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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Thermoelement Typ E - Verstärker AD594


Autor: Bea (Gast)
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Hallo,

ich habe Probleme bei einer Temperaturmessung eines Heissgasstroms mit 
einem Thermoelemtent Typ E.

http://www.swl.rwth-aachen.de/en/industry-solution...

Ich bin auf den Thermoelementverstärker AD594 gestoßen(Monolithic 
Thermocouple Amplifier with cold juncion compensation pretrimmed for Typ 
K thermocouples-

http://www.datasheetcatalog.org/datasheet/analogde... 
)

und habe ihn für Typ E modifiziert, wie im Datenblatt beschrieben.
Die Temperaturmessung findet im Heivolumen eines 
Selbstblasleistungsschalters statt. Folgende Bedingungen sollen für 
Thermoelemtent bzw. Verstärker erfüllt werden:

Temperaturmessungen von über 1000 C° (von Seiten des TEs erfüllt)
Drücke bis 20 bar
Hohe Ströme parallel zum Thermoelementkabel bis 15kA
Kurze Reaktionszeiten von höchstens 10µs (von Seiten des TE erfüllt)

Kurze Aufbauerklärung:
Thermoelement ist in einem Leistungsschalter in einem Prüfgefäss.
Das Thermoelemntkabel wird luftdicht nach aussen geführt (ca 2.5m). Dort 
steht der Verstärker mit dem AD594 drinnen. Dann wird es durch einen ca. 
5 m lange LWL - Übertragungsstrecke zum Oszilloskop geführt

Messungen mit heissem Wasser und Herdplatten sind gelungen und kamen auf 
die zu erwartenden Temperaturwerte.
Bei den Messungen im Heizvolumen, wo sehr schnell und nur über einen 
kurzen Zeitraum heiße Luft vorbeiströmt, kam jedoch nichts von der zu 
erwartenden Hitze an. Anstatt dessen unrealistische 
Ausgangsspannungsverläufe d.h. sehr hohe kurze Ausgangsspannungsspitzen. 
Diese scheinen durch Störungen aufzutreten.

Kann mir jemand sagen, was an diesem Versuchsaufbau die Schwachstelle 
sein könnte? Thermoelement oder Verstärker?

Vielleicht hat jemand Erfahrung in diesem Bereich und kann mir 
weiterhelfen.

Vielen Dank,
Bea

Autor: Aahh (Gast)
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Die geschalteten 15kA ? Wo koennen die irgendwas induzieren ?
Die umshlosssenen Flaechen sollten gegen Null gehen. Sonst den Rest mit 
Eisenblech schirmen

Ja. Erfahrung haben wir schon. Das ist aber schwierig rueberzubringen.

Autor: Dieter Werner (dds5)
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> Kurze Reaktionszeiten von höchstens 10µs (von Seiten des TE erfüllt)

Falls das die Ansprechzeit des TE sein sollte kann ich mir beim besten 
Willen nicht vorstellen wie das so schnell gehen sollte. Da ist immerhin 
ein bisschen Masse dahinter.

Autor: Aahh (Gast)
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Ein TE kann schon schnell sein. Solange die Draehte nicht definiert 
sind...
ich hab schon TE gesehn, die hatten 0.1mm Draehte. Es waeren auch 
Kleinere denkbar.

Autor: Bea (Gast)
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Entschuldigt, ich meinte höchstens 10ms.

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