Hallo,
das Thema scheint ja hier eine gewisse Regelmäßigkeit zu besitzen.
Ein richtig gut durchdachtes Projekt mit einem beachtlichen Ergebnis
ist auf:
http://www.circuitcellar.com/psoc2002/winners/h3.htm
zu finden, inkl. der gesamten Dokumentation.
Einzig der etwas abartige µC würde ein kleines Problem darstellen.
Der Rest sollte sich doch mit den hier vorhandenen Kapazitäten reltiv
unproblematisch realisieren lassen, u.a. wäre zu organisieren:
- Herstellung Platine
- Sammelbestellung Kleinzeug
- Beschaffung µC inkl. erste Programmiereung
Jeder selber:
Trafo, Anzeige, Gehäuse, Taster, Buchsen u. Hühnerfutter
nach Vorlieben und Geschmack.
Ich bitte um eine sachliche und evtl. zielführende Diskusion.
Gruß
PS:
auch die anderen Projekte mit diesen Cypress-Exoten sind beachtenswert!
Das Omega ist in der Tat für Widerstandswerte in Deutschland üblicher.
In der Originaldoku ist es jedenfalls richtig. Scheinbar kann der
Internet-Designer kein Griechisch?
Ja,
der ist sehr cool. Persönlich würde ich folgendes ändern:
-µC
-LCD
Als µC sehe ich den cy8c27443 oder cy8c27643 oder cy8c29x46. Leider sind
die USB PSoC etwas zu klein was die digital blöcke angeht (dachte an USB
direkt connected , ohne galv. trennung). Noch besser den Cy8c38xxx, aber
die gibts z.zt. nur als engineering samples. Und ja, es sind auch
natürlich PSoCs und keine Atmegas.
Als LCD etwas anderes, (GLCD, OLED, ...) aber nich sooo lang, eher "4x20
chars" als wie im original "2x40 chars".
Der Ansatz der Messung ist Standard:
Erzeugen einer Sinusspannung und Messung der Impedanz + Phasenlage des
zu prüfenden Bauteils. Dies kann man umrechnen in den Widerstand +
Blindwiderstand. Und da die Frequenz bekannt ist, kann man damit L bzw.
C berechnen. Die Genauigkeit wird daher vor allem von der Auflösung des
Impedanzmessung begrenzt, und da die Messfrequenz bekannt ist, kann man
so leicht andere Störungen ausfiltern.
Das einzige Problem dabei ist, dass der Dynamikbereich hoch sein muss
(mOhm bis GOhm), was hier geschickt über PGAs gelöst wurde.
Den gleichen Ansatz verwenden nahezu alle RLC Meter. Von daher lohnt es
sich eigentlich nicht das ganze nach zubauen, denn fertig bekommt man
sowas ab etwa 50€ aus China.
Außer man möchte das ganze noch erweitern: Ein Problem bei diesem
Messprinzip ist, dass hier der Blindwiderstand gemessen wird, und der
weicht aufgrund von parasitären Kapazitäten oder Induktivitäten je nach
Messfrequenz teilweise deutlich vom echten Wert ab. Daher könnte man
eine Messung bei verschiedenen Frequenzen machen und so eine RLC
Schaltung direkt messen. Dies dürfte mathematisch aber noch mal einige
Hausnummern schwieriger werden, als dieses einfache Messprinzip.
Eine Low Cost Version kann man auch leicht mit einer Soundkarte
realisieren, so wie z.B. hier:
http://www.scheidig.de/Deutsch/Download/LcMeas/info.htm
Noch vergurkter geht das wohl kaum.
Hier wird aus der auf Windows-Systemen vorhandenen Schriftart "Symbol"
das Zeichen mit dem Zeichencode 0x57 ('W') verwendet, das so aussieht
wie das Unicode-Zeichen Ω enthält.
Ja, so primitiv hat man das früher mal gemacht.
Natürlich kann man alles kaufen, aber schliesslich gehts ja um das
selbstbauen. Ich beschäftige mich schon seit ca. 2 Jahren immer mal
wieder mit dem Thema. Ich habe jetzt Schaltpläne von ca. 20 LCR
Messbrücken die funktionieren alle ähnlich. Das Hauptproblem ist die
Erzeugung eines klirrarmen Sinussignals von 100 Hz bis 20 kHz in zwei um
jeweils 90 ° verschobenen Phasen. Dafür habe ich jetzt eine DDS mit AVR
aufgebaut, die tuts gut. Aber die beiden um 90 ° verschobenen Phasen?
mal schaun.
Ich hab noch einen sehr interssanten link, am besten von google
übersetzen lassen : http://xml.pro-radio.ru/measure/4319/
Eine eigene Frage?
Dieser Thread ist über 17 Jahre alt.
Stell sie in einem eigenen Thread – dort lesen mehr Leute mit, und sie wird öfter und schneller beantwortet.