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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Attraktivität eines Arbeitgebers


Autor: Bewerber (Gast)
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Zum Bewerbungsschreiben gehört der Darstellung des "Vibes" zwischen 
Bewerber und pot. Arbeitgeber: Warum bewerbe ich mir bei $FIRMA?

"Zukunftssicherheit durch internationalen Erfolg mit Hightech-Produkten 
und die perfekte Übereinstimmung der Stellenanforderung mit den 
persönlichen Kompetenzen machen $Firma sehr attraktiv."

Mag zutreffen und ist dennoch geschwafelt.
Was ist, wenn man Berufseinsteiger ist und die Firma durchschnittlich?

Was, u.A., hat euch zum Erfolg gebracht?

Autor: A. F. (artur-f) Benutzerseite
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>Was ist, wenn man Berufseinsteiger ist und die Firma durchschnittlich?
Es kommt immer auf deine Ansprüche an :)

>Was, u.A., hat euch zum Erfolg gebracht?
Erfolg?

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Bewerber schrieb:
> ...
> Was, u.A., hat euch zum Erfolg gebracht?

nicht sinnlos zu schwafeln; so landet man bei Firmen, in denen
nicht die BWLer über technische Dinge entschieden, sondern
pragmatische Ingenieure.
Dann macht die Arbeit auch mehr Spaß.

Konkret: Wenn die Firma so lala ist, wird das dort auch jeder wissen.
Dann braucht man auch gar nicht in der Bewerbung das Blaue vom
Himmel lügen, wie toll man den Laden findet und daß man nur dort
glücklich werden könnte - das glaubt eh keiner.
Mit viel Faseln kommt man bestenfalls bei Firmen unter, wo ich gar
nicht arbeiten will.

Autor: Die mit dem Schwingkopf... (Gast)
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Ich hatte sowas noch nie geschrieben und bisher hats niemand vermisst. 
Ich würde so schleimerei sogar negativ empfinden - ist einfach zu 
abgetroschen.

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Ist doch klar ... wenn der Laden nur so lala ist solltest du beim 
Bewerbungsgespraech natuerlich komunizieren das du das bei deiner 
Einstellung sofort aendern wirst... Genau so wuerde ich das sagen... 
Danach wirst du ganz bestimmt die Stelle bekommen... :)

Ehrlich ... wer legt denn hier fest ob der Laden nur so lala ist? Du, 
oder andere... Denn selbst zugeben wird die Firma das wohl kaum, oder? 
Gerade wenn du Berufsanfaenger bist wuerde ich hier erstmal kleine 
Broetchen backen...

OK, lass den Satz in einem Anschreiben weg. Er schmeichelt der Firma, 
sagt aus das du auf das Stellenprofil passt und das die Firma aufgrund 
(bla bla bla) fuer dich attraktiv ist.

Das Schmeicheln ist ja noch OK (manche moegen es, manche nicht), die 
Uebereinstimmungen sollten aus deinem Lebenslauf hervorgehen, aber das 
die Firma aufgrund von ... fuer dich atraktiv ist interessiert keinen. 
Es geh nicht um deinen Vorteil/Interessen, es geht darum was du der 
Firma bringst...

Ich persoenlich lass solche Saetze weg... Kurze Einfuehrung was ich 
studiert habe, wann fertig, Richtung dann auflistung meiner 
Kernkompetenzen (der Stellenanzeige angepasst). Kurze Schlussformel ... 
Fertig. Details im Lebenslauf... Als Berufsanfaenger ist das schon 
schwieriger, da musst du wohl oder uebel ein wenig schwafeln... 
Vieleicht kannst du dein Interesse an x y z durch Praktika/gute Noten in 
den Faechern x y z untermauern

Viel Glueck,

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Bewerber schrieb:
> Zum Bewerbungsschreiben gehört der Darstellung des "Vibes" zwischen
> Bewerber und pot. Arbeitgeber: Warum bewerbe ich mir bei $FIRMA?

Weil Du ein passendes Profil mitbringst (ganz wichtig!) und gern 
innerhalb dieses Themenfeldes arbeiten möchtest.

> "Zukunftssicherheit durch internationalen Erfolg mit Hightech-Produkten
> und die perfekte Übereinstimmung der Stellenanforderung mit den
> persönlichen Kompetenzen machen $Firma sehr attraktiv."

Für den Empfänger der Bewerbung, der sich vielleicht schon 10 Jahre 
innerhalb dieser Bude mit verschiedensten unschönen Abläufen und 
Eigenheiten dieser Firma herumärgern muss (und das hat fast jede Firma), 
klingt das lächerlich oder gar wie Ironie. Weglassen, das ist albernes 
Geschwafel.
Ich habe schon erlebt, dass solche Zeilen dann für allgemeine 
Belustigung gesorgt haben (der Bewerber wurde dann übrigens nicht 
eingeladen - O-Ton: "Was für ein D***schwätzer...").

> Mag zutreffen und ist dennoch geschwafelt.
> Was ist, wenn man Berufseinsteiger ist und die Firma durchschnittlich?

Der Außenstehende kann die Firma überhaupt nicht hinsichtlich der 
Arbeitsbedingungen und seiner beruflichen Zukunft dort beurteilen! Es 
gibt daher kein "durchschnittlich", sondern nur ein "unbekannt".

> Was, u.A., hat euch zum Erfolg gebracht?

Sich die Stellenbeschreibungen genau anzuschauen, sich nur auf passende 
zu bewerben und den Leuten erklären, warum man für diese Stelle geeignet 
ist. Ein erkennbarer roter Faden im Lebenslauf kann auch nicht schaden.

Autor: Onki Kapott (Gast)
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Also als Ingenieur und Informatiker möchte man einfach gute Produkte 
entwickeln. Deswegen wollen auch so viele zu Siemens, Bosch und BMW. Ich 
persönlich würde dort nicht arbeiten wollen, gerade nicht bei 
Autoherstellern, weil keine emotionale Beziehung zu Autos habe. Und ich 
könnte mich auch nicht damit anfreunden, sowas nutzloses wie die 
Unterhaltungselektronik in einem Auto mitzuentwickeln.

Mir wurde auch schon in einem Bewerbungsgespräch gefragt, was ich von 
den Produkten der Firma halte. Die Frage fand ich ziemlich dämlich, weil 
das Produkte waren, die man als Konsument nicht kennt und auch nicht 
braucht. Selbst die Software meiner letzten Firma würde ich benutzen, 
weil ich sie nicht brauche. Und gerade Software wird meistens für Firmen 
entwickelt.

Ich will einfach nur interessante Aufgaben und ein gutes Umfeld. Und 
eine Perspektive, dass es etwas langfristiges ist. Niemand möchte in 
jedem Jahr umziehen.

Autor: Max M. (xxl)
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>Mir wurde auch schon in einem Bewerbungsgespräch gefragt, was ich von
>den Produkten der Firma halte. Die Frage fand ich ziemlich dämlich, weil
>das Produkte waren, die man als Konsument nicht kennt und auch nicht
>braucht. Selbst die Software meiner letzten Firma würde ich benutzen,
>weil ich sie nicht brauche. Und gerade Software wird meistens für Firmen
>entwickelt.
Und wie ist die Bewerbung ausgegangen? Haste ein Angebot bekommen oder
die übliche Absage aufgrund deiner abwertenden Meinung zu dem Produkt?
Klar, man muss nicht jeden Sch...ß machen aber es ist manchmal ein
wenig befriedigend diesen Spackos mal eine Absage zu erteilen, in der
Hoffnung, das die daraus lernen.

Autor: Andreas (Gast)
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Die Frage ist alles andere als dämlich. Wenn man in ein 
Vorstellungsgespräch geht sollte man zumindest eine grobe Idee haben was 
für Produkte eine Firma herstellt, und eine Meinung dazu äußern können. 
Jemand der darauf sinngemäß sagt "hmm, keine Ahnung, brauch ich eh 
nicht", den würde ich auch nicht einstellen.

Autor: M. S. (bugles)
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Erfog bringt Copy&Paste. Nix anderes. Wann die gegründet wurden wissen 
die selbst. Masse statt qualität. Damit fahre ich gerade am besten.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Andreas schrieb:
> Die Frage ist alles andere als dämlich. Wenn man in ein
> Vorstellungsgespräch geht sollte man zumindest eine grobe Idee haben was
> für Produkte eine Firma herstellt, und eine Meinung dazu äußern können.
> Jemand der darauf sinngemäß sagt "hmm, keine Ahnung, brauch ich eh
> nicht", den würde ich auch nicht einstellen.

Und welche Meinung hast Du zu Produkten, die Du weder direkt (z.B. im 
Supermarkt zu kaufen) noch indirekt (z.B. der Stromrichter in dem Zug, 
mit dem Du von A nach B fährst) jemals benutzt? "Find ich super Ihr 
Produkt"? :-/

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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>Und welche Meinung hast Du zu Produkten, die Du weder direkt (z.B. im
>Supermarkt zu kaufen) noch indirekt (z.B. der Stromrichter in dem Zug,
>mit dem Du von A nach B fährst) jemals benutzt? "Find ich super Ihr
>Produkt"? :-/

Und was für eine Meinung, soll die Firma von jemandem haben, dem 
offensichtlich jegliches Interesse an den Produkten der Firma fehlt ?

Als Ingenieur sollte einem schon was zum Thema Stromrichter einfallen, 
wenn man welche entwickeln will.

Gruss
Axel

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Axel Laufenberg schrieb:
> Und was für eine Meinung, soll die Firma von jemandem haben, dem
> offensichtlich jegliches Interesse an den Produkten der Firma fehlt ?

Langsam. Was ich entwickle, muss ich noch lange nicht selbst nutzen. 
Vielleicht entwickle ich Stromrichter und fahre jeden Tag mit dem Auto, 
aber nie mit dem Zug.

> Als Ingenieur sollte einem schon was zum Thema Stromrichter einfallen,
> wenn man welche entwickeln will.

So spezifisch ist es nicht. Man studiert nicht Elektrotechnik und sagt 
dann, "So, jetzt will ich GENAU Stromrichter entwickeln und NICHTS 
anderes!"

Für einen Absolventen kommen IMMER verschiedene Firmen mit völlig 
unterschiedlichen Produkten in Frage. (Es sei denn vielleicht, es wäre 
ein Absolvent einer Berufsakademie/Dualen Hochschule.) Ob man man bei 
mehreren Bewerbungen am Ende in der Automobilbranche oder in der 
Medizintechnik oder in der Schienenverkehrstechnik landet, hängt eben 
auch teilweise vom Zufall ab.

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