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Forum: Platinen Mona Lisa mit Kupferblick


Autor: Sebastian-nicolae Matei (snmatei)
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Hallo,

ich hätte eine allgemeinere Frage zur Herstellung von Platinen.
Hätte ich irgendwelche negativen Effekte zu erwarten, wenn ich auf die 
Platine bei 5V 500mA aus USB ein Bild einätzen möchte, duch das der 
Strom fliesst?
Die Länge der Leiterbahnen bis zum nächsten Bauteil wären maximal 15 - 
20 cm, bei einer Bahnbreite von 0,254mm.
Was könnte mich dabei erwarten?

Gruss,
Sebastian.

Autor: ext4 (Gast)
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rechne doch mal ;-) nimm die leiterbahn als rechteck an und der rest ist 
in formeln einsetzen.....

Autor: Michael M. (Gast)
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hinter dein bild einen passend dicken C und du hast einen schönen 
tiefpass, der dir störungen fernhält.
passt also alles.
achja: netter betreff =)

Autor: Sebastian-nicolae Matei (snmatei)
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Michael M. schrieb:
> hinter dein bild einen passend dicken C und du hast einen schönen
> tiefpass, der dir störungen fernhält.
> passt also alles.
> achja: netter betreff =)

Danke für den Tip. Wie habe ich den Kondensator zu berechnen bei 5V 
500mA?

Autor: Michael M. (Gast)
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naja, da du vermutlich weder gewünschte grenzfrequenz noch restrippel 
hast, ist das egal. ich wollte damit eigentlich nur zum ausdruck 
bringen, dass dein vorhaben keinen nachteil bringt, wenn du einen C 
einbaust.

berechnen:
überleg dir einfach, was für stromverläufe du hast und wie viel 
spannungsabfall du tolerieren kannst. den rest liefert dir dann C=I*t/V

Autor: Sebastian-nicolae Matei (snmatei)
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Michael M. schrieb:
> berechnen:
> überleg dir einfach, was für stromverläufe du hast und wie viel
> spannungsabfall du tolerieren kannst.

Das Bild soll in der Spannungsversorgungsleitung integriert sein und 
soll eigentlich so gar keinen Spannungsabfall zulassen. Der Strom soll 
danach zu weiteren Bauteilen fliessen. Es soll eine konstante Spannung 
von +5V bei 500mA rein und auch wieder raus, ohne Verlust!!!

Nach ein wenig Recherche ist meine aktuelle Idee:
1. Kalkulieren des Leiterbahnwiderstandes laut 
http://www.channel-e.de/fileadmin/Bilder/designcor...
2. Ausgleich des Widerstandes mit Kondensator entsprechend 
http://de.wikipedia.org/wiki/Tiefpass für einen Tiefpass 1. Ordnung

Ich muss nur noch herausfinden, was für eine Querschnittsfläche ich 
erhalte bei dem Platinenhersteller der mir meine Platine ätzen soll.

Autor: Michael M. (Gast)
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Sebastian-nicolae Matei schrieb:
> 2. Ausgleich des Widerstandes mit Kondensator entsprechend
> http://de.wikipedia.org/wiki/Tiefpass für einen Tiefpass 1. Ordnung
vllt hast du aber auch einen induktiven anteil durch leiterschleifen...
was ich aber damit sagen will: machs nicht zu kompliziert.
früher gabs die faustregel für audioverstärker: 1mF pro 1A strom. von 
daher, nimm einfach 470µF, wenn dir das nicht zu unbequem ist und erspar 
dir den rest. es macht nur dann wirklich sinn, die berechnungen 
anzustellen, wenn es dir auf spezielle eigenheiten, z.B. 
miniaturisierung oder extreme kostensenkung angeht.

> Ich muss nur noch herausfinden, was für eine Querschnittsfläche ich
> erhalte bei dem Platinenhersteller der mir meine Platine ätzen soll.
übliche kupferschichtdicke ist 35µm. bitte rechne nicht weiter als bis 
zum leitungswiderstand =)

Autor: Sebastian-nicolae Matei (snmatei)
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Michael M. schrieb:
> Sebastian-nicolae Matei schrieb:
>> 2. Ausgleich des Widerstandes mit Kondensator entsprechend
>> http://de.wikipedia.org/wiki/Tiefpass für einen Tiefpass 1. Ordnung
> vllt hast du aber auch einen induktiven anteil durch leiterschleifen...
> was ich aber damit sagen will: machs nicht zu kompliziert.
> früher gabs die faustregel für audioverstärker: 1mF pro 1A strom. von
> daher, nimm einfach 470µF, wenn dir das nicht zu unbequem ist und erspar
> dir den rest. es macht nur dann wirklich sinn, die berechnungen
> anzustellen, wenn es dir auf spezielle eigenheiten, z.B.
> miniaturisierung oder extreme kostensenkung angeht.

Also du meinst die Schaltung, die ich in den Anhang gesetzt habe führt 
zum gewünschten Ergebnis?

Autor: Lasse S. (cowz) Benutzerseite
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Nein!

Den Kondensator nicht in Reihe schalten, sondern von 5V nach GND / 0V.

Gruß
Lasse

Autor: Michael M. (Gast)
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> Also du meinst die Schaltung, die ich in den Anhang gesetzt habe führt
> zum gewünschten Ergebnis?
nein! über den kondensatoren denken wir nochmal ganz genau nach. sowohl 
anschluss als auch wert.
ich bin zuversichtlich, dass du allein draufkommst.

aber hübscher baum ^^ beim nächsten versuch hätt ich gern ein mandelbrot 
fraktal =)

Autor: Sebastian-nicolae Matei (snmatei)
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Michael M. schrieb:
>> Also du meinst die Schaltung, die ich in den Anhang gesetzt habe führt
>> zum gewünschten Ergebnis?
> nein! über den kondensatoren denken wir nochmal ganz genau nach. sowohl
> anschluss als auch wert.
> ich bin zuversichtlich, dass du allein draufkommst.

Entschuldige, habe aus versehen nF anstatt µF geschrieben. Mein Fehler. 
Werde den Kondensator dann auch zur Erdung führen.

Danke für die Hilfe,
Sebastian.

Autor: Sebastian-nicolae Matei (snmatei)
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Im Conrad finde ich nur Elkos mit 470µF.
Wie bring ich das denn richtig dran?
Mit dem Plus Pol auf die 5V Leitung und dem Minuspol auf Erdung?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Sebastian-nicolae Matei schrieb:
> Im Conrad finde ich nur Elkos mit 470µF.

Ist, denke ich, zuviel.
Da kannst du den Kondi auch gleich weglassen.
Über den Daumen würde ich sagen so um die 10µ und vielleicht noch 100nF 
parallel dazu.

Was willst du eigentlich da hinten anschliessen? Danach richtet sich 
eigentlich die Größe des Kondensators, wenn er nicht einfach nur 
eingekoppelte Störungen aus dem 'Bild' ausfiltern soll und wie groß ist 
eigentlich das Bild?

(Und wenn du dem Baum noch eine 'Grasnarbe' verpasst, dann hast du so 
gut wie keinen zusätzlichen Widerstand durch die längere 
'Baumkonturleitung' mehr)


> Wie bring ich das denn richtig dran?
> Mit dem Plus Pol auf die 5V Leitung und dem Minuspol auf Erdung?

Ja. Nur dass man die 'Erdung' in der Elektronik 'die Masse' nennt.

Autor: Sebastian-nicolae Matei (snmatei)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Was willst du eigentlich da hinten anschliessen? Danach richtet sich
> eigentlich die Größe des Kondensators, wenn er nicht einfach nur
> eingekoppelte Störungen aus dem 'Bild' ausfiltern soll und wie groß ist
> eigentlich das Bild?

Das Bild ist integriert in einen 5V bei 500mA Stromkreis und hat einen 
Gesamtlänge von 35cm bei 0,254mm Leiterbahnstärke. In diesem Stromkreis 
werden vorher 8 ICs diesen 5V betrieben, dann folgt das Bild im 
Stromkreis und hinter dem Bild geht die Spannung noch an zwei ICs.

Soll ich etwa doch nicht den 470µF Kondensator dazu nehmen, sondern 
einen kleineren?

Autor: Michael M. (Gast)
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Sebastian-nicolae Matei schrieb:
> Soll ich etwa doch nicht den 470µF Kondensator dazu nehmen, sondern
> einen kleineren?
er ist recht wahrscheinlich einfach zu groß. schaden kann er aber auch 
nicht. darum hab ich auch oben schon gesagt: wenn es dir nicht zu 
unbequem ist.

Autor: Sebastian-nicolae Matei (snmatei)
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Michael M. schrieb:
> Sebastian-nicolae Matei schrieb:
>> Soll ich etwa doch nicht den 470µF Kondensator dazu nehmen, sondern
>> einen kleineren?
> er ist recht wahrscheinlich einfach zu groß. schaden kann er aber auch
> nicht. darum hab ich auch oben schon gesagt: wenn es dir nicht zu
> unbequem ist.

Ja, nööö. Dann ist ja gut. Dann bleibts dabei.

Dankeschön und noch nen schönen Samstag Abend,
Sebastian.

Autor: Jens G. (jensig)
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Was für zwei IC's folgen dem Bild? Ziehen die viel Strom? Wenn nicht, 
dann machs so wie  Karl heinz Buchegger empfiehlt.
Ziehen die permanent rel. viel Strom, dann musste anhand des Widerstands 
der "Bildleitung" bestimmen, wie hoch der Spannungsabfall sein wird, und 
ob Du (bzw. die zwei IC's) damit leben können.
Ziehen die IC's nur pulsförmigen größeren Strom, dann einen dickeren C 
vorsehen, wie eben den 470µ oder notfalls auch mehr.

Autor: Sebastian-nicolae Matei (snmatei)
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Jens G. schrieb:
> Was für zwei IC's folgen dem Bild? Ziehen die viel Strom?
Es ist doch eins mehr. Drei ICs.
Ein LM2577 mit einem Stromverbrauch von 7,5mA, ein Max127 mit 10mA und 
ein ICL7660 mit max. 200µA.

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