Laborkarten vs. Lochrasterplatinen

Persönliche Seite #1417554
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Ein Unterschied: Wie oft du Bauteile drauflöten und wieder runterlöten 
kannst. Bei den preiswerteren Lochrasterplatinen löst sich nach paar Mal 
Entlöten gerne das Kupfer vom Substrat.

Weitere Unterschiede: Dicke/Dünne Kupferschicht und Verzinnung/Keine 
Verzinnung und Raster- oder Anschlussmarkierung/Keine Markierungen
#1417616
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Stefan B. schrieb:

> Ein Unterschied: Wie oft du Bauteile drauflöten und wieder runterlöten
> kannst. Bei den preiswerteren Lochrasterplatinen löst sich nach paar Mal
> Entlöten gerne das Kupfer vom Substrat.

Das hängt vom Trägermaterial ab. Von Hartpapier löst sich relativ 
leicht, von Epoxy nicht. Die meisten Laborkarten sind aus Epoxy, die 
billigen Loch/Streifendinger üblicherweise aus Hartpapier.

Andererseits kann man Epoxy schlecht bearbeiten. Hartpapier kann man 
passend zurechtbrechen, Epoxy muss man sägen.
Gast #1417803
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> Interessant finde ich ja die PCI-Bus Laborkarte. Damit kann man
> eine PCI-Karte entwerfen ohne diese teuer ätzen lassen zu müssen.
> Für Testzwecke sollte das gehen, oder?

Ja, ist ausreichend. Solange man den PCI-Interfacechip direkt über dem 
Slot anbringt und nicht an 15cm Draht hängen lässt, geht das zumindest 
bei 33MHz völlig problemlos. Man sollte nur für eine gute/breite 
Masseverbindung vom Slot zum Chip sorgen, sonst versaut einem der 
Groundbounce die Pegel. Diese selbstklebenden Kupferbänder zum 
Selbermachen von Tiffany-Lampen sind da gut geeignet.

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