7805 nötig?

Gast #105950
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Ich sehe oft Schaltungen, die mit Mikrocontrollern aufgebaut ist, wo ein
7805 als Spannungsstabilisierung verbaut ist.

Gerade bei den Schaltungen, die im PC-Bereich Verwendung finden, sehe
ich nicht so recht den Nutzen. Denn das Netzteil liefert ja schon
stabilisierte Spannungen, die bei 5V maximal um 5% schwanken dürfen.

Warum also soll ich noch einen 7805 einbauen und die 5V aus der
12V-Leitung generieren und dann noch unnütz Leistung verbraten?
Gast #105953
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Digitalschaltungen stören sich normalerweise nicht an irgendwelchen
Störspitzen, solange die Versorgungspannung dabei nicht unter einen
kritischen Wert fällt. Gerade bei Mikrocontrollern wäre es auch fatal
wenn sie störempfindlich wären, z.B. beim Einsatz im Auto oder in
Industriesteuerungen.
Gast #105954
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Jaklar der PC läuft, aber der ist ja auch für bestimmte grenzen
ausgelegt.
Und kalr KANN es funktionieren, muß aber nicht, und bevor man
irgenwleche Shcutzshcaltungen Glätungen udn was weisich betreibt udn es
get doch nicht, nimmt man halt aml ruckzuck nen Spannungsregler, ksot ja
fast nix.
#105955
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Ich nehme meistens den 78L05, der begrenzt auf ungefährliche 100mA, d.h.
da geht man auf Nummer sicher.


Der 7805 mit 1...2A kann manchmal schon zu stark sein, aber in der
Regel bleibt wenigstens die Leiterplatte ganz.


Ein PC Netzteil kann mindestens 30A liefern.
Wer also unbedingt will, daß beim geringsten Abrutscher oder sonstigen
Experimentierunfällen die Chips explodieren und Leiterzüge blitzartig
verdampfen, der kann gerne ein PC Netzteil nehmen.


Peter
Gast #105956
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Prinzipiell kannst du die 5 V aus dem Rechner problemlos verwenden. Ich
würde eine 100uF/100nF Kombination nehmen, um die Spannung direkt auf
der Microcontrollerplatine zu stabilisieren. Wenn du Probleme hast,
setzt du noch eine 10-100uH Drossel in Reihe vor die Kondensatoren. 100
nF sollte natürlich Keramik sein.

>-----Spule------->zum Controller
             |
            === 100uF + 100nF
             |
>---------------- >

Winfried
Gast #105957
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Auf keinen mir bekannten Digitalboards wird die 5V Spannung lokal über
Regler aus den 12V versorgt. Ausnahme sind nur Soundkarten, die wegen
dem Störabstand extra +/-5V über sorgfältig gepufftere Linearregler
erzeugen.

Alte Mainboards erzeugten die 3.3V selbst, weil diese bei den ersten
ATX Netzteilen meist nicht innerhalb der Toleranz lag.
Gast #105958
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Hallo,

wenn man die 5Volt des PC-Netzteils abgreift sollte man wie schrieb
einen kleinen Filter bauen, allerdings würde ich vor der Spule einen
Elko parallel zur Versorgungsspannung hängen um beim Ausschalten der
Spannung keine Induktionsspitzen in der Spule zu erzeugen. Wenn da
nämlich ein Elko drinhängt dann verläuft die Stromänderung viel
langsamer und es gibt keine unerwünschte Sitzen. Umso größer der
Spulenwert desto besser man kann also auch 2 Spulen in Reihe Schalten
so werden dann nur nochtieferen Frequenzen durchgelassen die man dann
wunderbar mit einen Kondnsator glätten kann. Natürlich sollte da auch
eine absicherugn rein damit hier keine 30 A durchschießen können. Aber
das alles wäre halt mein einem 7805 erledigt gibt ja auch Typen die
keine 12 Volt brauchen und diese verbraten, es gibt welche die nur
1-1,5V mehr als am Ausgang zu rVersorgung brauchen, die sind also
sparsamer.
Gast #105959
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Im Großen entnehme ich den ganzen, dass der 7805 im Prinzip überflüssig
wäre, wenn man ohnehin die Spannung aus dem PC-Netzteil bezieht. Davon
ging ich aus. Da die PC-Elektronik ja teilweise auch mit den 5V leben
muss, die aus dem NT kommen.

Da bei mir die einzelnen Schaltkreise ohnehin Abblockkondensatoren
haben, kann ich die zusätzliche Regelung wohl erst recht weglassen.
Gast #105964
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Saft am USB-Port abnehmen.
Ist abgesichert und grundgefiltert.
Bis 100mA gehen direkt, mehr muss vom angeschlossenem Gerät per Treiber
explizit beim Betriebssystem angefordert werden.
Aber Kleinkram wie Temperaturanzeigen, Resetgeneratoren und
Vorverstärker kommt wohl mit 100mA aus.

Gruss
Jadeclaw.
Persönliche Seite #105965
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Das ist gelindegesagt trotzdem Murks.

Obendrein können (und dürfen) die "5V", die am USB-Port anliegen,
durchaus auch recht deutlich darunter liegen, was bei den bei USB
möglichen Kabellängen auch nicht verwundert.

Was spricht eigentlich dagegen, den 5V-Zweig des PC-Netzteiles über
eine 100mA-Feinsicherung an eigene Schaltungen anzuschließen? So teuer
sind die Teile ja nun auch nicht ...
Gast #105966
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Könnte man anstatt der 100mA Sicherung auch einen 33 Ohm 2 Watt
Widerstand einbauen? Müsste doch auch gehen und würde den Strom auf
knapp 150mA beschränken (oder eben entsprechend größere Widerstände für
weniger Strom).
Wie groß sollte denn die Induktivität sein? Würde da eine 47µH Drossel
(LQH3C 47µ SMD-Drossel von Murata bei Reichelt) genügen?

MfG
Basti
Gast #105967
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Na ja, einem Widerstand würde ich schon die Schmelzsicherung vorziehen.
Der Widerstand ist ja nicht als Sicherung gedacht, gelle?

Ich nehme immer die Poly-Fuses. Sind super, stellen sich nach einem
Kurzschluss wieder zurück. Gibt es schon ab 60mA.

Stephan.
Gast #105968
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Poly-Switch (Multi-Fuse) Sicherungen sind für nicht gar so empfindliche
Schaltungen oder als Kurzschlußschutz auch meine erste Wahl. Wenn der
zulässige Stromanstieg aber schnell zu Zerstörungen der nachfolgenden
Elektronik führen kann, hilft nur ´ne superflinke Schmelzsicherung, die
knapp über dem höchsten zu erwartenden, normalen Stromfluß liegt. Die
Polymerteile sind dafür dann etwas zu langsam (2-3 sek.).
Gast #105969
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Hallo,

nach der Spezifikation ist das so mit dem USB aber da scheren sich
inzw. die wenigsten Boardhersteller drum, meist stellen die USB-Port
ohne Anfrage an das Betriebssystem schon 500mA zur Verfügung.

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