Gast
#1406108
Hallo, ich habe Probleme bei einer Temperaturmessung eines Heissgasstroms mit einem Thermoelemtent Typ E. http://www.swl.rwth-aachen.de/en/industry-solutions/thermocouples/ Ich bin auf den Thermoelementverstärker AD594 gestoßen(Monolithic Thermocouple Amplifier with cold juncion compensation pretrimmed for Typ K thermocouples- http://www.datasheetcatalog.org/datasheet/analogdevices/421725987AD594_5_c.pdf ) und habe ihn für Typ E modifiziert, wie im Datenblatt beschrieben. Die Temperaturmessung findet im Heivolumen eines Selbstblasleistungsschalters statt. Folgende Bedingungen sollen für Thermoelemtent bzw. Verstärker erfüllt werden: Temperaturmessungen von über 1000 C° (von Seiten des TEs erfüllt) Drücke bis 20 bar Hohe Ströme parallel zum Thermoelementkabel bis 15kA Kurze Reaktionszeiten von höchstens 10µs (von Seiten des TE erfüllt) Kurze Aufbauerklärung: Thermoelement ist in einem Leistungsschalter in einem Prüfgefäss. Das Thermoelemntkabel wird luftdicht nach aussen geführt (ca 2.5m). Dort steht der Verstärker mit dem AD594 drinnen. Dann wird es durch einen ca. 5 m lange LWL - Übertragungsstrecke zum Oszilloskop geführt Messungen mit heissem Wasser und Herdplatten sind gelungen und kamen auf die zu erwartenden Temperaturwerte. Bei den Messungen im Heizvolumen, wo sehr schnell und nur über einen kurzen Zeitraum heiße Luft vorbeiströmt, kam jedoch nichts von der zu erwartenden Hitze an. Anstatt dessen unrealistische Ausgangsspannungsverläufe d.h. sehr hohe kurze Ausgangsspannungsspitzen. Diese scheinen durch Störungen aufzutreten. Kann mir jemand sagen, was an diesem Versuchsaufbau die Schwachstelle sein könnte? Thermoelement oder Verstärker? Vielleicht hat jemand Erfahrung in diesem Bereich und kann mir weiterhelfen. Vielen Dank, Bea