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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Einstiegsprojekt mit AVR


Autor: flip (Gast)
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Hallo :)
Ich bin Student und hatte auch "Microcontroller" in der Fh, 2 Semester 
lang, allerdings habe ich nach durchaus erfolgreichem Prüfungsergebnis 
immer noch keine Ahnung, aber großes Interesse. Deswegen habe ich mir 
ein Projekt überlegt, mit dem ich mir die Sache mal genauer anschauen 
will.
Folgendes ist der Plan:
Ich möchte mir ein LCD hinhängen, welches mir die Uhrzeit ausgibt, aus 
einem Array (oder besser SQL Datenbank o.ä.) meinen Ubahnfahrplan 
ausliest und mir dann sagt, wann die nächste Bahn fährt. Ich habe so ein 
Display schonmal mit einer SPS angesteuert und mit C kenne ich mich auch 
recht gut aus, also das sollte doch machbar sein.
Das ganze soll wenns fertig ist, nicht am Rechner hängen, sondern 
einfach nur mit Netzteil an der Steckdose (oder evtl. sogar nur an einer 
Batterie.)
Jetzt habe ich folgende Fragen:
- brauche ich dafür überhaupt so ein Evaluation Board? Und wenn ja, 
komme ich mit dem zum Selberlöten von Pollin für 15euro aus? Das LCD 
braucht nicht drauf sein, das leg ich einfach daneben und schließe es 
über ein Flachbandkabel oder so an
-Die Programmierung sollte am besten über ISP erfolgen, oder?
- Um die Uhrzeit auch nach Power-off noch wiederherstellen zu können, 
muss ja irgendwie eine Batterie drin sein, oder? Sollte ich da einen 
externen RTC hernehmen oder gehts anders besser?
- Mit einem ganz normalen ATmega32 sollte ich doch auskommen, oder? Ich 
werde für den Fahrplan einiges an ROM brauchen, aber der sollte genug 
haben(?)
Ich hoffe, ihr könnt mir hier schonmal ein paar Antworten geben, bevor 
ich mir nachher das falsche Zeug kaufe... :)
DANKEEE!
-flip

Autor: ext4 (Gast)
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wo soll die db liegen? remote?

Autor: Philipp L. (flip7)
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hey!
also ich bin der Thread-Ersteller, hab mich nur mittlerweile hier 
registriert.. nicht dass sich jemand wundert!
Die DB kann einfach im ROM liegen.. hab nur an SQL gedacht, weil man das 
schöner pflegen kann als ein Array irgendwo im Quellcode. Aber die 
braucht nicht irgendwoanders zu liegen.

Autor: Maik Fox (sabuty) Benutzerseite
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SQL auf einem Microcontroller :)
Erstmal muss du Oracle 11g drauf installieren, und dann sehen wir 
weiter.

Ernsthaft: ROM (eher ja Flash) ist okay, später darfs dann auch eine 
SD-Karte sein. Aber ich würde mal sagen, das Projekt ist für den 
ambitionierten Einsteiger machbar, wenn man es in Phasen aufbaut und 
nicht gleich das 100% Endprodukt haben will.

Am Anfang die Daten aus dem Flash des Controllers, dann von einer 
SD-Karte, und als Abschluss, wenn deine UBahn irgendeinen Webservice 
hat, kann man sich die Daten Live aus dem Internet holen. Der 
Schwierigkeitsgrad steigt von Schritt zu Schritt...

Zu deinen Fragen:
Pollinboard ist OK, da sehr günstig. Nur aufpassen, mit 
USB-RS232-Adapter ist die Programmierung mit dem Onboard-ISP ein 
Glücksspiel.
Atmega32 sollte für Programm und Fahrpläne erstmal genug Platz haben.
Mit einer RTC extern kann man gleich noch in die Bussysteme einsteigen, 
die man braucht, um sowas auszulesen. Der Lerneffekt ist hoch.

Autor: Philipp L. (flip7)
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okay, das hört sich ja schonmal alles nicht schlecht an :)
aber wie war das jetzt - ein Eval.Board brauch ich auf jeden Fall?
Und wenn mein Projekt irgendwann läuft, bleibt dann alles auf dem Board 
oder kann ich dann auch direkt nur die Teile die ich brauch auf eine 
Lochrasterplatine löten und fertig?
Und mit dem Booten vom ROM, funktioniert das irgendwie, dass die Uhr 
intern weiter läuft auch wenn der Strom weg ist? Brauche ich dazu 
wirklich den externen RTC oder kann die CPU das auch intern? weil da ist 
ja auch ein RTC drin...

So viele Fragen.. :)

ps. okay, das mit dem SQL war vielleicht etwas ... naja.. :D

Autor: Turbo Toni (turbotoni)
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In nen Mikrocontroller ist keine RTC drin,
Man kann aber mit nen DCF77 Empfänger oder per I-net sich die aktuelle 
Zeit holen und den Controller damit beim Einschalten synchronisieren

MfG Turbotoni

Autor: avr (Gast)
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Hallo Philipp,

die meisten MEGAxx haben fast eine RTC.
In Wirklichkeit kann ein Timer (meist Timer2) mit einem
externen Uhrenquarz laufen (auch im Sleepmode um
Strom zu sparen incl. Wake up).
Die Uhrfunktionen muß man selber programmieren (es
gibt aber genung Beispiele). Bei Stromausfall und
beim Neuprogrammieren gehen alle Einstellungen verloren.

Einer externen RTC macht das Programmieren nichts, die
Zeit weiterzählen mit Datum ist integriert, oft auch
eine Weckfunktion.
Das weiterlaufen bei Stromausfall kann mit GoldCap oder
Knopfzelle realisiert werden.
Die genauigkeit ist meist bei 10 ppm.

Für das einstellen ist DCF ein gutes Stichwort
(wenn du sowieso bei Pollin bestellst ).

Was das Board angeht kommt es auf das eigene Können
und Zutrauen an.

Eigentlich reicht ein Programmer (ich rate dann immer
zum AVR ISP MKII), Lochraster, Megaxx, Netzteil und
etwas "Hühnerfutter".

Bei einem fertigen Modul/Bausatz ist es evtl. leichter einen
ersten Erfolg zu haben.

Zum Einsteigen und Programmieren (auch eigene Schaltungen
über ISP) ist auch das Atmel STK500 gut geeignet.

Suchfunktion: Einstieg AVR bzw. Startkit hielft weiter.

gruß avr

PS: es gibt auch von TIGAL,Olimex und MyAVR geeignete
Prototypenboards und Module

Autor: ext4 (Gast)
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beim stk500 hat mir der hv programmer schon das ein oder andere mal den 
arsch gerettet bis ich raus hatte wie das mit den fuses funktioniert.... 
dafür kostet der stk 500 50 € <  .... da du eh studi bist epro studi 
.... also das studentenprogramm von atmel

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