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Forum: PC Hard- und Software Warum sind Netbooks so in ?


Autor: Uboot- Stocki (uboot-stocki)
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Guten Morgen,

überall liest man vom großen Hype Netbooks.

Z.B.: Die Marktforscher von Canalys halten Netbooks für die größte 
Revolution der PC-Industrie in den letzten fünfzehn Jahren. 
(http://www.heise.de/newsticker/Studie-Netbooks-wae...)

Ich verstehe nicht, was daran gut oder toll sein soll: langsame Rechner 
mit kleinen Displays ?!

Warum und für welchen Zweck kaufen die Leute Netbooks ?

Gruß

Andreas

: Verschoben durch Admin
Autor: Jens Plappert (Firma: Bei mir und dir.) (gravewarrior)
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Weil man wirklich überall damit online gehen kann (Wlan vorausgesetzt), 
und weil daheim am TFT die Leistung immerhin für PhotoImpact X3, 
Multisim, Sprint, Splan, Eagle, Corel XII und noch einige mehr 
nützlicher Programme ausreicht. Von daher mein "Idealer begleiter für 
Fachschule und Privat"

Autor: Uboot- Stocki (uboot-stocki)
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> Von daher mein "Idealer begleiter
> für Fachschule und Privat"

Und das geht mit einem "klassischen" Laptop nicht ? D.h. es ist die 
Größe des Geräts? Hast Du den Netbook immer mit dabei (ähnlich wie ein 
Handy) oder hast Du eine Tasche mit NEtzteil, USB-Kabel etc. ? Im 
zweiten Fall sehe ich den Unterschied zum Laptop/Notebook nicht ...

Gruß

Andreas

Autor: Dicke Finger (dicke_finger)
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Mein Netbook hält bei moderater Benutzung ca. 7h mit einer Akkuladung. 
Das ist eigentlich der Hauptunterschied zu einem "richtigen" Notebook. 
Außerdem ist es durch die geringen Abmaße nur ein gutes Kilogramm 
schwer, im Gegensatz zu 2,3 oder 4 kg bei einem besser ausgestattetem. 
Das heißt auch, wenn ich einfach nur online sein will, also für IM zum 
Beispiel, muss ich nicht den Desktop-Rechner mit ~100W Verbrauch vor 
sich hinrödeln lassen sondern hab das Netbook nebenbei an, was weniger 
verbraucht als die Wohnzimmerbeleuchtung.
Ein Netzteil habe ich natürlich immer mit dabei, wenn ich unterwegs bin, 
aber das ist beim Handy genau so (also auf Reisen >1 Tag), sonstiges 
Zubehör habe ich bisher nicht. Wenn ich aber intratägig unterwegs wäre, 
ginge das sicher auch ohne Netzteil, obwohl ich es wohl schon eher immer 
mit in den Rucksack werfen würde.
Wenn du dir ein Spektrum vorstellst, wo auf der einen Seite das 
spartanische Handy mit 2 Wochen Laufzeit ist und auf der anderen das 
18,6"-Desktopersatz-Notebook mit ca. 1h Laufzeit, so liegt das Netbook 
halt irgendwo in der Mitte dazwischen, und da dieser Bereich bis dato 
leer war, wurden die Geräte halt dankbar angenommen.
Natürlich sind sie langsam, aber wie Jens schon gesagt hatte, für das 
Gros der alltäglichen Aufgaben reichen sie halt noch.
Lustig finde ich den Trend der Hersteller, immer leistungsfähigere 
Netbooks herauszubringen und als tolle Neuheit hinzustellen, obwohl 
damit ja schlicht die Lücke zur nächsten Liga der Notebooks geschlossen 
wird.
Viel interessanter wäre ein Aufschluss nach unten hin, also ein Netbook, 
mit dem man direkt auch telefonieren kann. Das Nokia N900 geht ja schon 
ein wenig in diese Richtung, und ich bin sicher, dass früher oder später 
das ganze Mobilitätscomputerspektrum abgedeckt sein wird und die Grenzen 
immer mehr ineinander verlaufen werden.

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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Ist auch eine Preisfrage. Das Netbook für unter 300€ habe ich lieber auf 
Reisen dabei als das über 1000€ teure Notebook.

Und es ist leichter. Kann man besser im Bett mit Surfen, auf der Couch, 
auf der Terasse im Garten usw usf. Und beim Latschen quer durch den 
Flughafen zählt jedes Gramm.

Und wenn man sich dann eingerichtet hat, ist die Chance, dass der Akku 
noch voll ist, wesentlich grösser, weil er schlicht länger hält.

Einziger Nachteil: 600 Punkte Auflösung in der Senkrechten sind knapp, 
die Reichelt Webseite z. B. funktioniert da nur schlecht. Kann man aber 
auf virtuelle 768 umschalten.

Und Performance habe ich noch selten vermisst. Ein Layout mache ich 
damit aber auch nicht. Aber so ein bischen C-Programmieren geht schon.

Gruss
Axel

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Axel Laufenberg schrieb:
> Ein Layout mache ich
> damit aber auch nicht.

Ach, ich habe auch schon im Krankenhaus mit einem Toshiba Libretto
(Pentium 90 MHz, 32 MiB RAM, 640x480 Punkte) an einem Layout gefeilt.
Ich musste das Layoutprogramm halt so drehen, dass es maximal die
Anzeigefläche ausgereizt hat.  Klar, effektiv arbeiten ist was
anderes, aber darauf kommt's auf dem Krankenhausbett nicht an. ;-)

Autor: A. K. (prx)
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Uboot- Stocki schrieb:

> Warum und für welchen Zweck kaufen die Leute Netbooks ?

1) Weil er für Mail und Web ausreicht und mit seinen ca. 15W weit 
weniger Strom benötigt und erleblich leiser ist als die Workstation. So 
läuft die WS nur ab und zu und für den Quasi-Dauerbetrieb ist der eeepc 
zuständig.

2) Weil Fotos im Urlaub auf 9 Zoll zwar nicht so schön aussehen als auf 
einem Grossgerät, aber die 1KG eines Netbook weitaus angenehmer hin und 
zurück zu schleppen sind, als ein aktueller 17 Zoll Schlepptop.

3) Weil das zwar auch auf ein traditionelles Subnotebook zutrifft, jenes 
aber 5mal so viel kostet.

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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Hi Leutz,

ist schon witzig, die Notebooks werden immer grösser, und da muss nun 
was neues kleines her, die Netboks :-) Im Grunde ein "Ersatz" für Palm & 
Co.

Ich hab mir als neues Note extra eins mit 4:3, 15,x" zugelegt. IBM. Nie 
wieder was anderes.
Bevor ich mir allerdings der Grösse wegen ein Netbook zulegen würde, 
würde ich erst über so ein mini IBM nachdenken ... (man beachte den 
Konjunktiv :-) )


VG,
/th.

Autor: Delete Me (skywalker)
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Netbooks sind schon verdammt praktisch. Trotzdem, fürs Studium bleib ich 
doch lieber bei einem richtigen Laptop, weil man eben gerade dann doch 
insbesondere ein großes Display und eine hohe Rechenleistung braucht.

Ein Netbook täte ich mir evtl. für Reisen zulegen. Als Backpacker in 
Irland hab ich gemerkt, dass so ein kleines Netbook verdammt praktisch 
auf Reisen sein kann, eben weil es so klein ist.

Autor: ext4 (Gast)
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x61t rocks! günstig zu haben isser derweil auch....ist aber ein 
subnotebook...

Autor: Tobias (Gast)
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Am interessantesten an den Netbooks finde ich, dass als ich mir vor ca. 
2,5 Jahren ein 12,1" Notebook von Samsung (Q35) gekauft habe mich alle 
Leute quasi für blöd erklärt haben. Begründung: Mit solch einem kleinen 
Display kann man ja nichtmal ordentlich im Internet surfen. Und jetzt 
kaufen sich die selben Leute 9" Netbooks ;-)

Autor: A. K. (prx)
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Nur wird dieses Q35 wohl das 4fache eines Netbooks gekostet haben.

Autor: Steffen O. (derelektroniker) Benutzerseite
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Also ich hab ein Samsung NC10 in Schwarz und ich kann nur sagen, ich bin 
top zufrieden damit. Man kann damit mal eben im Web surfen, ohne viel 
Gewicht mit sich rumschleppen zu müssen, ich habe auch schon auf dem 
Teil mit Eagle und AVR Studio gearbeitet (gut, macht nicht ganz so viel 
Spaß wie mit dem Desktop- Rechner, geht aber genauso).

Ich habe es vorallem deswegen gekauft, weil ich einen mobilen Rechner 
wollte, der klein und leicht ist - wenn ich viel Leistung benötige geh 
ich an meinen Desktop. Ein Notebook ist für mich da eher ein Kompromiss 
zwischen Mobilität und Leistung, für Leute die schon nen Desktop 
besitzen ist also ein Netbook die perfekte Ergänzung.

Autor: tex (Gast)
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Die Netbooks sind darum der Erfolg, weil sie ein Bindeglied in der EDV 
sind das es bisher nicht gab, für Leute denen ein Notebook zu teuer, zu 
groß und zu schwer war, und die außer ein paar Texte tippeln und E-Mails 
lesen nicht mehr machen. Diese Leute brauchen einen 286Sx16 mit 5TB 
Festplatte der WinXp und Internetexplorer kann und ITunes. Ob man selbst 
dieses Anforderungsprofil versteht, nachvollziehen kann oder als 
sinnvoll erachtet ist dabei Nebensächlich. Jemand der sein Leben in 
Counterstrike WOW ect. verbringt, kann das nicht nachvollziehen, 
ebensowenig wie Jemand, der professionelle Grafik oder Musik damit 
macht.
Ich finde das IPhone vollkommen überflüssig und die Diskussion um die 
Verschmelzung von Kamera, Telefon, Musikplayer und Terminplaner hatten 
wir schon. Ich will nicht das mir jemand Tel, Datenbank und Kamera 
verschmilzt nur weil sie aus weitestgehend aus gleichen Komponenten 
bestehen. Wenn es jemand schafft, Waschbecken Kloschüssel und 
Kaffeetasse zu einem mehr oder weniger brauchbaren Gerät mit 
rattenscharfem Design zu verschmelzen, wird es auch Leute geben die das 
kaufen. In den Klos und an den Kaffeeautomaten gibt es dann 100er 
Rohranschlüsse wo man seine mitgebrachte Keramik selber anschließen 
kann. Ob man das Trinken aus und Waschen im Klo noch vor 3 Jahren als 
unhygienisch empfunden hätte interessiert keine Sau mehr, wenn man sich 
an Ohrenschmalz auf den Urlaubsfotos gewöhnt hat.
Hauptsache Digital,
der Rest ist egal.

Autor: Olaf (Gast)
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> Und jetzt kaufen sich die selben Leute 9" Netbooks ;-)

Mein letzter Laptop hatte ein 6.4" mit 1024x768. :-P
Bin aber seit kurzem auf was moderneres mit leider nur noch 1024x600 
umgestiegen.

Ich hatte so ein Minilaptop nicht wenn ich einen normalen Laptop haette. 
Aber wenn man die Hauptarbeit an einem richtigen PC macht dann ist so 
eine kleine Kiste optimal fuer unterwegs. Ich wuesste z.B nicht wie ich 
so ein grosses Monsterlaptop auf dem Motorrad mitnehmen sollte.

Die Rechnenleistung ist im uebrigen kein Problem. Man muss sich nur 
seine Programme geschickt auswaehlen. Mein alter Sony PCG-U1 von 2001 
hatte nur eine CPU mit 866Mhz die aber so schnell war wie ein normaler 
Rechner mit 500Mhz. Auch das hat zum arbeiten bereits gereicht. Dagegen 
sind die aktuellen Atomteile richtige Rennmaschinenen.

Olaf

Autor: Pirat! (Gast)
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> Rennmaschinen

Das liegt nicht unbedingt nur am Atom.

Das kann auch an der verbauten SSD liegen - die Laptopfestplatten waren 
schon immer langsam mit lausigen zugriffszeiten (wenn man keine gute 
7200er hat).

Und dazu noch die diversen HW Beschleuniger für Video Dekodierung, 
besserer Grafikchip natürlich ...

Autor: Knochen Kotzer (Firma: Riesenhoster in EU) (knochenkotzer)
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Lenovo z60
Unverwüstlich, schwer, hochauflösendes MATTES Display, leistungsmäßig 
ganz ok, im vergleich zu nem Netbook ne mieserable Akkulaufzeit. Ergo: 
Ich liebe dieses teil!
Zuklappen, dem Kollegen eins über die Brezel ziehen, aufklappen und 
weiterarbeiten...

Auf was anderes kommt es mir nicht an.
Hab einmal ein Netbook benutzt und dabei kam ich mir vor wie Goliath.
Mickrige Tasten, niedliches Display.
So kann ich nicht arbeiten....

Zu den Bedingungen:
Ich nutze das ding sowohl Privat als auch hauptsächlich bei der Arbeit 
(Bin Techniker in einem Rechenzentrum und schleppe das Teil 9 Stunden am 
Tag mit mir rum)
Trotzdem würde ich nie ein Netbook dafür benutzen.
Ok, bei uns ist an jeder Ecke ein Netzteil zum "überbrücken" vorhanden.
Aber ich schleppe lieber so nen schweren Kasten mit mir rum und kann 
damit vernünftig arbeiten als das ich so nen Mickeymouse-PC benutze und 
nix auf die Reihe bekomme weil alles so mickrig ist.

Autor: A. K. (prx)
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Pirat! schrieb:

> Das liegt nicht unbedingt nur am Atom.

Eher nicht. Ein Atom und ein alter Prozessor der Klasse Pentium-III 1000 
schenken sich nicht viel, mal wird der eine vorne liegen, mal der 
andere. Die Taktfrequenz täuscht, aufgrund der recht verschiedenen 
Arbeitsweise.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Knochen Kotzer schrieb:
> Lenovo z60
> Unverwüstlich, schwer, hochauflösendes MATTES Display, leistungsmäßig
> ganz ok, im vergleich zu nem Netbook ne mieserable Akkulaufzeit. Ergo:
> Ich liebe dieses teil!
> Zuklappen, dem Kollegen eins über die Brezel ziehen, aufklappen und
> weiterarbeiten...

Ich weiß nicht, dafür wär mir selbst ein IBM/lenovo zu schade. Wieso 
nicht ein Toughbook CF-2x oder CF-30? :D

Autor: ... (Gast)
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A. K. (prx) schrieb:
>Pirat! schrieb:

>> Das liegt nicht unbedingt nur am Atom.

>Eher nicht. Ein Atom und ein alter Prozessor der Klasse Pentium-III 1000
>schenken sich nicht viel, mal wird der eine vorne liegen, mal der
>andere. Die Taktfrequenz täuscht, aufgrund der recht verschiedenen
>Arbeitsweise.

Komisch- laut PassMark is der Atom doppeltsoschnell wie ein PIII, dafür 
ähnlich schnell wie ein P4 2.4Ghz

http://www.cpubenchmark.net/common_cpus.html

Autor: P. S. (Gast)
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Tobias schrieb:
> Am interessantesten an den Netbooks finde ich, dass als ich mir vor ca.
> 2,5 Jahren ein 12,1" Notebook von Samsung (Q35) gekauft habe mich alle
> Leute quasi für blöd erklärt haben.

Tja, das kommt mir bekannt vor. So um 2001 rum hat sich im Zug mal einer 
ueber mich lustig gemacht, weil ich "nur" ein 10.1" Vaio hatte und der 
eins von diesen ersten 17"-Breitbild-Teilen. Da faellt einem nix zu ein 
:^)

Wenn ich hier die aufkommende Leistungsdiskussion sehe, hat sich ja 
nicht viel veraendert...

Autor: A. K. (prx)
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Kommt immer drauf an was und womit du misst.

Die ersten Netbooks kamen mit Celerons raus, weil der Atom noch nicht 
existierte. So steckt im eeepc 900 ein Celeron 900. Die ersten Tests 
zwischen diesem und den Atom basierten fielen mal so mal so aus. Wenn 
die Anwendung mit SMT (Threads) was anfangen konnte war der Atom 
deutlich vorne, wenn nicht dann landete er etwas hinter dem Celeron.

Benchmarks verändern sich mit der Zeit und neigen dazu, neuere 
Prozessoren gegenüber alten Prozessoren vorteilhafter erscheinen zu 
lassen, aufgrund zunehmender Nutzung irgendwelcher Features, die nur in 
den neuen existieren. Inwieweit die real eingesetzten Programme darauf 
Wert legen ist eine andere Frage.

Autor: Gast (Gast)
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Wer nur die reine CPU-Geschwindigkeit vergleichen will, kann das mit 
nbench machen. Multithreading oä wird dabei nicht berücksichtigt. Das 
wird ja auch von gängigen Anwendungen nicht unterstützt.
http://sidux.com/PNphpBB2-viewtopic-p-94793.html

Autor: Ronald S. (mline)
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Netbook hat Vor und Nachteile. Wie alles eben.

Nachteil ist der viel zu kleine Bildschirm und die fehlende Leistung, 
oft auch die kleinen Tasten.

Vorteil ist aber die hohe Mobilität (jedoch meiner Meinung nach nur bei 
Geräten mit UMTS-Modem drinn.), die lange Laufzeit und der kleine Preis 
(wobei die Hersteller da schon hochschrauben).

Ich zum Beispiel bin früher mit meinem Firmenlaptop (HP Compaq 8710p) 
jeden Tag 2km gelaufen und hab mir so furchtbare Rückenschmerzen geholt.
Das Netbook spürt man garnicht. Ein Blick hin und wieder in die Tasche 
ist notwendig da man ständig glaubt das Netbook wurde geklaut.

Zuhause auf dem Wohnzimmertisch nimmt es weniger Platz weg. Und (wie in 
meinem Fall) hat man das Teil in weiß ist natürlich auch der WAF sehr 
hoch. Nachteil: Man muss der Frau auch irgendwann mal eines besorgen.

MfG mLine

Autor: Bernd (Gast)
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Mich würde es freuen wenn die Hersteller den Dingern einen echten OPL3 
Chip verpassen würden, die Dinger schreien doch förmlich nach DOS.
Und was ist DOS schon ohne SoundBlaster? ;)

Übrigens, mal schaun wann das erste Subnotebook für 49,95 € beim 
$Elektrodiscounter aufm Grabbeltisch liegt. Was meint ihr?

Autor: Olaf (Gast)
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> Das kann auch an der verbauten SSD liegen - die Laptopfestplatten waren
> schon immer langsam mit lausigen zugriffszeiten (wenn man keine gute
> 7200er hat).

In meinem Netbook ist eine 60GB 1.8" von Toshiba. In dem alten Sony von 
2001 ist im uebrigen auch diese Platte drin, bloss musste ich sie da 
selber einbauen weil da im Original nur eine 20GB drin war.
So gesehen ist es schon auffaellig das der Atom deutlich schneller 
geworden ist.

Aber natuerlich ist es richtig das eine 1.8" Platte nicht die schnellste 
ist wenn man sie mit einer 3.5" vergleicht. Ich sehe da aber keine 
Probleme. Okay, ich moechte wirklich nicht wissen, und habe es auch 
nicht ausprobiert, wie darauf dann die Xilinx Software fuer die FPGA 
entwicklung laeuft. :-D

> Mich würde es freuen wenn die Hersteller den Dingern einen echten OPL3
> Chip verpassen würden,

Da freut es mich deutlich mehr das mein Hersteller einen GPS-Empfaenger 
eingebaut hat. Ausserdem so einen ollen Soundchip sollte man doch heute 
emulieren koennen.

Olaf

p.s: Gerade erst letzte Woche habe ich mich durchgerungen und die alte 
Gravis Ultrasound weggeworfen, seufz.

Autor: Warren Spector (jcdenton)
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langsam is relativ, kleines display auch.

mit welcher anwendung reizt man denn heutige quad-cores aus ? surfen ? 
text tippen ? bissel brainstorming für ne präsentation ? mal kurz ne CAD 
zeichnung anguggen ?

nöe. und die dinger sind klein, billig, und ham ne lange laufzeit -> 
ideal für unterwegs.

zuhause nutz ich sowas auch nich, klar. aber ich hab meins (fast) immer 
dabei, weils halt weder platz noch gewichtsmäßig reinhaut.

und alleine 500GB verwaltbaren speicherplatz dabeizuhaben, mit diversen 
schnittstellen (USB, bluetooth, wlan, sd card, netzwerk ..) ist schon 
oft mal hilfreich :)

zudem die performance des atoms doch oft schlechtgeredet wird, selbst 
autodesk produkte laufen "benutzbar" schnell drauf. ich will damit zwar 
nich den ganzen tag arbeiten müssen, aber für mal ne korrektur oder 
einfach mal was kurz anguggen isses hervorragend geeignet.

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