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Forum: Offtopic Wie versichern?


Autor: Matthias Müller (bachelor2009)
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Also, ich trete am 1.10 meine neue Stelle an, gott sei Dank bin ich 
einer der glücklichen, der direkt nach dem Studium eine Stelle bekommt, 
das ist hier ja leider leider nicht der Normalzustand, wenn man hier so 
die ganzen Beiträge durchforstet!:(
Wird zwar stressig, da ich in den Kundenservice und somit Außendienst 
komme, was wohl Zeitdruck en masse bedeutet, aber na ja, was solls...

Ich werde etwa 3600 Brutto bekommen, da sollten netto so in etwa 2k raus 
kommen.

Ich würde mich gerne versichern gegen Berufsunfähigkeit und ich möchte 
was für die Altersvorsorge machen.
Ich plane so um die 250 Euro im Monat dafür ein, da mein Opa vor kurzem 
gestorben ist und mein Vater jetzt auch schon seit 4 JAhren in 
Vorruhestand ist, weil die BASF gemeint hat, das man mit 54 zu alt ist 
und meine Eltern trotz eigenem Haus und Abfindung nicht ganz so sicher 
da stehen, wie man es gerne hätte, werde ich denen monatlich was zu 
schiessen und falls mir was vorkommt halt auch gerne absichern.

Ich hab überlegt zu Cosmos direkt zu gehen, ich habe eine Haftpflicht 
bei denen und die haben letzens einen Schaden, den ich wirklich ziemlich 
fahrlässig verursacht habe ohen Murren reguliert und die Beiträge sind 
halt auch niedrig und die Leistungen relativ hoch.
Außerdem mag ich Versicherungsvertreter nicht, da man die nur sieht, 
wenn sie Kohle mit einem machen können.

Bei der Altersvorsorge bietet Cosmos eine Direkt-Versicherung an, die 
irgendwie aufs Brutto-Jahreseinkommen angerechnet wird.
Da würd ich nur knapp 95 Euro im Monat bezahlen und bekäme eine 
garantierte Rente von 300 Euro oder 79k nach 33 Jahren bei eingezahlten 
38k.

BUV hab ich 2500 pro Monat und 100.000k im Todesfall für 33 Jahre 
Laufzeit.
Ich wollte das Comfort-Paket nehmen und das käme dann auf 117 Euro 
monatlich, was schon happig ist.

Na ja, eigentlich wollte ich nur fragen, wie ihr euch versichert habt, 
obs mit der Krise überhaupt noch sinnvoll ist sich zu versichern oder 
was ihr für Vorschläge habt.
Hier bewegen sich ja viele Männer mit Plan und von deren Erfahrung würd 
ich gerne profitieren!:)

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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>Also, ich trete am 1.10 meine neue Stelle an, gott sei Dank
>bin ich einer der glücklichen, der direkt nach dem Studium
>eine Stelle bekommt,

Da bist du doch auch Mathe-Spezi, oder???

>Da würd ich nur knapp 95 Euro im Monat bezahlen und bekäme
>eine garantierte Rente von 300 Euro oder 79k nach 33 Jahren
>bei eingezahlten 38k.

Effektiver Jahreszins 2.24 Prozent bei Auszahlung. Hab nur mal grob 
nachgerechnet.

Und dafür ist das Geld bis 67 festgelegt und an Bedingungen geknüpft. 
Ist es auch Harz-4-sicher? Ich meine, wenn du mal in ein abschußreifes 
Alter um die 45 kommst?

Sind nur mal ein paar eigene Überlegungen.

>BUV hab ich 2500 pro Monat und 100.000k im Todesfall für 33
>Jahre Laufzeit.
>Ich wollte das Comfort-Paket nehmen und das käme dann auf 117
>Euro monatlich, was schon happig ist.

Zur BUV gab es in der Vergangenheit Medienberichte, wobei 2 von 3 
Betroffene gegen die eigene Versicherung klagen mußten, jedenfalls aber 
die Leistungen sehr beschränkt waren.

Autor: Max M. (xxl)
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>Wird zwar stressig, da ich in den Kundenservice und somit Außendienst
>komme, was wohl Zeitdruck en masse bedeutet, aber na ja, was solls...

Hoffentlich von Dauer, aber in dem Bereich wird wohl auf Dauer
beschäftigt und nicht so wie bei Projektarbeit.

>Ich werde etwa 3600 Brutto bekommen, da sollten netto so in etwa 2k raus
>kommen.

Kommt hin, da kann man schon was mit anstellen.

>Ich würde mich gerne versichern gegen Berufsunfähigkeit und ich möchte
>was für die Altersvorsorge machen.
Ist man nicht automatisch über die BG des Arbeitgebers versichert?
Ach ne, das ist ja nur wenn man in Folge seiner Arbeit berufsunfähig
wird und nicht wenn das in der Freizeit passiert, oder?
Hier sollte etwas sorgfältiger recherchiert werden da ich mich zu
erinnern glaube das diese Versicherung, vor allem für den Privatbereich
als häufig überflüssig bezeichnet wurde. Ist natürlich auch eine Frage
wie intensiv man lebt und ob man gern persönliche Risiken eingeht.

>Bei der Altersvorsorge bietet Cosmos eine Direkt-Versicherung an, die
>irgendwie aufs Brutto-Jahreseinkommen angerechnet wird.

Wie das schon Wilhelm erwähnte sind die Bedingungen/Risiken da nicht
ohne. Denk mal über die Riester-Rente nach die vom Staat bezuschußt
wird und Harz-4-fest ist. Muss ja nicht nur eine Zusatzrente sein.
Aber auch hier nochmal sorgfältig recherchieren da in der letzten
Zeit häufiger Kritik zu hören war. Auch für den Fall das man
die Beiträge nicht mehr zahlen kann sollte man sich Gedanken machen.
Ob man da ein Beitragfreiheit wie bei einer Kapitallebensversicherung 
vornehmen kann weiß ich leider nicht. Eine KLV würde ich wegen der
vagen Renditeaussichten aber nicht nehmen, dann lieber eine normale
LV für ein paar Euro im Monat und gut. Kapitalanlage ist dann aber
nicht.

>Na ja, eigentlich wollte ich nur fragen, wie ihr euch versichert habt,
>obs mit der Krise überhaupt noch sinnvoll ist sich zu versichern oder
>was ihr für Vorschläge habt.

Zunächst mal sollte man erst mal einen sicheren Job haben und zwar
über die Probezeit hinaus. Krisen kommen und gehen aber die Deppen
die das verursacht haben bleiben oder werden gegen noch größere Deppen
ersetzt. Da muss man eben das Beste draus machen.

Tut mir Leid keine besseren Tips geben zu können.

Autor: Matthias Müller (bachelor2009)
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Jeder Tipp ist hier willkommen!:)

Ich denke(hoffe) schon, daß der Job von Dauer sein wird.
Bei uns in der Firma arbeiten auch recht viele Ings über 45+.

Ich bin da jetzt gerade am Recherchieren.

Das ist alles gar net so einfach, gut wäre es ja, wenn man sich wirklich 
auch gegen Arbeitslosigkeit mitversichern könnte, man weiß ja nie, was 
so kommt und da hast du 250 Euro an Versicherungen im Monat zu bezahlen 
und kannst es nimmer bezahlen irgendwann und hast für die Katz 
eingezahlt.
:(

Autor: Max M. (xxl)
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Mir ist da noch was eingefallen, hat aber mit einer Versicherung
zunächst nichts zu tun. In einer Wirtschaftssendung haben die
kürzlich darüber berichtet das einige AN sich vom Gehalt 400 Euro
als Nebentätigkeit sich ohne jeden Abzug haben auszahlen lassen.
Welche Bedingungen daran geknüpft sind müssten sich herausfinden lassen.
Allerdings muss auch der AG mitspielen, aber wenn er dadurch NK spart
sollte das doch wohl kein Problem sein. Wenn man es aber schlau anfängt
kann man vielleicht da noch mehr sparen so wie ich das bei den
vermögenswirksamen Leistungen über den AG noch dunkel in Erinnerung 
habe.
Vielleicht mal eine Idee die man verfolgen sollte.

Autor: Uboot- Stocki (uboot-stocki)
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Moin,

wir haben nach dem Studium auch die Versicherungen nach der Devise 
gewählt: "Hauptsache direkt und preisgünstig". Das ging einige Jahre 
auch gut.

Allerdings hatten wir dann einen sehr großen Versicherungsfall. Dabei 
haben wir gelernt, was eine "gute" Versicherung wirklich ist.

Was bringt es Dir, wenn Du günstige Beiträge hast und wenn Du die 
Versicherung brauchst sie Dich im Regen stehen läßt ? Die eingesparten 
Beiträge gibst Du dann mehrfach für Juristen/Gutachter und 
Gegengutachter etc. aus.

Beruflich hatte ich um diese Zeit viel mit einer Krankenversicherung zu 
tun und habe dort gelernt, dass es bei jeder Versicherung 2 
Geschäftsbereiche gibt: Der erste ist offensichtlich - nämlich die 
Aquise von Versicherungsverträgen. Der 2. ist dann die Abwehr von 
Ansprüchen. Logischer Weise macht die Versicherung nur Gewinn wenn mehr 
Geld reinkommt als rausgeht...

Daher empfehle ich Dir dringend, bevor Du eine Versicherung abschliesst, 
dass Du Dich genau über die "Zahlungswilligkeit" der Versicherung 
informierst. Das kann man sehr gut im Internet machen ...

Unser Learning ist ganz klar: Die Versicherung ist nur so gut wie der 
Vertreter, der Dich betreut. Besonders spannend ist es, wenn der 
Vertreter eingespart wird und Du als Kunde mit der Versicherung "direkt" 
kommunizieren darfst ...

Gruß

Andreas

Autor: M. I. (seventh_son)
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Soweit ich weiß ist eine Direktversicherung Hartz4-sicher. Eine 
Kombination aus Riester und Direkt ist damit heutzutage sicher nicht 
verkehrt. Habe ich auch so gemacht.  Es gibt sicher 
Altersvorsorgemodelle die mehr Ertrag versprechen, aber zunächst mal 
sollte man auf Nummer sicher gehen. Hat man dann noch Geld zuviel, kann 
man es immer noch in eine Kapitalleben oder einen Fonds stecken. Das 
Geld ist bei Hartz4 aber dann weg.

Autor: R. Christ (christronic)
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Matthias Müller schrieb:
die Beiträge sind
> BUV hab ich 2500 pro Monat und 100.000k im Todesfall für 33 Jahre
> Laufzeit.

Als ich die BUV vor ca. 4 Jahren abgeschlossen hatte, war es maximal 
möglich die monatliche BU-Rente auf 2/3 des damals aktuellen 
Netto-Einkommens zu setzen. Such dir aber eine Versicherung, bei der du 
die Möglichkeit hast die Summen anzupassen, wenn sich deine 
Lebensumstände ändern (z.B. Haus, Familie, ...). Automatischer 
Inflationsausgleich müßte auch Standard sein inzwischen.

Autor: Tommi Huber (drmota)
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Kauf die eine Knarre die kann man in allen Lebenslagen vielleicht einmal 
brauchen. Wahrscheinlich die beste Absicherung heutzutage.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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>Kauf die eine Knarre .....

Ja, am Besten eine Makarow
-3 Warnschüsse, ein gezielter Wurf ;-)

MfG Paul

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