Gast
#1417851
Hallo. Ich habe bereits in einigen Beiträgen etwas über Regelungen von Peltierelementen gelesen und konnte jedoch bei keinem lesen, dass er ein ähnliches problem hat wie ich. Deshalb wollte ich mal ein paar Meinugen hören. Und zwar folgendes: Geregelt wird bei mir ein Peltierelement eines Lasers. (Regelgenauigkeit 0,02°) im Bereich von 0-100°C. Ich habe ein PI-Regler (C-Code, µController) der als Eingangswerte Temperaturwerte des zugehörigen Temperaturfühlers bekommt. Die erhaltenen Spannungswerte sind auch bereits in Kelvin umgerechnet, sodass es nicht zu einer logarithmischen Verzerrung der Temperaturwerte in den Randbereichen kommt (also Kennlinie des Temp-Sensors bereits entfernt). Als Ausgabewert wird ein PWM-Signal erzeugt, dieses ist auch so weit geglättet, dass dadurch keine Störungen auftreten dürften. Nun zum Problem: Ab 20% PWM (sowohl +20% als auch -20%) verändert sich das verhalten des Peltierelemenetes so dramatisch, dass bereits geringe PWM-Änderungen zu großen Temperaturänderungen am Peltierelement führen. Es liegt jedoch nicht am PWM-Signal. Dies wurde mit einem Widerstand am Ausgang, der eine vergleichbare Last darstellt, überprüft. Dieser weißt ein lineares verhalten über den gesamten PWM-Bereich auf. Also muss es am Peltierelement liegen. Ich habe zudem die Temperaturwerte gegen die PWM-Werte aufgetragen und erhalte dabei genau an den beschriebenen Grenzen unterschiedliche Steigungen der Kurve (somit nicht-lineares Verhalten) Jetzt habe ich jedoch noch bei niemanden gelesen, dass ein Peltierelement deutlich vom linearen verhalten abweicht und somit ein Parametersatz zur Regelung nicht ausreicht. Ich muss jedoch in jedem Bereich recht schnell Regeln können, aber wenn das Verhalten so drastisch abweicht, ist an eine schwingungsfreie Regelung nicht zu denken. Deshalb die Frage an euch, kennt sich jemand mit dieser Problematik aus und hat eventuell noch eine Idee, wie ich des Rätsels Lösung weiter auf die Spur komme? Vielen Dank im Vorraus.