht 
verstanden und genau das ist das Problem um das es geht. Ja richtig, 
damals gab es noch kein Internet und damals gab es auch andere Dinge 
noch nicht und damals war die erste Informationsbeschaffung und der 
Einstieg selbstverständlich anders. Die neue Technik bietet heute auch 
im Amateurfunk Möglichkeiten, die es früher nicht gab.
Die Informationsbeschaffung auf den Bändern ist der zweite Schritt. Aber 
auch dort, auf den Bändern, sind Pöbeleien und Demonstrationen 
mangelnder Sozialkompetenz an der Tagesordnung.

Heute hat auch jeder einen internetfähigen PC mit einfachem 
Internetzugang, aber es hat nicht jeder einen amateurfunkfähigen 
Empfänger. Die erste Informationsbeschaffung erfolgt dann logischerweise 
über Internet/Usenet weil es eben einfacher ist und weil man die 
Ausrüstung dafür schon hat. Das hat auch den Vorteil, mit Funkamateuren 
vor der eigenen Lizenz zu kommunizieren. Mit einem Empfänger oder TRX im 
Empfangsbetrieb könnte man nur zuhören und nichts fragen.

> Es ist genauso abschreckend wie jedes andere Webforum.  Wer sich für
> Elektronik interessiert und dann das Getrolle im OT-Forum von
> mikrocontroller.net

Das stimmt definitiv nicht. Getrolle gibt es logischerweise überall. 
Aber nicht in diesem Ausmaß und nicht diese Beleidigungen wie bei den 
Amateuren. Drohungen mit Anwalt wegen nichts sind auch nicht selten. 
Selten wird in anderen Hobbys jemand als Dummkopf und 
Leistungsverweigerer beschimpft nur weil er eine alte Betriebsart nicht 
als Primärziel seines (zukünftigen) Hobbys angibt. Selbst wer basteln 
und sich weiterbilden will, sich aber nicht an Contesten beteiligen 
will, bekommt deutlich gesagt, dass er im Amateurfunk nicht willkommen 
ist.
Auf Betriebstechnik wird auf den Bändern zu recht wert gelegt. Aber es 
gibt zuviele Besserwisser, die sich aufregen wenn jemand sagt "ich 
wünsche 73". Nur weil 73 alleine genügen würde. Das sind dann die 
gleichen Leute, die im Usenet nicht quoten können, keine Hilfestellung 
akzeptieren und fast jeden Neuankömmling beleidigen.

Autor: Gast (Gast)
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Ja die meisten Funkamateure sind schon erzkonservative Typen und der 
Anteil an ComputerDAUs und arroganten Spinnern ist sehr hoch. Höher als 
in anderen Communities.

Aber ich glaube kaum, dass die Zustände in den AFU-Newsgroups 
repräsentativ für den Amateurfunk sind. Die Regulars (Dauerposter) dort 
repräsentieren den Abschaum des Amateurfunks, sind eine überschaubare 
Gruppe bemitleidenswerter streitsüchtiger Wichte, die sich für was 
Besseres halten und die im RL keiner mehr ernst nimmt und die in der 
Newsgroup um Anerkennung hoffen. Das sind Typen, die den technischen 
Fortschritt der letzten 40 Jahre größtenteils verpennt haben und extreme 
Angst haben dass sie was neues lernen müssen und dass sich im 
Amateurfunk etwas ändert. Diese Leute sitzen Tag und Nacht am Rechner, 
sind aber trotzdem mit der Bedienung desselben überfordert und haben 
immer Zeit auf jedes Posting, egal zu welcher Uhrzeit, zeitnah einen 
blöden Kommentar abzugeben. Sie pochen auf 100%ige Einhaltung der 
Betriebstechnik auf den Bändern, pfeifen aber auf elementare 
Benimmregeln/Netiquette im Usenet und fordern auch im Internet/Usenet 
die Nennung des Calls. Desweiteren benutzen sie die Newsgroup um 
persönliche Privatkriege, die ihren Ursprung vor ein paar Jahrzehnten 
hatten, auszutragen. Einige von ihnen wurden schon vor Jahren aus dem 
Packet-Netz verbannt, andere haben es schon immer abgelehnt. Es 
schreiben somit nur wenige, und wenn dann nur selten, neue User in 
dieser Newsgroup. Sie passen sich dann, wohl unbeabsichtigt, dem 
kaputten Quotingstil dort an, und verschwinden schnell wieder weil es 
ihnen zu blöde ist/wird.
Schade dass dadurch diese Newsgruppe(n) unbenutzbar geworden ist. 
Entsprechendes gilt für Webforen wie amateurfunk.de. Ich hoffe nur, dass 
sich dieses Problem bald auf natürliche biologische Art und Weise löst. 
Aber bis dahin haben solche Leute dafür gesorgt, dass der Amateurfunk 
immer mehr belächelt wird und sich fähige Leute anderen Hobbys 
zugewendet haben und zuwenden werden.

Ich selber habe früher in diesen Newsgroups viel gelesen und kenne den 
Wertegang. Ich war und bin immer noch an der Technik (Elektronik, 
HF-Technik) interessiert und bei mir im Ortsverband gab und gibt es nur 
Technikmuffel die von ihren antiken Röhrenschätzen schwärmen. Seit ca. 4 
Jahren lese ich in den AFU-Newsgroups  nicht mehr.

> Der Personentypus, der wir meinen, hat ja meist schon längst aufgegeben
> und ist in die bedauernswerte Situation verfallen, den wachsenden
> Abstand zur Gegenwartstechnik einerseits und die Unfähigkeit aufzuholen
> andererseits immerhin noch voll und ganz wahrzunehmen. Dazu kommt die
> Wahrnehmung der geringen verbliebenen Anzahl an Lebensjahren und ein
> gewisser Neid auf all jene, die das ganze Thema anders anpacken.

Sehr gute Zusammenfassung!
Es betrifft aber auch junge Leute, die mit der Installation eines 
Treibers überfordert sind und den Sinn von Packet-Radio nicht begreifen. 
Wie man folgend sieht, war das auch schon vor Jahren so
http://www.hamradioboard.de/wbb3/geläufige-betrieb...
Der Amateurfunk scheint ComputerDAUs magisch anzuziehen, was man in 
vielen Situationen sieht, nicht nur in diesem Beispiel.
Wobei der Einwand, dass Packet nicht sinnvoll weiter entwickelt wurde 
natürlich stimmt. Es stimmt aber natürlich auch, dass Packet keine 
Konkurrenz zu Highspeed Internetzugängen ist und auch keine solche 
Konkurrenz sein sollte. Die Zielsetzung ist nunmal eine ganz andere.

Autor: abcd (Gast)
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> Usenet im Großen und Ganzen nach wie vor mit Realnamen gepostet
> wird, der Anonymitätsgrad also viel geringer ist als in den gängigen
> Webforen

Ich glaube kaum, dass die meisten "Realnamen" im Usenet echt sind. 
Üblicherweise treten Namen auch häufiger auf. Eine eindeutige Zuordnung 
zu einer realen Person ist damit erschwert und Möglichkeit eines 
erfundenen "Realnamens" groß. Wird jedoch die Nennung des Calls 
eingefordert, wie in den AFU-Newsgroups, dann gibt es keine 
Pseudonymität mehr weil ein Call weltweit eineindeutig ist und es 
öffentlich zugängliche Listen gibt.
Aus verschiedenen Gründen ist es nicht vorteilhaft, im Netz öffentlich 
seinen wahren Namen preiszugeben. Besonders nicht in Foren/Newsgroups, 
wo man mit Mobbing und übler Nachrede rechnen muss.
Auch die professionellen Datensammler, die Persönlichkeitsprofile 
erstellen und für Werbezwecke verkaufen, sind überall aktiv. Es ist auch 
nicht immer vorteilhaft wenn ein potentieller zukünftiger Arbeitgeber 
erfährt, dass man in Chaoten-Newsgroups wie de.comm.funk.amateur  aktiv 
ist, auch wenn man nur was harmloses fragt.
 http://www.realname-diskussion.info/

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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abcd schrieb:

> Ich glaube kaum, dass die meisten "Realnamen" im Usenet echt sind.

Ich schon.  Die Diskussion ist aber endlos.  Ich kann dir nur sagen,
dass ich zwei meiner drei Jobs in meinem Leben meiner Bekanntheit
verdanke, und die habe ich halt genau deshalb, weil ich mit meinem
richtigen Namen auftrete und zu meiner Meinung stehe.  Dazu gehört,
dass man auch Fehler einsieht.

Jeder Funkamateur ist sich bei seinem Tun als Funkamateur doch stets
dessen bewusst, dass er mit seinem Rufzeichen eindeutig identifizerbar
ist.  Wer das nicht will, wird kein Funkamateur.  Warum man das, was
auf dem Band vollkommen normal ist, plötzlich im Usenet oder in einem
Webforum nicht mehr als normal empfindet, geht ein wenig über mein
Vorstellungsvermögen.  Wenn ich die Identifizierbarkeit nicht möchte,
weil ich unter Verfolgungswahn leide, dann hat das Hobby Amateurfunk
einfach keinen Sinn.

Autor: gast (Gast)
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>> Ich glaube kaum, dass die meisten "Realnamen" im Usenet echt sind.

>  Ich schon.

>  weil ich mit meinem richtigen Namen auftrete

Du kannst aber nicht so einfach von dir auf andere schließen. Obwohl es 
sicher viele naive Leute gibt.

> Jeder Funkamateur ist sich bei seinem Tun als Funkamateur doch stets
> dessen bewusst, dass er mit seinem Rufzeichen eindeutig identifizerbar
> ist.  Wer das nicht will, wird kein Funkamateur.  Warum man das, was
> auf dem Band vollkommen normal ist, plötzlich im Usenet oder in einem
> Webforum nicht mehr als normal empfindet, geht ein wenig über mein
> Vorstellungsvermögen.

Der Unterschied ist doch, dass das gesprochene Wort und das per z.B. 
PSK31 getippte nicht auf unbegrenzte Zeit und dazu noch für jedermann 
einfach durchsuchbar gespeichert wird.

Das hat alles nichts mit Verfolgungswahn, sondern mit Datenschutz zu 
tun. Es geht niemanden Fremden was an, wieviel Zeit ich im Usenet und 
für mein Hobby verbringe, welche NewsGruppen ich lese/schreibe, welche 
Interessen ich habe, welche politische Meinung (die sich auch ändern 
kann) ich vertrete,... Mit solchen Persönlichkeitsprofilen können nicht 
nur Werbetreibende und Kriminelle mein Vermögensverhältnis einschätzen. 
Jede Präsenz in einer öffentlichen Gruppe oder Forum kann dir negativ 
ausgelegt werden, auch wenn du dich dort ordentlich verhälst. Das gilt 
besonders für Gruppen mit zweifelhaften Ruf, wie eben diese AFU-Gruppen. 
In der AFU-Gruppe muss man sogar noch Angst haben, dass man auch im RL 
belästigt wird, wie auch schon gesehen.
Am schlimmsten ist, wenn andere Leute was über dich schreiben und das 
dann falsch darstellen: 
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/410775/
Wie kann man nur so naiv sein, das alles nicht zu erkennen?
http://www.realname-diskussion.info/paranoia.htm

Der Internet-Provider muss deshalb seinen Kunden einen pseudonymen 
Auftritt in Newsgruppen und Foren ermöglichen:
http://www.realname-diskussion.info/tddsg.htm

Autor: gast (Gast)
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> Wie gesagt, wir sollten uns um diese alten Neider einfach nicht kümmern
> und unser Ding machen. Die Materie ist einfach viel zu spannend, daß ich
> für solche Heinis Zeit hätte. Übrigens ist heute mein Arduino
> angekommen. Werde jetzt mal ein I2C-basiertes SWR-Meter basteln. Ist
> vermutlich ein recht einfacher (&praktischer) Einstieg in die Technik.
> Hätte aber noch eine andere Idee: Einen 'echten' DRM-Empfänger mit dem
> BeagleBoard. Leistungsaufnahme alles zusammen max. 3 Watt... Aber das
> hat Zeit... Vielleicht mag ja jemand von euch sowas probieren. Sowas ist
> übrigens in meinen Augen 'echter' Amateurfunk.

Sehr gut. Bravo sage ich da. Ich wünsche dir, dass du deine Ideen auch 
umsetzen kannst.




Bei den meisten Genehmigungsinhabern sieht es aber so aus:

> Immer wieder wird der Bastelaspekt des Amateurfunks hervorgehoben. Ich
> habe den Eindruck, dass dort kaum gebastelt wird. Kommt man in eine
> Shack, dann steht auf dem Tisch ein Fertiggerät und irgendwo in der Ecke
> staubt ein halbfertiges Chassis mit ein paar Röhren als Alibi vor sich
> in (wird "demnächst" fertig gebaut heißt es dann seit zehn Jahren). Um
> halbfertige Bastelprojekte lange Zeit in einer Ecke einstauben zu lassen
> brauche ich keine Lizenz. Das gelingt mir schon heute wunderbar ohne.

Es bleibt eben selten genügend Zeit, noch neben Beruf und Familie 
entsprechende Kenntnisse zu erwerben, anzuwenden und zu vertiefen. 
Glücklich kann der sein, der beruflich was ähnliches macht.
Oft ist es aber einfach nur Faulheit und Sturheit, mal was anderes zu 
lernen. So bleiben die meisten Amateure Steckdosenfunker und 
Kommunikationsanwender ohne technischen Durchblick.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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gast schrieb:

> So bleiben die meisten Amateure Steckdosenfunker

Allein dieser Begriff beinhaltet bereits ein gehöriges Maß an Arroganz
und Betonköpfigkeit -- also genau das, was du (und andere) eben diesen
Leuten unterstellen.

Amateurfunk hat einfach viele Facetten.  Es gibt Funkamateure, die sich
für den eigentlichen Funk interessieren und für die die Geräte Mittel
zum Zweck sind.  Es gibt andere Funkamateure, die sich für die Technik
interessieren und für die ein gelungenes Projekt vielleicht nach dem
ersten QSO mental abgeschlossen ist, sodass sie sich lieber neuen
technischen Herausforderungen stellen.  Es gibt wohl nicht so sehr
viele, die wirklich beides in gleichem Maße wollen.

Für beide Gruppen ist Platz im Hobby Amateurfunk, und es gibt absolut
keinen Grund, irgendjemandem dabei Sturheit oder gar Technikfeindlich-
keit unterschieben zu wollen.  Amateurfunk beinhaltet ausdrücklich
ein Recht auf Selbstbau, aber eben keine Verpflichtung, genauso wenig
wie es für einen Rufzeicheninhaber eine irgendwie geartete Verpflich-
tung gibt, auch Funkbetrieb zu machen.  Es ist ein Hobby, und es soll
jedem Spaß machen.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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gast schrieb:

> Wie kann man nur so naiv sein, das alles nicht zu erkennen?

Ich brauche hier keine Realnamen-Diskussion.  Ich habe als Funkamateur
damit leben können zu wissen, dass logischerweise das MfS immer ein
Auge auf uns gehabt hat, ich kann in einer freien Welt dazu stehen,
was ich öffentlich äußere -- sonst würde ich es nicht öffentlich
äußern, sondern vielleicht nur in einer privaten Mail.  Dass ich eine
Meinung habe, und dass diese Meinung sich auch mal ändern kann, das
muss auch mein Brötchengeber akzeptieren, ansonsten würde ich mich
über kurz oder lang wohl dort eher gemobbt als wohl fühlen.  Bisher
konnten alle meine Brötchengeber mit meiner Meinung leben.

Wenn andere das für sich anders entscheiden, dann sollen sie das tun.
Aber wenn jemand sich hier hinstellt und so tut, als würde er die
Meinung der Mehrheit der Funkamateure vertreten, dann aber nicht einmal
seinen Namen nennen will -- sorry, dann ist das für mich eine Einzel-
meinung, mehr nicht.

Autor: Harald Keil (Gast)
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> Ich brauche hier keine Realnamen-Diskussion.

Und warum beteiligst du dich dann an der Diskussion?
Hast ein übertriebenes Mitteilungsbedürfnis wie die Gestalten in dfa?

> aber eben keine Verpflichtung, genauso wenig
> wie es für einen Rufzeicheninhaber eine irgendwie geartete Verpflich-
> tung gibt, auch Funkbetrieb zu machen.  Es ist ein Hobby, und es soll
> jedem Spaß machen.

So ist es! Genauso wenig gibt es eine Verpflichtung, sein Schwerpunkt 
auf CW zu legen, wie es nicht nur viele Spinner in de.funk.amateur 
fordern. Es gibt noch nicht mal eine Verpflichtung, CW zu lernen, weil 
selbst die ITU begriffen hat, dass dies nur eine Betriebsart unter 
vielen ist deren Bedeutung abnimmt und deshalb nicht geprüft werden 
muss.

> Meinung der Mehrheit der Funkamateure vertreten, dann aber nicht einmal
> seinen Namen nennen will -- sorry, dann ist das für mich eine Einzel-
> meinung, mehr nicht.

Name bzw Call ist nur im Amateurfunk nötig, das solltest auch du 
akzeptieren können. Und natürlich ist alles eine Einzelmeinung. Wie 
könnte es auch anders sein? Wenn du keine Beiträge mit Pseudonym lesen 
willst, dann lass es bleiben und belästige niemanden mit deinen dummen 
Kommentaren.

Autor: Martin (Gast)
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... übertriebenes Mitteilungsbedürfnis  ...
... viele Spinner ...
... dummen Kommentaren ...

Deinem Beitrag entnehme ich, daß du nicht ernst genommen werden willst.

Autor: Gast (Gast)
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> Deinem Beitrag entnehme ich, daß du nicht ernst genommen werden willst.

Du nimmst den Beitrag offenbar ernst genug und zeigst, dass du die 
Situation in dfa und im Amateurfunk allgemein nicht einschätzen kannst.

Autor: egal (Gast)
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> Was hat das Hinschmeißen eines Links mit Amateurfunk zu tun?
>
> Darum ging es im Thread...

Ich versteh nur Bahnhof. Du musst mir dein Anliegen schon auf Deutsch 
erklären.

Ich habe keine Zeit, alles im Link genannte hier wiederzukauen. Deshalb 
bietet sich die Nennung des Links an. Das ist die Praxis, die im Netz 
üblich und sinnvoll ist. Lesen und denken musst du freilich selber. Wenn 
du das nicht kannst, so kann ich dir auch nicht helfen.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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egal schrieb:

> Ich versteh nur Bahnhof.

Dann schau dir den Titel des Threads an, statt hier die (nicht zum
Thema gehörende) Debatte über Anonymität im Netz weiter führen zu
wollen.  Man sollte einen Thread schon wenigstens im Ganzen mal
überfliegen, bevor man sich beteiligt.

Wenn du unbedingt über Anonymität im Netz diskutieren willst, kannst
du das im OT-Forum tun, hat mit Funk nichts zu tun.

Autor: egal (Gast)
Datum:

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> Wenn du unbedingt über Anonymität im Netz diskutieren willst, kannst
> du das im OT-Forum tun, hat mit Funk nichts zu tun.

Man wird doch noch auf einen Beitrag antworten dürfen. Ich habe mit dem 
Thema Anonymität im Netz nicht angefangen. Gäbe es hier eine ordentliche 
Baumartige Threadstruktur wie sie im Usenet schon seit 30 Jahren gängig 
ist, würde man Threads einfacher verfolgen können, auch wenn manche 
Zweige vom Thema abweichen.
gn8

Autor: Galenus ein Reisender (Gast)
Datum:

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Hallo Schwarzhörer ,
ich würde sagen Väterchen Zeit und Mutter Natur. Als Funkamateur im 
Ehrenamt und Hobby was man bis in hohe Alter machen kann gibt es nicht 
viel mehr. Mit 80-110 Jahren kann man noch Amateurfunk machen. Reisen, 
Gesundheit, Familie, ... gibt es. Aber die geistige und körperliche 
Gebrächen kann man als Funkamateur durch Kommunikation, Stand der 
Technik und geistiges Fitthalben. Eine Laseroperation und bei 
Bauaktivitäten eine Ruhige Hand und manchmal Absinth und Honigmet helfen 
ungeheim beim Löten, Entwickeln, ... Völkerverständigung auf der 
Kurzwelle und Zusammenarbeit bei exotischen Problemen. Ein guter 
Arbeitgeber und Beraterverträge bis ins hohe Alter. Gestern war ich an 
der Bushaltestelle und dort standen Schüler und sprachen über Physik und 
Filter. Der Lehrer hat Biologie studiert und unterrichtet Physik. Ich 
hab denen erst mal in einer einfachen Sprache erklärt was ein Filter ist 
und welche es gibt. Die haben den Lehrer nicht verstanden aber bei mir 
sofort gerafft worum es geht. Funkamateure in die Schulen.

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