hey ....
Ich möchte meinen digitalen Teil und den analogen Teil meiner Schaltung
trennen, d.h.: ich möchte eine analoge und digitale 5V Versorgung.
Dies ist notwendig, da es für eine Audioanwendung ist und ich dort die
Störungen die im digitalen Teil auftreten können nicht brauchen kann.
Ich habe von meinem Lehrer eine Idee zu einer Schaltung bekommen...die
ich auch umgesetzt habe (im Anhang).
Ich verwende einen Tiefpass der für immer höher werdende Frequenzen
einen anderen wirksamen Kondensator hat.
das heißt ich brauche immer für einen bestimmten Frequenzbereich einen
neuen Wert bzw. anderen Kondensator, da ja soweit ich weiß ein
Kondensator bei einer bestimmten Frequenz induktiv wird und ich ihn dann
nicht mehr brauchen kann.
mein Problem ist nun das ich nicht die Werte der Kondensatoren weiß.
Da ich ja keine Ahnung habe ab wann die Induktiv werden.
Ich möchte so circa alles von 50 - 100kHz wegfiltern, sodass man keine
Störung beim Audioausgang hört.
Wichtig ist auch das der Widerstand so klein wie möglich ist, da ich ja
von den 5V am Ausgang nicht wirklich stark abweichen möchte.Wäre um jede
kleine Hilfe dankbar =)
lg ferdinand
>mein Problem ist nun das ich nicht die Werte der Kondensatoren weiß.>Da ich ja keine Ahnung habe ab wann die Induktiv werden.
Das ist auch pauschal gar nicht so genau zu sagen.
Je nach Typ, Aufbau usw. gibt es da Unterschiede. Aber bei deinen max.
100kHz tun es normale Elkos oder Tantal ganz gut, für einen weiten
Frequenzbereich würde ich
- einen Eimer (10-100µF) Elko/Tantal
- einen keramischen mit 100-500nF (X7R)
- einen keramischen mit ca. 1-10nF (auch X7R) wählen
Dann bist du locker bis mehrere hundert MHz gut dabei.
Die Entkopplung mit den 10 Ohm ist natürlich dann kritisch, wenn deine
Schaltung etwas mehr Strom benötigt. Statt der Rs würden auch Ls ganz
gut passen, die sind dann bei höheren Frequenzen noch hochohmiger und
für DC deutlich niederohmiger.
Wenn du es genau wissen willst, dann lade dir das kostenlose Kemet-Spice
herunter - der Hersteller Kemet hat hier seine Palette an Cs mit
Spice-Modellen implementiert und du kannst auch die ESR- und
Impedanzkurve von mehreren parallel geschalteten Cs dir ausgeben lassen.
>Such mal nach "AGND" im Forum, die Frage gibt es in etwa 1000x ...
Selbst wenn da 1000x von getrennten GNDs die Rede ist:
Den GND würde ich nicht trennen, sondern eine große Massefläche machen!
Man sollte allerdings bei der Anordnung der BE auf einer Platine darauf
aufpassen, dass die Rückströme (der Signale und der Versorgung) nicht
zwischen analog und digital durcheinanderlaufen. Also: schön räumlich
trennen! Allenfalls noch einen geeigneten Schlitz in diese Massefläche
machen, über diesen aber keine Signalleitungen führen dürfen.
danke =)
ja ich möchte so circa 200mA aus dem ganzen ziehne...d.h.: der
Widerstand muss sehr sehr klein sein...Induktivität wäre vll doch besser
aber da hab ich dann keine Ahnung wie ich dann zu den Kondensator -
Werten komm bzw. auf die Impedanzkurve.
lg
und was meinst du mit einem Eimer Tantal Kos??mehrere einfach oder wie?
hab mir nun auch das Programm downgeloaded aber weiß nicht ob das für
meine Anwendung sinnvoll ist.
lg ferdinand
Kannst ja eine grobe Abschätzug machen:
f = 0Hz
Xc = oo
Xl = 0
Xr = 10 Ohm
f > 0Hz
Xc = 1 / (2 x PI x f x C)
Xl = 2 x PI x f x L
Xr = 10 Ohm
Mit den 10 Ohm und 200mA wären es schon 2V Spannungsabfall (U = R x I)
und 0,4W Verlustleistung. Das klappt nicht mit dem IC.
z.B. C = 100nF, L = 10uH, f = 100kHz macht
Xl = 6,28 Ohm
Xc = 15 Ohm
Damit hast Du einen Spannungsteiler für die hochfrequenten Signale
gebaut (eigentlich auch einen Schwingkreis). Bei 100kHz un den obigen
Werten würde die Wechselspannung noch relativ ungedämpft deine Schaltung
beeinträchtigen können.
Mit C = 100uF, L = 10uH, f= 100kHz sieht die Sache schon ganz anders
aus:
Xl = 6,28 Ohm
Xc = 15mOhm
Hier wird der AC-Anteil schon bei niedrigen Frequenzen praktisch
kurzgeschlossen.
Hallo,
also ich habe vor ca. 1 Jahr bei einem EMV-Seminar gehört, dass es
völlig falsch sei, für unterschiedliche Frequenzen unterschiedliche
Kondensatoren parallel zu schalten. Dann entsteht nähmlich das Problem,
das Resonazen zwischen den Kondensatoren auftreten und diese Frequenzen
dann ganz schlecht nur gedämpft werden. Besser wäre es mehrere gleiche
Kondensatoren parallel zu schalten um dadurch bessere
Dämpfungseigenschaften zu erzielen.
mfg
Tobias
> also ich habe vor ca. 1 Jahr bei einem EMV-Seminar gehört, dass es> völlig falsch sei, für unterschiedliche Frequenzen unterschiedliche> Kondensatoren parallel zu schalten.
Was man nicht so alles hört...
> Besser wäre es mehrere gleiche Kondensatoren parallel zu schalten> um dadurch bessere Dämpfungseigenschaften zu erzielen.
Es gibt keine gleichen Kondensatoren, denn schon gleiche
Kondensatoren haben eine Toleranz. Mit dieser Aussage kann bestenfalls
irgendein Grenzfall geschreiben/gemeint sein.
@ ferdinand (Gast)
Du mußt nicht nur irgendwelche Kondensatoren im Schaltplan einzeichnen,
sondern das "Weshalb" verstehen, und die Kondensatoren vor allem im
Layout richtig plazieren:
http://www.lothar-miller.de/s9y/categories/14-Entkopplung
ja das weshalb verstehe ich.....
da ja jeder Kondensatortyp (Tantal, Folien, Kermaik) für verschiedene
Frequenzbereiche gedahct sind.
das heißt laut meiner SChaltung habe ich einen Tiefpass.
Ab einer bestimmten Frequenz wirkt z.B.: der Tantal Kondensator sehr
stark induktiv und ==> ich hätte einen Hochpass.
Dies kann ich nicht gebrachen und deswegen soll der nächste Kondensator
wirken (z.B.: nach Tantal ein Folien KO).
wichtig ist natürlich auch das je nach Frequenzbereich die richtigen
Kapazitäten verwendet werde.
lg
ferdinand schrieb:
> ja das weshalb verstehe ich.....> da ja jeder Kondensatortyp (Tantal, Folien, Kermaik) für verschiedene> Frequenzbereiche gedahct sind.
Es geht hier um den Impedanzverlauf der gesamten komplexen Bautgruppe
"Kondensators", der ja (im einfachsten Fall) aus Kapazität, Widerstand
(ESR) und einer Induktivität besteht. Bei einer bestimmten Frequenz hat
diese Baugruppe den niedrigsten Widerstand, der dann irgendwelche
Störfrequenzen (z.B. aus Laststromänderungen) am besten unterdrücken
kann.
Schön beschrieben ist das Ganze dort:
http://www.epcos.de/web/generator/Web/Sections/Components/Page,locale=nn,r=247996,a=371442.html?_requestid=337434
ok..das heißt es ist zimelich komplexer als ich dachte, ich werde es
jetzt so machen das ich eine induktivität nehme statt den R und dann 2
Tantalkondensatoren und dann 2 Folienkondenstoren mit Kapazität immer
kleiner werdend. Denn ich glaube dass dies für meine Andwendung reicht.
Ich bin noch Schüler und ich glaube das so am besten ist weil wie ich
gerade sehe ist die EMV eine eigene und komplexe welt.
lg
@Tobias (Gast) & @ Lothar Miller
>also ich habe vor ca. 1 Jahr bei einem EMV-Seminar gehört, dass es>völlig falsch sei, für unterschiedliche Frequenzen unterschiedliche>Kondensatoren parallel zu schalten. Dann entsteht nähmlich das Problem,>das Resonazen zwischen den Kondensatoren auftreten und diese Frequenzen>dann ganz schlecht nur gedämpft werden. Besser wäre es mehrere gleiche>Kondensatoren parallel zu schalten um dadurch bessere>Dämpfungseigenschaften zu erzielen.
das stimmt z.T. auch. Damit soll vermieden werden, daß mehrere
unterschiedliche Resonanzen entstehen können. Bei mehreren C's gleichen
Wertes hast Du eigentlich nur eine, die idealerweise oberhalb des
interessierenden Bereiches liegen sollte.
Allerdings ist dies eher nur für Schmalbandanwendungen interessant. Bei
Breitband (extremfall wäre ab 0Hz bis in den höheren HF-Bereich hinnein)
sollte auch die Verblockung über diesen Bereich wirksam sein, und das
geht für niedrige f eben nur mit großen C's, und für hohe f nur mit
kleinen C's wegen der tendenziell kleineren Serieninduktivität.
Unterschiedliche C's sind also je nach Fall weiterhin nötig -
schließlich will ich nicht 1000x100p parallel auf der Platine platzieren
wollen, nur um auf 100n zu kommen. Ist eben alles ein Kompromiß.
>das mit dem Eimer hätt ich noch gerne gewusst.
Zugegeben - Slang :-). Ich meinte einfach einen großen Kondensator, der
ev. eine nicht zu schnelle aber größere Stromspitze bedienen kann.
Das kann einer sein oder auch mehrere parallel. Das kannst du z.B. davon
abhängig machen, ob du für einen großen genug Bauhöhe hast.
>und dann 2>Tantalkondensatoren und dann 2 Folienkondenstoren mit Kapazität immer>kleiner werdend.
Die Kondensatoren sollten hohe Verlustfaktoren haben - und dafür sind
Folienkondensatoren gerade nicht bekannt. Deshalb mein Vorschlag mit
Keramikkondensatoren vom Typ X7R. Am besten als SMD und mit kürzesten
Leiterbahnlängen angebunden.
Kondensatoren hoher Güte (= kleiner Verlustfaktor) bergen die Gefahr
eines Resonanzkreises mit der Spule.
>... gerade sehe ist die EMV eine eigene und komplexe welt
Das ist wohl wahr.
Ich kenne nicht die Parameter deines digitalen Schaltungsteils
(Technologie, Taktfrequenz, mögliche Subharmonische etc.). Auf jeden
Fall ist der Quelle ev. Störungen und sollte deshalb gut
entkoppelt/abgeblockt sein. Und du solltest auch darauf achten, dass die
Signal-Rückströme (über den GND) nicht den Weg durch den jeweils anderen
Schaltungsteil nehmen (können).
>also ich habe vor ca. 1 Jahr bei einem EMV-Seminar gehört, dass es>völlig falsch sei, für unterschiedliche Frequenzen unterschiedliche>Kondensatoren parallel zu schalten.
Mag sein, dass dies manche behaupten. Seit ich vor ca. 15 Jahren mit
dieser Methode angefangen habe, digitale Schaltungen zu entkoppeln, war
die Stromversorgung und deren Entkopplung (ebenso die Auswirkungen auf
die EMV) kein Thema mehr. Es gehörte aber auch ein wenig Know-How im
Layout dazu.
Hallo Tobias,
>also ich habe vor ca. 1 Jahr bei einem EMV-Seminar gehört, dass es>völlig falsch sei, für unterschiedliche Frequenzen unterschiedliche>Kondensatoren parallel zu schalten. Dann entsteht nähmlich das Problem,>das Resonazen zwischen den Kondensatoren auftreten und diese Frequenzen>dann ganz schlecht nur gedämpft werden. Besser wäre es mehrere gleiche>Kondensatoren parallel zu schalten um dadurch bessere>Dämpfungseigenschaften zu erzielen.
Ja, diese Resonanzen sind gefürchtet, da die Entkopplungswirkung bei den
Resonanzfrequenzen, also bei den Impedanzmaxima, fast verschwindet. Im
Anhang ist ein schönes Beispiel dafür zu sehen.
@Ferdinand
Was verwendest du denn, bedrahtete Bauteile oder SMD?
Kai Klaas
> Im Anhang ist ein schönes Beispiel dafür zu sehen.
Wenn du eine Störung auf 400MHz hättest, wäre diese Parallelschaltung
aber eigentlich ideal :-o
Welchen Bezug hat diese Folie von WE?
Was soll damit dargestellt/klargestellt werden?
Welche Kondensatortypen wurden da verwendet?
also ich verwende SMD (SM) Bauteile.
also das problem ist das ich ja nicht weiß mit welchen Frequenzen die
Störungen auftreten also kann ich das nicht so genau sagen.
Ich will 5V DC und alles andere nicht =)
lg
Hallo Ferdinand,
>also ich verwende SMD (SM) Bauteile.
Ersetze die Serienwiderstände durch eine Serienschaltung aus SMD-Ferrit
und Widerstand. Dann erhälst du eine gewisse Dämpfung bei niedrigen
Frequenzen durch den Widerstand und eine besonders hohe Filterwirkung
durch den SMD-Ferrit.
Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit folgendem SMD-Ferrit:
http://www.we-online.de/katalog/media/pdf/742792651.pdf
Würth-Elektronik ist sehr freundlich, da bekommst du sicher ein paar
Muster.
Dieser SMD-Ferrit hat ein hervorragendes Impedanzverhalten und ist vor
allem hochstromfähig. Das heißt, daß die Impedanz auch bei größeren
Strömen nicht gleich zusammenbricht, also der Ferrit nicht gleich in die
Sättigung geht. Diesen Ferrit kann ich dir wärmstens empfehlen.
Für die Kondensatoren nehme ich in der Regel 10µF/16V/X5R/0805-Typen von
Murata oder Taiyo Yuden. Im Gegensatz zu den SMD-Ferriten ist hier der
Hersteller unerheblich, da sich die Kondensatoren kaum unterscheiden.
Wenn du diesen Typ nicht bekommen kannst, dann nimm einen Typ mit etwas
kleinerer Kapazität und schalte zwei davon parallel. Wichtig ist die
Nennspannung von 16V, sonst hast du zuviel Kapazitätsverlust und das "X"
in der Keramikmasse. Also, X7R, X5R, X5S sind geeignet, aber nichts mit
einem "Y" am Anfang!
Und die Bauform ist wichtig! Unbedingt 0805 verwenden.
Jetzt muß noch der Serienwiderstand in Serie zum SMD-Ferrit bestimmt
werden. Der SMD-Ferrit verhält sich bei niedrigen Frequenzen wie eine
1,5µH Induktivität. Das kannst du direkt aus dem Impedanzschrieb
ablesen. Mit der Kapazität bildet der SMD-Ferrit eine Serienresonanz,
die es zu bedämpfen gilt. Hier gilt die Daumenregel, daß R > SQRT(2L/C)
sein sollte, also R > SQRT(2 x 1,5µH / 10µF) = 0,5 Ohm. Mit einem 2,2
Ohm Minimelf liegst du also auf der sicheren Seite.
Du kannst natürlich den 2,2 Ohm Widerstand vergrößern, wenn die
Spannungsabfälle an diesem Widerstand vertretbar sind. In digitalen
Schaltungen möchte man sie so klein wie möglich halten, aber in
Analogschaltungen kann man durchaus 0,1...0,2 Volt zulassen. In
OPamp-Schaltungen sieht man teilweise Widerstände bis zu 100 Ohm.
Kai Klaas
Hallo Ferdinand,
ok, da wir jetzt wissen, daß ein 1MHz Dc-Dc-Wandler entstört werden muß,
nimmst du besser diesen SMD-Ferrit
http://www.we-online.de/katalog/media/pdf/742792097.pdf
und schaltest bei Bedarf mehrere in Reihe. Die Induktivität bei
niedrigen Frequenzen ist ungefähr 8µH, also solltest du den
Serien-Widerstand dann besser auf 4R7 erhöhen.
Ein Elko parallel zu dem 10µF/X5R bringt dir bei 1MHz praktisch nichts
mehr, da die Impedanz des Elkos um mindestens eine Größenordnung höher
liegt.
Kai Klaas
ja aber laut meiner Schaltung erkennt man das ich eigentlich gar keinen
Widerstand verwenden will da das einen Spannungsabfall heißt den ich auf
jeden fall vermeiden möchte.
lg
weil das heißt ja nicht das ich sie dann mit mehr Spannung betreiben
muss wenn beim Kondensator U=50V steht oder?könnten ja trotzdem auch 5V
sein.
oder ist dann die Kapazität nicht mehr dieselbe?
lg
Hallo Ferdinand,
>aja eine Frage noch...was hat der genannte Ferrit für einen R bei DC?
Hast du das Datenblatt, das ich beigefügt habe, gelesen?
>dard die Spannung auch größer als 16V sein oder kleiner?>weil mit 16V und 0805 finde ich bei meinen lieferanten keine 1nF Cs!
Vergiß diese komplizierte Parallelschaltung aus 100µF, 1µF, 47n und 3n3.
Die bringt überhaupt nichts und wird deshalb von Profis auch nicht
verwendet. Die 100µF haben bei 1MHz keinerlei Wirkung und um eventuelle
100Hz Ripple zu filtern, fehlt dir sowieso die Serienimpedanz. Schalte
zwei von den empfohlenen keramischen Highcaps parallel (und meinetwegen
auch noch den 100µF Elko) und verwende die SMD-Ferrite und du erhälst
ein hervorragende Dämpfung. Du versteifst dich viel zu sehr auf diese
Kondensatoren. Die Induktivität ist letztlich das entscheidende Bauteil
hier!
>ja aber laut meiner Schaltung erkennt man das ich eigentlich gar keinen>Widerstand verwenden will da das einen Spannungsabfall heißt den ich auf>jeden fall vermeiden möchte.
Willkommen im richtigen Leben! Ohne eine Dämpfung erhälst du eine
ausgeprägte Resonanz. Hat dir das deine Simulation nicht gezeigt? Der
Ersatzserienwiderstand der Elkos kann ein bißchen zur Dämpfung
beitragen, das ist richtig. Aber ob das reicht...
Kai Klaas
Nachtrag:
>oder ist dann die Kapazität nicht mehr dieselbe?
Genau. Schau mal in einem Datenblatt über X7R und X5R Kondensatoren, wie
die Kapazität von der DC Spannung abhängt.
Kai Klaas
Hallo Ferdinand,
>und die Serienimpedanz fehlt mir nicht weil eine Induktivität hat bei>höheren Frequenzen sehrwohl eine Impedanz.
Hier ging es um eventuelle 100Hz Störungen vom Netzteil.
Was willst du denn für eine Induktivität einsetzen?
Kai Klaas
also ich erkläre kurz die Anwendung.
Ich habe einen DC DC Wandler der mit 1MHz arbeitet.
am Ausgang habe ich 5V und damit versorge ich den analogen Teil eines
Audio Codec und die OPVs für das Audio Filter bzw. Verstärker.
nun weiß ich nicht wirlich welche Störungen hier auftreten können aber
wie mir wer erklärte ist es wichtig das die Störungen die beim digitalen
Teil der Schaltung und die Störungen die vom Wandler kommen können von
der analogen Versorgung entkoppelt werden müssen.
welche Induktivität ich einsetzen will weiß ich noch nicht...das ist
noch etwas das mir etwas rätselhaft ist.
aber weiß nur das eine Induktivität sinnvoll wäre da es für die 5V DC
keine bzw. eine sehr geringe Impedanz wäre ==> kein bzw. geringer
Spannungsabfall.
die Impedanz steigt umso größer f ist und das ist ja gut weil die hohen
Frequenzen (Störungen) möchte ich ja dämpfen.
lg ferdinand
Hallo Ferdinand,
>welche Induktivität ich einsetzen will weiß ich noch nicht...das ist>noch etwas das mir etwas rätselhaft ist.
Die Problematik bei den Induktivitäten ist, daß sie auch noch weit über
1MHz wie eine Induktivität wirken müssen, was sie in der Regel nicht
tun. Wicklungskapazitäten bewirken bei einer 10µH Drossel
beispielsweise, daß über 20...30MHz das Ding seine Induktivität verliert
und wie ein Kondensator aussieht.
Deshalb ist es hier für dich von größter Wichtigkeit, einen SMD-Ferrit
zu verwenden, wie ich ihn dir vorgeschlagen habe, da dieser bis weit
über 100MHz, ja bis in den GHz-Bereich hinein eine Dämpfungswirkung
zeigt.
Kai Klaas
ist ok super danke =)
aber denkst du das sonst die Schaltung funktionieren würde.
Ich mein für LAyouten hab ich mir schon tipps dazu geholt aber vom
prinzip her müsste diese Schaltung eigentlihc alle Störungen
größtenteils fernhalten oder??
danke für dein super Hilfe =)
lg
Hallo Ferdinand,
>ist meine Schaltung so unrealistisch das ich keine Antwort mehr>bekomme??
Entschuldigung, daß ich noch etwas anderes tun wollte an diesem Abend...
Ich weiß ja nicht, warum die anderen nicht antworten wollen, aber ich
würde die Filterung einfach ganz anders realisieren: Mit dem
DC-DC-Wandler würde ich eine Spannung von 8V erzeugen und mit einem
nachgeschalteten 7805 eine Feinregelung durchführen. Damit bekommst du
alle tieffrequenten Störungen weg, besser als mit jedem LRC-Filter, und
die höherfrequenten Störungen würde ich mit einem einfachen Pi-Filter
mit einer Grenzfrequenz um die 50kHz (siehe anderer Thread) zwischen
DC-DC-Wandler und dem 7805 wegfiltern. Dann kannst du auch problemlos
Spannungsabfälle an dem Serienwiderstand zulassen, da der 7805 sie für
dich ausregelt.
Kai Klaas
ahmmm eigentlich will ich gar keinen Rs verwenden sondern nur die
Induktivität.
ach Gott meine ganze Schaltung für die Diplomarbeit ist fertig nur die
Entkopplung fehlt mir noch und frisst viel mehr Zeit als ich dachte.
ein HF Mensch hat mir das OK für diese Schaltung gegeben.
wobei ich befürchte das sie einige Probleme birgt.
eigentlich ist das ganze nur so blöd da ich einen Akku verwende und
dadurch auf die Leistung achten muss weil wenn ich ja normale
Fixspannungsregler nehmen würde hätte ich die Probleme nicht, doch
leider verbratet mir der zu viel Leistung.
==> wurden mir DC DC Wandler empfohlen und nun hat sich das Problem mit
dem Entkoppeln gegeben.
lg
ahmmm eigentlich will ich gar keinen Rs verwenden sondern nur die
Induktivität.
ach Gott meine ganze Schaltung für die Diplomarbeit ist fertig nur die
Entkopplung fehlt mir noch und frisst viel mehr Zeit als ich dachte.
ein HF Mensch hat mir das OK für diese Schaltung gegeben.
wobei ich befürchte das sie einige Probleme birgt.
eigentlich ist das ganze nur so blöd da ich einen Akku verwende und
dadurch auf die Leistung achten muss weil wenn ich ja normale
Fixspannungsregler nehmen würde hätte ich die Probleme nicht, doch
leider verbratet mir der zu viel Leistung.
==> wurden mir DC DC Wandler empfohlen und nun hat sich das Problem mit
dem Entkoppeln gegeben.
lg
Hallo Ferdinand,
>ach Gott meine ganze Schaltung für die Diplomarbeit ist fertig nur die>Entkopplung fehlt mir noch und frisst viel mehr Zeit als ich dachte.>ein HF Mensch hat mir das OK für diese Schaltung gegeben.>wobei ich befürchte das sie einige Probleme birgt.
Hast du denn überhaupt schon Probleme festgestellt, die dir der
DC-DC-Wandler macht? Vielleicht ist ja alles ok?
Kai Klaas
> ach Gott meine ganze Schaltung für die Diplomarbeit ist fertig nur die> Entkopplung fehlt mir noch und frisst viel mehr Zeit als ich dachte.
Das ist das Hauptproblem, an dem sich schon viele eine blutige Nase
geholt haben :-/
Bei mir kommt zuerst das Versorgungskonzept, dann die Funktion. Das
betrifft im Besonderen auch das Layout: zuerst die Versorgung, dann
die Signale.
> Hast du denn überhaupt schon Probleme festgestellt, die dir der> DC-DC-Wandler macht? Vielleicht ist ja alles ok?
Meine Worte: Ob du Probleme hast, kann erst an der lebenden/laufenden
Schaltung festgestellt werden ;-)
da bin ich genau der Meinung von Lothar Miller also das ich die Probleme
erst feststellen kann wenn die Schaltung läuft, jedoch ist es nun mal so
das es sehr oft ist das ein DC DC Wandler Störungen liefert.