Komplettausstattung und Resultat

OP #1406434
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Ich hatte neulich ja nach einer sinnvollen Ausstattung gefragt. Gekauft 
habe ich jetzt folgendes:

-Aetzstation von Proma (faktisch 3 Kuevetten nebeneinander, Entwickler, 
Wasser und Aetzmittel))
-Vakuum UV Belichter doppelseitig von Proma/ Gie-tec
-HP Photosmart C5300 All in One
-Avery Inkjet Transparencies
-Proma Basismaterial

Und ich muss sagen: Krass. Die Ergebnisse sind absolut professionell, 
nahezu serientauglich, wenn das Basismaterial besser waere.
Der HP 100 Euro Billigdrucker mit Scanner druckt mit folgenden 
Einstellungen:

Avery Transparency geladen
Papier: HP Plus Professional Photo Paper
Qualitaet etc. alles hoch, DPI auch, Tintenmenge maximal, Graustufen: 
Schwarz "high Quality"

Das gibt nach ca. 20 min Trockenzeit Filmvorlagen. Kein Witz. Die sind 
so gut wie Film, .012 Leiterbahn zwischen 0805 durchfuehren? No 
Problemo!

Dann 3 Min belichten, entwickeln und aetzen gibt in ca. 15 Minuten 
absolut professionelle Platinen, auch doppelseitig.

Was nicht so prall ist, ist das Promabasismaterial. Das hat teilweise 
duenne Lackstellen, irgendwelche Kleckse wo der Lack dicker ist und kaum 
runtergeht, abbroeckelnde Raender etc. Bungard duerfte da echt was 
bringen.
Fotos gibt es nachher.
Gast #1407059
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Kann ich bestätigen. Mit InkJet auf Inkjet Transparentfolien zu drucken 
mit allen Einstellungen auf High Quality also auch max. Tintenmenge 
ergibt verdammt Lichtdichte Belichtungsvorlagen.

Ich stelle so bis 0.15mm Leiterbahnen zuverlässig her.

Meine Ausrüstung:

Canon Pixma MP540
Sebstbau "Scannerbelichter"
Selbstau Ätzküvette mit Blubberblasen und Temperaturregelung mit 
Tauchsieder
Avery Zweckform Inkjet Folien
Bungard Basismaterial
Gast #1407116
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Glückwunsch zu Anschaffungen und Ergebnis.

Zwar verfüge ich über eine kompfortable Komplettanlage mit Sprühätzteil, 
aber ein wenig neidisch bin ich dennoch :)

Wie arbeitet es sich so mit einem Vakuumbelichter ?
#1408422
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Hi Tine, wir haben nahezu dasselbe Setup (nutzen einen Laser-Drucker für 
die Vorlage), sind aber mit den Ergebnissen bei weitem nicht zufrieden:

Wir ätzen mit NAPS bei rund 42 °C. Die Platine läuft im Ätzbad relativ 
schnell an. Rund 12 Minuten lang ändert sich an diesem Aussehen nichts. 
Innerhalb von einer Minute werden dann alle belichteten Flächen 
aufgelöst.

Der zeitliche Unterschied zwischen "enthält noch diverse Brücken" und 
"die Leiterbahnen haben Risse" ist extrem gering. Jede dritte Platine 
muss repariert werden. Ich habe die Clearings(?) um die Leiterbahnen 
mittlerweile auf 6 mil runter, damit uns die Leitungen nicht zerstört 
werden.

Nachdem unsere ersten Versuche rund 6 Minuten Belichtung und 45 Minuten 
Ätzzeit in Anspruch genommen hatten haben wir auf das Bungard-Material 
gewechselt und kommen mit den oben beschriebenen Zeiten ganz gut hin. 
Das Entwickeln dauert in etwa 45 Sekunden.

Benutzt du den Schwamm um die angelöste Schicht abzutragen? Ist der 
Entwickler bei dir vorgewärmt? Wenn ja, wie machst du das?

Die von dir gezeigte Qualität bekommen wir definitiv nicht hin. Wir 
würden gerne wissen, was wir noch verbessern könnten.

Danke und schöne Grüße,
Kai
Gast #1408755
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Mit Laserdrucker auf Klarsichtfolie drucken. 2 Drucke übereinander 
montieren.
Bei Bungard-Material ca 5-6 Minuten Schicht auf Schicht belichten. Mit 
Bungard-Entwickler entwickeln, dabei mit weichem Pinsel unterstützen. 
Entwicklungszeit, je nach Alter der Entwicklungsflüssigkeit, ca 1-2 
Minuten. Dann unter fließendem Wasser abspülen, dabei mit dem Finger 
(oder weiches Tuch) über die Photoschicht reiben um evtl. vorhandene 
Restschleier des gelösten Photolackes zu beseitigen. Entwickler darf 
nicht erwärmt sein (Raumtemparatur). Dann ätzen.
#1408795
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@Markus
>dann werden auch die
>nicht zu belichtenden Flächen angegriffen - was möglicherweise zu euren
>Ergebnissen führen könnte.

Der Druck kommt mir auch nicht zu 100% deckend vor. Die Flächen sind 
aber soweit ok, nur die Leiterbahnen werden verdammt dünn. Ist also eher 
eine Art Unterätzung.

Ist denn die Ätzdauer im Rahmen?
OP #1409038
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Hallo,

wenn die Flaechen angeaetzt werden, liegt das entweder an nicht 
ausreichendem Deckvermoegen der Tinte/des Toners oder an den 
Belichtungszeiten. Ich belichte 2:45-3 min. NaOH kalt bei 15 g/l.
Ganz ganz wichtig, ist, dass die bedruckte Seite auf der Platine liegt! 
Wenn man es nicht deckend genug hinbekommt, kann man das Layout spiegeln 
und auf der anderen Seite drucken. Dann allerdings muss der Abstand ca. 
50 cm zu den UV Roehren betragen, sonst werden die Leiterbahnen auch zu 
duenn (Seitenlicht unter den Leiterbahnen). Korrekt belichtete Platinen 
koennen ewig im Aetzbad liegen, da werden dann nur die Kanten 
angegriffen.
Persönliche Seite #1409135
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Gibt es denn einen Unterschied zwischen der Ätzung an den Kanten der 
Leiterbahnen und weiter im Kupfer drinnen?

Könnte eventuell mit Tonerverdichte korrigiert werden.

Oder dein Laserdrucker taugt dafür einfach nicht. Schau dir mal die 
Ergebnisse dieses Threads an:
Beitrag "Re: Ultimativer Druckervergleich"

Und wenn du dich überwinden kannst dort dein Ergebnis einzutragen, wäre 
es klasse. Danke.


Gruß -
Abdul

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