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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik strombegrenzte Optokoppler


Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ich möchte einem Optokoppler so am Ausgang beschalten, daß er nur bis zu 
einem definierten Strom treibt. Manche Optokoppler haben auf der 
Sekundärseite einen Transistor, dessen Basis rausgeführt ist.

Wenn man nun in den Emitter einen Widerstand baut und die Basis über 
sagen wir zwei Diodenstrecken an die Masse anschließt, dann wäre das ja 
eine stinknormale strombegrenzte Endstufe. Nur funzt das mit einem 
Optokoppler-Fototransistor?


Gruß -
Abdul

Autor: Ulrich (Gast)
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Bei den meisten Optokopplern ist der Strom begrenzt. Je mehr Strom die 
LED bekommt, desto mehr Strom kann man vom Fototransistor bekommen.  Die 
Ersatzschaltung für den Fototransistor ist ein Transistor, der einen 
kleinen Strom auf die Basis bekommt. Das gibt damit schon ein Begrenzung 
des Stromes. Es ist eher selten das man da so viel Strom kreigen kann um 
an die Belastbarkeit des Transistors zu kommen. Nur bei höherer Spannung 
wird die Leistung zu hoch.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Die Kopplung zwischen LED und Transistor ist recht ungenau und auch noch 
ziemlich alterungsabhängig. Deswegen möchte ich es anders lösen. Keiner 
eine Idee?
Oder andersherum gefragt, warum gibt es Optokoppler mit rausgeführter 
Basis?

Ja, das Ersatzschaltbild ist das Problem!

Autor: Peter R. (pnu)
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>rausgeführte Basis
Man kann durch Beschalten des Transistors die Verstärkung herabsetzen 
und damit höhere Grenzfrequenz erreichen, als ob es ein normaler 
Transistor wäre.

>Strombegrenzung
selbstverständlich ist damit eine Strombegrenzerschaltung machbar, die 
auf einen kleineren als den durch das Licht ausgelösten Strom einstellt.

Im Ersatzschaltbild müsste berücksichtigt sein, dass das C zwischen B 
und C beim Fototransistor weitaus größer ist als bei einem normalen 
Transistor, da die PN-Schicht zwischen C und B als Fotodiode arbeitet 
und dementsprechend große Fläche hat.

Autor: Jens G. (jensig)
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Ich denke auch, daß Deine Methode funktionieren sollte. Denn die in der 
Basis erzeugten Strömlinge werden dann teilweise über die Diodenstrecke 
abgeleitet, wenn die leitend werden.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Abdul K. schrieb:
> Ich möchte einem Optokoppler so am Ausgang beschalten, daß er nur bis zu
> einem definierten Strom treibt. Manche Optokoppler haben auf der
> Sekundärseite einen Transistor, dessen Basis rausgeführt ist.
>
> Wenn man nun in den Emitter einen Widerstand baut und die Basis über
> sagen wir zwei Diodenstrecken an die Masse anschließt, dann wäre das ja
> eine stinknormale strombegrenzte Endstufe. Nur funzt das mit einem
> Optokoppler-Fototransistor?
>

Kannst Du schon so machen. Denk aber dran dass Du beide Dioden noch per 
Widerstand vorspannen muß - dass  steuert jedoch Deine Stromquelle 
ständig an. Ist das so von Dir wirklich gewünscht?

Noch was:
Allerdings hast Du dann auch die Verlustleistung direkt im Optokopler -
und da Du keine Ströme Und Koppler quantitativ spezifizierst, lautet 
deshalb die Antwort: Es kann so gehen, ob es zuverlässig in Deiner 
Anwendung geht kann man so mangels Daten nicht sagen.

Autor: josef (Gast)
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Warum nicht mit kapazitiv gekoppelten Isolatoren? Sind schneller, 
sparsamer und alterungsunabhaengig
-> 
http://focus.ti.com/paramsearch/docs/parametricsea...

Autor: Ollz (Gast)
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Strom in die LED am Eingang über einen Widerstand o.ä. begrenzen, denn 
das muss man sowieso, sonst LED -> magischer Rauch.

Wie groß? CTR rückwärts rechnen, dabei den laut Datenblatt größten 
CTR-Wert nehmen. Wer Schiss hat rechnet noch zusätzlich einen 
Sicherheitsfaktor von 10% drauf.

Da die CTR mit zunehmendem Alter schlechter wird, ist man auf der 
sicheren Seite.

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