Also ihr Helden,
man sollte erst mal erkennen, daß ein OpAmp nicht einen sondern 2
Eingänge hat.
Dann stellt sich nicht die Frage, wohin der Ausgang geht, wenn EIN
Eingang wasauchimmer macht.
Ist der + Eingang positiver als der - Eingang, geht der Ausgang Richtung
+, und zwar verstärkt er die kleine Differenz um den
Leerlaufverstärkungsfaktor.
Dieser ist recht hoch, aber der Ausgang kann weder positiver als die
positive Versorgungsspanung und negativer als die negative werden, also
bremst er vorher ab, der OpAmp geht in Sättigung und erreicht die
Versorgungsspannunglevel nicht. Ein Rail-To-Rail kommt dichter dran
(0.xxV= als ein normaler OpAmp (2.xxV).
Eebnso wie die Ausgänge könnendie Eingänge nicht über oder unter die
Versorgungsspannnug messen, der input common mode voltage range liegt
meist deutlich unter der Versorgungsspannung (so 2.5V) reicht aber bis
knapp an 0 (single supply OpAmp).
Was mit dem Ausgang passiert, wenn EINER der Eingänge (doer BEIDE)
ausserhalb des input common mode voltage range liegt, ist nicht
definiert, zuerst wird i.A: die Verstärkung der Differenz kleiner,
manchmal dreht sie sich um "phase reversal" (vor allem TL074) aber bei
deutlicher Überschreitung geht der OpAmp auch einfach kaputt (Strom über
Eingangsschutzdioden zerstört diese).