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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik 24V/10A PWM mit Stop Funktion


Autor: Fidi G. (fuddl)
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Guten Tag zusammen:
Ich habe vor einigen Jahren mit Elektronik rumgebastelt
und nun wollte ich mir ne Motor-PWM zusammenbraten
habe aber vorher noch nie mit Mos-Fet's gearbeitet.
meine Frage die sich stellt ob die Schaltung primär
Funktionieren wird und/oder welche verbesserungen müssten
vorgenommen werden das die PWM und Stop Funktion gegeben ist :-)

ich habe im Anhang nen kleinen schaltplan angeängt.

MFG Fidi

Autor: Jens G. (jensig)
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wozu ist C7 gedacht?
D2/D3 ist übrigens keine interne Schottky. Das ist im Prinzip eine ganz 
normale D.

Autor: Fidi G. (fuddl)
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ich hatte gedacht das sich dadurch das gate linerarer aufläd.
ich habe bei den datenblätern von International Rectifier entnommen
das diese eine interne Shottky Diode haben ?!? ist das Falsch?

Autor: Anselm 68 (anselm68)
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Mit welcher software ist dass denn gemacht?
Dass die Gehäuseanschlüsse mit drauf sind gefällt mir ;)

Autor: Jens G. (jensig)
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>ich hatte gedacht das sich dadurch das gate linerarer aufläd.
>ich habe bei den datenblätern von International Rectifier entnommen
>das diese eine interne Shottky Diode haben ?!? ist das Falsch?

Daß das Schottkies sein sollen, ist mir neu (mein Exemplar zeigt 
jedenfalls reichlich 0,7V als Uf - nicht gerade Schottky-typisch)

Autor: Fidi G. (fuddl)
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Anselm 68 schrieb:
> Mit welcher software ist dass denn gemacht?
> Dass die Gehäuseanschlüsse mit drauf sind gefällt mir ;)

Ich habe den Entwurf mit S-Plan gemacht total enfach gestaltet das 
Progi.

Autor: Fidi G. (fuddl)
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Jens G. schrieb:

> Daß das Schottkies sein sollen, ist mir neu (mein Exemplar zeigt
> jedenfalls reichlich 0,7V als Uf - nicht gerade Schottky-typisch)

Im Datasheet wird die Body Diode mit VSD 6.3/12A angegeben oder habe ich 
mich verlesen?!?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Bei der Bremse wäre ich vorsichtig:
Die gesamte Rotationsenergie die im Motor bzw. dem was der Motor 
antreibt, gespeichert ist, muss irgendwo hin. Und das ist entweder der 
Mosfet (dessen Ableben sich dann vermutlich akustisch bemerkbar machen 
wird) oder, falls du per PWM bremst, der Spannungsregler, denn die 
Energie des Motors wird generatorisch zurückgewonnen und per PWM in die 
Betriebsspannung zurück gespeist, die dann stark ansteigt.
Du benötigst also irgendeinen Widerstand oder ähnliches, das diese 
Energie aufnehmen kann.

Autor: Fidi G. (fuddl)
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Aha das ist ja gut zu Wissen.
Da hätte ich ne Frage zum Bremsen wie soll die Strom fliesen wenn
das Potential gegen GND aufgehoben wird?
Ist die Aussage richtig das der Wirbelstrom aus dem Motor 10mal höher
wie der Uhrstrom?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Fidi G. schrieb:
> Da hätte ich ne Frage zum Bremsen wie soll die Strom fliesen wenn
> das Potential gegen GND aufgehoben wird?

Wenn du den Motor mit dem oberen Mosfet kurz schließt, fließt durch 
diesen Kreis ein hoher Strom, da der Motor als Generator wirkt. Beim 
Abschalten entläd sich die in der Motorinduktivität gespeicherte Energie 
dann und erzeugt eine höhere Spannung. Auf diese Art kann man einen 
Motor auch bei niedriger Drehzahl bremsen, und die Energie der (viel 
höheren) Betriebsspannung zuführen.

> Ist die Aussage richtig das der Wirbelstrom aus dem Motor 10mal höher
> wie der Uhrstrom?

Der Begriff Wirbelstrom im Zusammenhang mit einem Gleichstrommotor habe 
ich bisher noch nie gehört. Und was bitte ist Uhrstrom?

Autor: Fidi G. (fuddl)
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Ich habe Gedacht das sich der Strom der aus dem Netzteil kommt und zum 
Enegiewandler fliest Uhrstrom schipft.
und Wirbelstrom der Srom der durch die Generator funktion wenn der Motor 
kurzgeschlossen wird.
Sry wenn ich falsch Informiert worden bin.
ich Lasse mich immer gerne eines besseren belehren.

Autor: Jens G. (jensig)
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Du meinst sicher Urstrom (nicht Uhrstrom). Aber eigentlich kenne ich nur 
Urspannung, nicht Strom. Man kann natürlich den sich daraus egebenden 
Strom dann auch als Urstrom bezeichnen.

http://www.irf.com/product-info/datasheets/data/irf540n.pdf sagt 1,2V 
bei 16A

Autor: Fidi G. (fuddl)
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Hast recht ;-) habe mich im Datasheet versehen THX

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Bei den Begriffen aus der Antriebstechnik kenne ich mich nicht wirklich 
aus, aber google kennt die Begriffe in dem Zusammenhauch auch nicht. 
Aber egal, zurück zum Thema:
Der Strom beim Kurzschließen eines Motors hängt vor allem von der 
Drehzahl (und somit der erzeugten Spannung) und dem Widerstand der 
Motorwicklung ab, ist logisch. Bei entsprechend leistungsfähigen Motoren 
(so wie bei deinem) können das problemlos einige 100A sein, da die 
Motorwicklung sehr niedrohmig ist. Ein Faktor von 10 gegenüber dem 
Nennstrom kann durchaus hinkommen.

Die einfachste Lösung dürfte es sein, einen kurzzeitig hoch belastbaren 
Widerstand in Reihe zu dem Bremsmosfet zu legen, der den Strom auf z.B. 
10-20A (bei maximaler Spannung) begrenzt. Das wären hier rund 1-2 Ohm.

Autor: Fidi G. (fuddl)
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Das hört sich gut an. Könnte man anstatt dem Widerstand ein Paar 
Mos-Fet's Paralel Schalten und nicht voll Durchsteuern? oder gehen die 
Fet's sofort in Rauch auf. Sollte ich am besten einige in Paralel 
schaltung und zu den wieder welche in reihe? um die Leistung 
aufzuteilen?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Es könnte funktionieren, du musst halt sicherstellen, dass die Mosfets 
nicht zu heiß werden, selbst wenn das Bremsen nur ein paar Sekunden 
dauert, entsteht dabei trotzdem eine Menge Energie. Widerstände sind 
kurzzeitig deutlich stärker belastbar. Pollin hat z.B. zur Zeit günstige 
50W Widerstände, die kurzzeitig auch mit einigen 100W belastbar sind.

Autor: Fidi G. (fuddl)
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THX ich werde mal die Sachen bestellen und wen es Knallt, den Knallt es.
ich habe ne Frage zu dem MAX626 ist das richtig das der Ausgang 
invertiert ist bzw wenn kein Eingangssignal kommt dauerhaft HI ist?

Autor: Fidi G. (fuddl)
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Ich habe mal die Teile Bestellt. :-)
Ein paar Jahre später...
Ich wollte nur mal eben das Ergebnis präsentieren.

Die Layouts sind alle mit Sprint-Layout 5.0 erstellt worden.

MFG

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