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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Näherungssensor als Lichtschrankenersatz?


Autor: Basti (Gast)
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Hi,

im Moment betreiben wir eine selbstgebaute Zeitessanlage für Hundesport 
mit zwei selbstgebauten Lichtschranken. Soweit funktioniert auch alles 
ganz gut, allerdings nicht bei starkem Sonnenschein. Am Empfänger haben 
wir ca 30cm Schwarze Röhre, damit kein Sonnenlicht einfallen kann.

Ich möchte nun die Lichtschranken durch näherungssensoren ersetzen. Ich 
habe leider keinerlei Ahnung von diesen Sensoren, und wollte nun Fragen, 
ob man die wohl Stabil genug für diesen Zweck gebrauchen kann, und evtl 
wo man welche zum Testen erstmal günstig herbekommt?

Autor: Tim (Gast)
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Normalerweise haben Initiatoren ein Schaltabstand von wenigen mm.
Grössere so mit 50mm Durchmesser kommen auf 35mm....

Der Lichtschranke sollte das Sonnenlicht Nix ausmachen wenn sie
mit moduliertem IR-Licht betrieben wird.
Schaltung?

Autor: KLAUS (Gast)
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Näherungsinitiatoren haben erstens nur den schon besagten kleinen 
Schaltabstand und zudem reagieren sie nur auf Metalle. Dur wirst damit 
also keinen Erfolg haben.

Du könntest eine Laserlichtschranke verwenden. Diese wird durch 
Sonnenlicht nicht beeinflusst. Nachteil etwas teuer.

Autor: Gast88 (Gast)
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Hallo
wie wäre es denn wenn du eine laserlcihtschranke verwendest?
z.B. von Keyence verwenden wir im Betrieb auch in unseren 
Produktionsanlagen.

Autor: Mathias O. (m-obi)
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Keyence ist viel zu teuer. Nen stinknormaler Reflexlichttaster reicht 
aus. Das Licht ist nach einen bestimmten Rhythmus gepulst, und wenn der 
Empfänger genau das wieder zurück bekommt, schaltet er, da stört keinen 
Sonnenlicht.

Wie breit ist der Raum wo die Hunde lang kommen?


@KLAUS
Es gibt auch kapazitive, die reagieren z.B. auf Holz und auch lebendige 
Körper.

Autor: Basti (Gast)
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ca. 120cm ist der Abstand... Bei der Lichtschranke habe ich mich ein 
bisschen an der vom Conrad orientiert, Also gepulstes IR, an der anderen 
Seite OPV+Elko. Evtl könnte ich mal anstelle OPV+Elko nen OPV+  Zähler 
ausprobieren....

Das größte problem ist glaube ich, das Sender und Empfänger jedes mal 
aufeinander abzustimmen sind. (die sind nicht an einem gestell 
befestigt)
Habe dem Sender bereits 3 LED's gegönnt..

Autor: Markus M. (adrock)
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Hi,

ich habe ein ähnliches Problem. Ich habe diverse Versuche (allerdings 
bis jetzt mit sichtbarem Licht) und ultrahellen roten LEDs gemacht. Das 
ganze moduliert und mit NE567 zur Erkennung.

Das Ergebnis war bis jetzt auch eher bescheiden (Abstand um die 1m bei 
guter Ausrichtung!). Habe jetzt nochmal empfindlichere Phototransistoren 
geordert, aber das Problem mit der Ausrichtung gleibt natürlich auch bei 
mir.

Bei Lasern hat man wieder das Problem, das die Ansteuerung recht 
aufwendig ist, wenn man es "richtig" machen will (d.h. unter den Werten 
bleiben wo die Strahlung gefährlich für's Auge wird) und auch noch 
modulieren will.

Eine Reflektionslichtschranke würde wieder voraussetzen, dass der zu 
erfassende Gegenstand das Licht reflektiert. Bei z.B. schwarzem Plastik 
wird das dann nicht funktionieren, oder?

Ciao...
Markus

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Markus M. schrieb:
> Eine Reflektionslichtschranke würde wieder voraussetzen, dass der zu
> erfassende Gegenstand das Licht reflektiert. Bei z.B. schwarzem Plastik
> wird das dann nicht funktionieren, oder?

Hallo,

verkehrt herum gedacht: zweckmässigerweise baut man ein 
Reflexlichtschranke mit einem Reflektor auf der anderen Seite der Bahn 
auf (womöglich heisst sie deswegen so...), der das Licht zurücksendet. 
Das Signal entsteht bei Unterbrechung des Wegs. Wenn man einen 
Triple-Reflektor verwendet, der das Licht genau zum Sender 
zurückreflektiert (wie am Fahrrad), hat man wenig Probleme mit dem 
Ausrichten.

Könnte höchstens Probleme geben, wenn der Hund so einen Reflektor trägt, 
aber das kann man ja ausschliessen oder ihn zukleben.

Gruss Reinhard

PS Nebenbei bemerkt, hat das noch den Vorteil, dass keine Kabel über die 
Bahn laufen, Sender und Empfänger können in einer Einheit aufgebaut 
werden.

Autor: gast (Gast)
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Näherungssensor dürfte meines Erachtens zeitlich zu ungenau sein, da ist 
eine Lichtschranke sicher besser.

Autor: Soe (Gast)
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je nachdem wie genau die ganze Geschichte sein sollte, könnte man ja 
auch mal über Bewegungs- (PIR-)Sensoren nachdenken.... Muss allerdings 
gestehen, dass ich keine Ahnung habe, ob die bei Außentemperaturen > 
35°C in der Sonne noch ansatzweise zuverlässig sind

Autor: oszi40 (Gast)
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Da würde ich doch erst mal ein Experiment mit einem billigen Laserpinter 
und einem dünnerem schwarzen Rohr machen. Kinifflig wird dabei wohl die 
Ausrichtung werden.

Autor: uro (Gast)
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Um das Ausrichten zu Vereinfachen würde ich Sender und Empfänger in 
einem Gehäuse unterbringen und auf der anderen Seite einen Tripelspiegel 
einsetzen. Die Lichtschranke muss dann zwar die doppelte Entfernung 
überbrücken, aber die Ausrichtung ist bedeutend einfacher.

Autor: Markus M. (adrock)
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Hi,

wie sieht denn so ein "Triplespiegel" oder Reflektor aus? Wo bekommt man 
soetwas? Bei meiner jetzigen Lösung habe ich Sende-und Empfangsseite 
extra, wenn ich beides auf einer Seite hätte wäre es besser, das stimmt.

Ciao...
Markus

EDIT: Habe beim blauen C solche gesehen, aber sind die geeignet? Der 
Preis erscheint mir auch etwas hoch...

Autor: oszi40 (Gast)
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Tripelspiegel siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Retroreflexion
oder z.B. am Rücklicht.

Autor: Mathias O. (m-obi)
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