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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Reichweite bestimmen


Autor: Sencer Soylu (Gast)
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Hallo,
kann man die Reichweite eines Funksenders bestimmen?
Danke schön.

Autor: Benedikt (Gast)
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Ja, schauen wie weit man weggehen kann und kein Signal mehr empfängt...

Autor: Sencer Soylu (Gast)
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Jo,
so würde das auch funktionieren.
Aber ich habe mehr an das Berechnen der Reichweite gedacht!

Autor: Sebastian Wille (Gast)
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Hi Sencer,

dürfte wohl sehr schwer werden. Da stören ungefähr 1000 andere Dinge.
Wände aus Metall, Beton, Stein... andere Sender, die Wetterlage usw.
Berechnungen gibt's wohl nur für's Luft bei 25C oder so. Im Vakuum
dürfte die Reichweite eh unendlich sein! ;-)

Sebastian

Autor: Sencer Soylu (Gast)
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Danke.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Ein 10W Kurzwellensender reicht um die ganze Welt.


Peter

Autor: Sencer Soylu (Gast)
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Um die ganze Welt, wirklich?
Wie soll den das gehen?
Wenn jedes Land auf einer gleichen MW-Frequenz senden würde, würden
sich doch die Frequenzen überlagern(stören), oder?

Autor: Fritz Ganter (Gast)
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Er sprach von Kurzwelle, nicht Mittelwelle, und dabei meinte er wohl ein
Amateurfunkband. Da gibt es genug verschiedene Frequenzen, nicht nur
eine.

Autor: Fritz Ganter (Gast)
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>Im Vakuum
>dürfte die Reichweite eh unendlich sein! ;-)

Ist sie natürlich nicht. Es gibt einen Mindestpegel bei dem das Signal
nicht im Rauschen untergeht, je nach Empfindlichkeit.
Die Signalstärke nimmt mit der 3. Potenz der Entfernung ab, also nix
mit unendlich.

Autor: CB-Funker (Gast)
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Funker und HF gehen oftmals seltsame Wege...

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

wobei einem bei der Kurzwelle die Ionosphäre hilft. Die El.-mag. Wellen
entkommen nicht ins All sondern werden von der Ionosphäre
zurückreflektiert.


Matthias

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

man müßte zur Reichweitenbestimmung zunächst die tatsächlich an die
Antenne abgegeben Leistung messen, dabei das Stehwellenverhältnis
beachten, dann wissen, wie stark die Antennen in die gewünschte
Richtung bündeln. Daraus kann man das EIRP bestimmen und damit mittels
Formel und Annahmen für die Dämpfung des Funkkanals abhängig von
Frequenz, Tageszeit, Wetter, Antennenhöhe die Reichweite bestimmen.
Zusätzlich spielt noch die Dämpfung auf dem Kabel und die Rauschzahl
von Empfangsantenne und Empfänger selbst sowie die Empfindlichkeit des
Empfängers eine Rolle. Störungen im Kanal begrenzen das
Signal-Rauschverhältnis.

Zur Orientierung: Zwei billige 27MHz Handfunkgeräte (Stabantenne) mit
100mW Leistung strahlen vielleicht nichtmal 10mW tatsächlich ab und
gehen über'n Acker bei Sichtverbindung so 300m weit.

Freiraumdämpfung: a/dB = 20lg (4 PI d / Wellenlänge)

Gruß

Autor: Sebastian Wille (Gast)
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@Fritz:
Du gehst von einer Kugelförmigen Abstrahlung aus, oder? Klar, da
verteilt sich die Leistung ja auf einen immer größeren Raum.

Eine linear gerichtete Funkwelle aber verliert doch im Vakuum nicht an
Intensität, oder?!?

Sebastian

Autor: Axel Rühl (Gast)
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Hi,
für UKW habe ich schon mal eine Berechnungsgrundlage gesehen, obwohl
ich die jetzt auch nicht mehr zusammenbekomme...
die Höhe beider Antennen und die Kugel der Erde spielten da mit rein.
Wenn sich beide gerade noch sehen, sollte es klappen. Die Sichtlinie
bildet eine Tangente am Kreis(Erdkugel), oder so. Die Dämpfung und die
Empfängerempfindlichkeit spielt auch eine rolle, ganz klar.
Wenn man sich in den Foren rumtreibt, wo es um den Selbstbau von
Wireless-LAN Antennen geht, findet man auch einige Anhaltspunkte. Wobei
bei der hohen Frequenz von quasioptischen Verhältnissen ausgegangen
wird.
gruß
AxelR.

Autor: Fritz Ganter (Gast)
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@Sebastian Wille

Es gibt keine gebündelte Ausbreitung die alle Funkwellen parallel
austreten lässt. Daher ist immer eine kubische Abnahme da. Selbst wenn
du auf 0.1Grad Öffnungswinkel bündelst (was vielleicht einem
Radioteleskop entspricht), nimmt es kubisch ab. Weil die Projektion ist
immer ein Teil einer Kugel.

Autor: Sebastian Wille (Gast)
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@Fritz:
Hmm, OK. Wenn ich - bildlich gesprochen - also auf einer Welle reite,
ist diese eine Welle immer gleich stark (im Vakuum). Die Verteilung im
Raum nimmt aber immer mehr zu. Somit auch die Intensität pro m³.

Richtig?

Danke schonmal! :-)

Sebastian

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