Wahl der Freilaufdiode

Gast #1428499
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Hallo,

ich möchte auf der Platine Freilaufdioden für jeden Ausgang eines
18-fachen Low-Side-Switch (Infineon TLE6244) verwenden. Die
Ausgangsstufen haben eine Clamping-Spannung zwischen 40V-70V und 
schalten bei Maximalströme, je nach Stufe, zwischen 1,1A und 3,0A ab.
Ich habe mir als Freilaufdiode die Diode ES2D (2A; Ultra Fast Recovery) 
herausgesucht, jedoch gibt's die nur im SMB-Package und 18 davon sind zu 
groß für die Platine.
- Brauche ich als Freilaufdioden überhaupt welche mit 2A (If)?
- Kann mir jemand für diesen Anwendungsfall passende, möglichst 
kompakte, Dioden empfehlen?

lg mille
Gast #1428549
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>Kann mir jemand für diesen Anwendungsfall passende, möglichst
>kompakte, Dioden empfehlen?

Der Anwendungsfall richtet sich auch nach der induktiven Last, die du 
schaltest.
Du musst eben die Energie in der Diode verheizen.
Das heisst, dass im Moment des Abschaltens der Strom erstmal 
weiterfliesst und dann in Form einer e-Funktion abnimmt. Wie lange das 
Ganze dann dauert, das hängt von der Induktivität der angeschlossenen 
Spule ab.

Dieser Strom kann kurzzeitig deutlich höher ausfallen, als der Nennstrom 
der Diode. Allerdings ist dann Voraussetzung, dass du der Diode zwischen 
den Sschaltvorgängen genügen Zeit gibst, sich wieder abzukühlen.
Die Diode muss die in der Spule gespeicherte Energie in Wärme umwandeln 
können, ohne sich dabei zu zerstören.

Wie du siehst ist also die Dimensionierung abhängig von
- dem Lasstrom
- der Induktivität der Last
- der Schaltfrequenz
Gast #1429175
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Hallo,

für einzelne Auschaltvorgänge reicht auch die interne 
Clamping-Schaltung, sofern die Abschaltenergie laut Datenblatt nicht 
überschritten wird.
Frage: woher beziehst Du die TLEs? Diese sind relativ schwer erhältlich.

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