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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik S: STM - M5451, MM5451B7 Bezugsquelle?


Autor: Daniel (Gast)
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Hi,

von STMicroelectronics gabs anscheinend mal diesen Chip, bei Segor ist 
er nicht mehr lieferbar.
Das schöne war, dass es genau das Bauteil wäre, was ich für ein Projekt 
benötigen würde.

Kennt jemand vielleicht einen anderen Hersteller, der so einen Chip im 
Angebot hat?

Datenblatt anhängend:

Danke schonmal,
Daniel

Autor: Daniel (Gast)
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Weitere Anmerkung:

Es sollen halt mehrere LEds mit wenig mA stromverbrauch OHNE 
Multiplexing zum leuchten gebracht werden.

Deshalb bin ich ein wenig davon abgekommen die MAX-Chipreihe zu nutzen, 
da dieser multiplext.

Autor: avr (Gast)
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Hallo Daniel,

am ehsten wohl in diese Richtung:

http://www.linear.com/pc/productDetail.jsp?navId=H...

sind 18 LED je Baustein.

Oder der "alte" SAA1064 für 16 LED wenn Multiplexen ausgeschaltet ist
(sonst 32 möglich, 4x 7seg).

avr

Autor: Daniel (Gast)
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4x4 mm - wie soll ich das löten auf nem Board :). Aber der linear ist 
schon gut.
Mal schauen, irgendwo muss es doch noch ein paar DIP oder lötbare 
versionen geben :)

Autor: avr (Gast)
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SAA1064 gibt es in DIP!

avr

Autor: Daniel (Gast)
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Ja,suche noch nach dem 5451, den scheint es bei RS zu geben! Nach langem 
Suchen jemanden gefunden, der noch was auf Lager hat.

Der SAA1064 wäre auch eine alternative. Da muss ich mal das Datenblatt 
studieren, wie das mit der Kommunikation und dem multiplex deaktivieren 
funktioniert.

Danke dir schonmal für die Hilfe!

Autor: H.J.Seifert (Gast)
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wie wärs denn mit stinknormalen Schieberegistern?

Autor: Daniel (Gast)
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Es müssen mehrere Ausgänge gleichzeitig geschaltet werden und ich wollte 
vermeiden, einen Transistor zu nehmen.
Wenn ich schieberegister + Treiber IC nehme, dann komme ich mit der 
Spannung nicht mehr hin.

5V Betriebsspannung - 1.x Volt Schieberegister und nochmal 1.x für die 
Leistungsstufe bin ich bei 3 oder weniger Volt für weisse LEDs... Nicht 
grade so gut geeignet.

Insgesamt brauche ich mindestens 24 Ausgänge (durch einen chip, oder in 
reihe geschaltet egal), die dann 1-6 LEDs (in reihe) schalten. Ich 
weiss, mit dem chip oben habe ich auch nur die Möglichkeit eine LED 
direkt anzusteuern, aber so erhalte ich zumindest ein und den selben 
output-wert, wo ich dann für mehrere LEDs wohl noch nen kleinen 
transistor dran hängen muss. Oder ich lege es auf zwei Ausgänge, wenn 
ich zwei chips nehme...

Lange rede kurzer Sinn, es soll folgendes nachgebaut werden: 
www.qlocktwo.com, dann wisst ihr, wodrum es geht. Vermeiden möchte ich 
allerdings Multiplexen.

Autor: H.J.Seifert (Gast)
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"mehrere LEds mit wenig mA stromverbrauch" war die Frage...

Autor: avr (Gast)
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Hallo Daniel,

jetzt mal mit richtigen Angaben bitte:

-->>       Was willst du ansteuern  ????

Im Bild sind 11 x 11 = 121 Leuchtfelder mit Dimmfunktion.

Eigentlich kein Problem, aber jetzt die Fragen.

Was für eine Stromversorgung?

Was für LEDs?

Welcher µC? Programmierumgebumg?

Was hast du an Kenntnissen in Elektronik, µC und
Programmieren? Hast du welche?

Dann, und nur dann!, kann geholfen werden!

avr

Autor: Daniel (Gast)
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Hi,

Stromversorgung: Ich hatte vor, die 5V zu nehmen, da der Controller auch 
auf 5V Basis läuft.
LEDs: Weiss, brauchen meiner meinung nach nicht extrem hell sein, da 
jedes Feld von einer LED beleuchtet wird, da tuns auch die 
stromsparenden kleinen.
Controller: Arduino 328 (Atmega 328), Programmierung in c.

Programmiererfahrung habe ich, die Uhr, übertragung von Funkuhrempfänger 
und so weiter habe ich alles schon aufgesetzt, das sollte kein Thema 
sein.

Kenntnisse in Elektronik sind eher als Basic zu beschreiben (hab wohl 
mal meine Amateurfunklizent gemacht, aber darüber hinaus nicht mehr 
viel. Aber was das ohmsche-gesetz ist, das weiss ich ;-) ), aber den 
nötigen Stoff kann ich mir anlesen bzw. aneignen.

Ich dachte, dass ich das in gruppen mache. Möchte halt mittels dem 5451 
die Gruppen (Leds für die Anzeige von EINS --> 4 Leds) schalten und ggf. 
mittels Transistor eine größere Spannung (für reihe) bzw. mehr strom 
(für parallel) heran holen. Dimensionieren kann man es dann ja jeweils 
mittels widerstand.

Was denkst Du? Ein passabler lösungsweg?

Autor: avr (Gast)
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Wenn du es so machst das du immer kpl. Buchstabengruppen (Wörter)
einschaltest dann ist es einfacher einen Transistor
zu nehmen und die benötigten LEDs parallel jeweils mit Widerstand
dran damit zu schalten.
Du kannst einzelne Transistoren oder Arrays (z.B. ULN2803)
verwenden.
Die Transistoren würde ich dann mit Schieberegister ansteuern
(74HC595).

Du hast im Prozessor eine Bitfolge die aussagt, welches Wort
leuchten soll und das wird über SPI ausgegeben.

Es geht sogar die Dimmfunktion wenn du den /OE der 595
auf einen PWM-Ausgang legst.

Die weißen LEDs haben bis 3,6V, d.h. 5V mit 2803 geschaltet
reicht für einzelne bzw parallelgeschaltete (mit eigenem R)
gut aus.

avr

Autor: Daniel (Gast)
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Reicht die Spannung dann noch aus? Soviel ich weiss sind 5V minus 
"verbrauchsspannung" (sorry, weiss nicht, wie man das nennt, aber die 
ICs ziehen ja etwas spannung ab) des Schieberegisters und des ULN2803 
dann noch aus? 5V-3,6V = 1.4V... für beide ICs..

Das wird dünn, wenn Du mich fragst, aber ich habe es noch nicht 
ausprobiert, ob es in der Praxis geht.

Daher wollte ich auf Nummer sicher gehen und den großen Treiber 5451 
nehmen, denn dann habe ich schon viele Ports für die Buchstabengruppen, 
es ist dimmbar und genug Ausgangsspannung um Transistoren anzusteuern. 
Ansonsten genauso, wie Du es geschrieben hast. Soweit habe ich mir das 
gedanklich mal in Theorie ausgemalt. Jetzt muss ich mir nur einen 
Transistor suchen, der 6 LEDs auf einmal schaltet. Vermutlich brauche 
ich da nichtmals einen MOSFET für, da die Stromstärke noch nicht so hoch 
ist.

Autor: avr (Gast)
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Der 595 hat einen eigenen VCC-Pin und gibt dir ein High oder Low
aus.
Der 2803 hat intern Transistoren die mit diesem High/Low
geschaltet werden. Die zu schaltende Spannung hat nichts mit
der Versorgung vom 595 zu tun auser das sie bei dir an der
selben Spannungsquelle hängen.Du könntest damit z.B auch 12V
schalten.

Beim 2803 fallen Stromabhängig ca. 1 Volt ab.

Du kannst auch mit kleinen FET schalten, dann ist der
Spannungsabfall geringer.

Glaub mir, daß das so geht. Haben tausende schon so gemacht!!

avr

Autor: Daniel (Gast)
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Hm, klingt gut, dann habe ich schonmal 2 Lösungsansätze.

Jetzt heisst es wohl Bauteile holen und ausprobieren.

Danke avr für deine Ratschläge. Bin mal gespannt, wie das am 
elegantesten Funktioniert. Ich glaube ich probiere beides mal aus, die 
Chips sind ja nicht sooo teuer.

Daniel

Autor: Tobias J. (jagattac)
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Hi Danniel,

hab gerade von avr den Tip bekommen, daß du auch diese Uhr nachbauen 
willst.
Leider bin ich IC-technisch ein ziemlicher Anfänger.
Hab diese Modellbahnsteuerung (40 Kanal) gefunden, muß aber halt immer 
am Rechner angeschlossen sein.
http://www.light-at-night.com/
Du scheints da ja einiges mehr Ahnung zu haben. Kannst du mir 
weiterhelfe?
Ich kann dafür ein Gehäuse und die Front anbieten.

Gruß

Tobias

Autor: Daniel (Gast)
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Hi,

ist ja witzig. Naja, dauerhaft angeschlossen werden soll es nicht.

Die Uhr kann übrigens auch Sekunden anzeigen. Diese werden dann einzeln 
über die einzelnen Buchstaben angezeigt! Da gibts ein Video zu im Netz. 
Das würde meinen Plan mittels Gruppenansteuerung etwas über den Haufen 
werfen. Aber ehrlich gesagt brauche ich das Feature nicht wirklich.

Frontplatte habe ich eigentlich und den Kasten... Naja, da wird sich was 
finden, muss erstmal schauen, wie ich dann die Plexiglasplatte von 
hinten beleuchte, ohne dass was zu den anderen Buchstaben durchleuchtet.

Also dieses Schaltpult für Modelleisenbahnen erfüllt schon einen 
ähnlichen zweck, nur gibts zwei Nachteile, die wohl als Knock-Out 
kriterium gelten.

1. Muss dauerhaft am PC hängen
2. Etwas groß dimensioniert für das, was wir vor haben (2.5A Ausgang), 
da kannste ja schon nen ganzen Raum mit beleuchten...

Mein Tipp: Liess dich mal in Microcontrollern (arduino) ein, lerne ein 
wenig C - Programmieren (ich kann gerne mein Programm, wenn ich es 100% 
fertig habe) posten. Bisher nehme ich vom Funkempfänger den Takt, stelle 
die Zeit und dann beginnt er die Zeit zu zählen und dann muss ich jetzt 
schauen, mit welchen ICs ich das dann steuer (siehe oben).

Naja, aber ehrlich gesagt, ohne Fleiss kein Preis, lesen, lesen, lesen 
und dann mal ein herz fassen, sich eine Steckplatine besorgen, wo man 
die bauteile drauf stecken kann, dann kann man gut experimentieren und 
los gehts. Datenblätter zu den Bauteilen gibts im netz und was sie 
machen steht auch dabei. Wenn dann musst Du spezifische Fragen stellen, 
wenn Du noch hilfe brauchst.


Was nimmst Du als Plexiglasplatte? Wie hast Du die Gestaltet / 
Hergestellt?
Was nimmst Du als Box/Kasten, um alles zu verbauen?
Wie montierst Du die Glasplatte an den Kasten?

Autor: Tobias J. (jagattac)
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Hi Daniel,
daß die Uhr Sekunden amzeigen kann hab ich noch garnicht mitbekommen. 
Mir reicht aber auch die Minutenangabe mit den Punkten aussen.
Die Modellbauschaltung gibt es auch mit 40 Kanal und 0,5 A, aber wegen 
dem Rechner fällt die Variante ja wohl flach.

Meine Überlegung bei der ganzen Sache war, daß es sich bei der Steuerung 
grundsätzlich ja um eine Zeitschaltuhr handelt, bloß halt mit 24 
Kanälen.
Hab mal kurz einen Bekannten (E-Tec. Ing.) kontaktet. Der meinte, daß 
man dazu einen entsprechnenden IC, ein 12h oder 24h Zeitmodul und ein 
bisschen programmieren benötigt. Leider ist er jetzt erstmal 4 Wochen im 
Urlaub und konnte mir noch nichts weiter dazu erzählen.

Ich persönlich hab das letzte mal im Physikunterricht vor 15 Jahren ne 
Platine bestückt, geschweige den einen IC programmiert. Eine Platine 
zusammen löten bekomm ich ja noch hin, aber zum Layout ätzen fehlen mir 
leider die Gerätschaften. Muß ich wohl warten, bis du Erfolg hast oder 
der Bekannt aus dem Urlaub zurück ist.

Bei dem Gehäuse und der Front kann ich weiter helfen, da ich eine Laser 
zur Verfügung habe, mit dem ich Plexiglase schneiden und fräsen 
(gravieren) kann.
Das Gehäuse wollte ich komplet aus Plexiglasscheiben schneiden und dann 
kleben.
Als Front werd ich mit 3 - 4 Lagen Plexiglas
von innen nach aussen
Lage 1: Lichtundurchlässiges Plexi 3mm. Hier werden die LED´s 
hineingesteckt/befestigt.
Lage 2: Lichtundurchlässiges Plexi 10mm. Hier schneide ich Quadrate in 
Größe der Buchstaben (ca. 2,5 cm); wg. Abstrahlwinkel.
Lage 3: dünne Lichtundruchlässige Plexi, in die ich die die Buchstaben 
schneide.
Lage 4: ein dünne Milchplexiglass darüber und zum Abschluss eine klare 
darüber.

Die Milchplexi wollte ich zum wechseln machen, so könnte man die Farben 
tauschen. Muß mir aber noch eine passende Halterung für die Scheiben 
überlegen.

Hast du ne Ahnung, wie starkt die LED sein sollten? 1000 mcd vielleicht?

Gruß

Tobias

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