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Forum: PC Hard- und Software Win 7 installieren: 32 oder 64 Bit


Autor: swesch (Gast)
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Hallo!

Nachdem Win 7 demnächst für den Endkundenmarkt in D erscheint hier die 
Frage:

32 oder 64Bit-Version installieren?

Unter 64Bit ist ja auf jeden Fall die 3,2GB Ram-Grenze "weg".

Aber hat man sonst noch was davon?

Die "alten" Applikationen sind ja dann doch "nur 32Bit".

Was habt Ihr für Infos bzw. Erfahrungen gemacht?

Danke
Stefan

Autor: Martin (Gast)
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Hallo,

wenn dein Rechner für 64 geignet ist und ALLE DEINE SOFTWARE unter 64 
läuft dann sollte man 64Bit installieren ansonsten 32Bit.
Ich habe ein Dell E6400 mit 2x2.8 und 4G Ram er hatte als Betriebsystem 
Vista 64Bit aber die hälfte meine Software funktionierte leider nicht 
:-( dann mußte ich die 64 Version runter un Vista 32 installieren.

Gruß
Martin

Autor: swesch (Gast)
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Für die 32Bit-Software wird doch ein separater Ordner "Program Files 
x86" angelegt.

Daher dachte ich das automatisch "jede" 32Bit-Software laufen müsste.
Das OS muss ja eine saubere Unterscheidung vornehmen und entsprechend 
umswitchen.

Scheinbar aber nicht

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Ne, leider nicht. Problematisch sind vorallem Treiber, denn die kann man 
unter Windows meistens nicht mal eben für 64bit neu kompilieren.

Über Sinn und Unsinn der künstlichen Arbeitsspeicherlimits von Windows 
wurde schon oft genug diskutiert, kann man alles nachlesen.

Autor: Markus E. (engelmarkus)
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Ich hab noch kein Programm gefunden, das bei mir nicht unter x64 laufen 
würde. Überhaupt glaube ich, dass die x64-Version stabiler läuft. Und 
Treiber findet man auch alle :) .
Notfalls kannst du immer noch neu installieren.

Autor: test (Gast)
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>32 oder 64Bit-Version installieren?

Kann dir keiner pauschal beantworten, da bisher niemand weiß, wofür du 
deinen Rechner verwendest. Wenn du gerne große Integer Werte berechnest, 
möglichst alles verschlüsselst, viel mit Multimediadaten zu tun hast, 
komplexe Datenbanksysteme dein Eigen nennst oder ein leidenschaftlicher 
Raytracer bist, dann wäre ein 64 Bit OS eine echte Alternative für dich.

>Aber hat man sonst noch was davon?

Hier ein verständlicher Artikel, um einen groben Überblick zu bekommen:
http://www.heise.de/ct/Umsteigen-auf-64-Bit--/artikel/126378

>Die "alten" Applikationen sind ja dann doch "nur 32Bit".

Auch hier kann man nur schwer etwas zu sagen. Es kommt auf die 
Applikation an, dann wie viele und wie lange du diese überhaupt noch 
benutzt.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@swesch:

Auf meinem neuen Notebook ist Vista 32 bit installiert, es lagen jedoch 
beide Versionen im Zubehör. Und eine Upgrade-Berechtigung für Windows 7.

Warum 32 bit und nicht 64 bit vorinstalliert war, hab ich noch nicht 
raus, eben weil auch die 64 bit-Version vorhanden ist.

Da alles einwandfrei läuft, und um hier und da eine Sekunde Performance 
heraus zu holen, werde ich einen Teufel tun, jetzt stundenlang (oder 
tagelang) neu zu konfigurieren.

Evtl. später mal, wenn der Rechner aus funktionalen Mängeln sowieso 
platt gemacht werden muß. Vielleicht machen 64 bit auch da Sinn, wo der 
Rechner nur für einen ganz bestimmten Einsatzzweck gebraucht wird.

Ich habe nie PC-Anwendungen programmiert, hatte aber mal mit 
ARM7-Controllern zu tun, die einen ARM-Mode (32 bit) und einen 
THUMB-Mode (16 bit) haben. Im ARM-Mode hat man ein paar Prozent mehr 
Speed, im THUMB-Mode ein paar Prozent Codereduzierung.

Wirklich krass unterscheiden sich die Modes nicht, sondern nur, wenn man 
in einer Anwendung wirklich mal noch ein paar Prozent Speicher mehr 
benötigt, oder sie besonders zeitkritisch ist. Vielleicht kann man den 
Unterschied einfach auf diese Weise verstehen.

Aus solcher Betrachtungsweise, würde ich das nehmen, wo die Anwendungen 
am meisten verbreitet sind und funktionieren.

Autor: A. K. (prx)
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32 und 64 Bit bei Windows ist nicht Vergleichbar zu ARM und Thumb. In 
einen Fall geht es primär um die Fähigkeit zur Adressierung des 
Speichers, im anderen um die Art der Befehlscodierung und damit um 
kompakten Code.

64 Bit Windows ist nötig, um mehr als ca. 3,5GB physikalischen Speichers 
überhaupt nutzen zu können, und um mehr als 1-2GB in einem einzelnen 
Programm nutzen zu können. Die grössere Datenbreite ist vergleichsweise 
nebensächlich.

Ist nicht absehbar, dass man solche Speichermengen inneralb der zu 
erwartenden Lebensdauer des PCs oder der Betriebssysteminstallation 
tatsächlich benötigt, dann ist 64 Bit Windows unnötig.

Autor: Peter M. (Gast)
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@ A. K.

>Ist nicht absehbar, dass man solche Speichermengen inneralb der zu
>erwartenden Lebensdauer des PCs oder der Betriebssysteminstallation
>tatsächlich benötigt,...

Mir hat ~ 1990 ein PC-Händler zu meine nagelneuen 170MB-HDD gratuliert 
und behauptet, die bekäme ich nie im Leben voll.

Ich arbeite seit rund 4 Wochen mit der Win7 64bit-Version und hab bisher 
noch keine Einschränkung bei der Lauffähigkeit meiner alten Programme 
gefunden.

Ich würde in jedem Fall die 64-bit-Version testen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@A. K.:

>Ist nicht absehbar, dass man solche Speichermengen inneralb
>der zu erwartenden Lebensdauer des PCs oder der
>Betriebssysteminstallation tatsächlich benötigt, dann ist
>64 Bit Windows unnötig.

Genau meine Meinung. Mich interessiert es einen Dreck, wenn 4GB Speicher 
vorhanden sind, und nur 3,2GB genutzt werden können.

GB oder MB oder KB, die meisten Menschen können damit eh nichts 
anfangen. Das ist für viele irgendwie wie PS im Auto.

Autor: Jens G. (jensig)
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Wenn Deine HW schon rel. alt ist (sagen wir mal über 2J.), dann könnte 
es mit 64bit Treibern schwer werden für manche Dinge. Da musste dich mal 
umgucken.
Ansonsten würde ich 64bit bevorzugen. Bei mir läuft jedenfalls alles, 
was ich brauche, was eigentlich auch klar ist, solange die SW nicht zu 
sehr systemnah ist (sowas wie Firewalls/Antivirus könnten spezielle 
64bit-Varianten benötigen - Antivir geht aber anstandslos, Zonealarm 
dagegen nicht).
Andererseits ist es Ansichtssache, ob man das drauf haben will oder 
nicht. Wenn die benutzte SW die 64bit weder bei großen Zahlen noch 
Speichermäßig auslastet, reichen auch 32bit. Andererseits verschlingen 
64bit praktisch auch nicht mehr Ressourcen - ist also keine 
Verschwendung.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Peter M.:

>Ich arbeite seit rund 4 Wochen mit der Win7 64bit-Version und
>hab bisher noch keine Einschränkung bei der Lauffähigkeit meiner
>alten Programme gefunden.

Bekamst du deinen Rechner gleich so geliefert?

Und was ist an Win7 besser als in Vista?

Mir wurde in den Beschreibungen zum neuen Notebook mitgeteilt, daß ich 
ab Oktober eine Upgrade-Berechtigung zu Win7 geltend machen kann, die 
dann ab Januar 2010 erst verfügbar wäre.

Was ist denn das?

Autor: mhh (Gast)
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>Was ist denn das?

Ein glücklicher Umstand. Freu Dich.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> @Peter M.:
>
> Und was ist an Win7 besser als in Vista?

Rein subjektiv ist W7 spürbar flotter als Vista. Warum installierst du 
dir nicht mal den öffentlichen Release Kandidaten?

Autor: Peter M. (Gast)
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>Bekamst du deinen Rechner gleich so geliefert?

An einer Universität hat man Zugriff auf das MSDNAA-Programm und da gibt 
es die Final schon seit min. 4 Wochen zum Download.

>Und was ist an Win7 besser als in Vista?

Keine Ahnung, ich habe vorher mit XP und nicht mit Vista gearbeitet.

Vorteil von Win7 aus dieser Sicht ist, dass ich keine nennenswerte 
Geschwindigkeitseinbußen auf einem 2 Jahre altem Notebook bemerkt habe.

Autor: D. I. (Gast)
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Auf meinem Hauptrechner an dem gespielt wird, alle möglichen 
Multimediasachen laufen, Graphik und CUDA Programmierung betrieben wird, 
mit Vue Animationsfilmchen gemacht werden und die ganzen virteullen 
Maschinen laufen habe ich Win 7 64 bit um meine 12GB zu nutzen.
Auf meinem anderen hardwarenahen Entwickler PC läuft 32bit da da eh nur 
4GB drinstecken und das ISE WebPack nur auf 32bit läuft

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