Bei der gegebenenfalls geplanten Nullserie mit rund 130 Potis/Gerät,
einigen Tastern sowie ein paar Drehgebern fällt der Kostenanteil für die
Bedienelemente leider erheblich in´s Gewicht, weshalb Potis der
Preislage, wie die Genannten, ausscheiden.
Um es noch einmal zu präzesieren: Wichtig sind mir Langlebigkeit (keine
rauhe Umgebung, ab intensive Nutzung) sowie Haptik. D.h. kein Hakeln und
eine gewisse Serienkonstanz im aufzubringenden Drehmoment.
Ansonsten werden die Potis über AD-Wandler ausgelesen (Spannung
abgegriffen), d.h. eine Toleranz die sich gleichmäßig über die
"Kontaktbahn" erstreckt spielt keine Rolle
Mit dem größtenteils aus Reichelt-Teilen aufgebauten Vorprototyp und
damit Radiohm-Potis habe ich da gar keine guten Erfahrungen gemacht, die
Unterschiede im Drehgefühl sind vereinzelt erheblich, zudem machen sie
einen billig schleifenden Eindruck (weiss nicht, wie man das anders
beschreiben soll)
Gutes in Sachen Preis/Leistung hört man über Alpha Potis. Die für mich
optimale Bauform habe ich bei den üblichen Verdächtigen jedoch so noch
nicht gefunden:
http://www.alphapotentiometers.net/html/16mm_pot_34.html
Nehmen die einen überhaupt ernst, wenn man 500 Potis anfragt ?
Weiterhin bin ich auf folgende, sehr güstige Serie gestoßen:
http://de.mouser.com/ProductDetail/BI-Technologies/P160KN-0QD15B10K
Reizen tut mich dabei die im Allgemeinen langlebigere Schicht aus
leitendem Kunststoff, der Preis lässt mich aber arg an der Qualität
zweifeln. Hat jemand Erfahrungen mit diesen Teilen ?