Gehaltsentwicklung

OP #1423793
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Ich möchte hier jetzt nicht unbedingt eine Diskussion über die 
Absolutwerte der Gehälter anstoßen, die hängt ja von unglaublich vielen 
Faktoren wie beispielsweise den Lebenshaltungskosten am Firmenort ab.

Ich schätze die relative Entwicklung der Gehälter über die Zeit dürfte 
deutlich gleichmäßiger sein.

Ich würde aber als Berufsanfänger gerne mal wissen, wie sich denn euer 
Gehalt über die Zeit relativ entwickelt hat. Im Idealfall als 
2-spaltiger Text, Anstellungsdauer in Jahren/Gehalt, damit ich das 
einfacher weiterverarbeiten kann. (Gnuplot und so)

Für das Format nehmen wir mal folgendes hypothetisches Beispiel:
Ein Programmierer wird mit 400 Euro im Monat angestellt, nach einem Jahr 
erhöht sich das auf 800 Euro wonach er jedoch nach nochmal einem Jahr 
auf 600 Euro abfällt.

Dann hätte ich das gerne so:
0 1
1 2
2 1.5
Gast #1423819
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Mein erstes Gehalt war 38.000 in Berlin als HF-Entwickler.
Dann bin ich gewechselt und seit dem verdiene
ich 2000 Euro weniger (2 Jahre Erfahrung).
Der Wechsel war im Nachhinein ein Fehler.
Nun hoffe ich, dass ich beim nächsten anstehenden Jobwechsel wenigstens
diese Summe halten kann.
Gast #1423900
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Erster Job:
Jahr 1: 40k
Jahr 2: 43k
Jahr 3: 46k

Nach 3 Jahren Wechsel, jetzt zweiter Job:
Jahr 3,5: 56k

Gedenke bald wieder die Firma zu wechseln, da 2.Job ein Fehlgriff war. 
Hoffentlich kann ich das Gehaltsniveau halten.
Gast #1424166
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Je nachdem, wie dringend eine Firma eine Stelle zu besetzen hat, ist sie 
auch bereit bei der Neueinstellung mehr Geld zu bezahlen.

Später sollte der Tarifvertrag eine Orientierung liefern, da einzelne 
Nachverhandlungen gelegentlich mühsamer sind als das 
Einstellungsgespräch.
Gast #1458317
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>0 1
>1 1.16
>Jobwechsel
>2 1.30
>3 1.42
>Jobwechsel
>4 1.71
>5 2.02

Wow, nicht schlecht. Jobwechsel hin oder her, in welchem Bereich mit 
welchem Abschluss bist Du tätig? Eine Verdoppelung des Einstieegsgehalts 
nach 5 Jahren ist schon eher selten.
Gast #1458513
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Guten Morgen,

Hier die Steigerung YoY:

94  0,0%
95  27,8%
96  6,2%
97  11,9%
98  8,9%
99  8,1%
0  13,5%
1  12,6%
2  5,1%
3  17,5%
4  0,4%
5  4,4%
6  3,5%
7  -4,1%
  Jobwechsel
8  21,5%
9  75,1%

seit 94 in der selben Firma ...

Gruß

Marc
Gast #1463954
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> Man könnte fast meinen: war den Anforderungen nicht gewachsen.

Oftmals ist auch der Arbeitgeber den Anforderungen des Arbeitnehmers 
nach fairer Behandlung und Bezahlung und sinnvoll profitabler Nutzung 
der produktiven Arbeitsleistung des Arbeitnehmers nicht gewachsen....

...denn auf der Ebene der Arbeitgeber tummeln sich noch mehr Idioten, 
als auf der Ebene der Arbeitnehmer.
Gast #1465011
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0  1.00
1  1.08

Jobwechsel

2  1.20



Aber ohne Rahmenbedingungen ist es nicht viel sagend.
Weil es hängt dich stark von den Arbeitswochenstunden ab.

Es ist ja ein unterschied ob ich 40k bei 40h habe, oder bei 35h. 
Stundenlohn ist da schon anders.
Und dann kommen noch die netten Verträge mit der Vertrauensarbeitszeit, 
wo man so um die 50h macht, dann sind 40k wieder sehr wenig für ein 
Einsteiger.
Gast #1465896
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0   1,00
1   1,17
2   1,32
3   1,04
4   1,06
5   1,02
6   1,07
7   1,13    Jobwechsel
8   0,99
9   1,09
10   1,08
11   1,09
12   0,99
13   0,94
14   1,01
15   1,08

Alles im gleiche Unternehmen, Arbeitszeit ca 38h (in den Jahren 12-14 
nur 34h).
Gast #1465996
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1995 : DM 62.500,-
1999 : DM 88.000,-
Wechsel wegen Abteilungsauflösung
2000 : DM 95.000,-
2001 : € 51.500,-
Wechsel wegen Umzug privat und besserem Angebot
2001 : € 55.000,-
2004 : € 63.500,-
Aufgabenwechsel
2005 : € 66.500,-
2006 : € 68.000,- ca.
2007 : € 68.000,- Nullrunde
Jobwechsel
2008 : €72.000,-
2009 : €74.500,-
geplante Nullrunde für 2010 und Krisenangst - daher Jobwechsel
2009 : €75.000  (78k gefordert)

ab 1.1.09 sind 76600 angekündigt, bin mal gespannt, traue dem Braten 
nicht
Gast #1466845
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> Wird man nicht eher zum Fachidioten, wenn man Jahrzehnte im
> selben Betrieb arbeitet?

Man wir eher zum Fachidioten, wenn man seine Stelle öfter wechselt und 
trotzdem immer das Gleiche macht (oder damit man immer das Gleiche tun 
kann).

> Ich denke es ist schon wichtig, auch mal nach
> links und rechts zu schauen und auch andere Tätigkeitsschwerpunkte zu
> probieren.

So ist es.
Nur bei vielen beschränkt sich das auf die Entwicklung mit 
unterschiedlichen Technologien. Interdisziplinäre Weiterentwicklung oder 
Tätigkeiten werden meist gemieden.
Gast #1466868
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Das Problem ist doch, wenn man sich zB. auf HF spezialisiert hat bekommt 
man in Zukunft nur noch HF-Jobs. Und die VHDLer nur VHDL Jobs, usw. weil 
die Firmen immer die besten im jeweiligen Bereich suchen und man kann 
nun mal nicht ueberall der Beste sein.

So mit verkommt der Ing.Beruf zu einem ziemlichen Fachidiotentum.
Gast #1467222
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@ hehe,

nicht nur der Ing verkommt zu einem ziemlichen Fachidioden, sondern 
mehrere Generationen von Menschen.

Alles soll des Geldes wegen immer effizienter werden.

Kaufen, Verbrauchen, kaufen,....


Fangt an langsam Angst zu bekommen, die zurückliegende Finanz und 
Wirtschaftskriese war nur ein Vorgeschmack dessen, was uns spätestens in 
40 Jahren wiederfahren sein wird.

Dann kann die Menschheit nicht mehr mehr verbrauchen.

Wir sind gezwungen den Eseln hinterherzulaufen die das System auf 
kurzfristigen profit ausgelegt haben.

Eine Eigendynamik ist im Gange und ihr müsst mitlaufen. Wer stehenbleibt 
um nachzudenken, wird überrollt.
Die die nicht nachdenken gewinnen so unbewusst überhand und 
beschleunigen das alles nur.

Beispiel:

Gesellschaftliche Schere:
Manche haben von den Eltern Imobilien geerbt, haben sich im Leben auch 
durch glückliche Ereignisse Imobilien erwirtschaften können und haben 
auch einen gut bezahlten Job.

Andere  haben von den Eltern Hartz IV geerbt und haben es auch nur zu 
Hartz IV gebracht.

Die bewusste Verknappung der Arbeit tut ihr weiteres.
Mensch stellt sich Maschine als Konkurrenten hin.

Die statfindende "Explosion" der Menschheit zwingt viele zu witzlöhnen 
zu arbeiten, wenn sie nicht verhungern wollen.


Die Zustände schreien nach einer Weltordnung die den wuchernden 
Geldströmen und dem wirtschaftlichen Wahn manbcher Unternehmenslenkern 
Einhalt gebieten werden.

Ab einem gewissen Grad rechnet sich das System für die allgemeinheit 
nicht mehr. Für die Natur rechnet es sich schon lange nicht mehr.

Die Statsoberhäupter spielen eh schon mit dem Gedanken Unternehmen nur 
bis zu einer gewissen größe wachsen zu lassen.

Unternehmen dürfen nicht mehr so groß werden, dass sie Staaten erpressen 
können.
Gast #1467305
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jaja schöner scheiss das alles...man muss sehen in welcher nische man 
seinen arsch durchs leben bekommt. alles andere ist nicht mehr 
aufzuhalten, die menschheit ist zu dumm, so dumm wie eine wildgewordene 
horde affen. wobei die wahrscheinlich niemals so einen müll wie wir aus 
dem planeten machen würden.

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