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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Triac Quadranten?


Autor: Karl (Gast)
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Hi,

ich wollte mal fragen, was es mit den Quadranten auf sich hat und was 
das bedeutet in Bezug auf Triacs und Wechselspannung. Sind die 4 
Quadranten einfach jeweils 90° der Phase ? also pi/2 = 1. quadrant, pi = 
2.quadrant etc?
schönes wochenende
Gruß Karl

: Verschoben durch Admin
Autor: MaWin (Gast)
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Die Spannung zwischen A1 und A2 kann positiv oder negativ sein,
und die Spannung zwischen G und A1 kann positiv oder negativ sein,
macht 4 Quadranten, die auch von I bis IV bezeichnet werden.

Das Zündverhalten ist in allen Quadranten verschieden.

Autor: Karl (Gast)
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Danke für die schnelle Antwort.
Kann ich denn so ein TriacGate speziell BT136 auch mit einem Portpin 
ansteuern? Laut Datenblatt, maximal 25mA bei T2- G+
oder kann ich dafür ein Treiber wie einen von den ULN2803ern oder so?
Habe ich zwar noch in keiner Schaltung gesehen, aber ich habe momentan 
kein MOCxxxx hier. Wie könnte ich das umgehen?
Gruß Karl

Autor: MaWin (Gast)
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> Kann ich denn so ein TriacGate speziell BT136 auch mit einem Portpin
> ansteuern? Laut Datenblatt, maximal 25mA bei T2- G+

Ja, kannst du, aber dann ist dein (vermutlich) 230V~ Kreis nicht vom 
Microcontroller getrennt.

> oder kann ich dafür ein Treiber wie einen von den ULN2803ern oder so?
> Habe ich zwar noch in keiner Schaltung gesehen, aber ich habe momentan
> kein MOCxxxx hier. Wie könnte ich das umgehen?

Im Gegensatz zum MOC, der die Schaltkreise elektrisch trennt, bewirkt 
ein ULN eine elektrische Verbindung zu den 230V~. Da muss dann der Rest 
der Microcontrollerschaltung gegen Berührung ordentlich isoliert sein.

Du dem bewirkt so ein MOC in der richtigen "ZeroCross" Variante, daß 
nicht angeschnittene Halbwellsen das Gerät erreichen, sondern 
störungsfrei im Nulldurchgang geschaltet wird.

Autor: Karl (Gast)
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Vielen Dank für die Antwort.
An die galvanische Trennung habe ich in dem Moment nicht gedacht, wäre 
aber recht sinnvoll. Hätte mein GND nicht irgendwie dann eine Verbindung 
mit dem Nullleiter wenn ich den ULN verwende?

>Du dem bewirkt so ein MOC in der richtigen "ZeroCross" Variante, daß
>nicht angeschnittene Halbwellsen das Gerät erreichen, sondern
>störungsfrei im Nulldurchgang geschaltet wird.

Wie genau meinst du das ? Kannst du das vielleicht näher erläutern?
Wenn ich Phase nicht anschneide, dann heißt das ja quasi auch, dass ich 
nicht dimme, dann kann doch auch die Halbwelle das gerät erreichen, oder 
irre ich mich da?
Kannst du vielleicht ein Beispiel für so einen MOC nennen, damit ich das 
im Datenblatt mal näher abklappern kann?
Vielen Dank und Gruß
KArl

Autor: Karl (Gast)
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nachtrag:

ich habe das so verstanden, dass dass wenn ich beipielsweise mit einem 
Phasenanschnitt einen Dimmer bauen könnte, wenn ich die Phase aber nicht 
anschneide habe ich die volle halbwelle bzw vollwelle an der Last.
Ich bräuchte also dafür einen MOC der nicht im Nulldurchgang schaltet.
Gibt es einen MOC, welcher zwar den nulldurchgang detektieren kann, mir 
einen interrupt ausgibt aber den Triac nicht zündet, sondern dieser 
getrennt nach dem interrupt gezündet wird? Oder nehme ich dafür einen 
stinknormalen MOC und muss mich selbst um die zero crossing detection 
kümmern?
Vielen dank nochmal

Autor: Anselm 68 (anselm68)
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Ja, wenn dein Gerät aber mit einem "normalen" Stecker versehen ist, 
kannst du nicht garantieren dass er immer richtig rum drin steckt ;))
Also besser einen MOC, oder noch besser den großen Bruder vom 230V MOC, 
der hat 800V Spannungsfestigkeit, und ist damit erheblich 
störungssicher.
Typ musst du dir selbst raussuchen, ich bin in Urlaub :)

Gruß Anselm

Autor: H.J.Seifert (Gast)
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Kommt drauf an, was du mit der ganzen Geschichte letztlich machen 
willst. Genügend Kenntnisse und Sorgfalt - dann kann man auch den MC auf 
Netzpotential betreiben. Hast du davon weniger Ahnung, ist vielleicht 
ein komplettes Modul die noch bessere Lösung (S202E1 oder S202E2 o.ä.).
Falls direkte Verbindung, dann steuere den Triac mit neg. Strom an 
(Verbindung A2 an Vcc des MC), liegt der Ausgang auf Gnd, fliesst ein 
negativer Gatestrom.

Autor: Karl (Gast)
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Danke für die Antworten...

wenig ahnung ja, fertigmodul nein, weil wenig ahnung ;-)
Mir gehts darum sowas schon mal gemacht zu haben, um dann mehr ahnung zu 
haben...

>Falls direkte Verbindung, dann steuere den Triac mit neg. Strom an
>(Verbindung A2 an Vcc des MC), liegt der Ausgang auf Gnd, fliesst ein
>negativer Gatestrom.

kannst du das vielleicht näher erläutern. Ich hatte dazu auch mal einen 
schaltplan gesehen, mit 8 Triacs, wo mit negativer spannung, strom 
hantiert wurde, aber das war mir bissl suspekt bzw noch zu unbekannt.
Gibts dazu stichwörter die ich mal begooglen könnte?

Danke und Gruß
Karl

Autor: MaWin (Gast)
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Wenn du phasenanschnittdimmen willst, braucht du einen normalen MOC ohne 
ZeroCross.

Wenn du nie Phase sondern immer Null in der Elektronik haben willst, 
kannst du keinen Stecker verwenden, sondern musst eine Festinstallation 
machen.

Wenn du den Nulldurchgang erkennen willst, kannst du den Trafo nehmen, 
der deine Schaltung versorgt, bezw. wenn sie nicht netzgetrennt ist 
einen Widerstand verwenden.

Es gibt ungefähr ein Dutzend Beispielschaltungen (application notes) von 
jedem uC Hersteller, wie man phasenanschnittdimmer mit seinem uC baut, 
schau einfach mal ein Beispiel an.

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