Hi,
Ich suche ein Bauteil, oder eine Schaltung mit Transistoren, die bei
einer Spannung von 0V (+/-0,1V) einen "Schalter" schießt, bzw. leitend
ist, und sobald die Spannung über +/- 0,1V ist, sperrt.
Gibts sowas?
Mfg
Die Schaltung nennt sich Fensterkomparator wenns mir recht ist.
Gibts evtl. auch schon fertig als IC, keine Ahnung. Ansonsten macht man
sowas meist mit OpAmps.
Okay, hab mir das mal angesehen, Danke für den Tip!
Aber was kommt hinten raus, wenn die Spannung im Toleranzbereich ist?
Kommt dann V+ oder die Spannung selber?
Mfg
TCA965 hieß der gute alte Fensterkomparator von Siemens. Es geht aber
auch mit einem Doppelkomparator wie LM393,
http://www.national.com/mpf/LM/LM393.html
der hat zwei OpenCollector-Ausgänge, die man einfach an einem
Pull-Up-Widerstand zusammenfasst, ein sogenanntes wired-Or. Ein
Komparator vergleicht in deinem Fall mit -0,1V, der andere mit +0,1V.
Mit passender Wahl der Eingänge ist dann der Ausgang low innerhalb des
Fensters, also mindestens einer der Transistoren nach GND
durchgeschaltet, außerhalb high oder ohne Pull-Up hochohmig.
Da fehlt noch was. Über welcher Spannung (+/-0,1V) soll der Schalter
sperren?
Wenn man von 0V ausgeht, ist eine Spannung von +0,1V auch +0,1V drüber,
das beißt sich dann aber mit der ersten Bedingung.
Außerdem können Schalter nur schließen, das Schießen bleibt anderen
überlassen.
Also, hab ich das richig verstanden, wenn die Spannung im
Toleranzbereich ist, und das ganze einen Pullup gegen V+ hat, dann liegt
am Ausgang V+' an, und wenn die Spannung außerhalb des Fensters liegt,
dann hat man GND?
Mfg
also das ist ja nun reine Spannungsteilerrechnung.
Urefo = +0,1V
Urefu = -0,1V
+ und - Spannungen (ganz oben/unten) sollten sinnvollerweise von einer
stabilen Referenz kommen.
Anhand der dabei entstehenden Spannungsdifferenzen kann man sich ja dann
die R's ausrechnen.
Wenn die Ausgänge zusammengeschaltet werden sollen (was im Falle eines
Fensterkomparators wohl üblich ist), dann müssen die OPVs (Komparatoren)
OC-Ausgänge haben (OC = OpenCollector) mit PullUp-R, damit die ein OR
bilden können (oder ein AND, wenn man die Polaritäten andersherum denkt
;-)
Hi,
Hier gab es ja schonmal nen Thread wegen so nem Komfortblinken Modul (1x
antippen - 3x Blinken) und ich hab mir überlegt, dass das für mein Auto
auch was wäre, also hab ich meinen Blinkerschalter unter die Lupe
genommen. Leider ist bei meinem Auto das auch so gelöst, dass der
Blinkerschalter abwechselnd 2 Widerstände auf Masse schaltet, und das
Grundmodul erkennt, welcher gerade auf Masse liegt. Da ich eh gerade
wegen dem Fensterkomparator gefragt habe, dachte ich mir, die Schaltung
könnte hier auch Verwendung finden und da habe ich mal
drauflosgezeichnet. Kann sich das jemand anschauen, ob das so gehen
würde?
Für Verbesserungen hab ich gleich die .sch Eagle Datei drangehängt.
Danke.
Mfg
R11||R10 und R6||R7 - das ist doch sicherlich nicht so gewollt - oder?
Auserdem: Wenn der Schalter das Potential von 12V auf den tieferen Wert
ziehen soll (rechte Schaltstellung), kommt die Spannung sozusagen auch
am Fensterwert des anderen Fensterkomp vorbei, und löst diesen kurz aus.
Mir ist aber nicht klar, wie das Komfortblinken mit dieser Schaltung
entstehen soll.
Hi,
Also, das mit R6/R7 und R10/R11 ist falsch gezeichnet, da sollte zu
jedem ein 15k R von V+ hingehen.
Das ganze soll so funktionieren, dass je mach dem über welchen R der
Schalter S2 auf Masse schaltet ein Fensterkomparator die richtige
Spannung erkennt, und je nachdem der erste oder 2te Timer des NE556
aktiv wird (für z.B 5sec.) Dahinter sind dann 2 Transistoren, die (so
wie der ursprüngliche S2) über Rs auf Masse schalten.
Kurz: Die kurzzeitige Schalterstellung wird von den Fensterkomparatoren
erkannt, der entsprechende Timer wird ausgelöst, und anschließend wird
der Schalter in geschalteter Stellung mit den Transistoren simuliert,
sodass das Grundmodul weiterblinkt.
Könnte man das mit der Spannung, die kurzzeitig beide auslöst nicht mit
einem Kondensator o.ä lösen?
Mfg