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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Ohrhörer an AVR


Autor: Ralf (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe schon die Suche bemüht, aber noch nicht so richtig gefunden was 
ich brauche. Aber da es einfach ist, dachte ich frag mal nach.

Ich möchte über einen AVR Microcontroller ( Typ steht noch nicht fest, 
eventuell ATTiny2313 oder ähnliche Größe ) Sprache von einer 
Micro-SD-Card auf einem Ohrhörer ausgeben und dazu möglichst wenige 
Bauteile verwenden.

Um eine gute Sprachqualität und möglichst wenig Arbeit beim Sampeln zu 
haben - Platz spielt ja keine Rolle wenn ich 2 oder 4 GB SD-Cards nehme 
- denke über 8-Bit WAV Daten nach. Da ich PB nicht benötige, könnte ich 
über ein Widerstandsarray einen D/A Wandler realisieren, eventuell wäre 
es aber auch einfacher ein PWM Signal zu erzeugen.

Optional wäre es natürlich schön, auch noch einen Lautsprecher einsetzen 
zu können.

Wer hat sich damit schonmal beschäftigt und ein paar Tipps auf Lager, 
auch was die Anbindung des Ohrstöpsels angeht. Bin etwas raus, was 
analoge Geschichten angeht.

Gruß, Ralf

: Verschoben durch Moderator
Autor: Gast (Gast)
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Also probiert hab ichs noch nie, aber meine erste Idee dazu:
Highspeed-PWM mit berechnetem RC- oder besser LC-Glied dahinter,
das rauskommende Signal durch 3 OPs, 1 für Verstärker, 2 als 
Ausgangsstufe.
Für einen Ohrhörer mit normalerweise um die 16 Ohm werden 5V versorgung 
zwar knapp (0,78W Ausgangsleistung ist erfahrungsgemäs nicht viel) aber 
sollte mehr Spannung zur Verfügung stehen klappt das 1A.
Und ich schätze mal so um die 10 kleinbauteile, 3 OPs + 1 Tiny25...

Autor: Einer (Gast)
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Versuchs mal mit PWM und einem Transistor als Puffer.
Die Trägheit der Membran sollte als Tiefpass reichen.
Das hat man(ich) "damals" mit dem 1 Bit Sound vom PC-Quäcker so gemacht.
Oder halt nen tiefgepassten LM386.

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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Autor: Ralf (Gast)
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Danke für die Links :-) Das sieht schonmal gut aus. Ich bin vorhin auf 
den AT90PWM316 gestossen - der ist zwar mit 32 Pins im SO32 Gehäuse 
etwas größer als der ATTiny, dafür hat er einen integrierten 10 Bit DAC 
der von 0V bis 2,56V am Ausgang liefert. Der käme mir aufgrund der 
geringen Anzahl von Bauteilen ganz gelegen. Auch lässt sich der Chip mit 
3,3V passend zu den SD-Cards versorgen, so daß ich den Kartenadapter 
direkt anschliessen kann.
Zur Verfügung habe ich eine Versogungsspannung von 5V, die ich ja 
problemlos für den Chips auf 3,3V runter bekomme.

Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wie ich den analogen Teil der 
Tonausgabe realisieren kann. Dabei würde ich gerne 4 Output Pins zur 
digitalen Regulierung der Lautstärke in 16 Schritten nutzen können ( 
Widerstandsarray ? ), einen Ohrhörer oder alternativ einen möglichst 
lauten Lautsprecher anschliessen können.

Wenn dazu noch jemand einen Tipp hat, wäre das super.
Danke schonmal,
Ralf

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Gast schrieb:

> Für einen Ohrhörer mit normalerweise um die 16 Ohm werden 5V versorgung
> zwar knapp (0,78W Ausgangsleistung ist erfahrungsgemäs nicht viel)

Huch, ernsthaft?  Wie miserabel ist denn deren Wirkungsgrad?

An einem gewöhnlichen Lautsprecher sollte man mit 0,78 W gut einen
normalen Wohnraum beschallen können, sofern er natürlich nicht gerade
lärmerfüllt ist.

Autor: P. S. (Gast)
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Kann ich bestaetigen, ich habe hier so ein Modellbau-Soundmodul, das 
treibt einen kleinen Lautsprecher und laermt schoen rum.

Autor: Ralf (Gast)
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Der Lautsprecher soll draussen sagen wir mal in einer Entfernung von ca. 
2m verständlich zu hören sein. Muss mich da bei Gelegenheit nochmal 
etwas mehr einlesen und passende Lautsprecher raus suchen, die nicht zu 
groß sind.

Was steckt eigentlich in modernen Laptops drin ? Sowas in der Art käme 
meiner Vorstellung schon sehr entgegen.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Ralf schrieb:
> Der Lautsprecher soll draussen sagen wir mal in einer Entfernung von ca.
> 2m verständlich zu hören sein.

Naja, das ist schon was anderes als ein Ohrhörer.

Wie viel Leistung du wirklich brauchst, hängt vor allem von der
Umgebung ab.  "Draußen" kann irgendwo im tiefen Wald oder direkt
neben einer Hauptstraße sein...  Da sind locker 40 dB Unterschied
dazwischen.  Außerdem hängt alles ein wenig davon ab, welche Art
Krach da rauskommen soll.  Üblichen PC-Brüllwürfeln fehlt das
Gehäusevolumen, um in den tiefen Frequenzen irgendwas nennenswertes
abzustrahlen, und gerade Laptops erinnern mit ihrem Klang oftmals
eher an Philip Reis' Telefon denn an einen vernünftigen Klang.  Wenn
du nur telefonmäßige (200...2500) Hz an Bandbreite braucht, mag das
ja OK sein.

Autor: ●● pit ●● (pit)
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Sowas gibts schon fertig:

http://elm-chan.org/works/sd8p/report.html

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