Hallo
Ich arbeite mit 5V für AVR und 12V für die "Leistungselektronik". Beide
Spannungen haben eine gemeinsame Masse, welche sich aber auch wieder
trennen lässt. Bisher habe ich bei Baugruppen bei dene sich die 5V und
die 12V auf verschiedenen Platinen befinden, die Signale immer per
Optokoppler (PC8x7) galv. getrennt. Bei den 12V handelt es sich fast nur
um Relais welche ich grundsätzlich per ULN 2803 ansteuere.
Bei einigen kompakten Platinen bei welchen sich 5 und 12V aus separater
Spannungsversorgung (7805 und 7812) mit gemeinsamer Masse auf der
Platine befinden, verbinde ich den ULN direkt mit dem µC. Dabei treten
bei den 12V auch max 80mA auf.
Da die gemeinsame Masse bei den getrennten Baugruppen mit hoher
Wahrscheinlichkeit bleiben wird, habe ich das Gefühl "Perlen vor die
Säue zu werfen" mit der galv. Trennung. Die Optokoppler machen in der
Summe einiges an Euros, der Aufwand bei Schaltung und Layout sowie evtl.
notwendiger Invertierung tut sein Übriges.
Zum Kern der Sache. Auf den 12V liegen derzeit 1,4A, im Vollausbau
werden es wohl 2,5-3A. Machen die Optokoppler bei gemeinsamer Masse noch
Sinn oder kann ich die ganz weglassen? Reicht notfalls eine Diode in der
Signalleitung um ein duchschlagen der 12V zu verhindern? Der ULN
schaltet ja auch bei 4,3V durch.
Ich hoffe ich konnte mein Problem rüberbringen.
flic